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von Satinavian
17.06.2018 10:52
Forum: Allgemeine Diskussion
Thema: Geschlechtsmerkmale nach Kultur/Spezies in WdV
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Geschlechtsmerkmale nach Kultur/Spezies in WdV

Jadoran hat geschrieben:
15.06.2018 17:44
karli hat geschrieben:
15.06.2018 17:19
Aventurier finden das sexy.
Es mag Aventurier, die das sexy finden. Das Internet ist voll von Anblicken, die irgendwelche Leute erregend finden, andere kalt lassen oder sogar abstossen. Es braucht wohl keine Beispiele, weder harmlose noch drastische.
Aus meiner Sicht ist der Hauptgrund, warum Helden und Heldinnen auf DSA-Illustrationen meistens "attraktiv im Sinne des (jeweils) derzeitigen in Deutschland vorherrschenden Modeempfindens" sind, ist ganz einfach, dass die Spieler (=Kunden) und nicht die Helden etwas schön finden sollen. Wer um der Kunst willen setzt, dass massiv adipöse Frauen schön gefunden werden, und daher "herausragend schön" nur in Verbindung mit "fettleibig" genommen werden darf, der betreibt Kunst um der Kunst willen. "Einfach nur anders" ist nicht unbedingt gut, meistens sogar ganz furchtbar verkrampft. Bei den Achaz etwa würde ich auf das 'furchtbar' verzichten, aber ich hatte in all meinen DSA-Jahren noch keine einzige Gruppe, wo jemand einen Achaz spielen durfte oder auch nur wollte. Das muss schon seinen Grund haben... Elfen und Zwerge sind nicht weg zu dneken, und Hexe ist eine extrem beliebte Profession, gerade bei weiblichen Spielerinnen.
Also ich spiele sehr gerne Achaz und mir sind auch schon andere Achazspieler begegnet. Tatsächlich ist das Hauptproblem bei Achaz, dass sie außer in regional agierenden Themengruppen kaum einsetzbar sind, nicht, dass sie an sich zu fremdartig oder abstoßend sind.

Und ja, auch übergewichtige Helden mit gutaussehend sind mir schon untergekommen. Sowie nervige Diskussionen wann der Vorteil überhaupt wirkt und wie und wo regionale Schönheitsideale berücksichtigt werden und wie es mit Speziesgrenzen nun aussieht.

Ich denke nicht, dass alle Spieler einfach mitteleuropäisch-moderne Ideale übertragen. Schon eher ihr persönliches Empfinden für Schönheit.
Jadoran hat geschrieben:
15.06.2018 15:18
Wenn man in der Gruppe nun seine Aventurieninstanz aufsetzt, dann hält wohl keine Gruppe diesen kanonischen Anspruch durch (und muss es auch nicht), und auch Abenteuer folgen fast immer den klassischen Tropes. Einfach weil diese absolute Gleichverteilung extrem unglaubwürdig ist.
Fast alle Gruppen, in denen ich bisher gespielt habe, versuchen das sehr wohl durchzuhalten. Und mir sind auch bisher nur zwei Spieler begegnet, die damit ein Problem hatten, dass der typische Trupp Soldaten oder minetwegen auch die typische Räuberbande, die die Helden überfällt, zur Hälfte weiblich ist.
von Satinavian
14.06.2018 09:28
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Thema: Geschlechtsmerkmale nach Kultur/Spezies in WdV
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Geschlechtsmerkmale nach Kultur/Spezies in WdV

Sahib hat geschrieben:
11.06.2018 22:59
Ist es nicht auch sexistisch dass die eher weibliche Magietradition der Hexe hauptsächlich gefühlsbestimmt ist und Emotionen als Zauberkomponente brauchen?
Nicht zwingend. Schließlich greifen die Hexen als dediziert weibliche Magietradition ja selbst auch aktiv Geschlechterklischees auf und überzeichnen/zelebrieren sie.

Sind also die Hexen jetzt gefühlsbestimmt, weil Frauen nunmal gefühlsbestimmt sind ? Das wäre sexistisch. Oder sind sie gefühlsbestimmt, weil man auch in Aventurien Gefühle mit Weiblichkeit assoziiert und die Hexen sich dann da reinsteigern ? Das wäre nicht sexistisch, würde allerdings andeuten, dass vielleicht die Hexen sexistisch sind ... was nicht wirklich die große Offenbahrung ist.
von Satinavian
08.06.2018 13:32
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Geschlechtsmerkmale nach Kultur/Spezies in WdV

Prinzipiell sehe ich das auch kritisch, aber Mohas (bzw. Waldmenschen) sind doch gar nicht das Äquivalent irdischer Schwarzer. Das ist doch den Utulus vorbehalten. Ob das damit wirklich eine Übertragung irdischen Klischees ist, ist da eher zweifelhaft.