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von Farmelon
07.11.2011 12:03
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Thema: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Darian zögert kurz, lächelt dann aber als er zu Ugo schaut und die Narben so wieder besser zu sehen sind. Danke sehr, also für beides. Es freut mich das ich Euch damit nicht zu nahe trete. Versichert er ehrlich, schaut Ugo wieder kurz in die Augen und überlegt dann einen Moment. Direkt eine so schwere Frage. Stellt er fest, überlegt noch einen Moment. Der ausgewachsene Krakenmolch in einem der großen Sammelbecken in der Garether Kanalisation, oder eher der Wasserversorgung. Keiner wusste wie er dorthin gekommen sein könnte, vor allem wie er so groß werden konnte. Ein kleines Kind das einen unsichtbaren Freund hatte, der sich später als Geist eines seiner Vorfahren herausstellte der über seine Nachkommen wachte, der Magier aus Belhanka der im Perlenmeer plötzlich vom Himmel gefallen ist, das Maraskanerviertel in Khunchom. Maraskaner sind sehr wunderlich. Überlegt er laut, entscheidet sich schließlich für die Maraskaner und er wirkt auch nicht so als würde er sich das gerade ausdenken oder Ugo belügen wollen.
von Farmelon
06.11.2011 21:11
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Thema: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

So schaut Darian dann auch wo anders hin, so das seine Narben nicht allzu sehr zu sehen sind. Gerne, was möchtet ihr wissen? Oder was interesiert Euch am meisten? Erkundigt er sich, lächelt als Ugo sich dann bei ihm bedankt. Nichts zu danken, ich sage wie ich es sehe.
von Farmelon
06.11.2011 20:04
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Thema: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Darian schmunzelt als Ugo rot wird. Jede Reise, egal wie kurz oder lang, beginnt mit ihrem ersten Schritt. Dann nickt er jedoch und betrachtet die Röte noch ein paar Momente, trinkt darauf noch einen Schluck Tee. Ich denke schon, die Schiffe des Handelshaus kann man beinahe überall finden und ich bin schon oft mit ihnen unterwegs gewesen und habe somit schon einige Häfen gesehen.
Beantwortet er dann die Frage und lächelt als Ugo dann so entschlossen wirkt und schaut ihm dabei auch wieder kurz in die Augen. Dann gibt es dem nichts hinzuzufügen, das ist die Hauptsache und viel wichtiger als das was Euer Onkel denkt.
von Farmelon
06.11.2011 19:27
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Thema: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Der Wirt nimmt den leeren Krug entgegen. Natürlich. Versichert er, hat sich inzwischen auch wieder beruhigt und geht weiter seinem Tageswerk nach, zapft dem Fremden ein weiteres Bier in einem frischen und sauberen Krug, stellt es ihm dann auch hin und nach einem. Wohl bekomms. Kümmert er sich um ein paar andere Gäste, füllt ein paar Becher und krüge welche eine der Schankfrauen an sich nimmt und verteilen geht.
von Farmelon
05.11.2011 20:04
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Thema: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Das stimmt, aus philosophischer Sicht sind dort einige Schätze verborgen. Stimmt er betreffs des maraskanischen Glaubens zu, schmunzelt bei dem folgenden Geständnis etwas. Es ist keine Schande zugeben zu müssen das man etwas nicht gut genug kennt, man lernt sein Leben lang. Ich habe das auch erst wirklich erfahren nachdem ich einmal in Zorgan an der Akademie war, die Hofscharlatane dort sind zwar eingeschränkter in ihren Möglichkeiten, aber was den Illusionismus betrifft meinen Collega von dort durchaus gewachsen wenn nicht überlegen. Dafür weisen die Gildenmagier ein breiteres Repertoire auf.
Präzisiert er, gibt er ohne zu zögern zu und lächelt als Ugo den Augenkontakt sucht, behält ihn diesmal bei. Dann lauscht er der weiteren Erläuterung aufmerksam, wirkt doch erleichtert das er Ugo damit nicht zu nahe getreten ist und diesmal ist es an ihm leicht mit den Schultern zu zucken. Die Wege der Götter sind unergründlich und vor allem ist nicht jeder zum kämpfen geboren. Zum Glück, das wäre traurig. Es muss auch andere geben.
Und Euer Onkel sollte eher stolz sein, sein Leben einer Gottheit weihen ist etwas sehr ehrenvolles, auch wenn er Euch lieber unter dem Banner der Rondrakirche gesehen hätte. Und das wichtigste ist ja auch das Eure Mutter und dieser Teil der Familie hinter Euch steht, das ihr wisst das es der richtige Schritt für Euch war.
von Farmelon
05.11.2011 13:10
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Thema: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Dann sollte ich mich also damit zufrieden geben das es zumindest wenige gibt die ähnlich wie ihr seid, nicht einmal alle Hesindegeweihte sind gleich. Schmunzelt der Magier, nickt aber zum Thema der Illusionen nach kurzem Überlegen zustimmend. Da habt ihr natürlich recht, mit beidem. Aber selbst wenn ihr einen der wenigen gildenmagischen Illusionisten einem Jahrmarktszauberer gegenüber stellt kann es gut sein das zumindest in diesem Bereich der Jahrmarktszauberer überlegen ist.

Als Ugo inne hält und eine Weile überlegt betrachtet Darian ihn, schaut nach kurzem doch wieder kurz wo anders hin und nickt dann leicht bei dessen Erklärung, wendet sich ihm wieder zu bei der Erklärung. Tradition also, wie hat Eure Familie denn auf den Entschluss reagiert sich der Herrin Hesinde anzuschließen? Üblicherweise werden hier ja alle Kirchen bevorzugt. Erkundigt er sich interessiert, zögert dann jedoch. Natürlich nur falls ich Euch damit nicht zu nahe trete. Fügt er dann noch an.
von Farmelon
04.11.2011 16:24
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Thema: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Ganz im Gegenteil, das macht Euch zu etwas Besonderem. Versichert der vernarbte Magier ehrlich, betrachtet Ugo dabei lächelnd. Ich wünschte es gäbe mehr wie Euch. Bemerkt er dann etwas leiser, nachdenklich und betrachtet Ugo noch kurz, schaut dann jedoch wo anders hin und lässt seinen Blick durch den Schankraum schweifen, wo Phex sei Dank alles wie erwartet ist und nirgends die Emotionen oder ähnliches so hoch kochen das es Probleme geben könnte.
Dann wendet er sich wieder Ugo zu. Da habt ihr durchaus recht, unter ihnen finden sich einige wahre Künstler. Was Illusionen angeht sind viele Jahrmarkts- und Bühnenzauberer den Gildenmagiern überlegen. Gibt er dann sogar etwas zu, das ihm bei vielen seiner Standesgenossen Nasenrümpfen und andere Reaktionen einbringen würde. Ist ja schließlich nur Scharlatanerie und nichts das man ernst nehmen müsste oder sollte.

Dann ist er es, der Ugo doch mit einer gewissen Neugierde betrachtet. Wie seid ihr dazu gekommen in die Dienste der Herrin Hesinde zu treten, was hat Euch dazu veranlasst? Erkundigt er sich nun nach etwas persönlichem Ugo betreffend, scheint sich wirklich dafür zu interessieren und nicht nur ablenken zu wollen.
von Farmelon
04.11.2011 15:16
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Thema: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Und sich dabei noch für Dinge interessiert oder versteht die den meisten anderen egal sind. Die meisten sind anders, selbst wenn sie sich mit mir befassen. Oder sich für den Mann hinter den Narben interessiert, sondern nur so tut aus Höflichkeit oder weil es Vorteile bringt. Oder nur weil es nötig ist,sie höflich sind, und mit einem länger zusammenarbeiten.
Zu Ugos Erläuterung zu den Illusionen nickt er zustimmend. Genau, eigentlich sehr naheliegend wenn man es erst einmal begreift. Der drohende Kaiserdrache sieht zwar beeindruckender aus, aber ist so unwahrscheinlich, so irreal das viele schon von Vornherein daran zweifeln würden wenn so etwas plötzlich auftaucht. Gibt er auch direkt ein recht bildliches Gleichnis mit dazu, lächelt dann wieder ein wenig. Aber wie man bei den Bühnenzauberern ja sieht kann man so etwas auch für angenehmere Dinge nutzen.
von Farmelon
04.11.2011 00:38
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Thema: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Nein, habt ihr nicht. Es ist nur etwas ungewohnt. Versichert er rasch, nicht das Ugo wirklich noch glaubt das es an ihm liegt.
Als er dann aber bei dem anderen Thema so neugierig ist nimmt er dieses wieder auf, das ist einfacher. Zumindest ungefähr so mächtig ja. Die meisten wollen sehen was ihnen gerade passt, etwa in der Schlacht wenn man einen Dschinn hat der real ist und von dem die anderen wissen das er gefährlich ist, dann kann die Illusion weiterer Elementarwesen sehr effektiv sein so lange keine Magiebegabten oder Dämonen auf der anderen Seite sind. Denn da sie wissen das der eine Dschinn echt ist, glauben sie gerne an das was sie sehen.
In einer Stadt das Bild einer Stadtwache, etwas das plausibel ist und was man glauben möchte, wilde Tiere im Dschungel, oder ein weiteres Schiff, als Illusion wenn man jemanden angreift, auch etwas was die anderen glauben wollen. Etwas das man sehen kann, zur Not auch hören und riechen. Um das alles kann man in mehreren Dutzend Raumschritt erschaffen, also schon sehr groß und dementsprechend viel. Das was die Jahrmarktzauberer machen kann durchaus einen praktischen Nutzen haben, vor allem wenn man ein paar echte Dinge mit Illusionen kombiniert, d´so das das Gegenüber glauben will.
von Farmelon
04.11.2011 00:10
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Thema: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Das verschlägt Darian wieder kurz die Sprache, als Ugo den Blickkontakt sucht hält er ihn aufrecht, aber doch ist diesmal wieder er es der den Blick abwendet, hinab senkt und diesmal ist er es der für einen Moment beinahe scheu wirkt.
Aber das legt sich schnell wieder, geht dann auf das zweite Thema ein. Ja, ich beherrsche den Auris, die Kernformel der Illusionsmagie die ich mir angeeignet habe, und auch den Impersone. Dessen Anwendung ist zwar stark reglementiert, aber er gehört zu den grundlegenden Zauberfertigkeiten die jedem in Riva beigebracht werden. Also eine Mischung aus Notwendigkeit weil der Maskenzauber jedem gelehrt wird und Interesse sowohl Nützlichkeit beim Auris. Beantwortet er wahrheitsgemäß, schmunzelt dann wieder leicht. Da die meisten Menschen gerne glauben was sie sehen kann man den Auris Nasus sehr kreativ anwenden, vor allem wenn andere das glauben wollen was man ihnen zeigt. Nützlicher als viele zuerst glauben.
von Farmelon
03.11.2011 23:50
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Thema: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Der Magier schaut kurz erstaunt bei dieser direkten Frage, lacht dann jedoch auf als er sich wieder gefangen hat. Phex, Peraine und den anderen Göttern sei Dank nicht, die Schulter noch leicht und das war es dann. Also reicht es wenn man mir nicht ins Gesicht sieht, ich mir einen Sack über den Kopf ziehe oder die Narben für kurze Zeit mittels Illusionsmagie verschwinden lasse. Gibt er zurück, macht er dann sogar einen Scherz auf seine Kosten.
Solche Fragen ist er gewohnt, damit kann er schon wieder sehr viel besser umgehen. Auch wenn er gerade diese wohl nicht erwartet hätte. Die meisten beruhigt es schon sehr wenn ich versichre Feuermagie nur im Notfall zu wirken, egal ob sie wissen woher die Narben stammen oder nicht. erzählt er dann kopfschüttelnd bei Ugos weitere Worten. Aber das stimmt schon, lieber die einfachen Erklärungen die ins eigene Weltbild passen, das ist einfacher als versuchen hinter die Dinge zu blicken.
von Farmelon
03.11.2011 23:25
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Thema: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Das hat er gehört, wird wieder ein wenig rot und schluckt vernehmlich. Wieder etwas das er nicht gewohnt zu sein scheint, Komplimente die etwas anderes als seine Fähigkeiten umfassen. Ihr aber auch. Erwidert er leise, fängt sich dann aber wieder bei Ugos weiteren Worten und lächelt wieder. Da habt ihr alles andere als unrecht, aber meist steht eben meine fachliche Kompetenz im Vordergrund, oder der Zweifel daran bei meinen Narben. Meine Fähigkeiten, mein Zerstörungspotential, mein Zweitstudium. Oder ob ich eine Gefahr darstelle, für wen auch immer, weshalb ich als Magier sie nicht weggezaubert habe, ob man mir gestatten sollte mit Feuer zu spielen, ob man mich überhaupt darauf ansprechen sollte oder einfach ignorieren, ob ich überall so aussehe und noch anders. Führt er ein paar Möglichkeiten auf die alle sehr viel wahrscheinlicher sind als ausgerechnet das was Ugo angeschnitten hat, schaut ihm dann wieder in die Augen, wenn auch nur kurz. Jedenfalls wenn man mich noch nicht kennt, auf den meiste Schiffen bin ich bisher gut zurecht gekommen und viele waren traurig darüber als ich sie wieder verlassen habe nachdem ich bewiesen hatte das ich durchaus fähig bin. Lenkt er dann das Thema wohl doch in eine leicht andere Richtung, oder versucht es zumindest.
von Farmelon
03.11.2011 22:42
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Thema: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Diese kräftig grünen Augen wirken warm, freundlich, wissbegierig, sympatisch und vor allem alles andere als verbittert oder bösartig, auch wenn unleugbar eine gewisse Härte in ihnen zu finden ist die beweist das er wohl auch anders kann wenn es sein muss. Aber das wird abgemildert da auch etwas sanftes in seinem Blick liegt während er Ugos Augen betrachtet und er lächelt dabei wieder leicht. Obwohl, gerade flackern sie auch unsicher auf bei Ugos Worten, so etwas scheint er nicht gewohnt zu sein.
Dann wendet auch er den Blick ab, schüttelt leicht den Kopf. Da gibt es nichts zu entschuldigen, es ist nur sehr ungewohnt das mich jemand darauf anspricht oder sich Gedanken darüber macht. Das bin ich nicht gewohnt Gesteht er ein.
von Farmelon
03.11.2011 22:19
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Thema: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Ist doch egal wie andere mich nennen, aber vielen Dank für Eure Worte. Meint er, versichert er lächelnd als Ugo sich so ereifert und schaut ihm wieder kurz in die Augen.
Das nachdenkliche, beinahe trübsinnige Gesicht am Ende irritiert ihn dann doch merklich zumindest ein wenig, setzt nach den Worten des Geweihten zu einer Antwort an aber hält dann doch inne, überlegt kurz ehe er dann wirklich antwortet. Wie ihr schon sagtet, alles hat mehrere Seiten, Und gerade dies ist eine welche die wenigsten überhaupt wissen wollen. Doch, diesmal scheint Ugo einen Nerv getroffen zu haben, auch wenn Darian sich gut unter Kontrolle hat und man es ihm kaum anmerkt wenn man nicht genau darauf achtet.
von Farmelon
03.11.2011 21:39
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Thema: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Weshalb auch nicht? Sich nicht damit abfinden ändert nichts, es ist wie es ist. Ich kann es nicht ändern und kenne keinen der es kann, oder sagen wir mal die Möglichkeit die mir jemand mal angeboten hat war nicht gerade göttergefällig und meine Antwort auch dementsprechend unfreundlich. Meint er, zuckt wieder leicht mit den Schultern und trinkt noch einen Schluck Tee, scheint sich wirklich damit abgefunden zu haben un wirkt bei seiner Erzählung auch ziemlich gelassen. Also bleibe ich das halbe Dämonengesicht.
Dann stellt er den Becher wieder ab und schmunzelt, ehe er beginnt Ugos Frage zu beantworten. Ich bekomme in beinahe jedem Gasthaus, egal wie voll es ist, einen freien Tisch nur für mich. Auf Schiffen eine Einzelkabine da viele nicht mit mir im selben Raum schlafen wollen, Einzelzimmer in Gasthäusern. Wenn ich unfreundlich wirke kommt mir kaum einer zu nahe, es hilft Leute einzuschüchtern und eine rot gefärbte Lichtkugel als böser Feuerzauber wirkt bei mir umso plastischer. Ebenso andere Drohungen oder Einschüchterungen. Dazu belästigen mich in den Tulamidenlanden die meisten Krämer und Basarhändler nicht, es sei denn ich wende mich direkt an sie, zumindest Feuerdelementare sind meist doch recht angetan von meinen Narben. Von normalen Schlägereien oder Zwischenfällen bleibe ich sogar noch eher verschont als andere meines Standes die weniger angsterregend wirken.
Außerdem bleibe ich meist, wenn mir diese Bemerkung gestattet ist, in den Häfen von den Damen und Herren des käuflichen Gewerbes unbelästigt, da ich selbst viele von denen abschrecke.
Zählt er durchaus ein paar Dinge auf die Vorteilhaft sind oder sein könnten.
von Farmelon
03.11.2011 20:48
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Thema: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Darians Lächeln wird eine Spur wärmer während er Ugo betrachtet, aber diesmal ist er es der nach kurzem den Blick abwendet. Danke sehr, so etwas bekomme ich selten von Menschen zu hören. Ist es nun an ihm sich für das Kompliment zu bedanken.
Zu Ugos weiterer Feststellung zuckt er dann leicht mit den Schultern. Aufklärung nützt wenig, wenn viele die Dinge nur von einer Seite sehen wollen. Das ist einfacher und passt in ihr Weltbild. Aber es gibt glücklicherweise auch Ausnahmen. Aber es hat manchmal auch Vorteile wenn andere nur sehen was sie sehen wollen.
von Farmelon
03.11.2011 19:44
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Darian wirkt aufmerksam, entspannt sich zum Schluss wieder und lächelt. Zumindest hat er nicht gesagt bei jemanden mit meinem Aussehen. Egal ob Koinzidenz ist oder eine Art Zeichen, es ist jedenfalls angenehm sich mit Euch zu unterhalten. Versichert er, lächelt dann breiter und beweist das er weiße, sehr gepflegte und auch vollständige Zähne hat. Aber glaubt bloß nicht das mich jeder so kennen lernt, wenn es sein Muss brülle ich quer übers Deck und mache den Leuten Feuer unterm Hintern, wie man es von einem Seemann oder Offizier erwartet. Ich habe auch andere Seiten und das was ihr gesehen habt interessiert die wenigsten, also bekommen es auch nur die wenigsten zu sehen, weil sie es nicht sehen wollen. Scherzt er halb, meint das halb aber auch durchaus ernst. Die meisten schauen eben nur aufs Aussehen oder darauf wie nützlich ein Magier sein kann, wie gefährlich oder wie viel Zerstörungspotential er beherrscht.
von Farmelon
03.11.2011 17:54
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Der vernarbte Magier schmunzelt bei der Zustimmung, mustert den Hesindaner und trinkt noch etwas Tee so lange dieser zumindest noch warm ist. Weshalb plötzlich so nachdenklich? Erkundigt er sich bei Ugo, da dieser mit einem mal so nachdenklich wirkt. Habe ich etwas falsches gesagt?
von Farmelon
03.11.2011 15:14
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Es freut mich das es Euch gefällt. Versichert Darian ehrlich, nachdem er sich wieder dem Hesindianer zuwendet. Und wichtiger als das ihr es zur Meisterschaft bringt ist das ihr Erfüllung darin findet, also solltet ihr doch ein anderes Steckenpferd finde und erwählen, dann war es wohl Hesindes Wille.
Dann packt er auch die geschützten Stifte wieder fort.

Das Leben in der Schivone geht weiter, geht wieder seinen gewohnten Gang und die Stimmung hat sich wieder gelegt. So knapp wie hier vorhin alles noch vor einer Explosion stand, so locker scheint es wieder zu sein wo man sich wieder anderen Dingen zugewendet hat.
Nur die Stadtwächter wirken noch etwas angespannt, scheinen noch ein waches Auge auf die Umgebung zu haben. Der gerüstete Thorwaler an der Theke ebenso.
von Farmelon
03.11.2011 01:37
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Ja, das ist ein wirklich sehr schöner Gedanke. Stimmt Darian lächelnd zu, nachdem er kurz darüber nachgedacht hat und vor allem seine Verlegenheit sich wieder gelegt hat. Und das ihr nichts gegen künstleriche Freiheit habt ist schön zu hören. Außerdem bin ich mir sicher das ihr einmal so gut werden könnt, wenn nicht besser, wenn ihr das auch wirklich wollt. Versichert der vernarbte Magier ihm.
Aber jetzt nimmt er seinen Block doch wieder zurück, schließt ihn vorsichtig und wickelt ihn in ein wasserdichtes Lederstück ein um ihn ordentlich in dem gut gefüllten Rucksack zu verstauen, behandelt den Block dabei wie etwas das ihm sehr wertvoll ist.
von Farmelon
03.11.2011 01:22
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Darian wird sogar ein ganz klein wenig rot, dort wo man es noch erkennen kann da keine Narben zu sehen sind. Ein wenig von beidem. Und kein anderer hat Euch dort beachtet, die anderen hatten nur Augen für andere Dinge und ihr ward so tief in Eure Kunst versunken, so schön in dem was ihr tatet, das ich nicht anders konnte als diesen Moment einzufangen. Auch wenn es sonst niemand bemerkt hat. Gibt er zu, ist wirklich ein wenig verlegen und räuspert sich dann leicht, trinkt doch wieder einen Schluck Tee. Und was Euer Bild angeht, das nennt sich künstlerische Freiheit. Versucht er wohl schmunzelnd das Thema zumindest ein wenig zu ändern.
von Farmelon
03.11.2011 01:03
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Darian nickt leicht, lächelt als er gelobt wirkt. Danke sehr. Ich zeichne was ich sehe, was mich bewegt und mir gefällt. Dinge die anderen entgehen, weil sie nicht richtig hinsehen oder hinsehen wollen. Erklärt er, wirkt sogar ein wenig geschmeichelt.
Als Ugo dann irgendwann zum Ende kommt wirkt Darian aber auch kurz etwas nervös, atmet aus als Ugo den Block schon schließen will aber dann fällt diesem etwas auf: Der Magier hat angefangen die Blätter von der Rückseite ebenfalls zu verschönern, auch wenn es Ugo beinahe entgangen wäre weil nur die beiden letzten Seiten schon begonnen wurden.

im Vordergrund des einen Bildes sieht er eine sehr genaue und detaillierte Abbildung des schwarzen Katzentiers, das er kunstvoll ausgearbeitet hat. Im Hintergrund allerdings ist etwas anderes zu sehen: Dort wo der Schatten des schwarzen Katers zu sehen sein sollte erhebt sich gerade ein gewaltiger und erhabener Schattenlöwe, ein Lioma, ein schwarzer Schattelöwe mit ausgeprägter Mähne und leicht gräulichen Fellzeichnungen. Beinahe hat dieses majestätische Tier etwas abwartendes, abschätzendes an sich.
Die Umgebung oder weiterer Hintergrund existiert aber noch nicht, das Bil scheint noch nicht beendet zu sein.


Aber das andere dürfte Ugo wohl ganz besonders interessieren. Das letze im Buch, oder doch das erste würde man den Block wieder umdrehen:
Ein Hesindegeweihter, anatomisch korrekt und lebensecht steht dort an einer Leimwand auf einem Holzgestell und zeichnet eine der größeren Hesindestatuen im hiesigen Hesindetempel. Die Statue auf der Leinwand in der Leimwand ist ebenfalls beinahe lebensecht getroffen und im Hintergrund erkennt man besagte Statue im Tempel stehen die gerade gezeichnet wird. Die Proportionen sind aufeinander abgestimmt, das kleine Bild im Bild ist ebenso liebevoll und detailliert gezeichnet wie alles andere.
Der Magier zeichnet den Hesindegweihten im Tempel, wie dieser etwas im Tempel zeichnet, geht dabei auch um die Umgebung ein so das man sieht wo der geweihte sich befindet. Ein Bild in dem jemand gezeichnet wird der ebenfalls ein Bild zeichnet, der dabei sein Motiv im Auge hat, dazu der Tempel drumherum. Das ganze ist mit Räumlichkeit versehen das man beinahe den Eindruck der Fläche hat, als würde man wirklich zusehen wie durch ein Fenster und könnte hindurch greifen. Eine sehr eigenwillige Darstellung, in der auch das Spiel von Licht und Schatten berücksichtigt wird, wo einige Besucher des Tempels noch dargestellt werden um das ganze lebendiger wirken zu lassen.
Ein Bild wie ein Bild geschaffen wird, dem ganzen wohnt eine ganz eigene Schönheit inne die viele wohl nicht begreifen würden. Aber handwerklich gesehen gibt es nichts daran auszusetzen, zeichnen und malen kann der vernarbte Magier, das kann man ihm nicht absprechen. Ein Kunstwerk, ein eigenwilliges Kunstwerk.

Ugo kann sich selber entdecken, wie er dort vor einigen Tagen im Tempel stand und zeichnete.
von Farmelon
03.11.2011 00:41
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Darian schaut etwas erstaunt auf Darians Hand, hält jedoch inne und lächelt. zwar zögert er noch kurz, diesmal ist er es der den Blick nach kurzem abwendet aber dann nimmt er ihn wieder auf. Also gut, wenn ihr es sehen möchtet zeige ich Euch gerne einige der Bilder. Versichert er ihm, geht auf die Frage nicht weiter ein und schaut zögern zu der Hand, legt den Block dann jedoch wieder auf den Tisch und dreht ihn dabei so das man ihn von der anderen Seite aufschlagen kann.

Das macht er dann auch, schon mit der ersten Zeichnung zeigt sich das Darian wirklich gut darin ist. Auf dem ersten Bild sieht Ugo eine junge Mutter mit ihrem Kind, sie kniet neben dem Mädchen mit dem längeren Haar und und sie stehen auf einer Straße. Die Mutter deutet mit einer Hand ein Stück weiter wo gerade einige Reiter die Kreuzung entlang reiten, stolz in ihre Uniformen gehüllt und auf kräftigen Pferden.
Auch wenn die Mutter und das fröhliche Kind die Hauptfiguren sind, hat er doch auch den Hintergrund geradezu lebensecht hervor gearbeitet ebenso wie Mutter und Kind, ebenso wie die Umgebung. Es ist eine Szene wie man sie hier in Festum sehen könnte, der Straßenzug ist sogar aus einer der Straßen dieser Stadt wie Ugo sicher erkennen wird, ebenso wie er die Uniformen als die städtischen erkennt.

Das nächste Bild ist einfach nur ein Baum, eine alte Eiche an einem kleinen See. Die Wurzeln halb im Wasser, der Stamm alt und zerfurcht. Man sieht wie der Wind die Blätter bewegen, der Mond spiegelt sich auf der leicht gekräuselten Wasserfläche. Aber als er genau hinsieht erkennt er mehr, erkennt die Einzelheiten, erkennt den Fuchs der sich zwischen den baumwurzeln verborgen hält, die Konturen der Fische im Wasser, ja sogar ein paar Vögel im Baum die ruhen.

Das nächste Bild scheint eine Art Anatomiestudie zu sein, ein groß gewachsener und kräftiger Thorwaler mit bloßem Oberkörper hält ein Schlagbeil mit beiden Händen fest, zum Schlag gehoben spannen sich die Muskeln an und er zielt auf das Holz vor sich auf dem Stumpf, im Hintergrund ein Wagen auf dem schon viel Feuerholz gestapelt ist. Selbst die Tätowierungen des Körpers sind fein herausgearbeitet, wirken beinahe lebensecht und wie eine Momentaufnahme.

Die Zeichnung danach zeigt einfach nur den Sternenhimmel, einzelne Sternbilder lassen sich erkennen, teils von Wolken verborgen, teils völlig frei.

Danach findet sich eine Tempelzeichnung, die Hallen der Weisheit in Kuslik von Außen gezeichnet, detailliert wurden all die äußeren Werke herausgearbeitete, ebenso die Menschen welche daran vorbeigehen.

Danach einfach nur ein junges Kind, das gerade an einem Strand eine Sandburg baut, das Meer im Hintergrund.

Ein Elf, er hockt auf einem Baum, ist halb nackt und spielt auf einer Flöte, lässt ein Bein hinab baumeln und wirkt geradezu entrückt von seinem eigenen Spiel.

Eine Spieluhr, Darian hat eine sich öffnende und wunderschöne Spieluhr gezeichnet, all ihre Konturen und Verzierungen genauestens hervor gehoben das man fast glauben könnte das sie gleich beginnt sich zu bewegen.

Ein lachendes Kind.

Ein Dschinn, ein riesiger und lodernder Feuerdschinn der gerade in einem Herbeirufungskreis erscheint und hinter diesem gewaltigen Wesen steht ein tulamidischeer Magier der einen Stab hoch erhoben hält, so als könnte man zusehen wie sich das Wesen gerade aus den Flammen schält und manifestiert.

Zwei Dschinne die miteinander tanzen, Feuer und Wasser treffen aufeinander und wo sie sich berühren spritzt das Wasser umher, steigt Dampf herauf als würden die beiden gegensätzliche Elemente sich doch brauchen, aufeinander angewiesen sein und trotz aller Gegensätze etwas gemeinsam haben.

Einfach nur eine Hand, die Hand einer alten Frau die ihr Leben lang gearbeitet hat. Man kann ihr ansehen das sie schon viel getan und erlebt hat.

Eine Hesindestatue, eine große Schlange windet sich um ihre Füße, eine weitere um ihre ausgestreckten Arme.


So geht es noch einige Seiten weiter, es gibt kein festes Muster oder eine ordnung in dem was er zeichnet. Er zeichnet Gegenstände, Orte, Situationen, Tiere, Menschen, Szenen des alltäglichen Lebens. Aber vielem davon liegt eine tiefere Schönheit inne, oder auch ein tieferer Sinn, etwas schönes und vor allem sind es oft Dinge die andere nicht sehen, die Schönheit eines Kinderlachens, oder die Mutter welche einfach nur sanft zuschaut und lächelt wie ihre Kinder spielen. Er versucht hinter die Dinge zu blicken und etwas davon einzufangen was er sieht.
von Farmelon
03.11.2011 00:06
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Ja, ich bin kein wirklich ansehnlicher Anblick. Ich weiß. Schießt es dem Vernarbten durch den Kopf als Ugo den Blick abwendet, schaut zu seinem Zeichenblock und greift danach um ihn in der Umhängetasche zu verstauen. Eine weise Entscheidung, nicht ungefährlich aber es gibt viel zu entdecken das man nicht in Büchern findet, ebenso viele schöne und faszinierende Dinge. Versichert er ihm dabei.
von Farmelon
02.11.2011 23:48
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Thema: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Das stimmt, ihr habt wirklich einiges sehr schönes und inspirierendes im Tempel.Stimmt Darian zu, allerdings nur halblaut als würde er dies eher zu sich selber meinen oder eher denken als sprechen. Dann schüttelt er jedoch leicht den Kopf und schaut wieder zu Ugo, lächelt. Gebetet und mir einige der Kunstwerke angesehen, einer der Predigten gelauscht ehe ich weiter bin meine Familie besuchen.
Bei Ugos weiteren Worten schmunzelt er, schaut ihm kurz in die Augen. Ihr müsst Euch nicht für etwas bedanken das so offensichtlich ist, aber was führt Euch hierher, wenn ihr Euch doch so unwohl fühlt?
von Farmelon
02.11.2011 23:31
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Sagen wir andere Ausdrücke. Aber das muss Euch nicht Leid tun, die meisten sehen nur was sie sehen wollen und nur wenige machen sich die Mühe ein Buch nach etwas anderem als seinem Einband zu beurteilen. Erwidert der Magier, wirkt aber auch generell so als hätte er sich schon lange mit seinem Aussehen abgefunden und nimmt es hin wie es ist ohne sich groß daran zu stören. Aber man weiß ja wie Menschen so sind.
Als Ugo sich wieder erinnert schmunzelt er. Genau, eine Zeichnung. Eines der Hesindeabbilder im Tempel. Präzisiert er, das leise Lacheln lässt ihn dann wieder lächeln und trotz seiner Narben wirkt er zumindest gerade alles andere als unheimlich oder furchteinflößend. Zumindest wenn man sich mit ihm beschäftigt und hinter die Hülle schaut. Natürlich, weshalb sollte ich auch voreingenommen sein? Ich doch nicht. Und darauf könnt ihr auch stolz sein, glücklich ebenfalls. Wenn ihr dem nicht würdigt wäre hätte sie euch nicht akzeptiert und angenommen. Versichert er.
von Farmelon
02.11.2011 23:06
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Thema: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Als er als einmalige Erscheinung bezeichnet wird fährt sich Darian kurz unbewusst über die Ansätze der Narben, betrachtet den geweihten kurz mit diesen intensiven grünen Augen aber entgegen aller Erwartungen lacht er dann sogar leise auf. So hat man mich bisher auch noch nicht bezeichnet. Gibt er zu, schüttelt leicht den Kopf und nimmt dann dankend den neuen Tee entgegen der ihm gerade gebracht wird, an dem er vorsichtig nippt, zögert kurz ehe er antwortet, das merkt Ugo. Ich bin selten länger hier, meist nur auf Durchreise zu meinem Dorf, meist bin ich deswegen nur kurz hier in einem der Tempel. Aber ich habe Euch vor ein paar tagen gesehen, ihr ward sehr in die Zeichnung vertieft die ihr angefertigt habt und habt mich deswegen wohl nicht bemerkt als ich dort war.
Beantwortet er die Frage dann aber doch recht präzise, scheint sich also noch recht genau daran zu erinnern wann er Ugo gesehen hat. Festumer Kaufleute sind aber auch nichts schlechtes, wenn mir das als Abgänger der Akademie des alten Pfeffersacks gestattet ist ganz unvoreingenommen zu behaupten. Erklärt er dann aber doch schmunzelnd. Und ein Leben im Dienst einer Gottheit ist auch etwas auf das man stolz sein kann.
von Farmelon
02.11.2011 22:40
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Thema: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Überheblichkeit liegt, wie so vieles, im Auge des Betrachters. Bemerkt der vernarbte Magier schmunzelnd, hört dann weiter aufmerksam zu und bei der Vorstellung scheint er doch ein wenig erstaunt zu sein. Ihr steckt schon jetzt voller Überraschungen Euer Gnaden. Sehr erfreut Euch kennenzulernen.
Adeptus Major Darian Fuxfell, geboren wurde ich in einem Dorf nur wenige Tagesreisen zu Fuß von hier. Ausgebildet wurde ich in Riva, Leibmagierzweig. Aber ich wusste das ich Euch schon einmal im Tempel gesehen habe, ich war mir nur nicht sicher ob ihr auch von hier stammt. Aber bei Eurer hohen Geburt seid ihr sicher andere Kreise gewohnt, was führt Euch ausgerechnet hierher?
Erkundigt er sich, nicht ohne eine Portion Neugierde.
von Farmelon
02.11.2011 22:19
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Thema: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Ihr habt etwas gegen Seefahrer und setzt Euch zu mir? Erkundigt er sich, das scheint ihn wirklich ein wenig zu amüsieren. Aber bei der Frage nickt er zustimmend. Ja, zumindest meistens. Also gehöre ich sozusagen auch zum Schiffsvolk. Und ihr kommt hier aus dem Tempel? Erkundigt er sich im Gegenzug.
von Farmelon
02.11.2011 22:03
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Thema: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone
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Re: [Festum, Hafen] Die schiefe Schivone

Da der Zeichenblock geschlossen ist, kann der Blick auf diesen auch nicht mehr als das wasserfeste Leder erhaschen in das er gebunden ist. Trotz seines Aussehens setzt er ein beinahe warmes Lächeln auf mit dem er das des Geweihten erwidert. Natürlich sind die Plätze noch frei, auch wenn sich bisher keiner getraut hat, setzt Euch. Bejaht er die Frage, greift nach seinem inzwischen kalten Tee und leert den Becher, bestellt sich bei der Schankfrau einen neuen.