Die Suche ergab 1 Treffer

von Satinavian
13.08.2018 09:23
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
Thema: Borons Gabe des Vergessens
Antworten: 19
Zugriffe: 1123

Borons Gabe des Vergessens

Regentänzer hat geschrieben:
27.06.2018 14:57
Jetzt meine Frage kann ein Noionit das einfach so machen wenn er der Meinung ist es wäre gut für seinen Gegenüber? Ich meine gelesen zu haben das er z.B. Borons süße Gnade (Die Liturgie mit der man das halbe leben vergessen kann) nur anwenden darf wenn das Kirchenoberhaupt einverstanden ist. Was aber wenn der Patient sich weigert zu vergessen und es nicht will? Kann der Geweihte sich einfach so über den Wunsch des Patienten hinwegsetzen? Immerhin kann es hier um Erlebnisse, Erfahrungen oder ähnliches gehen welche einen Charakter ausmachen.
Muss dies im Einverständnis geschehen zwischen Geweihtem und Patienten oder kann der Patient gegen seinen Willen dazu gezwungen werden zu vergessen?
Die Liturgie, um Erinnerungen zu löschen hat eine sehr hohe Stufe, braucht einen göttlichen Talisman und kostet permanente KE, falls man sie aufstuft.

Die Boronkirche hat Liturgien geringeren Grades, die jegliche Geisteskrankheit heilen können.

Ich glaube nicht, dass die Vergessensliturgie besonders oft in der Heilung von Geisteskrankheiten benutzt wird. Wohl eher, um Leuten einen Neuanfang zu ermöglichen oder wirklich unerwünschtes/verbotenes Wissen zu entfernen. Das Vergessen dürfte in fast allen solchen Fällen der Hauptzweck sein, nicht nur einfach ein Mittel, um Patienten zu helfen.
Gorbalad hat geschrieben:
11.08.2018 20:43
Es ist eben nur nicht zulässig, mittels dieser Boron-Liturgie zwangsweise das Gedächtnis zu löschen.
Es ist sehr wohl zulässig, muss halt nur genehmigt werden. Warum es die Genehmigung braucht ? Vielleicht wegen der Nutzung des göttlichen Talismans, vielleicht auch weil die Kirchenoberen gern informiert werden wollen, welche Art von Geheimnissen da gerade auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Gerade für die politisch zur Hälfte sehr aktive Boronkirche mag das ja durchaus relevant sein.
Dass Tar Honak sowas ähnliches im Khômkrieg als Massenevent und wahrscheinlich göttliches Wunder abzog, ist da natürlich schwierig reinzuerklären. Dass es gegen Ungläubige ging und aus der DSA-Frühzeit war, wären mögliche Argumente.
St. Tarquinio hat keine Liturgie gewirkt, Boron hat ihm ein großes Wunder geschenkt. Da gibt es moralisch überhaupt nichts dran zu deuteln.

Und selbst wenn Tar eine Liturgie hätte wirken wollen, hätte er sich wohl problemlos einen Dispens dafür ausstellen lassen können. Ich sehe da wenig Widerspruch.