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von ChaoGirDja
02.12.2018 12:02
Forum: Zauberkundige & Magie
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)


Afaik ist das Tool nach WdZ und SRD erstellt worden, nicht nach WdA...
Ich kann jetzt aber aktuell nicht nachsehen. Vielleicht wirst du ja selber Fündig.

Ansonsten kann es gut sein, das der Fehler bisher unentdeckt geblieben ist. Die Herstellungszeit für ein Artefakt ist, jedenfalls meiner Erfahrung nach, nämlich idR eher Unerheblich. Einfach weil solche Projekte, wenn überhaupt von Heldenhand durchgeführt, in den meisten Fällen zwischen den ABs durchgezogen werden. Und da ist dann "Pie mal Daumen" so oder so ausreichend Zeit.
Dadurch ist es durchaus möglich, das bisher noch niemand gemerkt hat das hier ein Faktor fehlt.
von ChaoGirDja
23.10.2018 19:40
Forum: Zauberkundige & Magie
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)

FrumolvomBrandefels hat geschrieben:
23.10.2018 19:08
WdA habe ich nicht. Würde mich aber nicht wundern, falls die Werke da etwas abweichen.
WdA weicht in so ziemlich jeder Form von WdZ hier ab ;)
Zumindest die Analyse wurde komplett umgestellt. Sie Funktioniert jetzt analog zur magischen Analyse.
Konsequenterweise kannst du mit WdA auch jedes alchemikum mittels Magie analysieren und nicht nur nach Meistergnade.

von ChaoGirDja
23.10.2018 18:56
Forum: Zauberkundige & Magie
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)

barret hat geschrieben:
22.10.2018 20:54
Es einfach zu wissen und es leichter herauszufinden, sind ja schon unterschiedlichere Sachen. Ich hätte schon gedacht, dass es einfacher ist einen klar bestimmten Trank mit genauer Zusammensetzung zu analysieren als eine dir völlig unbekannte Flüssigkeit. Ich stelle mir so eine Analyse so vor, dass du auf vieles gleichzeitig achten musst. Wenn du also schon 80% der Dinge weißt, dachte ich könnte man sich mehr auf die Qualität konzentrieren und alles andere ignorieren. Wenn schon nicht, dass es leichter ist, dann dass es weniger Zeit in Anspruch nimmt. Aber wenn dem so nicht ist, dann ist dem wohl nicht so.
Nunja... Im Grunde gehst du immer Schrittweise vor (mal von d er Schale der Alchemie abgesehen).
Erst guckst du was es ist und dann wie gut es ist. Regeltechnisch mag es eine Probe sein, in der Umsetzung sieht das aber anders aus.
Außerdem vergisst du mEn einen sehr wichtigen Teil: Strenggenommen weist du nicht (zwingend) was du da für eine Flüssigkeit hast.
Durch einen Patzer kannst du einem Heiltrank ein sehr potentes Gift machen.
Und neben der Qualität, ist das Feststellen ob du auch das hast was du haben wolltest (man nennt das auch "Erfolgskontrolle") eine der wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Probe.
Grade in Alchemie und besonders bei stark modifizierten Rezepten, ist der Erfolg alles andere als Garantiert...
Klar, du als Spieler weist schon was du hast. Letztlich ja sogar welche Qualität. Aber IG sieht die Sache halt gänzlich anders aus.


Aber letztlich Wayn. Ich hab jetzt bei Nachgucken auch keine Stelle gefunden, die sagt das es schneller geht und/oder Einfacher ist. Also ist es das nach Regeln auch nicht.
Wie SInnvoll das ist... Das ist eine Frage für einen eigenen Faden ^^;
von ChaoGirDja
22.10.2018 20:04
Forum: Zauberkundige & Magie
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)

barret hat geschrieben:
22.10.2018 19:31

Nochmal ne kurze Frage zur Alchimie. Wenn ich einen meiner eigen gebrauten Tränke analysieren will, um die Qualität herauszufinden, ist dieser Vorgang dann irgendwie erleichtert? Liste der Zutaten und Mengenangaben, etc. weiß ich ja dann alles schon. Irgendwie finde ich würde das Sinn machen, habe im WdA allerdings nichts dazu gefunden. Vielen Dank!
Nur weil du weist was drin ist, weist du noch lange nicht was sich wirklich umgewandelt hat ^^; Und dazu kommt ja noch, das du nicht in allen Fällen weist ob der Trank misslungen ist oder nicht.
Jedenfalls das InGame-Du :D
Sinn macht es durchaus, das es hier keine Erleichterung gibt. Und ich wüsste jetzt auch nicht, ob es doch irgendwo in einem Nebensatz so eine Aussage gibt.


von ChaoGirDja
04.10.2018 22:00
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)

Märzhäsin hat geschrieben:
04.10.2018 20:43
ChaoGirDja hat geschrieben:
04.10.2018 19:59
Diese Variante wird man benötigen, wenn man elementare Diener, oder Dschine, mittels diese Manifestationen rufen will. Und da wäre es, grade bei Feuer und Luft, äußert unpraktisch wenn die sich so leicht wieder los werden ließen
Aber gerade hier sagt der Liber Cantiones dass dies nicht so einfach geht:
Liber Cantiones, Seite 173 hat geschrieben: Eine einzelne beschworene Erscheinung ist übrigens
meistens von der Menge her nicht ausreichend, um einen
Elementaren Diener, Dschinn oder gar Elementaren Mei-
ster herbeizurufen. Für einen Elementaren Diener werden
12 ZfP* in mehreren MANIFESTO benötigt, für einen
Dschinn sogar 24 ZfP*; für einen Elementaren Meister reicht
die beschworene Menge keinesfalls aus.
Sagt doch niemand das es einfach ist.
Aber ohne eine "dauerhafte" Präsens des Elementes, vor allem bei Luft (wobei das auch relativ Sin-frei ist ^^; ), wäre es jedoch schlicht unmöglich diese Ansammlung auch nur hin zu bekommen. Von der ZD des Dshinrufes reden wir besser garnicht erst... Aber der elementare Diner ist da auch nicht besser.

Märzhäsin hat geschrieben:
04.10.2018 20:43
Aber dies ist vermutlich einer der Sachverhalte der bei DSA viel Raum für individuelle Interpretationen lässt und wo der zuständige SL das letzte Wort haben sollte ob es in seinem Aventurien möglich ist mit der verlängerten Variante des Manifesto spontan Menschen mit unlöschbaren Flammen einzuäschern. Falls ja würde mich die Haltung vieler Praioten plötzlich überhaupt nicht mehr wundern.
Das hat auch viel damit zu tun, das man einfach coole Sache ermöglichen möchte. Das sich dadurch aber auch ordentliches Missbrauchspotential entfalten lässt, ist oft Nebensache bis hin zu Uninteressant.
Zumal es ja eben auch, wie du richtig sagst, jeder Runde selbst überlassen ist, was geht und was nicht.

Hier tritt das Problem aber auch schlicht deswegen aus, weil Feuer so ein extrem zerstörerisches Element ist. Selbst ein harmlose kleine Flamme aus dem Daumen, nicht mehr als ein Feuerzeug, kann ein ganzes Haus in Brand setzten. Wenn man es richtig macht. Der kleinen Flamme ist das jedenfalls völlig egal... (und zur Not kann man auch eine Pfeife benutzten um das selbe zu erreichen ^^; ).
Ähnliche extreme Optionen bietet halt kein anderes Element. Selbst Gifte (gleich ob Biologisch oder Mineralisch, ob Flüssig, Fest oder Gasförmig), bieten diese krasse Option.
Das ist halt einfach "die Natur" dieses Elementes und damit "muss" man halt leben ^^
von ChaoGirDja
04.10.2018 19:59
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)

Ich denke auch, das sich die Flamme auf natürlichen Weg wird löschen lassen.
Denn anderes als bei vielen anderen Zaubern, heist die es bei der Wirkungsdauer hier "Nach maximal einer Minute verschwinden flüchtige Manifestation auf natürliche Weise (Windhauch vergeht, Feuer erlischt etc.), während sich bleibende Manifestationen (Wasser, Sand, Erde, Steinchen) nach ZfP* Spielrunden auflösen."
Anstelle der sonst üblichen "X [Zeiteinheit]"...
Man berücksichtigt hier also, das die Manifestation nicht unbedingt diese Minute überleben muss.
Bleibt aber die Variante der Wirkungsdauer, bei der es Ausdrücklich heist das die Manifestation bis zum Sonnenaufgang gebunden wird.
Diese Variante wird man benötigen, wenn man elementare Diener, oder Dschine, mittels diese Manifestationen rufen will. Und da wäre es, grade bei Feuer und Luft, äußert unpraktisch wenn die sich so leicht wieder los werden ließen...
Das Missbrauchspotential beim Feuer ist hier aber natürlich Naturgemäß enorm...
von ChaoGirDja
24.08.2018 19:04
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Freibierbauch hat geschrieben:
24.08.2018 19:00
1) Das weiß ich, aber kann ich mir vielleicht auch Nr. 6 und 7 mit den genannten Ritualen holen?
Nein.
Mehr als 5 sind nach Regeln nicht und es sind auch bereits alle 5 den GP-Kosten des Paketes verrechnet.
von ChaoGirDja
05.08.2018 11:23
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McBaine hat geschrieben:
05.08.2018 10:55
Dann würde ich aber nicht den Kuchen verzaubern, sondern die Kirsche bzw. den Kirschkern, denn Artefakte verlieren bei ihrer Zerstörung (anschneiden und verteilen des Kuchens) ihre magischen Kräfte.
Jaien...
Grundsätzlich richtig. Aber ganz sooo krass is es dann auch wieder nicht. Nur weil ich ein Stück abbeiße, ist der Artefakt-Kuchen nicht gleich zerstört.
Wo aber man genau die Grenze zieht, ab der das Artefakt dann zerstört ist... Das ist Gruppensache.

Zum Rest:
Kommt drauf an, was man erreichen will ;)

von ChaoGirDja
05.08.2018 09:58
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chizuranjida hat geschrieben:
05.08.2018 02:04
(Wenn man jetzt zB annehmen würde, man könnte von Auslöser "Kirschkuchen in Mund eines Menschen" aus eine gewisse Wegstrecke in einem gewissen Winkel vorgeben.)
Jetzt wird es Lustig...
Denn DAS Funktioniert wiederum.
Das ist zwar ein komplexer Auslöser, aber es würde Funktionieren.
Denn in einem Artefakt musst du vorher so oder so exakt sagen was Zauber X genau tun soll. Somit kannst du dem MOTORIKUS idT sagen, das er den Kirschkern mit der und der Geschwindigkeit in die und die Richtung "abfeuern" soll.
Und das es einem Menschen nicht gut bekommt, wenn plötzlich aus dem Stück Kuchen ein Kirschkern mit etwas Tempo heraus schießt... Darüber besteht sicherlich Einigkeit.
Ich hatte ja oben schon darauf hingewiesen, das es im Grunde ausreicht den Kern mit genügend Geschwindigkeit in den Mund zu feuern. Der landet dann mehr oder von alleine da wo er nicht sein sollte ^^;

Nur deine Ursprünglich Frage zielte halt auf etwas anderes ab ;)
von ChaoGirDja
04.08.2018 11:20
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chizuranjida hat geschrieben:
04.08.2018 02:07
color=darkorchid
Kann man mit Motoricus einen kleinen, leichten Gegenstand, den man nicht sieht, auf eine bestimmte, nicht geradlinige Bahn lenken? Konkret: Könnte man einen Kirschkern sozusagen so steuern, dass der unbedingt in die Luftröhre will?
In DSA3 ging das mW nicht weil Motoricus nur auf Sicht.
In DSA4 geht Motoricus an sich auch blind, aber die Variante Telemanipulation, mit der kompliziertere Bewegungen möglich sind, ist dann doch wieder so beschrieben, als ob man sehen müsste, was man da bewegt.
Na, ob das Thema im kFkA Thred bleiben wird...

Also mMn geht das nicht.
Einfach weil man in DSA (4.1) das Ziel eines Zaubers in irgendeiner Weise wahrgenommen werden muss, oder man muss eine "mystische Verbindung" zum Ziel haben.
Es stimmt zwar, das man Ziel nicht unbedingt sehen können muss... Dafür gibt es ja die SpoMo der Technik. Aber wahrnehmen muss man das Ziel weiterhin.
Und das kann man den Kirschkern spätestens dann nicht mehr, wenn er im Mund ist. Und spätestens dann würde, meiner lesart zu Folge, der Zauber abbrechen.
(Es dürfte in den meisten Fällen aber reichen, den Kirschkern mit den Zauber in den Mund zu Schießen...)

Aber du wirst da auch andere Meinung zu hören und es würde mich auch nicht Wundern, wenn das hier entsprechend ausartet...
Diskutier das am besten mit deiner Gruppe. Ihr seit die einzigen die für euch festlegen können, was Phase ist.
von ChaoGirDja
31.07.2018 12:47
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Möglicherweise fallen dadurch jedoch weitere Modifikatoren an...
Afaik findet sich zumindest in "Von Toten und Untoten" so etwas.

von ChaoGirDja
09.07.2018 17:17
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Grakhvaloth hat geschrieben:
09.07.2018 16:29
Jadoran hat geschrieben:
06.07.2018 20:19
Wenn man Marasken ausreichend lange studiert hat, ist das laut Regelwerk möglich.

INI LA+1w6, PA Lebensalter/4+3, LeP LAx3+20, LA/2 KO 20: Stachel: AT LA/2+6, TP LA+1W6 (aber kein Gift bei verwandelten!). GS / 2

Beim Armatrutz ist das sicher möglich, aber: Bedenke die Wirkungsdauer. Der Adlerschwinge hat ja auch eine Zauberdauer...

(Ich würde da eher auf einen Bären setzen - der kann mit dem Hintern Türen eindrücken, prima Klettern und Leute einfach umrennen)


Warum eigentlich kein Gift?

Kleiner Regelirrtum von Jadoran.
Natürlich bekommt man auch das Gift. Allerdings wird der Zauber dadurch um 1 bis 7 AsP und 1 bis 2 AsP/SR teurer (SL legt an dieser Stelle fest).
(LC(4.1 116f)
Dazu kommt, ob eine Maraske nicht vielleicht sogar schon unter die "grenzenlose Gestallt" fällt...
von ChaoGirDja
07.07.2018 12:11
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Wizkatz hat geschrieben:
06.07.2018 22:03
Das Problem ist hier mal wieder, diese vertrackte Combo aus Illusion und Einfluss. WIDERWILLE sagt ja klar - alles mit MR unter ZfP* leidet an den Auswirkungen des Spruches. Die Erkennung über die RD mit SS-Proben ist damit, fürchte ich, nicht ganz passend leider. Als "Geistillusion" ist, wie @Salix erwähnt, auch das weitere Sensorium des Opfers betroffen, und die Frage ob ein ODEM dazu zählt oder nicht ziemlich offen. Ich vermute, ich würde es als SL in der von mir gerade angedachten Situation einem Magier gestatten, mit dem ODEM eine prinzipielle Zauberwirkung zu erkennen (weil Hellsicht Illusion trumpft), aber evtl. nicht mehr als die absolute Basis, weil für Details der Widerwille (Einfluss und MR<ZfP*) zu groß ist, um sich wirklich darauf zu konzentrieren. :grübeln: So ist dann zumindest der Anhalt da, auch tatsächlich einen ILLUSION AUFLÖSEN auf die Zone zu schmeißen. Was haltet ihr von der Zwischenlösung?
Ich sehe hier ehrlichgesagt keine Probleme, oder gar "unpassende" Aussagen.
Die Regeln zum Erkennen und Überwinden gelten klar für jede Illusion. Gleichgültig ob Geistig oder nicht.
Dazu kommt, das die "MR>=ZfP* = nicht die volle Wirkung" keine spezial-Regel des WIEDERWILLE ist. Sondern eine ganz normale Illusions-Regel. Es wird halt hier nur klar gestellt, das es für den WIEDERWILLE nur ein "ja oder nein" gibt, nichts dazwischen (würde ja auch keinen Sinn ergeben).

Und nein, es sind eben nicht automatisch alle Sinne Betroffen. Wie ich schon Ausführte, sind nur dann alle Sinne betroffen, wenn eine Probe auf die RD gelingt. Wenn nicht, sind eben auch nicht alle Sinne betroffen.
Sicher, die "krux" des WIEDERWILLE (wie auch die des IGNORANTIA) ist idT das man ihm keinen konkreten Sinn Zuschreiben kann. Das heist aber nicht, das automatisch alle Sinne betroffene sind... Ich sehe es so, das hier erstmal "nur" der primäre Sinn betroffen ist (bei den meisten die Sicht, beim Hund aber z.B. die Nase etc.).
Man kann aber ziemlich Sicher sagen, das der 6te Sinn nicht Betroffen ist. Einfach weil er peer Definition nicht von Illusion betroffen ist. Es sei denn, die RD-Probe gelingt...
von ChaoGirDja
06.07.2018 21:35
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Nur eine kurze Anmerkung:
Der WIEDERWILLE macht Dinge/Personen nicht Uninteressant... Sondern abstoßend.
Für das Uninteressant gibt es einen anderen Spruch (IGNORANTIA].

Zur ersten Frage:
Der ILLUSION AUFLÖSEN ist die ZfP* der Illusion (hier der WIEDERWILLE) + 1/20 der AsP erschwert. Gelingt der Spurch, ist der Zauber aufgehoben.
(siehe LC 126)

Zur 2ten Frage:
Illusionen verlieren ihre Wirkung auf den Anwender, wenn sie als solche Erkannt und Überwunden werden.
Erkannt werden können sie Automatisch über nicht betroffene Sinne, oder einer Sinnenschärfe + RD.
Der 6te Sinn, z.B. durch einen Hellsichtzauber beschafft, ist ein solcher nicht betroffener Sinn (üblicherweise).
Zum Überwinden ist eine Selbstbeherschungsprobe + RD fällig.
Eine Besonderheit sind hier allerdings noch Geistesillusionen, wie z.B. der WIEDERWILLE. Gelingt ein W20-Wurf gegen die RD, dann werden auch eigentlich nicht betroffene Sinne von der Illusion betroffen. Auch der 6te Sinn.
Ist nichts angegeben, hat ein Spruch mit dem Merkmal Illusion eine RD von 7+ ZfP*/2.
(siehe Themenkomplex WdZ, oder Abriss in LC 34)

Dann gibt es aber auch noch die Aussage, das mittels Magie Illusionen immer(!) als solche Erkannt werden können (Weswegen sich beschworene Wesen mit ihrer Astralsicht nicht von Illusionen täuschen lassen).
Welcher dieser Aussagen man hier jetzt den Vorzug gibt... Das muss jede Gruppe selbst wissen.


Edit:
Eine weitere Option ist, wenn die ZfP* kleiner oder Gleich der MR sind. In dem Fall greift die Illusion nicht im vollen Umfang.
Was auch immer das in der jeweiligen Gruppe nun heißen mag...
(beim WIEDERWILLE geht die Zauberbeschreibung allerdings darauf ein)


von ChaoGirDja
30.06.2018 21:34
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Wirklich streichen muss man mEn nur die Auto-Eigenschaft "Elementarkritische Konsistenz". Die ist in meinen Augen, zumindest als automatische Eigenschaft, einfach nur sau dämlich.
Besonders da Elementare mit EG auch wirklich mal Kämpfen können, was ja nach WdZ eher so la la Funktioniert (je nach dem wie man das ganze Auslegt natürlich). Das die Elementare praktisch auseinander Platzen sollen, wenn man ihnen LE/2 SP (Resistenzen und co. zählen nicht) zufügt... Das entwertet sie als Kämpfer einfach extrem.
Gut ja, man hat dann idR doch nur Magier mit Feuerzaubern entsprechender Potenz dabei, so das dass Problem eher akademischer Natur ist. Aber dennoch. Es past iwi nicht ins Bild.
Oder man liest das ganze Kreativ. Dann überleben sie zumindest ^^;

Vorsicht ist bei der Glyphe der Elementaren Wandlung, sowie des Elementaren Willens Geboten. Die lassen sich sehr leicht Missbrauchen.
Ansonsten muss ma sich bei den Mindergeistern nur sicher sein, das einem der Aufwand lohnenswert erscheint.



von ChaoGirDja
22.06.2018 20:07
Forum: Zauberkundige & Magie
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Freibierbauch hat geschrieben:
22.06.2018 00:46
Steht im FAQ zu EG was dazu?

Nup.
Was uns die Autoren damit sagen wollten, wird ein ewiges Rätzel bleiben.

Tharex interpretation ergibt jedoch durchaus so einiges an sinn...

von ChaoGirDja
05.06.2018 20:07
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Märzhäsin hat geschrieben:
05.06.2018 19:54
Wodurch wird die Duftsorte bei der Variante Lieblicher Duft des Zaubers Aeolitus Windgebraus bestimmt? Darf der Zauberwirker sich die Duftsorte aussuchen oder ist sie immer die gleiche? Aus der Beschreibung in Liber Cantiones werde ich leider nicht schlau. :(
Ist nicht festgelegt.
Kommt somit drauf an, wie ihr es haben wollt.
Wenn ihr es mystisch haben wollt, das ist der Duft zufällig oder sogar vom Empfänger abhängig (jeder riecht, was ihm am besten Gefällt).
Passt aber mEn nur zu den Elfen. Schelme ggf. auch noch.
Zu dem Rest, sowie mEn der verbreiteten Darstellung von Magie, passt aber mehr, das man festlegen muss wonach es riecht. Allerdings... beist sich das wiederum damit, das der Duft ja immer Lieblich ist. Und was für eine Echse Lieblich ist, ist es für einen Elfen sicher nicht :D
Zum Zauber, bzw. dem angedachten Zweck der Variante, passt eigentlich am besten, wenn jeder seinen lieblingsduft riecht.

(Magietheoretisch würde ich das dann so Erklären, das in dieser Variante, so wie auch in ihrer Umkehrung, eine Illusions-Komponente dazu kommt. Festgelegt auf die olfaktorische Komponente. [In den myransichen Regeln kann man über die Quelle Luft und der Instruktion Illusion, ausschließlich olfaktorische Illusionen wirken ] Interessant für den Fall, das jemand eine ANALYSE spricht :D )
von ChaoGirDja
15.05.2018 21:19
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Die alte wird einfach wieder aufgeladen.
(wie bei allen Zauberzeichen)
Beachtet werden muss allerdings, das u.U. nur der Erschaffer die Rune einfach mal eben so wie Aufladen kann.

von ChaoGirDja
13.05.2018 12:41
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McBaine hat geschrieben:
13.05.2018 11:55
1. Der Wirkungsbereich entsteht um den Zaubernden, bleibt dann aber stationär, d.h. der Zaubernde kann den Bereich verlassen und der Bereich bewegt sich nicht mit dem Zaubernden, korrekt?
Für gewöhnlich wird explizit darauf hingewiesen, wenn die Zone beweglich ist... Von daher, sehe ich das ebenso: Die Zone ist Ortsfest.
McBaine hat geschrieben:
13.05.2018 11:55
2. Was passiert mit teilweise in den Bereich eindringenden Objekten? Hinein geschossene Pfeile frieren am Rand in der Zeit ein, soweit klar, aber was ist mit einem hineingeschwungenen Schwert um den Zaubernden zu erwischen (bei kleinerem Radius oder weil er am Rand der Zone steht) ohne selbst in die Zone zu müssen? Was passiert mit einem fallenden Felsblock der größer ist als der Wirkungsbereich? Fällt er ganz? Bleibt er teilweise "stecken" - bricht vielleicht dadurch außeinander?
GMV... Hier hilft leider, oder zum Glück, nur Abschätzen.
Man kann zwar sagen, das Zauber generell schon den gesamten Gegenstand erfassen müssen um effektiv zu sein. Aber das ruft so viele seltsame Effekte hervor, besonders bei sehr großen Gegenständen, das ich davon ehrlich gesagt absehen würde.
Ich würde das Schwert idT schlicht stecken bleiben lassen (und sich nach Ende der WD dann Plötzlich erstmal in Originalgeschwindigkeit bewegen). Und auch der Stein, würde "steckenbleiben". Nur das seine Masse wohl so groß ist, das ihn dabei idT zerreißen dürfte und eine Regelrechte "Wolke" an großen und kleinen Steinen dort herum schwebt. Auch nicht grade besser für alle bewegungsunfähigen unter dieser Wolke...
McBaine hat geschrieben:
13.05.2018 11:55
3. Was passiert, wenn von außen ein IGNIFAXIUS in die Zone geschossen wird? Feuer wird laut Text gestoppt, Magie wie z.B. FULMINICTUS nicht. Stoppt der Flammenstrahl also am Rand des Wirkungsbereichs oder trifft er sein Ziel (wahrscheinlich den Zaubernden, alles andere wäre wegen der Unverletzlichkeit ja sinnlos)?
Ist der IGNIFAXIUS denn keine keine Magie?
Ob ich nun FULMINICTUS nehme, oder den IGNIFAXIUS ist herzlich egal. Beides ist Magie (und noch obendrein der selbe Zauber, nur in anderen "hexalogischen Varianten". Jedenfalls meiner Ansicht nach) und kommt somit schlicht durch.
Aber natürlich kann nichts durch den Faxius Feuer fangen, außer die Kleidung des Zaubernden selbst.


Edit: Worte... immer diese fehlenden Worte...
von ChaoGirDja
11.05.2018 13:27
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IronWulf hat geschrieben:
11.05.2018 11:56
(Das in WdZ gegebene Beispiel ist nicht sehr hilfreich, da der dort genannte Charakter nicht einmal die Voraussetzungen erfuellt, ueberhaupt eine SpoMod durchzufuehren.)
Mal davon abgesehen das im Satz unmittelbar nach der Fett-Gedruckten Regel-Hervorhebung es sogar Ausdrücklich heist, das Erzwingen immer exakt eine SpoMo ist...
Ist das Bsp. keineswegs Falsch.
Ja, in den OPTIONAL-Regeln zur Mehrfach-SpoMo steht, das man Mindestens eine Leiteigenschaft von 13 Braucht um Moden zu können.
ABER in den GRUNDregeln zu den SpoMos, die so oder so nur eine SpoMo je Zauber erlauben, ist von einer solchen Grenze keine Rede. Und da im Bsp. nur eine SpoMo gemacht wird... ist das Beispiel somit absolut korrekt.
(über den Sinn und Unsinn nur mit dieser Grundregel zu Spielen, wollen wir aber nicht reden. Genauso wie darüber, das die Optional-Regel hier nicht einfach nur Erweitert sondern sogar erstmal weniger erlaubt...)
von ChaoGirDja
29.04.2018 14:20
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Gorbalad hat geschrieben:
29.04.2018 13:37
Ich sehe das genau andersrum. Opfer können eben keinerlei Anstrengung unternehmen, die Eigenschaftsverluste unterstreichen das nur.

Grundsätzlich bin auch ein Freund davon, sich im Tisch an zu Gucken was der Zauber laut Beschreibung machen soll und seine Regel-Bewertungen im Zweifel an zu passen.
Nur ist das jetzt leider nichts, was im kFkA Platz hätte ^^;

Sprich: Ich würde aus der Beschreibung heraus sagen, das dass Opfer dieses Zaubers eben nicht mehr in der Lage ist zu Kämpfen. Punkt, Ende im Gelände.
Wenn es dann aber doch mal sein Muss (Helden tendieren ja dazu, über sich hinaus zu gehen*), würde ich wie folge Anpassen: Zusätzlicher Verlust von ZfW/4 oder /2 Punkten KO. Und man bekommt pro KR einen Punkt Erschöpfung und je Manöver einen Weiteren bzw. 2 weitere für solche, bei denen man seine Re/Aktion verliert.
Dadurch ist man sehr schnell in der Überanstrengung und entsprechend Fix ist man dann auch raus aus dem Kampf. Denn hier zählt der gesenkte Eigenschaftswert direkt.
Aber man muss dann halt tatsächlich mal mit den Regel zur Erschöpfung und Überanstrengung spielen (WdS 139), auch wenn man sie sonst außen vor lässt.


*HELDEN! Und besondere Gegner (#BossFight), nicht otto Normal Gardist, Räuber, Kultist und co...
Aber das is nun ein Hausregelvorschlag ^^;
von ChaoGirDja
29.04.2018 13:28
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)

Ah Moment...
Ich hatte vergessen, das Kampfwerte nicht neu berechnet werden.
(Da würden die KK- und GE-Verluste rein hauen)

Ergo ja. Solange man nicht mit Ausdauer spielt, ist der Zauber ziemlich Nutzlos.
von ChaoGirDja
08.04.2018 13:10
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)

Wolfio hat geschrieben:
08.04.2018 12:51
Durch Glück (und Meistergnade) konnte er sich auch eine Kristallkugel in den Stab einlassen.
Das ist eine ganz reguläre Regel... Hat also wenig mit Glück und "SL-Gnade" zu tun ;)
Wolfio hat geschrieben:
08.04.2018 12:51
Die Frage ist nun: Wie kann ich mir die "Flamme des Adepten" nun vorstellen? Das ist ja normalerweise eine Flamme am oberen Stabende.
Das kommt massiv darauf an, wie du dir vorstellst wie diese magische Fackel funktioniert.
In früheren Zeiten war z.B. noch beschrieben, das sich der Stab in eine "echte" Fackel verwandelt. In WdZ beginnt einfach ein Ende des Stabes zu brennen (DSA5 beschreibt es laut Wiki auch so). In Myransiche Magie wird auch als Möglichkeit Beschrieben, das eingelegt Edelsteine beginnen zu leuchten.
Will heißen: Es passiert exakt das, über das ihr euch in der Gruppe verständigt.
Es könnte sein, das die Kugel einfach feuer fängt. Es könnte sein, das sich eine Flamme über der Kugel bildet. Es könnte aber auch sein, das die Kugel anfängt zu leuchten (so machen wir es btw.). Oder... oder... oder...
Was auch immer euch einfällt.

Wolfio hat geschrieben:
08.04.2018 12:51
2. Frage: Kugel und Stab sind ja nun miteinander verbunden. Kann ich nun Kugelzauber und Stabzauber gemeinsam nutzen?
z.B. "Brennglas" um das Licht der Flamme zu verstärken oder Stabverlängerung und Schutz vor Untoten?
Es sind und bleiben 2 unterschiedliche Artefakte. Und entsprechend kannst du mMn auch beide zeitgleich nutzen.
Was alles Wechselwirkungen möglich sind, müsst ihr in der Runde entscheiden.
Dabei kommt es natürlich darauf an, was ihr sagt was genau passiert...
von ChaoGirDja
07.04.2018 22:53
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Ich würde es genauso Handhaben, wie das niederlegen einer Thesis.
Artverwandt dürften die Dinge wohl sein.
von ChaoGirDja
15.03.2018 19:22
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vmoeller hat geschrieben:
15.03.2018 09:17
Hallöchen,

wie lange bleibt eine Knochenkeule bzw ein Magierstab nach dem Tod seines Besitzers noch magisch? Kann ein anderer Magier damit irgendwas anfangen z.B. irgendwie selbst Rituale daraufsprechen?
Das wird leider durch die Editionen hinweg nicht einheitlich gehandhabt.
Erst blieben sie ewig Bestehen, dann wieder nicht, dann nur zu Lebzeiten des Magiers, dann konnte sie auch mal durch lange Abwesenheit ihre Magie verlieren...
Unter 4.1 gibt es "konsequenterweise" keine wirklich belastbare Aussage dazu.
Ja, die Stelle aus WdH Werte ich nicht als Belastbar. Einfach weil es nur an dieser einen Stelle steht und sonst nirgendwo. Das kann auch genauso gut eine vergessene Textstelle sein.
Interessant ist hier allerdings das auch bei der Keule in WdZ nicht beisteht, das sihre Magie behält bzw. nicht Verliert.

Sprich:
Im Grunde hat auch hier jede Gruppe, ganz RAW ;), die Wahl was sie möchte. Die Regeln schweigen schlicht dazu.
Und der Hintergrund ist Bund gemischt ^^;

Tante Edit Sagt:
Okay, es steht bei der Weihe der Keule nicht dabei. Im Fließtext davor steht es dann.
Ändert in meinen Augen aber nichts, weil es eben nur dort steht. Und das kann bei DSA (jedenfalls Version 1 bis 4.1) leider eben viel heißen. U.A. das man diesen Teil schlicht vergessen hat zu Überarbeiten...
Mal davon abgesehen das kaum jemand bei der Keule im Fließtext sucht, wenn er wissen will ob sein Ritualgegenstand über den Tod hinaus magisch ist. Das ist jetzt aber leider auch nicht unbedingt etwas neues in DSA (grade bei 3 und 4 eine Verbreitete Krankheit, die mit 5 zur Seuche wurde und als Feature geadelt wird...). Wohl war.

Danke Gorbalad für den Hinweis, das mir da was durch die Flutscher gegangen ist.
von ChaoGirDja
14.03.2018 21:18
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Das geht wohl eher in Richtung "Wissenschaftliche" und "Religiöse" Sichtweise....
von ChaoGirDja
11.03.2018 11:41
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Praiodan Eichelhärter hat geschrieben:Deswegen ganz klar: Ja, der Dschinn kann da vollkommen selbstständig handeln. Er ist kein Befehlsempfänger.

Wobei man hier meiner Meinung nach auch wieder vorsichtig sein sollte.
Soweit ich das ganze verstanden habe, kann der Elementar die Wünsche auch nicht gänzlich ablehnen.
Er mag zwar kein Befehlsempfänger sein, ist aber auch nicht 100%ig frei...

Will heißen ein "Sorry Meister, das will ich aber nicht" *plöpp* kommt nicht vor.
Er kann nur zusehen das ganze so um zu Biegen, das ihn dann zumindest halbwegs passt. Die Option grundsätzlich abzulehnen hat er aber nicht.
von ChaoGirDja
10.03.2018 22:56
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Man sollte sich halt immer im Kopf behalten, das Dschine, Dämonen, Geister und co. keine Maschinen sind. Sondern das es sich um Vernunftbegabte und durchaus auch lebendige (wenn auch nicht im klassichen Sinn) Wesen handelt.
Wesen mit einem eigenen Willen, Wünschen und Vorstellungen.
Natürlich sind sie nicht völlig Frei und können dadurch nicht tun und lassen was sie wollen (gilt besonders für Dämonen... jedenfalls so der Beschwörer nur ein wenig weiß was er tut). Aber sie sind eben auch keine "Automaten" die nur in der Ecke herum stehen und darauf warten das sie gebraucht werden und dann auch nur das tun was man ihnen sagt. Darum muss man Dämonen auch explizit sagen, das sie nichts anderes tun sollen als das, was man ihnen sagt. Ansonsten wird das sehr böse Enden... Bei Elementaren ist das ganze bei weitem Unproblematischer und zeitgleich sind sie durch die Beschwörung aber auch weit weniger fest gebunden.
Und genau deswegen ist es durchaus Plausibel und sogar Wahrscheinlich, das ein Elementar seinen aktuellen Aufenthaltsort vor Dämonen schützt. Gleichgültig unter welchem "Befehl" er grade steht.
Wenn er seinen Beschwörer mag, eventuell sogar ihn und seine Gefährten vor weit weniger dramtischen Problemen.
Das ist auch eine Frage der jeweiligen Persönlichkeit...