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von X76
04.12.2017 23:41
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Der tulamidische Ritter
Antworten: 25
Zugriffe: 1123

Der tulamidische Ritter

Du solltest auf jeden Fall die 100 GP in EW voll machen. Ich würde die zwei Punkte in MU (Gegenhalten) und IN (Gegenhalten) stecken.

Momentan ist der Held im Prinzip nur ein Mittelreicher mit dunkler Haut. Ich würde die Geschichte ändern und ihn erst in späteren Jahren (8-10 Jahre) ins Reich schicken, so dass der Held ein Kind zweier Welten ist.

Es gibt bessere Gründe als den Frieden z.B. Macht und Reichtum um den Kerl im Norden zu "rechtfertigen". Besonders typisch ist hier natürlich eine Heirat. Da der Held dann kein Titelträger und vermutlich auch viel zu Jung für seine reife Frau ist, kann man "bei Hofe" auch gut auf ihn verzichten und ihn im Namen des Hauses ruhig Heldentaten vollbringen lassen. In Abenteuerpausen geht es dann hin und wieder Heim, um politische (weniger eheliche, da es sicherlich schon Kinder gibt) Pflichten zu erfüllen. Da die Ritterwürde mit viel Prestige verbunden ist, macht es durchaus Sinn den Held entsprechend ausbilden zu lassen "damit er wenigstens etwas außer reichen Eltern vorweisen kann".

Eine interessante Alternative zu deinem Ansatz ist meiner Meinung nach ein Ritter aus Almada. Insbesondere da man mit den Gebieten jenseits des Flusses jede Menge Verwicklungen mit den Novadis/Tulamiden hatte und hier die politische Geisel, der man eine "rondrianische Gehirnwäche" (Ritterausbildung) verpasst deutlich stimmiger ist als bei Weiden und Co. . Man würde ihn dann irgendwo bei treuen Verbündeten an der nördlichen Grenze Almadas ausbilden lassen.

Generell würde ich das "Held möchte mimimi" weglassen. So etwas bestimmt nicht der Held, sondern die Eltern oder die "Gastgeber". Wenn schon Adel, dann richtig. Da gibt es kein Wunschkonzert, sondern Verpflichtungen und Kalkül.

Vom Talentbild und Darstellung würde ich ihn größtenteils reichisch ausstatten bzw. darstellen und das tulamidische Erbe anfangs nur andeuten (z.B. in einem Talent wie Reiten oder der Beherrschung eines tulamidischen Instrumentes, Tanzes o.ä.). Sein Erbe muss er erst mal in seiner Heimat wieder finden, damit es Teil von ihm werden kann. Auch Glaube, Ansicht usw. sind nach einer umfassenden Gehirnwäsche sicherlich reichsich geprägt. Feqzs und Co. muss er erst wieder erlangen. Begabung (Talent) und/oder die Talentspezialisierung helfen hier die passenden Akzente zu setzen.

Deshalb macht eine tulamdische Startausrüstung in meinen Augen keinen Sinn. Auch diese Dinge, wie auch die leichtere Kampfweise des Südens muss er erst einmal entdecken. Im Zuge einer ordentlichen Ritterausbildung macht man solche Mätzchen sicherlich nicht!

Plattenpanzer zu Spiegelpanzer, Kriegslanze zu Dschadra, Zweihänder zu Khnunchomer etc. ist ein Prozess und kein Anfangszustand. Ausnahme kann natürlich ein "besonderes Erbstück" sein, welches man aus Tradition führt (das muss nicht zwangsweise über den besonderen Besitz generiert sein!). Aber auch hier ist eher eine Seitenwaffe (Handwaffe, Dolch) wahrscheinlich, als eine schwere Hauptwaffe (solche sind eher selten Erbstücke).