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von myrkur
26.05.2018 22:00
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Thema: Gefangen im Vergessen
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Gefangen im Vergessen

Ihr habt mein tiefempfundenes Mitleid, werter Tulamide. , schaltet sich Friedgut nun in das Gespräch ein.
Der Verlust eurer jungen Familie hat euch auch eurer Heimat beraubt, und ich werde zur gütigen Mutter beten, dass SIE euch eine neue Heimat schenken möge.
Den weisen Worte des Fräulein Rahjades solltet Ihr jedoch Gehör schenken. Verschließt euch vor den Einflüsterungen der Niederhöllischen! Niemals werden sie euch den Frieden bringen können, nach dem euer Herz verlangt, denn nur Chaos und Unstetigkeit ist ihre Natur.
Allein die Göttlichen Geschwister sind es, an die Ihr euer Sehnen richten mögt.

In diesen Worten spricht ganz offensichtlich der Klosterschulunterricht aus eurem hochgewachsenen Begleiter.
Die Mutter Travia ist gütig, und ein jeder, der es von Herzen begehrt, wird in die Familie IHRER Kinder aufgenommen werden.
Wenn Ihr es wünscht werde ich mich dafür einsetzen, dass wir eurem Umherirren ein Ende bereiten und ihr euer Leben wieder im Schoße einer Gemeinschaft zum Besseren wenden könnt.

Das heißt... sobald wir ebenfalls aus diesem Kloster entlassen werden.

Dabei schwindet der Tonfall des Predigers plötzlich und Friedgut klingt wieder in sich gekehrt als würde er laut nachdenken.
Dafür würden wir gerne einmal mit dem Abt sprechen, doch an Galvus scheitern all unsere Bemühungen.
Vielleicht sollten wir unser Glück einmal versuchen, wenn der Herr Galvus bereits mit euch beschäftigt ist.
Trefft Ihr in denn regelmäßig oder bekommt Ihr einen Termin bei ihm?
von myrkur
22.04.2018 12:41
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Gefangen im Vergessen

Friedgut hat keine Mühe über die Türe zu greifen und stopft schnell einen kleinen Stoffetzen, den er aus seinem Gewand gezogen hat in die Glocke.
Nach euch, verehrte Herrschaften.
von myrkur
31.03.2018 19:14
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Gefangen im Vergessen

Ich wäre eher dafür, dass wir dem Tulamiden auf den Zahn fühlen. Der Abt hat sicher einen Grund, wieso wir einen Teil unserer Erinnerung vergessen sollten, und ich kann mir nicht vorstellen, dass es das Ziel der Aufgabe ist ihn jetzt einfach danach zu fragen.
Wenn ihr sagt, dass dieses Rätsel mit dem Tulamiden zu tun hat, und der genau wie wir nicht verrückt sind, dann hoffe ich, dass er wenigstens auch wie ein normaler Mensche reagiert. Wenn ich mich mit noch mehr Verrückten unterhalten muss hab ich die Befürchtung bald selber doch verrückt zu werden. Da wäre das eine schöne Abwechslung.
Da der Mann allerdings nur tulamidisch schwetzt, müssen wir euch, gelehrter Herr, wohl das Wort überlassen.
Ich stelle mich jedoch gern zur Verfügung, wenn wir ihn ein wenig einschüchtern sollen.
von myrkur
12.03.2018 16:58
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Gefangen im Vergessen

Friedgut ergreift schließlich ebenfalls einmal das Buch. Jeglicher Eindruck, dass er in seiner tiefen Konzentration versunken über mögliche Interpretationen des Geschriebenen sinnieren könnte verfliegt jedoch als er schließlich beginnt den Finger auf den Text zu legen und Zeile für Zeile abzufahren, während er leise die Wortbrocken vor sich hinmurmelt.
Als er nach einer gefühlten Ewigkeit damit fertig ist, kommentiert er das Geschriebene:
Sind wir also die Wächter der Abendröte?
Wie soll man denn die Abendröte beschützen? Sie vergeht unter Borons Schleier und mach Phexens Funkeln Platz ehe der Götterfürst sie wieder vertreibt?
So ist die göttliche Ordnung. Warum sollten wir die Abendröte beschützen und etwas gegen diese Ordnung unternehmen?
Und soll das wirklich bedeuten, dass wir wohl zugestimmt haben das zu tun?

Oder meint der Abt gar nicht die richtige Abendröte?
von myrkur
21.02.2018 21:08
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Gefangen im Vergessen

Gut, dass ihr dies Verrückte unter Kontrolle gebracht habt. So macht man's richtig.
Bemerkt Friedgut in Richtung der beiden starken Burschen. Diese begegnen seine Bemerkung mit einem Blick der eine Mischung aus Abschätzigkeit, wegen seiner mutmaßlichen eigenen Verrücktheit und der leisen Hoffnung, dass sie ihn niemals auf die gleiche Art bändigen müssten, verrät.

Einen Moment später realisiert er erst, was über Isabellas Gefangenschaft gesagt wurde:
Sie war was?!, prustet er erstaunt heraus und sieht zu, dass er Schritt hält, den anderen nach Richtung Gefangenen- Gästetrakt.
von myrkur
13.02.2018 20:12
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Gefangen im Vergessen

Auf dem Hof
Darüber haben wir uns tatsächlich noch nicht unterhalten, gelehrter Herr.
Wie du sicher mitbekommen hast, Han-Hepi, leiden wir Neuankömmlinge alle an Gedächtnisverlust, und es ist kurios. Da fallen doch bei allen von uns die letzten Erinnerungen in etwa in die gleiche Zeit, und niemand hat Schwierigkeiten sich an das zu erinnern, was passiert ist, seit wir hier angekommen sind. Doch was davor geschah, das entzieht sich uns.
Kannst du uns da etwas über unsere Ankunft verraten?
Deswegen wollte ich ja eigentlich auch mit Schwester Garwana sprechen. Und wenn Gedächtnisverlust das Problem ist, das uns hierhergeführt hat, was wäre dann eine bessere Idee als die Erinnerungslücken wieder aufzufülen?
von myrkur
11.02.2018 10:38
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Gefangen im Vergessen

Als Isabella sich gen Speisesaal wendet, bemerkt sie auch Friedgut, der in Begleitung eines jungen Mohas im Gewand der Novizen des göttlichen Raben erst jetzt aus der Kapelle zu kommen scheint.
Und auch der große Trollzacker bemerkt die bekannten Gesichter auf dem Hof. Er wechselt ein paar kurze Worte mit dem Novizen, ehe sich die Beiden in Richtung von Isabella und Mahwad begeben. Als sie sich treffen ergreift Friedgut das Wort:

Hallo, schön euch wieder zu treffen. Ich darf euch Han-Hepi vorstellen, er ist Novize hier und ich habe ihm eben geholfen, die Tempelhalle aufzuräumen und für den nächsten Götterdienst zu bereiten.
Han-Hepi, das hier ist Isabella, sie ist Jägerin aus Garetien und der dort hinten ist Mahwad, ein edler Herr aus den Tulamidenreichen. Die beiden sind mit mir zusammen hier angekommen.

Dann wendet er sich in Richtung von Isabella und Mahwad (falls dieser ebenso dazukommt).

Sagt, ihr habt nicht zufällig Schwester Garwana gesehen?
Wir waren gerade auf dem Weg zu ihr, denn sie schuldet mir noch das angekündigte Einzelgespräch, und ich möchte doch wirklich gerne wissen, was nicht mit mir stimmt. Abgesehen von dem Erinnerungsverlust, natürlich.
Han-Hepi sagt sie wäre um diese Zeit gewöhnlich in ihrem Büro, aber wenn ihr sie gesehen habt, würdet ihr uns etwas an Weg ersparen, wenn sie nicht dort wäre.
Doch entschuldigt meine Neugier, aber war das Herr Galvus, mit dem ihr eben gesprochen habt? Hat er euch etwas neues zu unserer Situation berichten können?

Er mustert Isabella erwartungsvoll aus weit geöffneten runden Augen, und glotzt dabei drein, wie ein Kind dem man eine Zuckerstange versprochen hat. Er muss Isabella geradzu treudoof vorkommen, was durch die naive Frage kaum verbessert wird.
von myrkur
25.09.2017 23:20
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Gefangen im Vergessen

In der Kapelle
Die Idee Peraine um Genesung zu bitten erscheint Friedgut natürlich als das logischste der Welt und so ist er Feuer und Flamme dafür und bietet Schwester Bernika bereitwillig seine Hilfe an, lässt sie aber in jedem Fall das Wort führen. Als er so andächtig daneben steht und versucht seine Gedanken gen Alveran zu richten, scheint ihm aber doch irgendetwas nicht zu stimmen.
Zweifel machen sich breit
...bitten wir dich Bruder Lamond zur baldigen Genesung zu verhelfen. Wenn er denn wirklich krank ist... zu Peraine zu beten soll ja helfen, also selbst wenn er doch irgendwie vergiftet wurde. Aber was wenn er doch unter irgendeiner Art Zauberbann steht? Vielleicht sollten wir auch Hesinde noch um Beistand bitten, und Praios würde ja auch nicht schaden... Wir wollen aber doch die Götter nicht mit den falschen Dingen belästigen. Schließlich gibt es doch zwölf Götter, damit jeder das geben kann, was er am besten kann. Wir sollten wirklich einmal versuchen herauszufinden, was Bruder Lamond denn wirklich hat, so ganz koscher scheint dieser undurchsichtige Galvus irgendwie nicht zu sein. Wenn Lamond wirklich krank und Galvus wirklich so besorgt um seine Genesung wäre, dann müsste er doch hier sein und mit uns zu Peraine beten... achja Peraine, du gütige Göttin, schenke Bruder Lamond deinen Segen, auf dass er bald wieder gesund werde. Amen.
So beendet er sein stilles Gebet, doch der Zweifel lässt ihn nicht mehr richtig los und nun muss er auch wieder an Schwester Garwana denken und das was Isabella von ihrem Gespräch mit ihr erzählt hat. Er schaut sich um, ob er Garwana nicht unter den anderen Mitbetenden ausmachen kann um sie vielleicht abzufangen. Schließlich wollte sie ihn eigentlich am letzten Abend noch mit ihrem Willkommensgespräch besuchen. Da wäre es eine gute Möglichkeit sie daran zu erinnern und mal unter vier Augen mit ihr zu sprechen.
von myrkur
12.09.2017 21:15
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Gefangen im Vergessen

Der schmale Gemüseeintopf vom letzten Abend hat nicht lang hergehalten, weswegen Friedgut das Tischgebet zu einem kurzen, andächtigen Moment verkürzt und sich dann über das Essen hermacht. Als er bemerkt, wie Isabella Lebensmittel einsteckt, kaut er bereits am letzten Bissen, des ebenfalls eher kärglichen Abendessens und glotzt nur verdutzt während er ihr Vorhaben realisiert.
von myrkur
05.09.2017 23:34
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Gefangen im Vergessen

Schön, dass wir uns jetzt alle wieder vertragen. , quittiert Friedgut den neugefundenen Mannschaftsgeist.
Elysias und Isabellas Plänen hört er aufmerksam zu, ehe er auch mit einstimmt.
Ich teile eure Einschätzung unserer Lage, aber widerstrebt es mir den Geweihten Gewalt anzudrohen. Ein solch frevelhaftes Verhalten würden die Götter sicher nicht gutheißen, auch wenn wir hier wohl zu unrecht festgehalten werden.
Allein von hier zu entkommen löst das Problem ja auch nicht weiter. Das letzte woran ich mich erinnere ist, dass ich mit Mutter Irmegunde in Richtung Perricum unterwegs war. Meine Aufgabe war es sie auf der Reise zu beschützen, und nun weiß ich nicht einmal mehr, wo sie ist.
Bei den letzten Worten hört man Friedgut deutlich den inneren Kampf mit der Verzweiflung an, die sich aber schon beim nächsten Satz von neugefasster Entschlossenheit vertreiben lässt.
Ich kann und werde diesen Ort nicht verlassen ohne zu wissen, wo sie abgeblieben ist. Schließlich...
Er verstummt plötzlich, als es an der Tü klopft und wartet gespannt ab, wer da hereinkommt zu so früher Stunde.
von myrkur
04.09.2017 13:05
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Gefangen im Vergessen

Gästetrakt: Zimmer von Rahjades
Nun weint doch nicht, Adepta Vindschetta. Der horatische Dialekt will ihm selbst bei einem so simplen Namen nicht richtig über die Lippen kommen.
Ich bin sicher, dass sich diese Missverständnisse bald aufklären werden. Es handelt sich hier zumindest um ein echtes Noionitenkloster, das lässt sich nicht bestreiten. In einem anderen Zimmer wird zumindest ein Praiosgeweihter, der aus freien Stücken hier ist, und wenn man einem Praiosgeweihten nicht mehr glauben kann, wem denn dann?!
Was Ihr ... entschuldigt...ehm... was du zu erzählen hast, Isabella, das klingt, so wie du es schilderst natürlich recht verdächtig. Aber doch könnte die Unterbrechung deines Gesprächs mit dem Geweihten durch Galianus doch rein zufällig gewesen sein, das kannst du nicht ausschließen. Die Reaktion der Geweihten könnte man sich ja auch noch erklären. Da man uns wirklich für Verrückte hält, könnte es sein, dass sie vorgibt Euch ernst zu nehmen, denn welchen Zweck hat es schon mit einer Verrückten zu diskutieren. Den "nackten Kaiser von Rommilys" haben die Boronis damals auch als Majestät behandelt, so ließ er sich zumindest vor meiner Tempeschwelle bewegen. Ich hätte den Irren ja einfach in Ketten gelegt und eingekerkert, aber die Boronis waren gleich zur Stelle.

Erst einen Augenblick später realisiert er, was er da gesagt hat, mit Blick auf Elysia.
Oh, verzeiht, Adepta!
Euch hätte ich sicher nicht in Ketten gelegt und ich bin sicher, sobald man den Fehler einsieht, wird man eure Ketten wieder lösen.
Ich werde gleich morgen versuchen mit den Geweihten zu sprechen und ein gutes Wort für Euch einzulegen.
Ich bin zwar kein Priester, aber man kennt mich doch am Tempel zu Rommilys, da wird mein Wort hier hoffentlich etwas Gewicht haben.
Da fällt mir ein... Schwester Garwana sollte ja eigentlich noch zu mir kommen... scheinbar hat sie mich aber vergessen. Das ist doch seltsam, als Geweihte sollte man doch zuverlässiger sein... Nunja, ist halt kein Traviatempel hier und Boron ist ja auch der Gott des Vergessens...sicher wird es ihr morgen wieder einfallen.
von myrkur
02.09.2017 22:39
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Gefangen im Vergessen

Gästetrakt: Im Gästezimmer der Damen
Durch den Limbus zu reisen würde ich nun nicht als "nichts" bezeichnen. Wenn es auch nicht für alle auf einmal reicht, aber das könnte doch nützlich sein. Wir wollen mal sehen, was sich tun lässt. Und ich würde schon Wert darauf legen, dass Ihr Eure Hände behaltet, und alle anderen Körperteile natürlich auch. Bei rechtem Licht betrachtet werden wir aber wohl etwas Werkzeug benötigen um eure Fesseln zu entfernen.

Wie waren denn noch gleich die Namen, der werten Damen? Ihr scheint, ebenso wie die anderen auf diesem Flur, nicht wirklich verrückt zu sein.
Da sollten wir uns doch zusammentun um zu sehen, was uns hierhergeführt hat, und wie wir hier wieder herauskommen.
Und ich würde doch gerne zunächst etwas mehr über meine Mitstreiter erfahren.
Ich selbst bin übrigens Friedgut Gänselieb aus Rommilys. Gardist und Akoluth am Tempel des heiligen Paares der gütigen Mutter.
Und Ihr?

Er spricht zunächst Elysia an, wird sich nach deren Vorstellung aber mit aufmerksamem Blick Isabella zuwenden.
von myrkur
23.08.2017 23:36
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Gefangen im Vergessen

im Gang des Gästetraktes
Die ungenierte Nacktheit der Brabakerin lässt Friedgut die Schamesröte ins Gesicht steigen. Er wendet den Blick ab und hält noch schützend die Hand zwischen sich und das Rahjkostüm der Magierin.
Zieht euch doch bitte etwas an, in Travias Namen!, murmelt er halb eingeschüchtert, halb angewidert in ihre Richtung, während er versucht im größten Abstand, den der enge Gang zulässt, zügig an ihr vorbeizugehen.
Ob er ihren bissigen Kommentar nur keiner Erwiderung würdig hält oder nicht dazu im Stande ist bleibt dabei offen.

Im Zimmer seiner Begleiterinnen angekommen nimmt er dann das vorherige Gespräch wieder auf:
Also um auf diese Ketten zurückzukommen. Ich habe gelernt, dass es für deren magiebannende Wirkung mehr auf die symbolische Wirkung des Eisens ankommt, als auf tatsächliche Stabilität des Metalls. Ein Schmied muss also nicht unbedingt große Kunstfertigkeit dafür aufbringen, noch den besten Stahl dafür verwenden. Zumal Magier meist ohnehin nur die Kraft besitzen einen Stapel Bücher im Studierzimmer herumzuheben, aber doch kaum Ketten zu sprengen. Also für die Handfesseln nimmt man in der Regel gewöhnliche Fesseln die man ohnehin zur Verfügung hat, aber diese Halskrausen werden speziell für Magier gefertigt, da hätte ich wohl eine Chance, sie einfach aufzureißen...
Wenn ich es recht bedenke, da hier scheinbar nur Magier gefesselt werden könnten die Handschellen aber auch von so lumpiger Qualität sein, dass es einen Versuch lohnt.

Zunächst aber muss ich wissen, warum Ihr sie so dringend loswerden wollt. Was plant Ihr um hier herauszukommen?
von myrkur
18.08.2017 13:50
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Gefangen im Vergessen

Auf dem Hof
Friedgut ist mit der Situation auf dem Hof erstmal etwas überfordert und bleibt in der Tür zum Gästehaus stehen, wo er die Situation verdutzt begutachtet.
Hat also offensichtlich doch einer der wahrhaftig Irren hier sich einen Spaß daraus gemacht alle vor Feuer zu warnen, ein bitterer Scherz. Wenn wirklich mal ein Feuer ausbricht und alle Welt es nicht ernst nimmt, weil man wieder eine Narretei dahinter vermutet... die Folgen könnten verheerend sein.
Wahrscheinlich aber hat es nicht viel Zweck es diesem Irren zu erläutern. Seine Strafe hat er schon bekommen, wenn auch nicht von einem ordentlichen Gericht, aber was soll man ihn auch strafen, wo er ohnehin schon hier eingesperrt ist.

Als die Damen aus dem Gästetrakt schließlich auf ihn zukommen, sichtlich um Elysias Fesseln bemüht, beschließt er, sich auch wieder anderen Dingen zuzuwenden und mischt sich in das Gespräch ein.
Ihr wollt diesen Eisenkragen wohl loswerden.
Wie ich hörte sind derlei Fesseln nicht nur äußerst unbequem, sondern auch äußerst effektiv, wenn es darum geht jemand von der magischen Zunft unter Kontrolle zu halten und seiner Zaubermacht zu berauben. Die Garnison in Rommilys hält selbst einige dieser speziellen Utensilien vor, ... für besondere Fälle.
Vielleicht kann ich euch damit helfen.
Aber wir sollten vielleicht nach drinnen gehen, ich glaube nicht, dass diejenigen, die euch das angelegt haben besonders erfreut darüber wären.
, fügt er flüsternd hinzu.

Auf dem Weg zu den Schlafgemächern
Unterwegs versucht er dann näheres über die Pläne der Damen herauszufinden.
Sagt mir aber doch zunächst, was euer Vorhaben ist. Wollt ihr eine Zauberei veranstalten um von hier zu entkommen?
Da möchte ich schon gerne wissen, was ihr plant. Und natürlich müsst ihr versprechen anderen damit nicht zu schaden, noch uns zu gefährden.
Wenn ich es recht bedenke wäre es mir lieb wenn ihr einen Eid vor den Göttern darüber leistet, ehe ich versuche euch zu helfen.
von myrkur
31.07.2017 23:25
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Gefangen im Vergessen

Zimmer von Roana und Mahwad -> Gang
Gut, dann sehe ich nach ob der Flucht weg frei ist.
Haltet Euch bereit!

Ohne weitere Zeit zu verlieren eilt Friedgut wieder auf den Gang hinaus. Wenn es im Gang ein Fenster gibt, riskiert er einen Blick hinaus, ob irgendwo Feuerschein oder aufsteigender Rauch zu erkennen ist.
Dann geht er eiligen Schrittes aber mit allen Sinnen in Alarmbereitschaft die Treppe hinunter um zu sehen ob der Weg in den Hof noch frei ist oder ob schon Rauchschwaden oder Feuersbrunst eine Flucht unmöglich machen.
von myrkur
31.07.2017 22:09
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Gefangen im Vergessen

Zimmer von Roana und Mahwad
Eeehm, ihr meint der Mann hier bildet sich das ein?
Also... das könnte natürlich sein.
Aber wir sollten das überprüfen, denn wenn ihr euch irrt, dann droht uns Gefahr.
von myrkur
31.07.2017 11:03
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Gefangen im Vergessen

Friedguts Zimmer und Gang
Friedgut springt bei dem Geschrei aus dem Schlaf hoch und stößt sich dabei den Kopf an der Zimmerdecke.
Feuer?! Wo?! Wir müssen den Schlafsaal räumen!
Erst nachdem er auf den Gang gestürmt ist erinnert er sich wieder, dass er nicht im Rommilyser Traviatempel liegt, aber die Realisation kommt schnell. Also stürmt er zur nächstbesten Tür und streckt den Kopf in Mahwads und Roanas Zimmer hinein:
"Beeilt euch, wir müssen hier raus!"
von myrkur
14.07.2017 16:48
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Gefangen im Vergessen

Friedguts Zimmer:
Friedgut hatte beim Quasi-'Rausschmiss' aus dem Speisesaal nochmal nachgefragt wo denn Schwester Garwana zu finden sei.
Als man ihm darauf zugesichert hat, dass er nicht lange suchen brauche, da sie ohnehin bald auf die Zimmer kommen würde um mit den neuen "Gästen" zu sprechen, trottete er gelassen hinter Mahwad und Roana her und befindet sich nun ebenfalls wieder im Gästetrakt und wartet dort in seinem Zimmer auf Schwester Garwana.
von myrkur
10.07.2017 20:49
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Gefangen im Vergessen

Nun, wenn ich genauer darüber nachdenke meine ich mich zu erinnern, dass wir mit dem Handelstross bis Wasserburg gekommen waren, und dort beschlossen haben, mit der Fähre auf die Nordseite überzusetzen. Wir haben unterwegs erfahren, dass die Südstraße wohl unterhalb von Wasserburg noch vom Darpathochwasser überflutet sei, deswegen wurde uns dieser Umweg empfohlen um dann kurz vor dem Ziel, bei Gaulsfurten wieder auf die Südseite zu wechseln.
Einigen Mitreisenden war das ganze wenig geheuer, da man auf dieser Route einige Male in der Wildnis übernachten muss, die Straße auch nicht besonders gut ausgebaut ist und man hört dort häufiger von Überfällen, sei es durch Barbaren, übriggebliebene Marodeure oder was sich sonst noch an zwielichtigem Gesindel in den Trollzacken verbirgt. Es sind unruhige Zeiten...
Uns war die Routenänderung auch nicht gerade recht, aber Mutter Irmegunde drängte, dass wir eine Mission zu erfüllen hätten, und so haben wir uns denn entschieden diesen Weg einzuschlagen. Einige tapferere Händler haben uns begleitet, allein hätten wir es wohl auch nicht gewagt. Die anderen wollten wohl versuchen einige Waren in Wasserburg abzusetzen und darauf zu warten, dass die Straße wieder frei wird.
... hmm. dunkel erinnere ich mich noch daran, dass wir dann tatsächlich schon einen Rastplatz unweit der Straße aufgeschlagen hatten. Ich hatte mich ein Stück weit von der Wagenburg entfernt um, nunja,... einem dringlichen Bedürfnis nachzugehen.

Hättet ihr noch erwartet, dass sich die Wangen des Riesen dabei trotz der dunklen Haut und des ausgeprägten Bartschattens im Gesicht deutlich röten würden, so beobachtet ihr doch das genaue Gegenteil, Friedgut wirkt gradezu blass und die vermeintliche peinliche Berührtheit weicht sehr schnell einer sichtbaren inneren Unruhe.
Gütige Mutter, steh mir bei! Ich hab' Mutter Irmegunde ganz doll im Stich gelassen! Hoffentlich ist ihr nichts passiert!
Er lässt deutlich an Haltung nach, die Schultern sacken nach vorne und er beginnt unruhig auf der Stelle zu trippeln und an den Fingern zu knibbeln. Eine unwirkliche Erscheinung, wirkt er doch trotz seiner Größe dadurch gradezu mitleidserregend, wenn man denn empfänglich für derlei empathische Gefühle ist.
von myrkur
09.07.2017 20:29
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Gefangen im Vergessen

Sehr erfreut, Frau Durenald. Ich hatte leider noch keine Gelegenheit mit dem Abt zu sprechen, aber das sollten wir gleich als nächstes versuchen. Da fällt mir ein, eigentlich wollte ich ja auch mit einer gewissen Schwester Gawana sprechen, das hab ich vor lauter hunger ganz vergessen.
Aber zunächst: Ihr wisst nicht zufällig mehr über die seltsamen Gründe, die Euch hierher geführt haben? Ihr sagt das grade so, als ob Ihr aus freien Stücken hier wärt... Wart Ihr denn bereits in den Tulamidenlanden, oder war das nur das Ziel Eurer Reise?
Ich kann mich nicht mehr erinnern, wie ich hierhergekommen bin, aber wenn Ihr aus Rommilys gekommen seid, dann wäre es naheliegend, dass wir zur gleichen Zeit dort abgereist sind. Vermutlich sind wir ja auch gleichzeitig hier angekommen.

Er legt den Finger ans Kinn und seine Stirn legt sich sichtbar in Falten, während er etwas abwesend Richtung Decke stiert.
Ich erinnere mich, dass wir tatsächlich mit einem Handelstross aus Rommilys abgereist sind. Mutter Irmegunde meinte, es wäre sicherer in Gesellschaft zu reisen, da das wilde Tiere und barbarische Banditen abhält. Aber an Euch kann ich mich nicht erinnern...
von myrkur
06.07.2017 18:20
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Re: Gefangen im Vergessen

Speisesal, bei Roana und Mahwad
Hatten wir nicht bereits die Ehre? Doch muss ich zugeben, dass mir auch Euer Name entfallen ist. Was Wunder bei so einem Aufeinandertreffen zwischen Tür und Angel, wir waren wohl sehr in Eile.
Mein Name ist Friedgut Gänselieb aus Rommilys, Akoluth der heiligen Mutter Travia.
Und ihr seid eine Tuchhändlerin aus Gareth, wenn ich mich recht entsinne? Da seid ihr auf eurer Reise in diese Gegend sicher an Rommilys vorbeigekommen, nicht wahr?
Verzeiht, wie war denn nun euer Name? Und auch der eure muss mir entgangen sein, sagt er mit Blick zu Mahwad herüber. "


Zur Erinnerung: Vor euch steht eine beeindruckend große Gestalt, hier im Speiseraum wo er die Gelegenheit hat nun aufrecht zu stehen, wird das erst richtig bewusst, denn Friedgut überragt die meisten Menschen um 2-3 Köpfe. Dabei wirkt er aber nicht auffallend massig, sondern eher etwas schlaksig und ein wenig unproportioniert, erst nach einer Weile wird einem klar, dass dieser Schein wohl trügen muss und sich ein drahtiger aber kräftiger Kerl unter der einfachen Gefangenenkleidung und den wärmenden Fellen verbirgt.
Ortsansässige vermögen hinter seinem Körperbau und dem dunklen Teint einen der hiesigen Trollzacker Barbaren vermuten, dem steht aber der Rest seines auftretens entgegen. Ein freundliches, leicht naives Gesicht lächelt euch gutmütig entgegen und trotz des mittlerweile gut sichtbaren dunklen 3-Tage-Barts, wirkt er äußerst gepflegt. Kaum Dreck unter den Fingernägeln und ein akkurater, jedoch leicht bubenhafter Topfschnitt, weisen auf eine kultiviertere Lebensweise hin, als man es von einem solchen Barbaren erwarten würde. Von der Wortwahl ganz zu Schweigen.
von myrkur
05.07.2017 13:16
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Re: Gefangen im Vergessen

Speisesal
Friedgut kehrt nach einer Weile enttäuscht, weil es keinen Nachschlag gibt, zum Esstisch der Gruppe zurück.
"Nanu, wo sind denn die anderen beiden Damen hin?", bemerkt er verwundert.
"Und die haben ja nichtmal aufgegessen und lassen den guten Eintopf kalt werden. "
von myrkur
01.07.2017 23:21
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Re: Gefangen im Vergessen

Erst beim erklingen der Glocke, bemerkt Friedgut ein deutliches Grummeln in seinem Bauch. Den Hunger hatte er bisher durch all die ungewöhnlichen Umstände gar nicht wahrgenommen, dafür schlug er nun umso deutlich durch und so lässt er sich eine große Kelle Eintopf austeilen, ehe er neben seinen Mitpatienten an einer der hölzernen Bänke im Speisesaal Platz nimmt.
Jene von euch, die bereits angefangen haben zu essen mustert er mit strengem Blick.
"Lasst uns der allgütigen Mutter Gans danken. "
Dann senkt er den Blick und faltet andächtig die Hände.
Egal ob ihr euch daran beteiligt oder nicht, beginnt er dann kurz zu Travia zu beten:
Heilige Mutter,
wir danken dir für das Mahl, dass du uns gegeben hast. Möge es uns sättigen und uns Kraft geben, die Schleier zu lüften, die der himmlische Rabe über unsere Erinnerung gelegt hat, auf dass wir bald wieder auf den rechten Pfad zurückfinden und die Gastfreunschaft seiner Diener nicht länger als nötig strapazieren müssen.

Mit einer Segensgeste schließt er das Gebet und konterkariert diesen Auftritt einen Sekundenbruchteil später, indem er den zuvor ordentlich neben dem Teller platzierten Löffel aufhebt und beginnt ungeniert Eintopf in sich hineinzuschaufeln. Allein das gelegentliche Aufblicken von seiner Schale verrät, dass er euren Gesprächen ein wenig Aufmersamkeit schenkt. So dauert es nicht lange, bis die erste Schale gefüllt ist und der große Kerl steht kurz darauf wieder vor der Küchenhilfe mit der Schöpfkelle:
Gibt's noch Nachschlag?
von myrkur
22.06.2017 16:35
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Re: Gefangen im Vergessen

Friedgut nimmt dankbar die warmen Felle an und packt sich gleich ein.
"Ich kenne den Tulamiden auch nicht. ", gibt er kund.
Auf Travierikes Kommentar hin zeichnet sich eine deutliche Rötung in seinem Gesich ab und er versucht heimlich sich ein wenig hinter seinen Begleitern zu verstecken, was jedoch natürlich aufgrund seiner Größe gradezu absurd ist und nicht so richtig funktioniert.
Als Rahjades und Isabella dann auf den Tulamiden zugehen, nutzt er die Gelegenheit sich Ihnen anzuschließen und sich dadurch aus der unangenehmen Situation zu verdrücken sofort.
"Travia zum Gruße, Freund. Ich bin Friedgut, und ich bin nicht verrückt.
Wie lautet denn euer werter Name?"
von myrkur
13.06.2017 18:08
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Re: Gefangen im Vergessen

Im Gang

Nun, ich hoffe die Herrschaften werden uns schon mitteilen, wenn sie etwas interessantes herausfinden. Wenn ihr Bruder Lamond findet, so sagt uns doch Bescheid.
Wir sollten uns derweil selbst auf die Suche nach ihm machen, nicht war Herr Vascagni-Bonareth?


Friedgut deutet eine Verbeugung an, um sich von den 'Mitinsassen' zu verabschieden, ehe er sich auf den Weg zum Treppenhaus macht.
Geflügelte Schlangen, finstere Legionen. Da hofft man ja gradezu, dass die beiden wirklich verrückt sind... Dennoch, um hier weiterzukommen muss man sich wohl vorerst damit arrangieren. Aber ich bin sicher der Letzte, der diesem Mahwad die Praioskrause abnimmt.

Aus dem Fenster sah es so aus, als gäbe es hier einen recht beachtlichen Innenhof. Wir sollten mal einen Blick dorthin wagen um einen Überblick zu bekommen.
Vielleicht wird dann schneller klar, wo wir diesen Bruder Lamond vermuten können.

Sagt's und macht sich auf den Weg.
von myrkur
01.06.2017 11:40
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Re: Gefangen im Vergessen

erster Stock, auf dem Gang
(außer Hörreichweite vom Zimmer des Praioten)

Friedgut wendet sich nach einigen Schritt Entfernung IMaculo für eine Lagebesprechung zu.
Sagt, was macht dieser Praiot auf euch für einen Eindruck?
Für mich wirkt seine Geschichte plausibel. Aber wenn er wirklich hier ist um sich wegen seiner schlimmen Erlebnisse behandeln zu lassen, dann glaube ich nicht, dass wir aufgrund einer Entführung hier gelandet sind. Immerhin ist das hier wohl ein wahrhaftiges Kloster vom Orden der heiligen Noiona von Selem.
Es muss sich also um einen Irrtum handeln, dass ich hier gelandet bin. Ich habe doch nicht solch schlimme Dinge durchgemacht, wie der ehrwürdige Herr Greifenau dort, und auch sonst bin ich bei Verstand.
Wie ist es denn um euch bestellt? Könnt ihr euch noch an etwas erinnern, dass dazu geführt haben könnte, dass ihr hierher gebracht worden seid?
von myrkur
29.05.2017 14:42
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Re: Gefangen im Vergessen

Zimmer des Praioten

"Jawohl, ich komme. "
Mit einer leichten Verneigung verabschiedet Friedgut sich noch von dem Praioten und folgt Imaculo dann.
von myrkur
23.05.2017 12:53
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Re: Gefangen im Vergessen

Zimmer des Praios-Geweihten, erster Stock.

Friedgut lauscht dem Dialog zwischen dem Praioten und Imaculo aufmerksam und wartet erstmal ab bevor er sich in das Gespräch einmischt und versucht die Situation zu analysieren.
Ein Praiosgeweihter aus Beilunk, sagt er.
Seine Geschichte klingt ja plausibel, vielleicht ist er also wirklich ein Praiot und seine Angst vor der Dunkelheit ist das einzige Problem, das er hat. Aber kann man es wissen?
Wenn es so wäre, hätten wir hier aber immerhin einen zuverlässigen Ansprechpartner, der uns Informationen über dieses Kloster geben kann. Man sollte ihm mal ein wenig auf den Zahn fühlen um zu sehen ob das wirklich alles ist was hinter ihm steckt.
Dennoch hat der großspurige Grande recht: mit jemandem zu reden, der hier etwas zu sagen hat sollte uns weiter bringen als Geplänkel mit den Insassen...
Mich würde ja schon interessieren, für was man uns hier hält.
von myrkur
14.05.2017 23:26
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Re: Gefangen im Vergessen

Beim heruntergehen der Treppe erspäht Friedgut Imaculo auf dem Gang.
Ah, da ist er ja!
Herr Vascagni-Bonareth! Da seid ihr! Lasst mich euch bei eurem Ansinnen unterstützen!
, ruft er aus während er sich mit großen Schritten nähert.

Als er den Blick in den Raum wirft und dessen Bewohner ansichtig wird verstummt er schlagartig und hält einen Moment perplex inne.
Dann grüßt er mit gesenktem Haupt:
Praios zum Gruße euer Gnaden!
Während innerlich die Zweifel an sein Gedankenstübchen klopfen.
Ein Praiosdiener im Noionitenkloster?! Das sieht ja hier nicht unbedingt aus wie ein Zimmer der Verwaltung. Also entweder der hier ist wirklich Irre, oder diese Verwirrung ist umfassender als ich vermutet habe. Das lässt einen ja glatt an Absicht denken... Welch frevelhafte Absicht aber!
Wird auch er nach seinem Namen gefragt stellt er sich höflich vor:
Mein Name ist Friedgut Gänselieb, Akoluth der allzeit gütigen Schützerin der Schwüre, aus Rommilys, Euer Gnaden.

Verzeiht die Frage, aber was führt einen ehrwürdigen Diener des Götterfürsten in ein Kloster der heiligen Noiona?
von myrkur
14.05.2017 22:53
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Re: Gefangen im Vergessen

Noch immer im ursprünglichen Gang:
Friedgut braucht noch einen Moment um die Lage zu analysiere.
Gedankenverloren steht er im Gang, die Hand ans Kinn gelegt um ihn beim Denken zu unterstützen..

Angestrengt denkt er vor sich hin sodass ein Zuhörer, wenn auch nur bruchstückhaft, doch ein wenig an seinen Gedanken teilhaben könnte:
Hm... Also diese Schwester scheint wohl wirklich eine Borongeweihte zu sein. Die Tracht gibt es schließlich nicht bei jedem beliebigen Schneider zu kaufen und sie wirkte auch aufrichtig. Aber was mache ich dann hier? Noioniten... das erklärt ja zumindest unsere Unterbringung. Nicht wirklich traviagefällig einen Durchreisenden so zu behandeln. Aber wenn man uns wirklich für eine dieser armen, verwirrten Seelen hält... aber was heißt 'hält'?! Die andern sind's vielleicht wirklich. Die da drüben scheint sich ja für eine Magierin zu halten, kann aber ja ganz offensichtlich keine sein, schließlich trägt sie kein Siegel. Arme Seele. Aber wer sich für eine Schwarzmagierin hält gehört vielleicht wirklich besser weggesperrt, das ist ja eine Gefahr für die zwöfgöttliche Gemeinschaft.
Und dieser von Bonareth... soll ja auch Irre geben, die sich für jemand Höherbestimmten halten. Da war doch auch mal so ein Nackter auf dem Marktplatz, während Radrogans Schicht, der sich angeblich für den leibhaftigen Kaiser Perval hielt. Vielleicht geht es diesem Imaculo, wenn er denn wirklich so heißt, auch so, ähnlich wenig Schamgefühl hat er ja...
Wie dem auch sei. Ich bin jedenfalls nicht verrückt!
Wobei... Irgendwie kann ich mich ja nicht erinnern, wie ich hier gelandet bin. Wer weiß schon was ich in der Zeit getan habe, an die ich mich nicht erinnern kann..?
Unsinn! Das muss ein Irrtum sein. Dieser Grande, ob nun echt oder nicht, hat Recht! Man muss mit den Verantwortlichen sprechen, dann wird sich das aufklären. Zumindest in meinem Fall. Schließlich bin ich nicht wirklich verrückt.


So entschlossen, macht er sich dann also auf den Weg, hinter Imaculo her. Würdigt die verbliebenen Mitgefangenen auf dem Gang im Vorbeigehen noch eines kurzen Blickes und geht die Treppe hinab.
Bloß... wo könnte der Grande wohl hingelaufen sein.

Sein weiteres Vorgehen hängt davon ab, ob er die Spur des Granden wohl noch ausfindig machen kann. Entweder weil dessen kurze Lektion in boronischer Ordenskunde im Treppenhaus ihn lange genug aufgehalten hat, oder aber durch kurzes Nachfragen bei den im Treppenhaus verbliebenen.