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von Sarafin
18.01.2019 19:49
Forum: Abenteuer & Reisen
Thema: Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Curthan sieht sich sehr aufmerksam um. Zunächst schüttelt er in Calhenheris Richtung den Kopf.
"Nein, ich sehe keine Kokons", gibt er zurück.

Missmutig sieht er zu den versteinerten Gestalten.
"Ich bin nicht sicher ... gut möglich, dass sie dasselbe Schicksal ereilte ... es würde passen ... zu einer Paktierin ... ihre Seelen gefangen zu halten ..." murmelt er.
Und dann kann ich genauso wenig für sie tun ...
"Herr Boron, erbarme dich unser, wie wir uns denen erbarmen, die du zu dir geholt hast.
Dein ist das letzte Urteil und es ist gerecht.
Gib, dass diesen armen Seelen Frieden geschenkt werde"
, betet der Zauberer leise.

Er spricht nicht aus, was er denkt. Dass diese Leute vor ihnen denselben Weg gingen. Und ihre Gruppe deren Schicksal womöglich bald teilen würde.
Curthan packt seinen Stab fester.
"Bleibt in meiner Nähe. So nahe wie möglich. Ich kann uns vor ihrer Zauberei schützen, solange ihr euch nicht mehr als drei Schritte von mir entfernt."
Verdrießlich betrachtet er den schmalen Pfad. "Vermutlich wird das bei dem Gelände hier nicht ganz so einfach, aber versucht es nichts desto trotz bitte."
von Sarafin
17.01.2019 19:42
Forum: Abenteuer & Reisen
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Der Zauberer sieht unzufrieden zu Yeshinna. Aufgestanden ist er schon, aber schlammig nun natürlich.
"Demut vor der Natur?" echot er und runzelt die Stirn.
"Was sagt Euch, dass ich die erst noch lernen muss?" gibt er etwas spitz zurück und seufzt wieder, als er die Hände am Mantel abwischt.
"Wie dem auch sei - ich bin dankbar, wenn ich wieder in zivilisierten Orten bin. Nasser, kalter Matsch macht mich nur unleidig", gibt er zu.

Er blickt nach oben zu der Ruine.
"Da ist es also ... mich wundert es etwas, dass wir so eindringlich gewarnt wurden und bisher vergleichsweise unbehelligt bis hierher gekommen sind ..."
Skeptisch blickt der Zauberer sich um.
"Hm ... nein ... wir sind allein ..."
von Sarafin
16.01.2019 21:08
Forum: Abenteuer & Reisen
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Am Morgen

Curthan hat den Tee dankend angenommen und sich damit Zeit gelassen, trinkt langsam kleine Schlucke, während er Yeshinnas Gebet lauscht.
Er lächelt, als die Geweihte ihre Zuversicht wiedergefunden hat.


Unterwegs

Der Weg den Berg hinauf ist noch zermürbender als am gestrigen Tage. Der Regen, die Kälte ... mehr als einmal fragt sich Curthan, was bei Hesinde er sich dabei gedacht hat hier auf diesen Berg zu klettern. Im Herbst. In Weiden. Auch Gerons Lied kann seine Stimmung nicht wirklich erhellen.
Zu allem Überfluss rutscht er auch noch aus und schliddert ein paar Schritte wieder herab. Er seufzt, als er seine besudelte Kleidung sieht, die Schuhe und Handschuhe sind komplett bedeckt von Matsch. Vermutlich die Socken auch. Mühsam kämpft der Zauberer sich wieder auf die Beine.
"Herrje ... Hesinde hab ein Einsehen. Ich weiß es war nicht klug hierher zu kommen, aber solche Strafe?" klagt er in den wolkenverhangenen Himmel.
Mit einer Bewegung aus dem Handgelenk bemüht er sich den Schlamm von den Händen zu bekommen.
von Sarafin
13.01.2019 12:37
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Der Zauberer schmunzelt über den Optimismus des Gauklers. Das war irgendwie ansteckend.
"Eine Warnung, ja. In diesem Fall aber vermutlich keine wohlgesinnte, freundliche Warnung, im Sinne dessen, dass uns der Warnende nicht verletzten will ... sondern eher die Art Warnung, die andere verscheuchen soll, damit man sich gar nicht erst die Arbeit mit ihnen machen muss. Denn wir bedeuten für Yolana Ärger und Arbeit, wenn wir bleiben."
Curthan facht das Feuer der Nacht nochmal an, um die Kälte ein wenig zu vertreiben.
"Wir sollten bald aufbrechen, damit wir es ohne eine weitere Übernachtung bis zu Yolanas Heimstatt schaffen ..." denkt er laut.
von Sarafin
11.01.2019 18:47
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Curthan hat abends noch Yeshinna davon unterrichtet, dass es zu dieser Art Albtraum kommen würde, damit die Geweihte sich darauf einstellen kann. Das Wissen, dass sie schlecht schlafen werden und er rein gar nichts dagegen unternehmen kann, das fuchst den Zauberer sehr. Und es stört auch seinen eigenen Schlaf immens. Es dauert lange, bis er endlich einschlafen kann.

Am Morgen hält ihn dafür der böse Traum länger gefangen, als das sonst der Fall wäre. Er gibt sich Mühe die Traumgesichte abzuschütteln und sie gar nicht erst ins Wachen mitzunehmen. Dennoch ist er ziemlich zerschlagen an diesem Morgen. Falls noch jemand schläft, sobald er erwacht ist, weckt er diese Personen nachdrücklich, damit sie nicht länger als nötig in der Traumwelt gefangen sind.
"Guten Morgen", grüßt er die bereits Wachen. "Irgendjemand gut geschlafen?" fügt er etwas ironisch hinzu.
von Sarafin
08.01.2019 18:52
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Beim Feuerholz-Suchen

Für einen Zauberer stellt sich Curthan gar nicht so ungeschickt bei der Suche nach dem Feuerholz an. Dasselbe kann man von Phexis auch sagen - wobei man in diesem Metier kleinen Mädchen mitunter sogar mehr zutraut als der magischen Zunft. Und sie findet auch tatsächlich noch mehr Holz als er. Die beiden sind eine Weile unterwegs. Trockener wird das Holz nicht, aber zumindest wird es eine Weile reichen.

Zu einem späteren Zeitpunkt kehren sie schließlich mit dem Holz zurück.
von Sarafin
07.01.2019 19:44
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Der Zauberer überlässt es seinen Gefährten der jungen Geweihten zu erklären, was es mit den Glutlingen auf sich hat.
"Gunelde hatte uns vor Yolanas Glutlingen gewarnt", wirft er nur ein. Er seufzt ein wenig ergeben.
"Diesmal bin ich wohl dran Feuerholz zu sammeln", räumt er ein und stellt seine Tasche im Trockenen ab.
"Wollt Ihr mich vielleicht begleiten, Euer Hochgeboren?" fragt er hoffnungsvoll den Ritter.
Je nachdem, wie die Antwort ausfällt, macht Curthan auf dem Absatz kehrt, geht wieder hinaus in das Mistwetter, um Feuerholz zu suchen.
von Sarafin
20.12.2018 18:33
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Curthan nickt zu Gerons Worten.
"Eine gute Idee. Seile, Handschuhe ... und warme, wasserdichte Mäntel."
Er überlegt einen Moment.
"Ich habe in Altnorden ja auch eine Zeltplane gekauft. Die wird uns sicher gute Dienste leisten, falls wir diesmal ohne Höhle in der Natur übernachten müssen."

Dass Yeshinna klettern kann nimmt der Zauberer erfreut zur Kenntnis. Runzelt dann jedoch etwas besorgt die Stirn.
"Ihr scheint ja eine rechte Lagerfeuerromantik zu erwarten", beginnt er.
"Ich hoffe, dass das Gebirge dem gerecht werden kann. Ich fürchte allerdings, dass es das nicht wird. Nichts für ungut."

Auch zu dem Öl nickt Curthan.
"Ja, das wäre in der Tat eine gute Idee", befindet er.
"Gerade vor dem Hintergrund, dass es uns dort an erholsamen Schlaf mangeln wird, könnte ich so auf den Einsatz der Kraft, die ich für die Stabfackel brauchen würde, verzichten."
von Sarafin
19.12.2018 19:07
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Der Magier schmunzelt auf Yeshinnas Aussage hin.
"Ihr sprecht von Schanil?" fragt er nach der Vertrauten Guneldes. Wo sonst sollte die junge Aranierin hier eine zutrauliche Schildkröte getroffen haben?

"Ihr seid zuerst in die falsche Richtung gelaufen? Na, da haben wir ja Glück, dass Ihr uns überhaupt gefunden habt ..." kommentiert er gutmütig.
"Nun gut, nachdem unser Calhenheri hier nun wieder gesund ist, können wir bald aufbrechen. Ich bin mir nur nicht sicher, ob wir heute noch gehen sollten. Wir müssen befürchten auf Yolanas Land nicht gut schlafen zu können. Da sollten wir uns dort so kurz wie möglich aufhalten."
Der Zauberer schlägt sein Büchlein auf und sucht etwas darin.
"Ah, da haben wir es ja. Hinter Espen sind es noch zwei oder drei Tage ins Gebirge, bis wir an der Quelle des Rotwasser Yolanas Schloss finden. Vielleicht versuchen wir aus 'zwei oder drei' durch geschickte Reisezeit möglichst nur zwei zu machen. Und also nur einmal in dem Gebirge zu übernachten ..."
Curthan klappt das Notizbuch zu und lässt es wieder im Ärmel verschwinden.
"Euer Gnaden, könnt Ihr klettern?" erkundigt er sich im gleichen Atemzug bei Yeshinna.
von Sarafin
15.12.2018 14:20
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Der Magier ist nicht wirklich überrascht, dass Yeshinna ihn drückt. Er klopft ihr sacht auf den Rücken.
"Nicht leicht? Wir hatten Gunelde doch gesagt, wohin wir gehen?" wundert er sich etwas. Dass sie etwas übertreibt hört er natürlich heraus, einzig ihm fehlt der Grund, warum das überhaupt ein Problem war sie zu finden.

Über Calhenheris Kommentar schnaubt Curthan amüsiert.
"Solidarisch, so so ..." kommentiert er. Nachdem Yeshinna ihn vermutlich wieder losgelassen hat, sieht er sich um.
"Ich schätze Ihr seid rechtzeitig zum Essen", bemerkt er und deutet auf den Tisch, wo sie in den letzten Tagen immer wieder gemeinsam mit den beiden Bewohnern der Hütte gespeist haben.
von Sarafin
13.12.2018 19:02
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

"Das tut es", bestätigt der Zauberer die Frage nach dem Sprichwort.

Im Haus kann man auf Calhenheris Worte hin das herzliche Gelächter des Zauberers hören.
"Ganz recht, es sind Hopfen und Malz verloren", ulkt er und tritt hinter Calhenheri in die Tür der Hütte.
Er will gerade dazu ansetzen Sandro zu antworten, da fällt ihm die farbenfrohe Person auf, mit der er hier nicht gerechnet hatte.
"Ach!" macht er.
"Euer Gnaden Yeshinna! Ihr auch hier? Wie schön, Euch wohlauf zu sehen!"
Nachdem er die Tür hinter sich geschlossen hat, um den Herbstwind auszusperren, geht der Zauberer die zwei Schritte auf die Geweihte zu und legt ihr väterlich freundlich eine Hand auf die Schulter.
"Ihr seid uns gefolgt?" vermutet er und lächelt.
von Sarafin
12.12.2018 20:08
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Unterwegs zu Arlinde

Der Zauberer lächelt gutmütig.
"Ja ... das kenne ich besser, als mir lieb ist", lacht er leise.
"Ich trage es Euch nicht nach", meint er und schmunzelt.
"Und solange ich mit Euch schimpfe, erntet Ihr mit Eurem Verhalten zumindest keine schlimmere Züchtigung ..."
Curthan verzieht das Gesicht zu einem schiefen etwas verunglückten Grinsen und klopft Calhenheri auf die Schulter.
von Sarafin
11.12.2018 19:21
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Unterwegs zu Arlinde

"Wie fühlt Ihr Euch eigentlich?" erkundigt sich der Zauberer unterwegs bei dem Elfen.
"Ihr wirkt schon wieder recht munter auf den Beinen. Wenn dem so ist, können wir ja bald wieder aufbrechen?" stellt Curthan in Aussicht.
von Sarafin
09.12.2018 20:25
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Rückreise

Curthan war Calhenheri noch etwas über den Mund gefahren für dessen Kommentar. In seinen Augen sollte der Elf dankbar sein, dass man auch für ihn umkehrte - offenbar schien es ihm so schlecht nicht zu gehen. Der Zauberer lässt es dann aber dabei bewenden.
Auf dem Rückweg ist er recht schweigsam und achtet aufmerksam auf alles Ungewöhnliche. Im Dorf angekommen erklärt er, dass er bei dem Ordenshaus der Noioniten nachfragen würde, ob diese in den nächsten Tagen gegen ein Bett zumindest für Calhenheri (und am liebsten für ihn selbst auch) seine Hilfe annehmen würden.

Zu seinem Glück lassen sich die Ordensleute darauf ein. In der nächsten Zeit unterstützt der Zauberer die Götterdiener nach bestem Wissen und Gewissen und befragt sie auch nach weiteren Details über die Berge. So nahe an Yolanas Gebiet sollte bekannt sein, was ein Aufenthalt dort mit Menschen tut.


Jetzt

Als Yeshinna bei Arlindes Haus ankommt, ist Curthan gerade nicht da. Er ist wieder mal bei den Noioniten. Obwohl der Zauberer eigentlich zu der peniblen Sorte Mensch gehört, kommt er zu den Verabredungen zum Essen mit den anderen regelmäßig etwas verspätet. Er kann da doch irgendwie nicht aus seiner Haut Menschen helfen zu wollen und diese Tätigkeit zu unterbrechen fällt ihm schwer. So eben auch am heutigen Tag.
Eigentlich sollte er aber jeden Moment auftauchen. In der Tat wandert er gerade durch das Dorf auf Arlindes Haus zu, während die anderen sich unterhalten.
von Sarafin
01.12.2018 20:51
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Der Zauberer blickt den Elfen etwas verdrießlich an.
"Das kann man so sehen, aber das meinte ich nicht mit meinen Worten. Vielmehr die Fähigkeit sich selbst und andere zu lieben", stellt er richtig. Den Rest diskutiert er lieber nicht. Als ausgemachtem Realisten geht ihm diese romantische Vorstellung der Konfrontation mit der alten Hexe etwas ab.

Als dann Geron die sehr weltlichen und pragmatischen Probleme ihrer Reise anspricht, nickt der Zauberer und seufzt dann.
"Ja, Holz suchen, ein Feuer machen, aber ... ich glaube nicht, dass sich unser lieber Begleiter hier wirklich erholt. Wenn es stimmt, was ich befürchte, ist diese Gegend dahingehend verflucht, dass hier erholsamer Schlaf nicht möglich ist.
Ich komme sehr gerne mit, um Holz zu suchen. Aber ein Jäger bin ich wirklich nicht. Ich kaufe meinen Proviant für gewöhnlich. Das Höchste wäre für mich Beeren im Wald zu pflücken, da könnte ich vermutlich recht sicher Giftiges von Ungiftigem unterscheiden, aber ..."

Er seufzt wieder.
"Gunelde sagte meine ich auch, dass Espen - da wo wir bei der jungen Arlinde übernachtet haben - die letzte Siedlung vor Yolanas Gebiet ist. Dieser Hinweis und unseren Albtraum würde ich als Zeichen werten, dass wir es längst betreten haben. Gunelde sagte auch, dass Sumu hier fern sei. Ich würde das so interpretieren, dass irgendwas mit diesem Landstrich nicht stimmt. Im schlimmsten Fall ist er dämonisch verseucht.
Ich persönlich würde daher davon abraten irgendetwas, das hier wächst oder lebt, zu essen"
, meint er etwas zerknirscht.
Curthan schaut unglücklich in die Runde.
"Unter diesen Vorzeichen wäre ich fast dafür nochmal nach Espen zurück zu kehren, Calhenheri gesund werden zu lassen und es dann mit ausreichendem Proviant noch einmal zu versuchen?"
Es ist nicht so, dass der Zauberer aufgeben möchte. Viel eher scheint ihm das die rationalste Vorgehensweise zu sein. Und ein wenig hofft er auch von seinen Weggefährten eines Besseren belehrt zu werden.
von Sarafin
29.11.2018 20:58
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Curthan sieht zögerlich zu dem Ritter. Eigentlich würde er erwidern, dass das durchaus nicht so war. Dass Trugbilder meistens nicht aus Fleisch und Blut waren und es auch Kreaturen aus Fleisch gibt, die nicht bluten. Aber er lässt es sein. Der Ritter wirkte irgendwie unglücklich mit der Situation. Vermutlich gab der junge Mann sich große Mühe den Erwartungen gerecht zu werden. Und er selbst hatte ja auch Anteil daran, dass der junge Adlige nun solche Verantwortung auf sich lasten sah, erinnert sich Curthan an die Situation mit dem Ork. Irgendwie war Siegfried so angestrengt bemüht in allem. Fast verkrampft bedacht auf seine Ehre, auf seinen Rang, auf den Namen seines Ordens, dass nichts davon beschmutzt wurde, wenn er dabei war ... Und dann spielte er mit Rübe und verliebte sich Hals über Kopf in Yeshinna. Vielleicht hatte er ein zarteres Gemüt, als er vorgab ...

"Trugbilder lassen einen oft Dinge sehen, die man sich wünscht - oder die man fürchtet", sagt er darum sanft.
"Manchmal für alle sichtbar, manchmal nur im eigenen Geist. Man kann sie nicht bekämpfen, außer mit der eigenen Entschlossenheit, mit Vertrauen und ... auch mit Liebe", fügt er hinzu.
Der Zauberer schüttelt sacht den Kopf.
"Hass und Zorn werden uns nicht weiterbringen, denke ich."
Es ist keine Schelte. Mehr eine Absage an die Gewalt und eine Rechtfertigung der Friedfertigkeit.

"Macht euch keine Sorgen", sagt der Zauberer dann zuversichtlicher und etwas lauter.
"Wir werden das schon schaffen. Die einfachste Regel bei all dem lautet: Nicht von der Gruppe trennen. Wir bleiben zusammen. Meine Schutzzauberei hat nur einen begrenzten Radius - ihr solltet am besten darin bleiben."
Er lächelt aufmunternd.
von Sarafin
28.11.2018 22:56
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

"Zweiteres", antwortet Curthan knapp und nickt.
"Ich meine solche Dinge wie ... vertraute Gerüche oder Geräusche ... oder womöglich sogar Personen, die unmöglich hier sein können. Dergleichen."
Er lächelt etwas bemüht.
Oh, Boron stehe uns bei. Hesinde schärfe unsere Sinne. Hoffentlich befürchte ich nur alles Schlechte herbei und wir werden nicht wirklich von solchen Trugbildern heimgesucht.
von Sarafin
28.11.2018 19:43
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Curthan wirkt ein wenig aus seinen Gedanken gerissen, als Sandro ihn anspricht.
"Hm?" macht er.
"Ich bin nicht ganz sicher", gibt er dann zu und wirkt wieder nachdenklich.
"Die Hexen kennen mehrere Möglichkeiten zur Traummanipulation. Das hier wirkt aber nicht wie eine hexische Variation eines Cantus, den ich selbst beherrsche", denkt der Zauberer laut. "Ich würde ja auf Fluchmagie tippen ... Hm ... aber uns alle zu verfluchen ... ohne dass wir es mitbekommen ... hmm ..."
Er seufzt.
"In jedem Fall ist es gut möglich, dass wir eine Weile ohne erholsamen Schlaf auskommen müssen", kommentiert er verdrießlich.
"Und in dem Fall sollte ich mir sehr gut überlegen, was ich mit meiner verbleibenden Kraft anstelle ..."
Curthan verschränkt die Arme und schnaubt.
"Analysieren oder nicht? Hm. Es könnte helfen. Aber wenn es zu einer Konfrontation kommt, sind wir ohne Schutzzauber womöglich auch aufgeschmissen ... hrmpf."
Der Zauberer ist hochunzufrieden.
"Was ich auf jeden Fall auch ohne Analyse schon mal sagen kann ist, dass es sich definitiv um ein übernatürliches Phänomen, und mit ziemlicher Sicherheit um Magie, handelt. Dass sechs Personen zufällig dasselbe träumen ist fast ausgeschlossen.
Gunelde warnte uns vor dem, was Yolana mit dem Land gemacht hat. Vielleicht ist das eine der Auswirkungen ihrer ... Umwandlung. Wir sollten heute auf jeden Fall verstärkt auf Zeichen dämonischer Verseuchung achten"
, erklärt er insbesondere Sandro - der hatte ja gefragt - aber auch dem Rest.
"Dazu zählen Missbildungen bei Pflanzen und Tieren, übler Geruch - oft schweflig -, aber auch merkwürdige Visionen ..."
Während der redet, scheinen ihm die ganze Zeit neue Gedanken zuzufließen.
"Wenn jemand von euch Dinge zu sehen glaubt, die unwahrscheinlich scheinen, traut ihnen nicht. Fragt immer jemand anderen, ob derjenige es auch sieht. Ich denke, dass noch bevor unser Weg zu Ende ist, man versuchen wird unseren Geist zu manipulieren.
Traut eurer Wahrnehmung also nicht besonders weit."

Curthan beißt sich auf die Unterlippe und sieht ernst in die Runde.
von Sarafin
27.11.2018 19:37
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Als auch Geron berichtet von Spinnen geträumt zu haben, wandern die Brauen des Zauberers weiter den Stirn. Er wirkt nun kein bisschen müde mehr, eher alarmiert.
"Wie ist es mit Euch, Euer Gnaden? Euer Hochgeboren?" fragt er bei den letzten beiden nach.
"Dass wir alle denselben Traum haben, ist wohl kaum Zufall", erklärt er die Nachfrage.
"Aber woher ..."
Nachdenklich geht er in Gedanken durch, welche Quellen Albträume haben können. Plötzlich erhellt sich seine Miene und er legt eine Faust an die Stirn.
"Meine Güte, ich habe wirklich ein Gedächtnis, wie ein Sieb ..."
Ohne ein Wort der Erklärung zieht er aus seinem Gepäck sein Notizbüchlein heraus, blättert ein wenig darin herum.
"Ah, da haben wir es ja", meint er sehr zufrieden und sieht kurz in die Runde, ob er vielleicht gerade die Aufmerksamkeit der anderen hat.
"Yolande ist eine Spinnenhexe, das heißt das Tier, das sie begleitet ist eine Spinne.
Deren Fähigkeiten beinhalten das Beeinflussen des Geistes ... was ja hier offenbar geschehen ist. Und als wir Gunelde erzählt haben, dass wir nun wirklich ins Gebirge gehen, warnte sie uns vor Yolanas Kreaturen ... ihren Schattenwölfen, Glutlingen und vor allem ihren Spinnen ... Sie erwähnte sogar die Glutlinge, ich Hornochse ..."
scheltet der Zauberer sich.
"Und was steht hier noch ... Hochgeboren, Eure Vision ... Ihr habt uns vor bösen Monstern, gefährlichen Ungeheuern, und Spinnen ... riesigen Spinnen ... gewarnt."
Curthan seufzt.
"Gut ... oder eher nicht gut ... hm ..."
Er grübelt.
"Wenn ich es recht bedenke, war der Schlaf auch nicht besonders erholsam ... meine astralen Kräfte hätten sich zumindest etwas erholen sollen ... hmm ...
Die Frage ist, ob es ein gezielter Effekt ist ... auf uns ... oder diese Höhle ... oder ob es an der Gegend liegt ... oder ... hmm ..."
von Sarafin
26.11.2018 21:57
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Curthan runzelt die Stirn.
"Moment ... du hast auch von Spinnen geträumt?" fragt er, hellhörig geworden.
Grübelnd zupft er sich an seinem Kinnbart.
"Ich habe ebenfalls von Spinnen geträumt. Seltsam ... hmm ..."
Dann sieht er Phexis erstmal wieder an und lächelt.
"Die meisten Spinnen sind auch ganz lieb eigentlich. Sie essen Insekten, so wie Mücken, die dich stechen wollen. Ich mag Spinnen auch sehr gerne."
Sein Blick huscht zu Sandro, der sich ebenfalls schüttelt.
"Hat sonst noch jemand von Spinnen geträumt?" fragt er diejenigen, die schon wach sind.
von Sarafin
26.11.2018 20:39
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Curthan hat seinen Teil der Nachtwache damit verbracht, über diesen Traum nachzudenken. Mit Albträumen kannte er sich im Allgemeinen sehr gut aus. Von Berufs wegen und auch sonst besser, als ihm lieb war. Und Spinnen waren eigentlich selten Protagonisten in den seinen.

Dass Phexis und Sandro aufstehen nimmt er still zur Kenntnis, seine Augen folgen den beiden gedankenverloren. Als Phexis ihn anspricht, lächelt der Magier.
"Danke, ja. Diese Käfer scheinen mich bis in den Schlaf verfolgt zu haben ..." antwortet er leise und grübelt sacht.
"Ich kann nicht sagen, dass ich besonders gut geschlafen habe, aber ich freue mich zu sehen, dass es dir offenbar anders geht?" meint er mit einem freundlichen Lächeln.

Dann werden auch langsam die anderen wach. Der Zauberer sieht sich um und wünscht ebenfalls ein freundliches - aber nicht zu lautes - "Guten Morgen."
von Sarafin
22.11.2018 20:08
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Der Magier schmunzelt erfreut, da Siegfried seine Entschuldigung annimmt, und nickt. Er denkt zwar nicht, dass das alles so direkt vergleichbar ist, aber will es auch dabei bewenden lassen.
Stattdessen blickt er zu Calhenheri, als dieser entgegen seiner Annahme doch noch nicht schläft. Er beobachtet, wie sich Sandro um ihn kümmert und sitzt nur still daneben.

Nach einer Weile packt er selbst seine Sachen aus, teilt von seinem Proviant, wenn noch jemand möchte und versucht es sich gemütlich zu machen. In der Robe zu schlafen ist nun wahrlich nicht seine Vorstellung von Gemütlichkeit. Ächzend zieht er sich die Stiefel aus und stellt sie ans Fußende. Nachdem er die obere Schicht seiner Kleidung abstreift, kommt eine zweite warm gefütterte Schicht unter seiner grauen Robe zum Vorschein. Weiter entkleidet er sich nicht, lässt auch Handschuhe und Socken an, als er in seinen Schlafsack schlüpft.

"Ich wünsche eine gute Nacht", meint er in den Raum und macht sich dann daran das Feuer zu betrachten, während er auf den Schlaf wartet.
von Sarafin
21.11.2018 20:36
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Curthan ist etwas still gewesen nach der kleinen Auseinandersetzung mit Siegfried. Stumm hat er mitgeholfen die Steine so zu schichten, dass sie halten. Nicht, dass er davon besonders viel versteht. Zweifelnd und mit sorgenvoll gekrauster Stirn besieht er sich eine kleine Weile das Ergebnis, bevor er sich ans Feuer setzt.
Sandros Worte lassen den Zauberer aufblicken. Er lächelt matt. "Natürlich", meint er freundlich. Für einen Moment denkt er darüber nach vorzuschlagen, dass er die erste Wache hält ... sein Schnarchen. Doch er verwirft es wieder.
Gedankenverloren sieht er in die Flammen. "Hätte ich doch nur ..." murmelt er. Er sieht kurz zwischen Siegfried und Sandro hin und her. Beißt sich dann jedoch auf die Lippen. Vermutlich war es auch nicht sinnvoll Tee zu kochen, wenn die Hälfte schon schlief.

Also sitzt er einfach nur so da. Bis ihm Siegfried etwas zu Essen anbietet. Der Magier blickt von dem Kanten Brot zum Gesicht des Ritters. Gerührt bricht er sich eine Ecke ab. Curthan hält das Brot einen Moment in der Hand.
"Verzeiht", bittet er dann etwas zusammenhanglos den Ritter um Entschuldigung. Das Feuer zischt, während er um Worte ringt.
"Ihr habt recht. Ich verstehe nichts davon. Das weiß ich auch und ich hätte es bei Eurer Ablehnung bewenden lassen sollen."
Er seufzt.
"Ich hoffe Ihr könnt es mir nachsehen."
Der Zauberer dreht den Kanten Brot in der Hand, während er spricht. Als der zum Stehen kommt, blickt er zu Siegfried, ob einer Antwort.
von Sarafin
16.11.2018 20:07
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Der Zauberer hört sich die Schelte Siegfrieds mit unbewegter Miene an und seufzt dann tonlos.
"Nichts liegt mir ferner, als Euch zu nahe zu treten, Euer Hochgeboren", gibt er zurück.
"Doch ich frage Euch: Ist ein Schild nicht zuerst dazu gedacht zu schützen? Soll es nicht ein Bollwerk sein wider dem, was Harm bedeutet für das was schützenswert ist?" Er hebt die Brauen und sieht den Ritter aufmerksam an.
"Erfüllt es daher nicht diesen, seinen primärsten Zweck, wenn es eingesetzt wird, um uns vor der Bedrohung durch diese Schädlinge zu schützen?"
Er seufzt.
"Seid Euch versichert, dass mein Stab ebenfalls eine große Bedeutung für mich besitzt - als Standessymbol, als Unterstützung meiner Magie, aus sentimentalen Gründen. Zufürderst aber ist es ein unzerbrechliches Werkzeug für mich und als solches würde ich ihn jederzeit einsetzen."
Curthan zuckt mit den Schultern. Dann hebt er in einer abwehrenden Geste die Hände.
"Aber was weiß jemand wie ich davon? Ich bin ein Magier, kein Mann Rondras. Eure Ehre ist Euer Gut. Ihr müsst tun, was Ihr für das Richtige haltet."
Damit scheint der Punkt für ihn erledigt zu sein. Curthan wirkt dabei nicht aggressiv, eher etwas resigniert und müde. Falls Siegfried nicht noch etwas erwidern will, würde er Geron bei der Suche nach geeigneten Steinen helfen.
von Sarafin
14.11.2018 19:50
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Curthan schaut etwas verdutzt, als Siegfried ihn danach fragt, ob er Burgmauern einreißen kann. Dann schüttelt er bedauernd den Kopf.
"Nein, das kann ich nicht. Und Calhenheri hat auch ganz recht, ich würde es auch nicht riskieren. Eigentlich hatte ich auch nicht vor die Käfer zu töten - sie haben uns ja nichts getan und waren auch zuerst hier ..."
Nachdenklich betrachtet er den Gang.

Zunächst stumm lauscht er auch Gerons Vorschlag. Und zuckt dann mit einem Seufzen mit den Schultern.
"Wir haben kein Seil. Und ... ich befürchte, dass die Käfer sich von Stoffbahnen nicht aufhalten lassen. Habt Ihr nicht einen Schild, Hochgeboren? Wie groß wäre er? Wenn wir diesen mit Steinen beschweren, dann reicht das vielleicht schon ..."
von Sarafin
13.11.2018 18:24
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Curthan schaut etwas verdrießlich. Gerade noch lobt der Ritter ihn für sein Wissen, nun schlägt er seinen Rat in den Wind. Der wetterfest gekleidete Zauberer friert augenscheinlich nicht besonders. Aber er ist der mit der Fackel.
Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, aber sichtlich unzufrieden, hilft er Calhenheri mit der Feuerstelle und hält anschließend die Stabfackel hinein. Leider lässt sich das nasse Holz nicht besonders gut entzünden. Unter Zischen wehrt es sich gegen die Behandlung mit dem Feuer.

Sobald aber die ersten stark qualmenden Flammenzungen emporlecken, stellt Curthan seinen Stab zur Seite - das Feuer an der Spitze erlöscht augenblicklich - und macht sich daran etwas zu suchen, mit dem sich der hintere Gang verschließen lässt. Einen entsprechenden Felsbrocken zu finden wird schwierig werden. Was sonst bietet sich aber an? Grübelnd sieht er sich zunächst in der Höhle um, nimmt dann nochmal seinen nassen Mantel und schaut auch vor dem Eingang der Höhle.
von Sarafin
12.11.2018 20:28
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Gerade noch geschmeichelt ob Siegfrieds Worten, seufzt Curthan, als Sandro so arglos nach den Tieren fragt.
"Uhm ... danke", meint er erstmal zu dem Ritter. Der Zauberer ist es wohl nicht so gewohnt Komplimente zu bekommen. Geduldig wendet er sich anschließend an den Tsagweihten.
"Zunächst: Phexis berichtete, dass diese Wesen etwa so groß sind wie Katzen - sie können noch größer werden, aber natürlich gibt es vielleicht auch kleinere Exemplare.
Weiterhin: Diese Tiere sind recht aggressiv. Ich weiß nicht mehr, ob sie nachtaktiv sind oder nicht. In jedem Fall wird der Lärm vor ihrem Schlafzimmer sie vermutlich aufscheuchen. Und selbst wenn sie nur herauskommen, wenn wir schlafen und uns nichts tun, möchte ich wirklich ungern, dass eine Rotte Käfer über mich hinwegzieht"
, erklärt der Zauberer und schüttelt sich etwas beim Gedanken daran.
Nachdenklich zupft er an seinem Bart und kraust die Stirn.
"Daher würde ich vorschlagen, dass wir den Gang abdichten, noch bevor wir etwas anderes tun", wendet er gen Siegfried ein.
"Sind die Glutlinge erst hervorgekrochen, haben wir die Bescherung. Und wer weiß, ob Phexis sie womöglich gerade schon geweckt hat?"

Abschließend wendet sich der Zauberer nochmal an Sandro.
"Darum ja die Frage an Euch, Euer Gnaden, ob die Göttin Euch vielleicht Mittel an die Hand gegeben hat, diese Geschöpfe Tsas erkennen zu lassen, dass wir nur Gäste in ihrer Heimstatt sein wollen und uns gewähren zu lassen."
von Sarafin
11.11.2018 17:45
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Curthan hatte sich gerade erhoben und Calhenheri und Phexis die freie Hand zur Aufstehhilfe angeboten, da erinnert ihn Siegfried an die Glutlinge.
"Oh", macht er. Wo habe ich nur mein Gedächtnis heute.
Er überlegt einen Moment, bevor er antwortet.
"Glutlinge sind Asselartige. Sie haben mit den Mindergeistern, von denen ihr sprecht, wenig gemein", erklärt er zunächst Geron.
"Es handelt sich dabei um eine Käferart - also eigentlich gehören sie zu den Krebsen, aber das an dieser Stelle unerheblich - , die fast die Größe eines Hundes erreichen kann und die recht aggressiv ist. Ihr Sekret brennt auf der Haut. Sie kommen oft in Gruppen vor", doziert er etwas über die Tiere.
"Ich wüsste aber nicht, dass sie eine besondere Affinität zum Feuer haben - abseits ihres brennenden Sekrets. Vermutlich ist das der Quell des Namens", wendet er sich an Siegfried.
"Phexis hat einige dieser Tiere in dem Gang am Ende der Höhle gefunden. Wir sollten vermeiden sie aufzuscheuchen - Calhenheri hier sagte schon, dass er keine Möglichkeit hat, sie von uns fernzuhalten. Wie steht es mit euch?"
Curthan sieht Geron und vor allem Sandro fragend an.
"Sonst bleibt uns nur, den Gang zu verschließen und darauf zu achten, dass sie da drinnen bleiben."
von Sarafin
09.11.2018 22:50
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Gerons irritierte Miene erntet ein entschuldigendes Lächeln. Da Phexis sich zwischen ihn und Calhenheri drängelt, muss der Zauberer leise lachen. Während er ein Stück zur Seite rückt, um ihr Platz zu machen, und den Stab so hält, dass sowohl Phexis, als auch Calhenheri noch gut ran kommen, wendet er sich an Geron.
"Entschuldigt bitte. Mir war entfallen, dass ich diesen Stabzauber bereits auf meinen Stab gesprochen habe. Es ist noch nicht lange her", erklärt er und kratzt sich dann an der Wange. Vermutlich verstand der Gaukler kein Wort.
"Ähm, also ich meine, diese Zauberei beherrsche ich noch nicht so lange. Ich hatte mich daran gewöhnt auch ohne auszukommen.
Dass ihr Holz geholt habt, war jedoch keinesfalls umsonst"
, beeilt er sich hinzuzufügen.
"Diese Flamme kann ein Feuer entzünden, doch allein wird sie nicht größer als dieser derzeitige Fackelschein - und sie erlischt, sobald ich den Stab aus der Hand lege. Das ist nicht so nützlich als Ersatz für ein Lagerfeuer. Sehr nützlich für Licht und als Zündquelle, doch wirklich kein Ersatz für ein Lagerfeuer."
Curthan blickt noch einen Moment zu Geron, bevor er sich wieder zu Phexis und Calhenheri wendet. "Wollt ihr mir helfen das Lagerfeuer zu entzünden? Da ich, wie gesagt, den Stab nicht weglegen kann, habe ich nur eine Hand frei." Er lächelt den beiden aufmunternd zu und macht sich selbst schon mal daran aufzustehen.

Die Glutlinge hat er vor lauter schlechtem Gewissen schon wieder vergessen.
von Sarafin
08.11.2018 21:33
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

In der Höhle

Calhenheris Worte lassen Curthan schmunzeln. Der Elf hatte ja nun schon ein paar Mal bewiesen, dass unter der spottenden Schale ein einsames Herz schlug und so lässt er ihn einfach gewähren.
"Ihr seid krank", antwortet er daher nur freundlich und wirft ebenfalls einen Blick zu Phexis.
"Hmmm ..." macht der Zauberer bei der Beschreibung und fährt sich über den Kinnbart.
"Könnten Glutlinge sein", meint er dann, "die kommen hier vor ..."
Curthan grübelt.
"Sie sind recht aggressiv und ihr Sekret brennt auf der Haut. Eher unangenehme Zeitgenossen. Wir sollten sie besser nicht ärgern. Vielleicht können wir ihren Gang bis morgen mit irgendwas verschließen?" schlägt er vor.
"Oder habt Ihr vielleicht Mittel und Wege gegen solcherlei Ungeziefer vorzugehen? Oder vielleicht seine Gnaden Sandro ..." fragt er zunächst Calhenheri und überlegt weiter.