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von chizuranjida
13.07.2018 00:05
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Thema: Familie Amir Honak in Al'Anfa
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Familie Amir Honak in Al'Anfa

Gorbalad hat geschrieben:
12.07.2018 08:48
Die Seite im LF-Wiki hat oben auch ein Graues Auge, das als Tooltip "Halboffizielles" anzeigt.
Ahso, das war mir nicht so klar, danke.

Hätte ja sein können, dass es offiziell festgelegt wäre, wo der auf einmal her ist.
von chizuranjida
12.07.2018 01:17
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Thema: Familie Amir Honak in Al'Anfa
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Familie Amir Honak in Al'Anfa

Dass es offiziell ist glaube ich ja gerne, aber das Jahrbuch habe ich nun leider nicht. Steht irgendwo, woher dieser Ramon kommt, also, in welchem verwandtschaftlichen Verhältnis der zu Tar/Amir/Amira steht?
von chizuranjida
10.07.2018 02:21
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Familie Amir Honak in Al'Anfa

Wer ist eigentlich Ramon Honak?

Guckstu hier: http://liebliches-feld.net/wiki/index.p ... ratie-Akte
Ramon Honak, Boroni

Mein bisheriger Stand war, dass Bal Honak irgendwoher kam (womöglich Myranor), Tar Honak zeugte, dieser Amir Honak (den er, weil unehelich, vermutlich adoptieren musste), und dieser hat wiederum drei anerkannte Kinder, Amira, Karim und Yasmina. (Wobei Yasmina tatsächlich nicht von ihm ist.)

Tar is ausdrücklich Bals einziges Kind gewesen, wenn ich das richtig verstehe.

Wo kommt nun Ramon her? Uneheliches Kind von Amir, oder von Tar? Oder einfach so adoptiert? (Von wem, und weswegen?)
Oder war's Amir in einer seiner Verkleidungen? (Nicht unbedingt die unauffälligste.)

Gibts irgendeinen Hinweis, wer den weswegen anerkannt/adoptiert hat?
von chizuranjida
30.03.2018 19:02
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Thema: Familie Amir Honak in Al'Anfa
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Ardor hat geschrieben:
28.03.2018 09:12
Und warum sollte die Hand Borons nicht genau wissen, was er treibt und vielleicht auch ein Auge auf ihn haben? Und warum sollte er das nicht wissen/ahnen und umso beruhigter als Karim in Al´Anfa unterwegs sein?
Weil man dann keine Helden in der Geschichte braucht. Dann erledigt die Hand Borons das alleine.
Wobei: bei der Kopfstärke die bei der Hand Borons offiziell gesetzt ist (in einem der "Gemeinschafts"-Bänder - weiß jetzt leider gerade nicht in welchem die beschrieben waren) haben die gar nicht die Möglichkeit, das Labyrinth zu überwachen, den "Gardisten Karim" zu verfolgen, in der Stadt des Schweigens "Ohren" zu haben die Aufträge entgegen nehmen, und dann auch noch innerhalb UND außerhalb Al `Anfans Meuchlertrupps auszuschicken ;-)
Immerhin steht bei denen die Kirchenkasse dahinter; sie müssen nicht vom Meucheln alleine leben wie der Zweite Finger.

Ich würde ihnen auch nicht zuschreiben, dass sie in ganz Aventurien Meuchlertrupps herumschicken können. Sie werden als Geheimdienst ein paar Zellen an Orten haben, die für Al'anfa sehr wichtig sind (für Punin glaube ich beschrieben; Khunchom würde sich aufdrängen wegen Getreide und Eisenwaren). Da sitzen dann 1-3 Leute von auswürfelbarer Kompetenz, die nicht zwingend meucheln können müssen, sondern vielleicht nur Hofschranzen verführen, Sklavenhändler zum Kirchenzehnt ermuntern, und bei Bedarf brieflich wen anfordern müssen.

Ich würde unterstellen, dass sie in Al'anfa selbst ziemlich gut informiert sind - außer Amir hat kürzlich viele als Verschwörer hinrichten lassen müssen. Personalmangel würde einiges erklären.

Hey, vielleicht stellen sie ein paar Neue ein, die ihn nicht persönlich kennen und "Gardist Karim" im Labyrinth verhaften würden? :)

Nur wie gesagt, wenn sie nicht merken, dass ihr Patriarch bei ihnen durch schleicht, dann lässt sie das mal wieder nicht gar so kompetent erscheinen.
Das ist wie mit den arroganten gemeinen Praiosgeweihten, die eigentlich die Ausnahme sein sollen, aber zufällig ist der im Abenteuer immer ein solcher.
Oder mit weiten, wilden, menschenleeren Gebirgen, wo sich erzählerisch die Trolle mit den Goblins, Grolmen, Zwergen, Kaiserdrachen, drei Burgen und fünf Ordensklöstern auf den Füßen stehen.
Oder mit dem mächtigen al'anfanischen Imperium, das es nicht verhindern kann, dass jeder der Lust dazu hat auf den Waldinseln Kolonien gründet.

Sicher kann er auch einen Privat-Geheimgang haben. (... den, so gesehen, auch mal jemand anders vom Ausgang her finden könnte.)
Oder er kann in Uniform zum Haupteingang rein und raus gehen.
Oder mal so mal so, je nachdem wo er hin will.

Ich überlege eben, was gehen könnte.
von chizuranjida
29.03.2018 03:03
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Ja, die maraskanische Scharlatanin tief in meinem Innern wusste auch schon immer, dass die Hand Borons den Meuchlerwettstreit gegen den zweiten Finger Tsas verloren hat. Der al'anfanische Magier jault bei dem Gedanken natürlich auf, aber ihn haben sie ja auch nicht gekreigt. Preise die Schönheit!
von chizuranjida
27.03.2018 23:29
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Ardor hat geschrieben:
27.03.2018 15:21
Opa Bal hat ein Labyrinth im Silberberg errichten lassen, Papa Tar hat darin seine Artefakte versteckt - da soll ein Geheimgang mit dem der Patriarch ungesehen den Silberberg verlassen kann nicht drin gewesen sein?
Doch, sicher, aber da ist die Hand Borons Haupt-Untermieter. Wenn er da durch schleicht und sie merken's nicht, wirken die mal wieder leicht inkompetent. Wenn sie wissen dass er draußen rumläuft, und sie beschatten ihn nicht unauffällig, wirken sie schwer inkompetent.

Es wäre natürlich reizvoll, wenn die Helden von der Hand Borons angeheuert würden, deren Boss aus irgendeinem Schlamassel zu helfen, ohne dass er erfährt, dass seine Meuchler ganz genau wissen was er treibt. Aber das glaubwürdig rüberzubringen könnte schwierig werden.
von chizuranjida
27.03.2018 15:08
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Ardor hat geschrieben:
27.03.2018 09:31
Stimmt, er muss sich irgendwie abgesichert haben. Ist halt immer die Frage, wie so eine Garde organisiert ist. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es überall sowas wie "Reservisten" gibt,
Sehr gute Idee, finde ich. Danke!

Auf Tempelgarde war ich gekommen, weil die einerseits ausdrücklich diese lauen Posten für Granden, die sonst nix können, anbietet, und weil sie definitiv in der Stadt des Schweigens stationiert ist und da Dienst tut. D.h. er kann sich direkt zu Hause umziehen und als einer seiner eigenen Leibwächter raus gehen.

Funktioniert aber auch mit der Rabengarde, die sind auch in der Stadt des Schweigens angesiedelt. Ich hatte kurz gedacht sie wären außerhalb in der Stadt in einer Garnison, das war aber die Stadtgarde. Eine Rabengarden-Uniform hat er ja wohl eh noch, da scheint er mal gedient zu haben, von wegen Boten-Artikel.
Das ist natürlich noch blöder, um unauffällig die Stimmung einzufangen. Außerdem gibts von den Rabengardisten vermutlich weniger, und nicht so viele Nieten die nur mal ein Wochenende da sind. Und wenn er da seine Schwertkämpfer-Ausbildung her hat, kennen ihn mehr Leute gut genug, um die Verkleidung zu durchschauen.

Stadtgarde sehe ich jetzt nicht so als die Möglichkeit, unaufällig die Stadt des Schweigens zu verlassen und wieder rein zu kommen.

Vielleicht hat er bei einem Verwandten auf dem Silberberg ein Zimmer, wo er sich umzieht, geht da als Rabengardist hin und ganz in Zivil wieder raus?
Das wäre ein Mitwisser mehr.
Mindestens sein Stiefelputzsklave wird ja eh wissen, dass der Boss heimlich aus geht. Schon allein wegen Alibi: "Nein, seine hochwürdigste Erhabenheit ist nicht zu sprechen. Nein, auch nicht für Stadträte und Tempelleiter. Nein, auch nicht wenn's ganz eilig ist. Er -
(a) meditiert
(b) hat Boronwein genommen, der ist überhaupt nicht ansprechbar zur Zeit, kommt morgen wieder, frühestens
(c) hat gestern auf der Orgie bei Zornbrechts was Schlechtes gegessen und hängt über der Schüssel. Themenabend Thorwal. Ich sage Euch, Herr, falls Ihr da mal hingeht: Finger weg von den Rullepølse."
In Aventurien muss ja gar nicht jeder einen Nachnamen haben.
Stimmt, aber Tempel- und Rabengarde sind mehr was für die Oberschicht, da fällt er ohne Nachnamen mehr auf.
Ich wollte einfach auch mal einen "von Sturmfels" auf Tulamidya. :)
Oder Amir macht es in bewährter DSA-Manier und nutzt ein Anagramm seines vollen Namens: Karim Naho/Ohan/Noha...
Damit Nahema ihn auch umbringt fürs Klauen? Neenee, besser nicht. :)
von chizuranjida
27.03.2018 02:45
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Familie Amir Honak in Al'Anfa

Nochmal eine Frage zu "Gardist Karim":
Der müsste doch an sich auch einen Nachnamen haben? Es kann ja nicht sein, dass da jeder, der einen Uniformschneider kennt, ein- und ausgehen kann wie er will.
"Gardist Karim" müsste in Soldlisten und Dienstplänen verzeichnet sein und ggf. die aktuelle Losung kennen, um da ein- und aus gehen zu können, oder seht ihr das anders?

Ich denke, er wird eher bei der Tempelgarde sein, denn die Rabengarde hat eine Garnison außerhalb der Stadt des Schweigens. D.h. Amir würde (Stand der Meridiana-SH, wo er das noch tut) eher in Tempelgarden-Uniform aus der Stadt des Schweigens ein- und ausgehen, und in der Stadt rumlaufen.
Das wäre auch zu seinem eigenen Schutz, denn wie gesagt, einen Gardisten in Uniform wird eher keiner verhaften oder brabacken. Beim Aufreißen von Liebschaften kann es auch nicht schaden.
Um sich umzuhören was die Fanas denken ist es dagegen vielleicht hinderlich.

Mit was für einem Nachnamen mag "Gardist Karim" eingetragen sein? Karinor bietet sich an, für die Ausrede als Nebenliniengrande, der sich zum Angeben bei der Garde eingekauft hat, und würde auch die Ähnlichkeit mit dem Patriarchen erklären weil verwandt.

Andererseits, vielleicht fand er auch mal, er sollte nicht jeden Weibel, der die Dienstpläne liest, mit dem Namen "Karinor" drauf stoßen, und hat sich was Neutrales gesucht?
Ich hab jetzt mal gebastelt und meine beste Tulamidya-Annäherung an "von Sturmfels" ist ay Khor al-Khomra. Karim ay Khor al-Khomra, das klingt doch?

Wie seht ihr das?

Oder ist das alles in Rabenblut schon abgehandelt? (Ich hinke hinterher und bin eher auf Stand der Meridiana-SH.)
von chizuranjida
24.03.2018 00:27
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Sumaro hat geschrieben:
23.03.2018 20:09
Bei mir war er nördlich von Al'Anfa in den Tulamidenlanden und hat aufgrund einer Vision einen Unsterblichen gesucht, der seinen Vater töten würde, da er den Untergang des Imperiums voraussah, sollte dieser erfolgreich sein. Bei mir war Tar Honaks Tod Vatermord mit hehrem Ziel.^^
Brr. Soll ja vorkommen, gerade bei Granden und in Herrscherhäusern.

Ich war ja anfangs über die heimlichen Liebesabenteuer (und die für Verheiratete potentiell damit verbundene Steinigung) auf ihn gekommen, ohne ihm gleich sowas Dunkles anhängen zu wollen.
Wobei ich mich immer noch frage, ob er noch eine politisch wertvolle Ehe eingehen würde. Angenommen zB die Flotte fängt mal eine Tochter von El'Harkir - dann müssten natürlich noch ein paar Brüder weg ... Oder wartet er auf eine grünhäutige Schönheit aus Uthuria?

Aber eigentlich könnte nach all den Jahren, wo Gardist Karim durch die Stadt vög... äh, schleicht, doch mal jemand zufällig bemerken, dass der auffällig so aussieht wie diese Büsten aus der Patriarchenbüsten-Manufaktur, die es da tatsächlich irgendwo gibt.
Ob er vielleicht ein Halbbruder sei, der deswegen den Posten bei der Garde gekriegt hat? Ein Ziel für unfähige Geheimagenten, um zu versuchen, Kontakte zu knüpfen.

Ich glaube nicht, dass sie Rabengardisten bei Kneipenschlägereien verhaften, oder am Hafen brabacken, aber irgendwas auf dem Pech-Niveau, wo dann die Boronkirche sich fragt, wo ihr Patriarch abgeblieben ist und eine Heldengruppe zum Suchen braucht?

Oder ein neu eingestellter Unteroffizier stellt fest, dass Gardist Karim zwar Zugang zu allem hat, aber seltenst exerziert und in keinem Dienstplan steht, und setzt eine Heldengruppe auf den möglichen Spion an?
"Es gibt zwar Gardisten, die haben den Job nur damit die Familie sagen kann, sie sind bei der Garde, aber bei dem ist es extrem. Schaut da mal nach, in Borons Namen!"
Höchst verdächtig, zumal wenn Gardist Karim sich ausgerechnet mit einer Frau treffen sollte, die sich als Spionin der puniner Kirche entpuppt. (Oder deren Novizin. Oder gut gebautem Golgariten-Leibwächter.)

Deswegen mag ich den Amir, der bringt mich auf Ideen. :lol:
Hier war es egal, wie langsam oder grausam der Mann verreckt, Hauptsache es funktioniert!
Ich neige dazu, zwar durchaus moralische, aber letztlich pragmatische Charaktere zu spielen, aber das hinterließ kein gutes Gefühl.
Kann ich nachvollziehen.
(Mein betreffender Char jetzt nicht so. Das einzige was der aus moralischen Gründen noch bereut ist glaub ich, wie er bei der Dämonenschlacht die Goblins aus dem nördlichen Gebirge beschissen hat. Gerade kurz nachdem er endlich zum Feqzglauben und seinen Frieden mit den Göttern gefunden hatte. Aber es musste sein, und fiel unter "Pacta sunt servanda!" "Ich bin Tulamide, ich kann kein Bosparano.") :wink:

Ansonsten sind meine Chars in sowas ziemlich verschieden und reichen in etwa von "Ob ich ihn nicht doch irgendwie zum ehrenhaften Duell fordern kann?" bis "Bruderschwester, das hältst du für grausam? Kauf dir mal ein Vergrößerungsglas und betrachte die Raubwanzen oder die Praiosanbeterinnen, die Würmer und andere Krabbeltiere. Dies ist nicht grausam. Und wenn es das wäre - über viele Wiedergeburten mittelt sich das raus. Mal stirbt man einen leichten Tod, mal einen unangenehmen. Preise die Schönheit!"

[Edit: Gerade ist mir noch was extremeres eingefallen als das mit dem Duell. "Haltet ein, in Travias Namen! Ihr, Herr Tar Honak, werdet nicht länger novadische Kinder abschlachten. Gebt diesen verwerflichen Krieg auf! Ich flehe Euch an, auf Knien! So, und jetzt werde ich mich so lange an Eurem Bein festhalten bis Ihr einlenkt oder mich mit dem Schwerte durchhaut. Aber dann fürchtet Traviens Zorn!"
Ich habe tatsächlich einen Char der noch ungeeigneter für den Khomkrieg wäre als der Al'Anfaner.] :lol:
Bei Leomar hat es unseren Rondrianer (und uns andere solidarisch gleich mit) definitiv deutlich mehr gefuchst, dass der nachher im MR mit dem Ruhm von Aktionen groß geworden ist, von denen einen nicht gar so kleinen Teil wir zu verantworten hatten. ;)
Ging uns nicht anders, zumal er bei uns auch nicht sonderlich kompetent rüberkam.
Irgendwann wurde bei uns die Ferdoker Flankenzange zum Running Gag. (Ich würde allerdings nicht beschwören dass es da schon war, vielleicht auch erst später im Mittelreich.)

"Und wenn wir den Feind antreffen machen wir ..."
"Eine Ferdoker Flankenzange?"
"Woher weißt du das?"
"Ihr habt es mir beigebracht, Herr Oberst."
"Bei Rondra, das habe ich."

"Wir sollten einen Ausfall machen."
"Oder eine Ferdoker Flankenzange." :)
von chizuranjida
23.03.2018 19:03
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Ardor hat geschrieben:
23.03.2018 13:46
Ich denke, es geht weniger darum, das "Offizielle Aventurien tm" auf ein Podest zu heben. Nur ist Aventurien eben sehr klein und sehr dicht beschrieben, dann gibt's da noch die Sache mit dem Metaplot. Spielleiter die offizielle Abenteuer und vor allem Kampagnen spielen wollen halten sich entweder an den offiziellen roten Faden ODER müssen sich eben überlegen, welche Auswirkungen es hat, wenn NSC schon früher das zeitlich segnet oder statt seiner ein SC höchster Geweihter von Gott XY/Graf/König von Z geworden ist.
So sehe ich das auch. Etwa nach Xeraans dritter Wiederauferstehung (oder war's Galotta, oder beide) haben wir uns angewöhnt, dass wichtige NSCs nicht umgebracht werden, außer sie sind ganz klar als "Einweg-" ausgewiesen. Das nervt einfach, wenn man einen schönen Endkampf hat und wen umhaut, und eine Weile später ist der wieder da und gibt einem zu verstehen: den Kampf habt ihr euch wohl eingebildet.

Auch zB einen Piraten wie Dagon Lolonna oder El'Harkir in Port Stoerrebrandt an den Galgen zu bringen, um dann im nächsten Boten zu lesen, dass er gerade Kannemünde plündert, wäre irgendwie unbefriedigend, deswegen kann ich mit vielen NSCs und besonders deren Kampfwerten gar nicht so viel anfangen.
Da sind Strippenzieher, die ihre Wegwerf-Schergen vorschicken, praktischer.

Danke für die Links zum Hal'schen Neuadel und all dem. Ich wusste von Ayla, oder man merkt ihr an, dass sie ein Spielerchar ist, aber ich wusste nicht von wem.

Ich bin insgesamt kein Fan davon, bespielte Helden zu "offizialisieren". Amir gefällt mir, aber es gibt reichlich Gegenbeispiele. Hinzu kommt, wenn der Spieler weiterhin beansprucht, alles zu entscheiden, was sein Held macht oder eben nicht, bis hin zum halboffiziellen Briefspiel-Baronscousinsknappen.

("Mein Alrik von Alriksfurt heißt erstmal vollständig Alrik Hal Brin Fürchtepraios von Alriksfurt zu Alrikshausen ä.H., bitte beachten. Zweitens verbringt er den gesamten Boronmond in Punin, und drittens hasst er Imman. Er kann also unmöglich beim Spiel zwischen Rasenballsport Niedergoblinheim und den Al'Anfa All-Blacks auf der Tribüne gesessen haben.")

Edit: Danke für die Klärung zu Amir und dem Khomkrieg. Tut mir leid wenn ich dir Mühe gemacht hab mit Suchen. Das mit dem Helm kommt mir auch vage bekannt vor, muss ich doch schonmal gelesen gehabt haben.
von chizuranjida
23.03.2018 17:26
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Rhonda Eilwind hat geschrieben:
23.03.2018 09:09
chizuranjida hat geschrieben:
23.03.2018 03:07
Darf ich fragen, falls es um Tar geht, wie ihr den erledigt habt?
Ich meine - zumindest erinnere ich mich an diesen Plan am Deutlichsten - wir haben ihn überwältigt, verschnürt, ihn mit Steinen beschwert und in einer Zisterne versenkt, weil es hieß, er könne "von Menschenhand" nicht getötet werden...
Aha. Ich glaube, im Meer oder Salzsee versenken war bei uns auch mal im Gespräch, zumal: Selbst wenn er das auch überleben sollte braucht er ne Weile um da wieder rauszukrabbeln. :P
Aber Kidnapping haben wir nicht geschafft, da waren wir zu unfähig dazu. Alles andere hat nicht geklappt, möglicherweise auch weil mein Magier beim Spionieren Mist gebaut hatte ... "Kein Mann und keine Frau kann ihn töten" - "Dann macht's der Mautaban, der ist Eunuch." Ups, Fehlschlag.
Irgendwann hat Nahema sich erbarmt. Immerhin konnte mein Al'Anfaner sich sagen: Ich habe nicht den Patriarchen umgebracht. (Ich hab's nur versucht.) :)

Was jetzt auch wieder Fragen aufwirft. Mir ist zB nicht klar, was Amir während des Khomkriegs getrieben hat. War er noch in Nordaventurien, oder hat er sich da gerade in der al'anfanischen Innenpolitik hochintrigiert, statt sich im heiligen Krieg nützlich zu machen? Vielleicht steht es irgendwo oder geht aus einer Zeittafel hervor, aber spontan wüsste ich's nicht.
(Oder hat er Papa widersprochen, irgendwas mit bekehren statt niedermetzeln, und zwei Jahre strenge Klausur gekriegt? - Wäre für mich im Zweifelsfall die einfachste Erklärung, wenn man mal eine brauchen sollte, um den aus dem Weg zu haben.)

Wie würde er zu den Mördern seines Vaters stehen, wenn die Heldengruppe es geschafft hätte und er rausfinden würde, wer das war? Oder Amira, bei der ja angedeutet zu sein scheint, dass sie schneller mit dem Todesurteil bei der Hand ist?

In unserm Aventurien hat mein Al'anfaner nach der Schlacht an der Trollpforte ein Begnadigungsschreiben von Amir gekriegt, dafür dass er im Khomkrieg auf Seiten der Heiden stand, für Verrat und Flucht und ich glaube sogar für diverse sonst kirchlich verbotene Schandtaten zur Untotenverhinderung (von denen der Patriarch vermutlich gar nicht alle Details wissen wollte). [Edit: Zumindest nicht das mit den Hunden. *Hust*]
Das war nach Jahren des Gegen-die-Wand-Laufens bei anderen hochrangigen NSCs und des unwürdigen Herumschleimens auf den Schuhen des Kalifen mal eine echt schöne Belohnung, fand ich. Übertroffen eigentlich nur dadurch, dass er lebendig und beseelt davongekommen war. :wink:
Ach, der Rondrianer war bei uns das geringste Problem - er stammte ursprünglich aus Thorwal. :P
Hätt' ich mal auch machen sollen. Für Kriegsabenteuer nur Barbaren und Krieger mit richtig niedrigem KL-Wert. Kopf aus, zuhauen, Gruck. :lol:
Ich habe deutlich später auf Alveran.org mal zu hören gekriegt, dass es "nach heutiger" (oder zumindest damaliger) Setzung eigentlich völlig unmöglich sein sollte, dass ein Rondrianer oder überhaupt irgendein Zwölfgöttlicher Geweihter sich auf der Seite der Novadis in den Khomkrieg begibt.
Unmöglich hätte ich jetzt nicht gesagt, aber abgesehen von Swafnirgeweihten (da war deiner ja nah dran) hätte ich gesagt, da muss man sich schon ziemlich verrenken. Ein Phexgeweihter, der denkt er schafft es so bis zum Großwesir und dreht das ganze Kalifat, das könnte zB gehen.
Das Wunder am Szinto macht's ab da nicht einfacher.
Der Khomkrieg basierte offenbar noch auf der alten Setzung, dass Al'anfa immer böse ist und alle Helden immer gegen Al'Anfa, egal mit wem.
(Deswegen kriegten ja auch die Novadis die Kriegselefanten, weil man so sympathische Tiere nicht den bösen Al'anfanern zuschreiben konnte, wo die Viecher aber nunmal her kommen. Hat mir Hadmar mal so anvertraut.)
Und im Gegensatz zu vermutlich Ayla, die das als Schwert der Schwerter aber ja sicherlich auch anderer Maßstäbe haben sollte, kannte er durchaus die Sinnhaftigkeit des Spruchs: "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß."
Da muss man sich vermutlich irgendwann mal in der Runde einigen, wie man das handhaben will: Wird ein Rondrianer nur darauf achten, dass in Sichtweite nix Verwerfliches passiert, oder ist der bzw sie beauftragt, Mit-Helden oder beauftragte Heldengruppen ganz generell auf dem Pfad der Ehre zu halten und alles andere zu unterbinden, wo immer machbar?
Meine Runde hat bei den strengeren Kirchen (Praios, Rondra, Travia, Golgariten) immer zu letzterem geneigt.
... was bei gewissen Aktivitäten eben hinderlich war.
Wobei, wenn die Scheiterhaufen brennen und die Kindersoldaten durchs Lager laufen ist es auch schwer zu übersehen. :lol:
von chizuranjida
23.03.2018 03:07
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Rhonda Eilwind hat geschrieben:
22.03.2018 20:31
Bis zur Dämonenschlacht sind wir nie gekommen. Da kann ich nicht mitreden. ;)
Was war denn da insgesamt an Ayla so schlimm?

Um mal so halb BTT zu kommen - bei Familie Amir Honak kann ich auch nicht mitreden - ich fürchte, das einzige, was ich dazu beitragen kann, ist, dass in unserer Khomkriegsvariante wir recht aktiv an seinem Ableben beteiligt waren.
Ups, ihr habt Amir umgebracht? Wozu das denn? Oder bezieht sich das auf seinen Vater im Khomkrieg?

Ich glaube, damals wusste ich noch nichtmal, dass es Amir gibt. Darf ich fragen, falls es um Tar geht, wie ihr den erledigt habt? Wir sind mindestens 1x gescheitert, ich glaube fast 2x. (Zu lang her.) Immer irgendwelche Fehlinformationen, was ihm angeblich schaden könne.
Irgendwann kriecht man vor dem Mautaban auf dem Boden rum (übrigens einziger fähiger Mann im Kalifat - natürlich auch Exil-Al'anfaner :lol: ) - bloß nicht noch ein Attentat, das bringt nix, lasst uns seinen Feldzug kaputtmachen, dann muss er nach Hause gehen.
("Äh, warum waren wir nochmal auf Seiten der Novadis, wenn Boron seinen Patriarchen so offensichtlich schützt?" "Klappe. Töten!") :lol:

@ Ayla: Wenn man den Khomkrieg mit einem Rondrianer aushält (und da dachte ich schon ich hätt's schwer gehabt :wink: ) war sie an der Trollpforte vermutlich völlig okay. Es gibt da halt gewisse Meinungsverschiedenheiten in der Methodik.

Der geniale Feldherr Helme Haffax platziert sein Heer in einem Engpass zwischen zwei Gebirgen, die er beide nicht beherrscht, mit langem Nachschubweg und zwei oder drei pisseligen Bächen für die Wasserversorgung des lebenden Teils der Armee. Da fangen beim Khomkriegsveteranen im Gehirn die Rädchen an sich zu drehen.
(Spätestens. Ich könnt jetzt anfangen von selbst bezahlten mitgebrachten Söldnertruppen mit selbst mitgebrachtem Proviant weil ja klar war dass die da wieder nix zu Beißen haben, war unter Leomar Almaderich Sigiswild im Khomkrieg ja nicht anders, wenn man sich nicht selber kümmert.)

Nach einer langen Nacht am Kartentisch, vermutlich von Gotongis beim Herumschieben von Pappkärtchen beobachtet, sagt das Schwert der Schwerter so in etwa zu dem Krieger unserer Heldengruppe: "Okay, Ihr dürft gnadenhalber ein paar Kommandoaktionen ausführen. Aber passt auf Euren Al'anfaner auf, dass der nichts Unehrenhaftes anstellt."

Okay, ich hätte vielleicht an einigen Stellen diplomatischer vorgehen können.
("Da kommt ein untoter Heerbann. Wir graben die Friedhöfe und alten Schlachtfelder auf und verbrennen die Leichen. Unter meinem Kommando wird dieser Heerbann nicht größer." [Ich bin eh schon von Boron verflucht, was solls?]
"Dafür braucht Ihr einen Dispens von der Boronkirche."
"Dispens? Ich bin Tulamide, ich kann kein Bosparano."
"Die Boronkirche muss Euch erlauben ..."
"Leider keine Zeit, Al'anfa ist zu weit weg." [Umso besser, keine Zeit für die Abfuhr.]
"Aber nach Punin könnten Boten es schaffen."
"Was die Puniner sagen interessiert mich aber nicht.")
Es war aber alles total gut gemeint. :)
von chizuranjida
22.03.2018 19:36
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@Rhonda: Ja gut, so klingt's lustig. Ich hab mich trotzdem nicht rangetraut (wobei ich den Khomkrieg auch nur als Spielerin erlitten habe), trotz etlicher Abenteuer im Wilden Mhanadistan. Ich glaube, das entsprechende Buch von ihm haben wir mal wo gefunden, das hat gereicht.
Rhonda Eilwind hat geschrieben:
22.03.2018 17:08
Im Vergleich zu Leomar war er in unserer Version der Geschichte allerdings klar der sympathischere "Super-Verbündete"
Da liegt die Latte ja auch nicht sonderlich hoch.

Schon blöd, wenn einem die Verbündeten mindestens so unsympathisch sind wie die Gegner. :lol:
Und dann tauchte der [insert Moha-Flüche aus Al'anfas Gosse] in der Dämonenschlacht wieder auf. Immerhin war er da irgendwie nützlich, wenn man ihn von früher kannte und er einen dann mal durchgewunken hat, ein paar Truppen bereitgestellt für dies und jenes, oder sowas. Ich glaube, da ging der Titel der Verbündeten, die ich am liebsten kalt gemacht hätte, an Ayla von Schattengrund. :grübeln:
von chizuranjida
22.03.2018 15:45
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Rhonda Eilwind hat geschrieben:
22.03.2018 08:50
chizuranjida hat geschrieben:
22.03.2018 01:26
Kara ben Yngerimm könnte ich mir noch vorstellen, aber dann stünden die Mithelden in seinem Schatten; ist auch nicht schön.
Ja, der geht höchstens als NSC - und von ganz weit weg, auf das niemand von seinem Glanz geblendet werde... :lol:

Andererseits kann man ihn als SL mindestens (aber je nach Gruppe auch höchstens) einmal ins Spiel bringen, um den Spielern, entsprechendes Vorwissen vorausgesetzt, auf eine völlig plumpe Art und Weise den Tag zu retten (und parallel die Schau zu stehlen), ohne dass das einer übel nimmt, weil: "Das gehört so!"
Würd ich mich nicht trauen. Ich glaube, ich habe damals mit Perainhold Menzheimer schon den Bogen etwas überspannt; ich weiß gar nicht mehr wo ich den auf meine Gruppe losgelassen habe, Raschtulswall beim Klettern oder Yetiland, jedenfalls irgendwas mit kalt und Bergen und seltsamen Fußspuren im Schnee. (Reaktion: "Au, Schmerz.") Vielleicht brauchten sie Firuns Hilfe doch nicht gar so dringend. :wink:

Jetzt hat mich der Nandus-Thread (-> Gott für Strategie und Taktik) noch auf wen gebracht, den ich mir faszinierend zu spielen vorstellen könnte: Raul der Große.
Einmal ein feqzgläubiger tulamidischer Heerführer ohne dieses leidige Rondrianer-Problem, wo immer alles was funktionieren könnte verboten ist. Andererseits hatte er womöglich das gleiche Problem in praiotisch, das dürfte minestens so lästig gewesen sein.
(Zu blöd, dass man das nicht mit der ersten Dämonenschlacht bei Gareth zusammenwursteln kann. An der liebe ich die pünktlichen Nordmärker.) :lol:
@Anja Jäcke : um (zumindest ein bisschen) back to Topic zu kommen: wie haben es Amir und Sage dann eigentlich zum DSA-Charakteren und in weiterer Folge zu NSCs gebracht?
Das würde mich auch interessieren.
das wäre ja eine extreme Sinneswandlung des Rabens. Aber gut, es ist ja auch schon ein paar Jährchen her, das er sich zum Einschlafen immer die Geschichte erzählen lies, wie Amirs Papa von Nahema (oder den Spielerhelden) zu Boron geschickt wurde
LOL für die Gutenachtgeschichte.
So wie ich das bei den Noioniten verstanden habe sah es nach prophetischer Eingebung aus, oder sollte so wirken, wenn das sterbende Ordensoberhaupt als letzte Worte wen neues ernennt.
Angenommen, es wäre beim Raben von Punin genauso, dass der im Sterben eine Eingebung bekommt, wen er zum Nachfolger ernennen soll. (Boron will es.) Hm, vielleicht klammert der sich so ans Leben und stirbt einfach nicht, weil er eine Vorahnung hat? :lol:

Man muss es natürlich auch nicht gleich endgültig machen. In Punin macht das Gerücht die Runde, Bahram Nazir sei verstorben und habe auf dem Sterbebett Amir Honak ernannt. Einen Monat später stellt sich heraus nein, er war nur scheintot; vorher hatte er einen Alptraum, und wenn er Alpträume hat sagt er immer "Amir Honak".
von chizuranjida
22.03.2018 01:26
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"Und führe mich nicht in Versuchung ..."

Ich wäre da in Versuchung, so Leute wie Ayla von Schattengrund oder Leomar Almaderich Sigiswild vom Berg beim ersten Frontalangriff umkommen zu lassen. Von daher ist das eher nichts für mich.

Kara ben Yngerimm könnte ich mir noch vorstellen, aber dann stünden die Mithelden in seinem Schatten; ist auch nicht schön.
von chizuranjida
22.03.2018 01:12
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Sumaro hat geschrieben:
21.03.2018 06:45
Ich spiele aktuell den jungen Amir in einer Abwandlung der Drachenchronik
Auch ein faszinierendes Konzept, einen etablierten NSC selber zu spielen fürs eigene Aventurien. So hab ich das noch nicht erlebt.

Da wäre Amir auch mein Favorit. Ich frage mich gerade, wen ich mir sonst so als Helden vorstellen könnte zu spielen. Tronde Torbensson vielleicht in jungen Jahren, aber der Abbau hin zum Thorwal-Fiasko täte mir dann weh. Uh.

Noch eins für den Amir-Fanclub: Cool fände ich ja, wenn der Rabe von Punin auf dem Sterbebett hauchen würde: "Amir Honak". (Basierend auf einem Botenartikel, demzufolge das Oberhaupt der Noioniten auf dem Sterbebett die Nachfolge verkündet. Warum der Rabe nicht auch?)

Würde die puniner Boronkirche ("Puniner Pseudos") es hinnehmen? Würden sie versuchen, das totzuschweigen? Würden die Golgariten versuchen, zur Rondrakirche zu wechseln?
Politisch gesehen ist ein Zusammenschluss der Boronkirchen nicht durchsetzbar, denke ich, da hat der Lichtbote was gegen, so von wegen Götterfürst.
Im besten Fall hätte Amir zwei völlig unterschiedliche Kirchen am Bein, denen er beiden gerecht werden müsste. Vielleicht mit Anwesenheitspflichten in Punin und an anderen Orten, wo er schlecht hin kann. Und mehr Druck von den Drogenhändlern.
Der wäre schön am Rotieren.
von chizuranjida
21.03.2018 00:41
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Danke, Ardor, der verlinkte Thread ist eine Fundgrube!

War der Amir eigentlich vom Heldentyp her mal Krieger, oder hat der gleich als Borongeweihter angefangen? Ich weiß gar nicht, wann das erste Götterheft mit spielbaren Geweihten rauskam, aber als Ritter verkleideter Schwertkämpfer klingt jetzt ja doch eher exotisch für Boronis.

Ich korrigiere mich:
Als Amira gezeugt wurde, waren sowohl Amir als auch Saga harmlose, kleine AD&D-Charaktere und dachten nicht im Traum an so etwas wie Spielhilfen
Der Mann ist aus einer Parallelwelt/Globule. :lol: Gebietet Boron jetzt auch über Globulen? Können Feen in Borons Reich eingehen? Kobolde?
Ein Abenteuer für al'anfanische Boronis, nach Albernia zu ziehen und Feen zu missionieren? Hach, da kommt der Kobold in mir hoch. :grübeln:
von chizuranjida
20.03.2018 03:10
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Nagamasa hat geschrieben:
19.03.2018 23:51
Einen Granden im Bett zu haben kann auch manchmal ein großer Nachteil sein.
Wem sagst du das. Dabei war meiner nur Mittelständler.

Wir spielten den Khomkrieg, und ich sagte: "Cool, ich will einen Magier aus Al'anfa!". Ich glaube, damals gab's noch keine offizielle Akademie dort. Oder sonst war's per Hauslehrer wegen der Zauber-Auswahl.
Und der Meister für das Abenteuer sagte: "Passt. Ich hab da genau den Lehrmeister für dich. Dein Magier hatte allerdings eine etwas harte Kindheit so als Sklavenjunge ..."

Soweit sehr schön al'anfanisch für mein Verständnis, und wenn der Alte zu Hause geblieben wäre und sich einen neuen niedlichen Sklavenjungen angeschafft hätte, ... naja. Wasser im Hanfla.

Die Probleme kamen mit dem Wunder am Szinto. Boron tut ein Wunder und ich stehe im Sold bei den Heiden? Ich bin verflucht, ich werde untot sein, Boron wird mich nicht annehmen.
Ab da war der Typ ein klarer Fall für die Noioniten, bloß hat er sich nicht getraut. Okay, Kranke liefern sie sicherlich nicht aus, aber nach Genesung?
Irgendwann hat er angefangen zu planen, wo er noch hin kann, wenn die Al'anfaner am Yaquir stehen, weil die Novadis sich so strunzdoof angestellt haben. Thorwal? Als Al'anfaner? Nicht so. Eine Karriere als Pelztierjäger im Svellttal? Argh.
Zeitweise hätte der all sein Geld gegeben (was jetzt nicht dermaßen viel war, weil strunzdoofe Novadis wenig Beute machen) wenn ihm irgendein echter Borontempel garantiert hätte dass er zu Boron darf wenn er sich direkt auf den Altar legt und den Weihrauch mitbringt. :)

Es wurde dann abenteuertechnisch umschifft mit "Ein puniner Dämonologe, den Oberst Leomar gut kennt, hat eine Haarlocke von dir. Du läufst nicht weg, der Kalif braucht dich.", aber die Noionitenfrage hat das eher noch verschärft. Ach ja, das waren Zeiten. :borbi:
von chizuranjida
19.03.2018 19:21
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Hach, *Neiiiid*.
Ihr habt alle Granden in der Familie - oder zumindest im Bett - und mein armer kleiner Al'anfaner ist als Sklave abgehauen und musste lange bei den Unzivilisierten in Mittelaventurien rumlaufen, weil er sich nicht nach Hause traut. Zwischen Inquisitoren und Pseudo-Boronis. Da waren ja fast die Novadis noch besser (aber nur fast), wenigstens darf man da Rauschkraut und Cheriacha. :lol:
von chizuranjida
16.03.2018 01:19
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Andwari hat geschrieben:
15.03.2018 21:37
@Vanni Fucci
Es ist auch klar, dass ein Buch mit detaillierter Zusammenstellung aller al'anfanischen Mächtigen ein sehr spezielles Ding wäre und man das so nicht erwarten kann. Andererseits hat gerade Meridiana eine durch geringe Bearbeitungsmenge durch Autoren eine extrem konstante Mächteverteilung - die haben übersetzt immer noch das Kabinett Kohl III und niemand fordert was Neues - die Clique der greisen Schulfreunde Nareb Zornbrechts gibt erst langsam den goldenen Löffel ab
Al'Anfa ist abenteuertechnisch nicht so bespielt wie das Mittelreich, soweit ich weiß. Von daher fällt es schwerer, einmal etablierte markante Personen durch genauso markante zu ersetzen. Und man gibt die einmal etablierten ja auch meistens nur auf wenn's sein muss (vgl. Stoerrebrandt), nicht so gern aus Prinzip zwecks Verjüngung.

Ich sehe es wie du, dass es eine ziemlich unpraktische Setzung ist, dass Granden selten mehrere überlebende Kinder haben. Es gibt durchaus Grandensprösslinge aus Nebenlinien, die werden immer wieder erwähnt. Mit denen kann man die Stellen für "peitschender Plantagenvize" besetzen, und sie können aufrücken wenn man das braucht. Auch die Tempelgarde dient mW ausdrücklich als Versorgungsposten für Grandenkinder.
Das wird nur leider alles eher nebenbei erwähnt und daher leicht übersehen.

Andererseits könnte man es auch so sehen, dass die Möglichkeit gewollt ist, dass eine Grandenfamilie mit dem Tod ihres Oberhaupts ohne (erwachsenen) Nachfolger zerbricht. Denn die al'anfanische Gesellschaft erlaubt ja wie die tulamidische den Aufstieg vom Tellerwäscher zum Granden, den die ständische mittelaventurische auszuschließen versucht. Damit oben Platz frei wird, sollten die Grandenfamilien nicht ewig unverrückbar sein.

Die tulamidische Gesellschaft ist bei Familienkopfstärke ein bisschen im Vorteil, weil die Kinder eines freien Tulamiden mit Sklavinnen auch seine voll anerkannten Kinder sind. In Al'anfa wird das zumindest bei den männlichen Granden nicht so sein. Aber freilassen und auf irgendeinen halbwegs nützlichen Posten setzen können sie das Kind trotzdem.

("Du bist freigelassener Sklave, studierst Staatsrecht, und beschwerst dich, dass unsere Studentenkneipe keine heiße Schokolade serviert? Warst du länger bei den Noioniten?" "Neinnein, ich bin ganz weltlich.")
von chizuranjida
16.03.2018 00:39
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Boron & Marbo zum Gruß, Euer hochwürdigste Erhabenheit!
Untertänigsten Dank für die Infos aus erster Hand.
Anja Jäcke hat geschrieben:
15.03.2018 15:17
Amir hat kein Kind mit Viviane, was aber nur Irschan wusste, der dies Wissen mit ins Grab nahm (und auf Umwege in sein Testament, aber darüber wollte ich in naher Zukunft mal was schreiben ;-))
Ach, Irschan ist auch schon tot? Oh wei, das ungesunde südländische Klima. (Und: Oh wei, ich hinke sowas von hinterher.)

Tja, da geht meine nächste abwegige Idee über den Hanfla: Dass Amir deswegen nicht mit Heiratskandidatinnen zugeschmissen wird, weil die Reichen und Mächtigen gepeilt haben, dass diese aufgrund großexekutorischer Einwirkung oder südländischen Klimas eine geringe Lebenserwartung haben.
Da dachte ich nämlich, das müsste dann doch auch in die umgekehrte Richtung gehen: Wenn die Schwester, Tochter, Base oder Nichte elegant zu Boron soll.

(Beispiel: "Im Namen PRAios', des Götterfürsten, und des Reiches Rauls: Liebe Schwester! Uns ist zu Ohren gekommen, dass Ihr weiter in dem Wahn gefangen seiet, Ihr wäret die Erstgeborene, und dass Ihr dieses auch verbreitet. Wir haben nun nach langer Zeit beschlossen, auf Oma Alaras Rat zu hören, nicht so zimperlich zu sein, und haben Euch den perfekten Gemahl gefunden. Ihr werdet mit den Überbringern dieser Botschaft auf schnellstem Wege nach Al'Anfa reisen. [...]") :lol:

Andererseits, jetzt könnte die echt gemeinte Heiratskandidatinnenflut doch einsetzen, und sei es mit irgendeiner Prinzessin aus Uthuria, wo sie noch nicht so den Durchblick haben, zwecks Imperiums-Erweiterung? Oder womöglich einem Prinzen von dort, wenn die kein Problem mit gleichgeschlechtlichen Ehen haben. Er muss sich ja nicht eilig auf ein Angebot einlassen, oder überhaupt, nur denke ich eben, viele Machtgierige würden es versuchen, wenn sie eine Chance sähen.
(Man muss ja auch nicht immer nur die Prinzessin mit den vielen Bewerbern haben.)
Als er eines Tages mitbekam, dass sein Liebster und seine Gemahlin offenbar mehr sind als Halbgeschwister, war er kurz davor Viviane zu töten,
Das erklärt das, vielen Dank! Also war Amir eifersüchtig auf seine Ehefrau, weil die ihm den Liebhaber auszuspannen drohte. (Wenn man den Inzest mal ausklammert.) Das macht Sinn. Jetzt wundert mich die Eheauflösung nicht mehr.

Danke auch für den Zeitrahmen (Dauer der Ehe)! Ich glaube nicht, dass ich ein Vergangenheits-Abenteuer schreiben werde, aber falls doch, weiß ich jetzt wenigstens wann es passt.
Das war halt so eine spontane Idee beim Nachlesen:
Der Ober-Praiot der Stadt will die Boronkirche stürzen und eine Praiokratie errichten.
Auf Ehebruch steht Steinigung.
Der Patriarch der Boronkirche, obwohl verheiratet, schleicht verkleidet durch die Stadt und sucht Liebesabenteuer.
Click, Plot. :devil:

Ergebensten Dank & Boron mit Euch!
von chizuranjida
15.03.2018 13:22
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Heike Wolf hat geschrieben:
15.03.2018 08:52
ich sage Anja Jäcke mal Bescheid. Vielleicht hat sie Zeit, hier Licht ins Dunkel zu bringen.
Viel von dem Hintergrund basiert ja auf Inhalten, die sie damals gespielt hat und die mit der erste Al'Anfa-Box offiziell wurden. Das Lexikon scheint dem hier und da zu widersprechen. Sicher weiß ich, dass Tar Honak und Helvane Karinor nicht verheiratet waren. Gilia ist u.a. auch eine Halbschwester Amirs. Und weitere Kinder außer Yasmina gibt es aus der Ehe zwischen Amir und Viviane m.W.n. nicht.
Hallo Heike! Vielen Dank schonmal!

Jetzt weiß ich endlich mal, von wem das der Spielerheld ist. Nur mit welchen Abenteuern man damals von Al'anfa nach Nordaventurien gekommen ist, das frag ich mich immer noch. "Elfenblut" für den al'anfanischen Boroni? (Ich hoffe mal, der Ärmste musste nie durch die Anti-Sklaverei-Abenteuer der Frühzeit, Havena oder wo das war.)

Stimmt, im Lexikon steht nicht ausdrücklich, dass Tar mit Hevane verheiratet gewesen wäre, nur dass Tar mit Hevane Amir zeugte. Er müsste ihn dann wohl adoptiert haben zwecks Nachname, sonst hieße der ja wohl Karinor.

So, jetzt ist mir auch noch ein möglicher Grund eingefallen, warum Amir nicht nochmal heiratet: pure Gutherzigkeit. Er will seiner lieben Ältesten die Versuchung ersparen, konkurrierende Geschwister auf Grandenart zu beseitigen. Einfach nur fürsorglich. :ijw:

Lieben Dank an alle, die mir hier weiterhelfen.
von chizuranjida
15.03.2018 13:08
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Sumaro hat geschrieben:
15.03.2018 07:06
Was die tulamidische Oma mit Wudu-Erben betrifft, das kann man so handhaben, wenn man will. Würde aber vermutlich die Ahnenlinie der Honaks doch weiter aufladen, denn die sind ja schon myranische Optimaten.
Faszinierend, das war mir auch noch nicht klar. Danke dafür!

Was das Anullieren angeht: Sicher wird er das können. Wenn ein Kirchenoberhaupt das nicht hinkriegt, wer sonst. Nur: wozu? Wen anders geheiratet hat er ja nicht.
(An sich müssten da doch die aufstrebenden Grandessas Schlange stehen, und halb Mengbilla noch dazu, oder steht da der Irschan sehr demonstrativ mit dem Giftbecher in der Tür? Schade dass diese Agentin des puniner Ritus' auch nicht mehr die Jüngste ist ...)

Viviane ignorieren und es statt dessen mit ihrem Bruder treiben, diversen Sklavinnen oder irgendwelchen Helden die er in der Stadt aufgabelt, kann er genausogut ohne die Ehe aufzulösen. Andere Granden haben auch ihre Affären. Oder ist dieses alte Gesetz von Fran Horas, nach dem Ehebrecher gesteinigt werden, doch ein echtes Problem, wenn man viele politische Feinde hat? :devil: Das war ja eigentlich die Idee, die mich zum Recherchieren gebracht hat.
Deswegen halt die Frage, wie lang die Ehe wohl bestanden haben könnte, wann das also ggf. relevant war.

Nur, wenn er nix von ihr will, wozu hat er sie geheiratet? Doch nicht, um sich Irschan gewogener zu stimmen. War da sonst irgendwas politisch zu gewinnen? Viviane selber scheint doch keinen großen Einfluss gehabt zu haben?

Und warum Ehe anullieren, warum nicht scheiden? Nicht-travianische Ehen konnten zumindest vor der Götterbox gütlich geschieden werden.

In einer Sache muss ich zurückrudern: Laut Meridiana ist Yasmina "der jüngste Spross des Hauses Honak". Da sie auffällig kurz nach der Hochzeit geboren wurde und Meridiana die jüngere Quelle ist, hat das Lexikon also unrecht und Viviana mit Amir keine Kinder.

Was die Anschlussfrage nach sich zieht: Hält er vielleicht Yasmina für seine Nichte, noch von Ramin? Oder hatte der liebe aktive Amir vor der Hochzeit eine Affäre mit seiner damaligen Schwägerin und glaubt deswegen, das hätte seine Ordnung so? (Was dann im Zweifelsfall nur Viviane vor den Traviatempel bringen würde, aber immerhin.)

Hm, oder was ganz anderes: Gab's mit der Ehe eine Erbschaft einzustreichen? Man braucht ja auch Privatvermögen, für alle Extravaganzen, die man lieber nicht mit der Kirchenkasse abrechnen will.

Falls Amir Viviane sozusagen aus Mildtätigkeit geheiratet hätte (damit vermeintlich Ramins jüngstes Kind einen Vater hätte oder sowas), wäre möglich, dass sie die Ehe nie vollzogen haben, was dann ein gutes Argument für Anullierung wäre. Das würde womöglich sogar die Traviakirche hinnehmen, sollte es zu Prozessen zwecks Steinigung kommen.

Hach, Stadtabenteuer sind immer so kompliziert.
von chizuranjida
15.03.2018 02:37
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Boron zum Gruß!

Ich versuche gerade, einen Überblick über die Familie des Patriarchen von Al'anfa zu bekommen, und habe da nicht so richtig den Durchblick, weder aus alten noch aus neuen Quellen.

Mein derzeitiger Stand:

Bal Honak ehelichte eine tulamidische Prinzessin (Quelle: Lexikon, und Meridiana in der Geschichte). Selbige Prinzessin starb bei der Geburt des einziges Kinds aus dieser Ehe, Tar Honak. Sie ist meines Wissens nicht benamst, und es wurde auch bisher nicht gesagt woher sie stammte.

Tar Honak ehelichte eine Frau Hevane Karinor (Lexikon unter Honak falls sonst nirgends). Amir ist Tars einziger Sohn. Schwestern sind nicht erwähnt, aber auch nicht ausgeschlossen; allerdings unwahrscheinlich weil bedeutend genug dass man sie bei Haus Honak sonst hätte erwähnen sollen.

Hevane war zuvor mit einem Herrn Losan Karinor verheiratet und hatte aus dieser Ehe mindestens ein Kind: Ramin Karinor. (Ramin ist älter als Amir.) (Siehe: Familie Karinor in Meridiana-SH.)
Ramin war zeitweise mit Viviane Perval verheiratet, der Schwester von Großexecutor Irschan Perval. Ihr ältestes gemeinsames Kind ist laut Meridiana Alena Perval-Karinor. Aus "ältestes Kind" schließe ich, dass es weitere Kinder aus dieser Ehe gibt.

Amir war in erster Ehe mit der Elfe Saga Mondlicht verheiratet. Die Ehe wurde "aufgelöst". Also, die Traviakirche erlaubt ja nicht mal gütliche Scheidung. Was muss man machen, damit eine Ehe aufgelöst wird? Laut Lexikon war Tar Honak gegen diese Ehe. Könnte er die beiden zwangsweise geschieden haben?

Amir und Saga haben zwei Kinder, Amira und Karim. Laut Meridiana (unter Yasmina Honak) ist Amira die Ältere, während DSAWiki meint, Karim sei älter.

Später hat Amir Viviane Perval geheiratet, die vermeintliche Witwe seines vermeintlich toten Halbbruders. Meridiana erwähnt eine Tochter Yasmina, die tatsächlich aus Vivianes inzestuöser Beziehung zu ihrem Bruder Irschan stammt.
Das Lexikon jedoch sagt, dass Amir "neben seinen Kindern mit Viviane" auch noch uneheliche Kinder hat. Amir und Viviane müssten demnach mehrere Kinder haben, von denen mindestens zwei streng genommen von Amir sein sollten.

Jetzt frage ich mich unter anderem, wie lange die beiden verheiratet waren, also zu wie vielen Kindern es in der Ehe reichen könnte. In der alten Al'anfa-Box waren Amir und Viviane verheiratet, in Meridiana ist diese Ehe auch aufgelöst wenn ich das richtig sehe.
(Was, wenn ich das richtig verstanden habe, mir gerade ein Abenteuer zerschossen hat, denn wenn Amir derzeit nicht verheiratet ist, verliert dieses alte Gesetz von Fran Horas, nach dem Ehebrecher vor dem Traviatempel gesteinigt werden müssen, ein bisschen an Relevanz.)

Die nächste Frage ist natürlich, wieso diese Ehe auch schon wieder aufgelöst ist (wenn sie's ist). Allgemeine Politik eher nicht, denn Irschan will diese Ehe seiner Schwester, und niemand sonst scheint Amir eine Frau angedient zu haben.
Hatte Amir eine vision, dass sein Bruder noch lebt, also seine Schwägerin tatsächlich keine Witwe war und er die illegale Ehe mit der verheirateten Frau auflösen muss? Würde er Helden ausschicken, den Bruder zu suchen?
Oder weniger konkret, nur einfach: "Diese Ehe darf nicht sein!"? Dann könnte er annehmen, es läge an ihm, und seine Ehe mit Saga Mondlicht sei noch gültig. (Oder: er habe besoffen in einer Kapelle am Hafen eine seiner Liebschaften geheiratet?)
Aber das erst nach mehreren Kindern mit Viviane?
Aber wer hat warum sonst diese Ehe aufgelöst?
Oder hat er mittlerweile doch gemerkt, dass Irschan seine Schwester bezaubert hat und Yasmina nicht von ihm ist?

Fragen über Fragen.

Zurück zu der tulamidischen Großmutter: Da viele vornehme Tulamiden Moha-Sklavinnen in der Ahnenreihe haben, wäre es nicht denkbar, dass Amir mit den untoten Wudu-Visar-Priestern im Kellergeschoss verwandt ist (Visra-Vampire), und eine Art von schamanistischem Ahnenkontakt funktionieren könnte?

Bitte kein borongefälliges Schweigen!