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von Sarafin
04.02.2018 14:04
Forum: Abenteuer & Reisen
Thema: Sternenlose Nacht
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Sternenlose Nacht

Geheimer Phextempel

Oreal beantwortet Murrox Grinsen mit einem frechen Zwinkern und winkt etwas mit einer Hand.
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"Wiederholen irgendwann!
Sie scheint auch nicht so begeistert den Unrat allein wegzuräumen, als Dartan gehen will. Entsprechend springt sie Dartan an und klammert sich mit Armen und Beinen an ihm fest, als er sich von ihr verabschieden will. Durchaus dazu geeignet ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen.
"Müsst ihr wirklich schon gehen?" fragt sie mit einem koketten Augenaufschlag, während Phenia hinter ihr nur tonlos seufzt.
Mit sanfter Gewalt lässt sie sich jedoch abwimmeln.

Da Dartan wieder hereinkommt, ist Phenia gerade auf dem Weg aus dem Raum. Sie hält in der Bewegung inne und sieht Dartan nachdenklich an.
"Sicherlich", antwortet sie.
"Wie lange brauchst du für die Vorbereitungen?"
Man trifft Absprachen. Oreal ist ebenfalls gerne bereit sich an der Aktion zu beteiligen. Ob sie die Richtige ist eine Gruppe von Menschen anzuführen, daran hegt nach Phenias Reaktion zumindest diese ihre Zweifel.
"Nun gut. Ich schätze wir werden uns im Laufe des Tages oder der Nacht erneut treffen. Zusammen mit deinen Weggefährten. Die Sterne mit euch, meine Freunde", verabschiedet sie sich.
von Sarafin
30.01.2018 19:26
Forum: Abenteuer & Reisen
Thema: Sternenlose Nacht
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Sternenlose Nacht

Geheimer Phextempel

Oreal zuckt etwas zusammen, als Dartan so ruft. Sie macht jedoch nicht den Fehler Murrox aus den Augen zu lassen. Eher tänzelt sie ein-zwei Schritte zurück und senkt dann die Waffen, als Zeichen, dass der Kampf wohl vorbei ist.
Sie wirft einen Blick über die Schulter zurück und zuckt gleich nochmal zusammen, als Phenia neben Dartan tritt. Die sieht kein Stückchen amüsiert aus.
"Oha, das gibt Ärger", murmelt Oreal Murrox zu und schaut etwas verkniffen wieder in seine Richtung, kann sich ein Grinsen jedoch nicht verkneifen, lockert die Haltung und kommt wieder einen Schritt näher.
"Aber guter Kampf!" Sie boxt ihm kameradschaftlich auf den Oberarm, als sie wieder nahe genug ist.
"Seid ihr von allen guten Geistern verlassen?" fragt Phenia mit gerunzelter Stirn und ihre Stimme lässt zwar die Wut vermissen, schwingt aber vor unterschwelliger Gefahr.
"Aufräumen. Sofort." Die hohe Geweihte hat die Arme vor der Brust verschränkt.
Oreal springt derweil von der Theke. Sie hat den Kopf etwas zwischen die Schultern gezogen, grinst aber weiterhin.
"Geht klar, Fähe!" meint sie nur, ziemlich fröhlich.
"Als ob ich mit einer Fünfjährigen sprechen würde", knurrt Phenia, mehr zu sich selbst, und folgt Oreal mit bösen Blicken. Dann wendet sie sich wieder an Dartan.
"Ich glaube wir waren aber auch fertig, oder?"
von Sarafin
30.01.2018 08:40
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Sternenlose Nacht

Geheimer Phextempel

Phenia sieht besorgt zu Dartan, lässt ihn jedoch gewähren. Sie ist es offensichtlich gewohnt, Bewaffnete vorgehen zu lassen.
Als Dartan die Tür öffnet, ist es auch eindeutig: Durch die Gänge ertönt das Klirren von Waffen! Und da ist auch anderer Lärm. Klirren von Flaschen in Bewegung, da, das war eindeutig ein Möbelstück, das Rumpeln. Vielleicht ein Stuhl? Und da, das ist ein Kampfschrei von Oreals Stimme ... und da die von Murrox.
Die Kerzen auf dem Gang dagegen brennen ganz ruhig. Dartan kann sich leise nähern. Phenia hält sich dicht hinter ihm, aber nicht so dicht, dass er keinen Raum hätte um seine Waffen zu benutzen. Die letzte Kurve, dann sollte er sehen, was da vor ihm vor sich geht. Und dann öffnet sich sein Blickfeld auf ...

Der Hauptraum bietet ein wildes Bild. Die Stühle, die sorgfältig hochgestellt waren, sind von den Tischen gepurzelt. Oreals Krug liegt zerbrochen am Boden in einer Weinlache, die Scherben sind überall verteilt. Oreal und Murrox stehen auf der Theke und liefern sich ein wildes Gefecht, Lindwurmschläger gegen Säbel und Linkhand. Der Kerzenleuchter schwingt verräterisch und das Regal mit den Flaschen hat gerade auch noch etwas geschaukelt.
Die beiden haben offensichtlich einen Mörderspaß. Oreal steht mit dem Rücken zu dem Gang, aus dem die beiden anderen Phexgeweihten kommen würden.
"Haha! Nicht schlecht!" lacht sie gerade, als Murrox einen Treffer mit der flachen Seite eines seiner Lindwurmschläger landen konnte.
von Sarafin
27.01.2018 14:01
Forum: Abenteuer & Reisen
Thema: Sternenlose Nacht
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Sternenlose Nacht

Geheimer Phextempel - Vorher
Dartan, Murrox und PheniaAnzeigen
Langsam aber sicher steigt ein Gefühl der Stille in Dartan auf, während er dem Weg folgt. Einer verzweifelten Stille, und ein kaltes Kribbeln bahnt sich vom Hals kommend langsam den Weg seiner Wirbelsäule hinunter. Gerade möchte er zum Gespräch ansetzen, Murrox irgend etwas fragen, nur um die Stille zu besiegen. Da erreichen sie schon die Tür und nach einem zuversichtlichen Kopfnicken Richtung Murrox, klopft Dartan an.
"Phex zum Gruß, Phenia" begrüßt er die Phexgeweihte nachdem die beiden Abenteurer den Raum betreten und sich gesetzt hatten.

Die Geweihte gießt Wasser in zwei Becher und reicht sie ihnen. "Schön, dass du es einrichten konntest", wendet sie sich an Dartan. "Und du hast auch gleich noch jemanden mitgebracht." Sie schmunzelt. "Eigentlich wollte ich mit dir alleine reden, aber den werten Murrox dürfte das vielleicht auch interessieren. Und er hat wache Augen, vielleicht kann er einige meiner Fragen beantworten." Phenia lächelt Murrox an. Die Geweihte wirkt irgendwie ganz entspannt.

"Feqz zum Gruße, Tochter des Fuchses. Man tut was man kann. Und manchmal ergänzt mein... Unterblick den Überblick, den andere vielleicht haben mögen." Ein Lächeln umspielt Murrox' Gesicht.

"Selbstverständlich eile ich wenn die Tochter des Fuchses ruft." Antwortet Dartan dem die Expression von Murrox scheinbar gut gefallen hat. "Und wie können wir dir helfen?"

Phenia schmunzelt und sieht die beiden jungen Männer zufrieden an. "Wie schön. Da muss man erst alt werden, damit die jungen Männer springen, wenn man ruft", meint sie mit einem amüsierten, kleinen Lachen. Dann wird ihr Gesicht jedoch ernst und sie seufzt tonlos durch die Nase. "Ich habe dich hergebeten, weil ich dich etwas fragen muss, Bruder", wendet sie sich wieder an Dartan.
Sie macht eine Kunstpause, bevor sie fortfährt: "Wie gut kennst du die Elfe Firnuyama?"

Bruder, wirklich denkt Dartan sich, während Phenia ein wenig vorwurfsvoll anschaut, ansonsten aber keine Miene verzieht. "Nun ja, eigentlich so gut wie gar nicht. Wir haben zusammen den gleichen Traum, die gleiche Prophezeiung gehabt und haben hinterher gemeinsam Zorilla und Murrox befreit. Das ist alles, was ich von ihr weiß"

Die Geweihte zieht eine Braue hoch bei dem vorwurfsvollen Blick. Sie sieht mit einem Seitenblick zu Murrox, lässt sich aber nicht in die Karten gucken. "Ich verstehe", meint sie und verzieht unzufrieden das Gesicht. "Ich nehme an für Euch gilt ähnliches, Murrox?" erkundigt sie sich freundlich und trinkt einen Schluck Wasser aus ihrem Becher.

Murrox: "Nein. Ich träume fast nie. Und ich kenne sie noch etwas weniger."

"Achso allgemein zu ihrem Charakter, ich würde sie als unbedarft in der Menschenwelt aber als eine gutmütige, vielleicht zu vertrauensvolle Person einschätzen " ergänzt Dartan.

Phenia nickt. "Ich verstehe. Ja ... das war auch mein Eindruck ... bisher ..." Ihr Blick wird etwas düster.
Sie blickt wieder zu den beiden Männern. "Ich frage geradeheraus: Haltet ihr es für möglich, dass sie eine Verräterin ist? Dass sie sich nur geschickt unter der Schale der unbeholfenen Elfe verbirgt?"

Murrox runzelt die Stirn. "Um dazu etwas zu sagen habe ich zu wenig Erfahrung mit Elfen."

"Wieso willst du das wissen, wie kommst du drauf?" Information für Information liebe Schwester . So wie es Phex gefällt erkundigt sich Dartan neugierig.

Phenia nickt zu Murrox Worten. In Dartans Richtung zieht sie eine Braue hoch. "Das werde ich dir - euch beiden - sagen, sobald ich deine Einschätzung gehört habe", gibt sie zurück und schmunzelt dann aber zufrieden.

"Eher Nein, oder sie ist eine gute Schauspielerin. " antwortet Dartan nachdenklich

Die ältere Geweihte nickt. "Ja, das ist auch meine Einschätzung." Dann seufzt sie und schiebt die Zettel mit einer Hand etwas zur Seite, in einer Geste des Aufschiebens. "Oreal hat sie mit Alaniel getroffen", sagt sie dann. "Alaniel hat sich ihren Worten nach große Mühe gegeben es so aussehen zu lassen, als stehe Firnuyama nicht in ihren Diensten. Ich bin sogar geneigt, das zu glauben. Alaniel ist zu gerissen, um sich auf offener Straße mit ihren Vöglein zu treffen." Sie sieht kurz zu den beiden ob dieser Erklärung.

"Vöglein?" Murrox grübelt. "Tayirim... Achso. Ja, da habt ihr bestimmt recht."
#Tayir heißt Vogel auf arabisch. :wink:

"Was ist es eigentlich mit dir und Alaniel? Alles was ich über die tanzende Elfe bisher gehört habe, macht auf mich den Anschein, als ob das eigentlich eine ganze vernünftige Institution ist." Erkundigt sich Dartan fragend.

Über Phenias Gesicht huscht ein Schmunzeln. "Mit mir und Alaniel?" meint sie und schnaubt amüsiert. "Ja, so dürfte es aussehen ..." Ihre Augen funkeln etwas im Halblicht der Kerzen. "Was möchtest du genau wissen, mein Junge?" fragt sie etwas lauernd, in ihren Augen liegt aber auch diese diebische Freude, die Dartan kennt. Die Freude desjenigen, der mehr weiß.

"Ist es wirklich so, dass zwei götternahe und mächtige Institution ihre Ressourcen damit verschwenden einen kindischen Privatkrieg zu führen und dadurch keine Augen und Ohren mehr offen haben, um die wirklichen Probleme der Stadt, wie die gefiederte Natter anzugehen bevor sie entstehen? Anstatt das die beiden weisen und sich sehr ähnlichen Führerinnen sich treffen und gemeinsame Sache machen. Damit es der Stadt besser geht? Und wenn ja warum?" erkundigt sich Dartan.

Murrox blickt interessiert zwischen Dartan und Phenia hin und her. Dann zieht er unwillkürlich den Kopf etwas ein.

Phenias Miene wird kurz hart, als Dartan sie mit Alaniel vergleicht. "Ich fürchte dein Eindruck täuscht dich da. An diversen Stellen." Ein flüchtiges Lächeln huscht über ihre Lippen. Die ältere Geweihte atmet tief durch und lässt die Luft durch die Nase wieder ausströmen. "Diese Informationen ... sind verflucht viel wert, mein Junge", sagt sie. "Verflucht viel." Sie mustert den jungen Geweihten und blickt auch kurz zu Murrox. Wieder einmal scheint sie mit einem Schlag vor den Augen ihrer Gesprächspartner gealtert zu sein.

Ein wenig befürchtet Dartan zu weit gegangen zu sein, aber war es nicht hier, wo er erfahren hatte, dass die tanzende Elfe eine rahjatreue Organisation ist. "Dann klärt mich auf. Wo genau irre ich mich? Ihr wisst wo meine Loyalität liegt."

Die Geweihte schüttelt den Kopf. "Es geht nicht um Loyalität, mein Lieber. Es geht um Informationen, die wertvoll sind. Die ich persönlich über Jahre zusammengetragen habe. Die niemand sonst hier in dir geben kann." Sie zieht beide Brauen hoch. "Wenn du das von mir wissen willst, bist du mir etwas schuldig. Das ist alles andere als eine Kleinigkeit." Sie mustert ihn und ihr Blick ist ein wenig wie der einer Wirtin, die einem Anschreibenden seinen Haufen Bierdeckel präsentiert. Kurz sieht sie zu Murrox. "Das gilt für Euch natürlich ebenfalls. Auch wenn ihr nicht gefragt habt." Sie schmunzelt.

"Nein eigentlich interessiert es mich nicht. Ich wollte dir einen Anstoß geben, dich dazu bringen, einmal über das Verhältnis zwischen dir und Alaniel nachzudenken, zu überlegen, ob diese Konkurrenz ihren Preis wert ist. Wenn es euch, und noch viel wichtiger Punin, hilft, könnte ich ein kleines, informelles Gespräch zwischen dir und Alaniel organisieren, wie du weißt, arbeitet eine gute Freundin in der tanzenden Elfe. Apropos Elfe, ich denke, der Charakter von Firnyuama ist nicht der einzige Grund, weshalb du uns rufen ließt."

Phenia beginnt bei Dartans Worten erstaunt dreinzublicken und dann mit der Hand vor dem Mund schallend zu lachen.
Nachdem sie sich etwas wieder beruhigt hat, grinst sie Dartan an. "Du bist so dreist, wie du überheblich bist. Nichts für ungut." Sie lächelt. "Alaniel ist seit zwanzig Jahren in der Stadt. Denkst du wirklich, du wärst der erste, der diese Idee hatte?" Sie sieht ihn amüsiert an. "Denkst du das wirklich? Hältst du mich für so vernagelt, dass ich die Interessen meiner Kirche aus persönlicher Abneigung heraus so wenig wahre? Ich muss zugeben, so sehr es mich amüsiert, ich bin getroffen." Sie schmunzelt und legt theatralisch eine Hand aufs Herz. Doch ihre Augen blitzen, sowohl verärgert, als auch belustigt.

Mit einem entschuldigenden Schmunzeln hebt Dartan seine Hand "Ich vertraue dir, nur komme ich bei der mir aktuell vorhandenen Faktenlage, auf keine andere Lösung. Wie auch immer, was willst du denn von uns?" Fragt er dann noch einmal nach

Phenia schüttelt sacht den Kopf und seufzt wieder. "Ich schätze es führt kein Weg daran vorbei, dass ich euch zumindest ein wenig preisgebe." Sie mustert die beiden Männer, vor allem Murrox. "Möchtet Ihr das auch hören, Murrox? Wir würden mal sehen, wie viel es ist und was eine werte Gegenleistung wäre."

Murrox: "Ich möchte schon, bin mir aber nicht sicher, ob mein Budget das zulässt. Ich wollte Euch nämlich noch ein weiteres Geschäft vorschlagen, aber das hat Zeit."

Zur Antwort lächelt die ältliche Geweihte und nickt dann sacht. "Ich bin immer an Geschäften interessiert. Wir finden sicher einen Weg uns zu einigen. Dem Herren treue Waffenarme kann man nie genug haben." Anschließend blickt sie wieder zu beiden. "Nun, wo fange ich an ... wir beide", sie nickt Dartan zu, "hatten ja schon einmal über Alaniel und ihre Geschäfte gesprochen." Ein warmer Blick trifft Murrox. "Ich nehme nicht an, dass Ihr darüber informiert seid? Dann erzähle ich das auch und wir verrechnen es einfach." Sie muss ein Kichern unterdrücken.

Murrox: "Oder ich schone mein Budget und warte draussen..."

Sie winkt ab. "Das war ein Scherz", meint Phenia schmunzelnd. "Macht Euch keine Sorgen." Sie zwinkert ihm zu.

Murrox: "Ich hatte nicht damit gerechnet, dass Ihr bei solchen... budgetären Fragen zu Scherzen aufgelegt seid."

Nun ist es an Dartan der Diskussion schweigend zu folgen Wir verkaufen uns nicht so schlecht gegen die oberste Phexin Punins. Herr Murrox denkt er durchaus angetan

Phenia schmunzelt weiterhin. "Oh, ich werde es genauso machen, wie ich sagte. Gleichzeitig bin ich überzeugt davon, dass es für die 'Rechnung' am Ende keinen Unterschied machen dürfte." Sie lächelt. "Ihr wollt Euch doch ohnehin ... weiter in der Nähe meiner Kirche aufhalten, so habe ich Euch verstanden?" Eine galante Geste lädt Murrox ein. "Wenn es Euch lieber ist, Euch nicht zu eng an mich zu binden, will ich dem aber auch nicht im Wege stehen."

Murrox: "Nun, ich fühle mich Feqz in der Tat sehr nahe. Ich bin mir noch nicht sicher, wie sehr sich unsere Vorstellungen und Grundsätze ähnlich sind. Aber..." (Atak) "wollen lernen Atak besser"

Phenias Hände huschen vor ihrem Körper entlang. Etwas zu schnell, als dass Murrox richtig folgen könnte, doch er versteht den Sinn. Es ist eine positive Antwort: (Atak) 'Das lässt sich sicher irgendwie einrichten.'
"Das lässt sich ja herausfinden. Was ich bisher von Euch weiß, macht mich aber zuversichtlich. Also bleibt Ihr? Oder möchtet Ihr hinausgehen?" Sie sieht Murrox aufmerksam an und blickt nochmal kurz zu Dartan, ob auch der noch irgendwelche Bedenken anmelden will.

Dartan bleibt weiterhin stumm, immer noch die Antwort auf seine Frage erwartend.

"Eine gute Frage. Ich denke, es gibt eine ideale Methode, da die beste Antwort zu finden." Murrox kramt eine Münze aus seiner Tasche.
"Kopf, ich bleibe, Zahl, ich gehe." Murrox wirft die Münze, fängt sie wieder auf, und klatscht sie mit der Rechten auf den Handrücken der Linken. Dann schiebt er die Hand näher zu den anderen, und nimmt die Rechte weg. "Kopf! Ich bleibe. Feqz yurid dhlk." #Feqz will es

Phenia schmunzelt, als sie Murrox die Münze werfen sieht. "In der Tat, so macht man das bisweilen bei uns auch." Sie blickt zu Dartan. "Du möchtest wissen, warum ich dich herbestellt habe? Das ist einfach: Um dich nach Firnuyama zu fragen. Und um dir im Gegenzug etwas mitzuteilen, das wichtig für dich ist." Sie nickt zu Murrox. "Und für Euch wohl auch."

Dartan nickt mit dem Kopf, "also los."

Die ältere Frau nickt ebenfalls. "Dieser Ort ist nicht länger der geheime Phextempel Punins", sagt sie. Schnell und schmerzlos. "Unser Gespräch ist mutmaßlich das Letzte, das ich in diesen Wänden führen werde."

Ein erneutes Nicken von Dartan, das hatte er sich gedacht, als er die leere Kneipe sah. Aber nun wurde es spannend, wieso.

Murrox: "Der schlaue Mungo wechselt den Bau immer wieder. Zumindest sagt man das so ähnlich in meiner Heimat."

Phenia nickt. Sie sieht nicht so aus, als wolle sie dem etwas hinzufügen.

Ein wenig irritiert schaut Dartan Phenia an. " ich denke, dass wir bisher noch über nichts gesprochen haben, was die von Oreal beschworene Dringlichkeit unseres Treffens erklärt."

Die Geweihte zieht eine Braue hoch. "Nicht?" Sie mustert ihn für einen Moment. "Ich hatte gehofft mehr über Firnuyama zu erfahren. Ich muss entscheiden, wie mit ihr zu verfahren ist in dieser Sache. Und das duldet keinerlei Aufschub", erklärt sie. "Zudem dachte ich, dass es dich vielleicht freuen würde, nicht vor geschlossener Tür zu stehen." Ein unverbindlich freundliches Lächeln folgt.

"Ach Oreal hätte mir schon den neuen Ort zugeflüstert."antwortet er mit einem Zwinkern, dann aber wird er ernst. "In welcher Sache? Was wirfst du ihr vor? Sie hat immerhin an meiner Seite gestritten, da denke ich, dass ich ein Recht habe die Fakten zu hören und sie zu verteidigen, wenn es sonst keiner tut. Und bezüglich der tanzenden Elfe, als Bezahlung habe dir einen Vorfall in der tanzenden Elfe anzubieten, der aufgrund seiner großen Aktualität und Brisanz sicherlich deine Geschichte wert ist. "

Phenia schnaubt amüsiert. "Würde Oreal das, ja?" Sie schmunzelt, sucht nach einer Einschätzung in Dartans Gesicht. Dann wird ihre Miene sehr ernst. "Was ich Firnuyama vorwerfe ist nicht mehr und nicht weniger, als dass sie den Standort des geheimen Phextempels an Alaniel verraten hat." Dann zieht sie eine Braue hoch. "Ein Vorfall? In der tanzenden Elfe?" Für einen Augenblick mustert Phenia den jungen Geweihten aufmerksam. "Das ist in der Tat interessant."

Irritiert schaut Dartan Phenia an, selbstverständlich verrät ein Phexgeweihter einem anderen den Ort des Tempels "Und wie genau soll das geschehen sein? Und hattet ihr sie auf die Heimlichkeit des Standorts hingewiesen? Wieso habt ihr ihr beim ersten Mal überhaupt die Tür geöffnet, ihr den Tempel offenbart?"

Phenia zieht eine Braue hoch: "Ich sagte doch: Oreal hat Firnuyama und Alaniel in den Straßen getroffen. Die beiden sprachen davon. Sie waren auf dem Weg hierher", erklärt sie.
"Und warum ich sie eingelassen habe ... tja. Sie kämpfte an eurer Seite. Ich habe nicht damit gerechnet, dass sie ausgerechnet Alaniel treffen und sich - offenbar - mit ihr anfreunden könnte. Wenn sie nicht ohnehin eine ihrer Spioninnen ist. Die tanzende Elfe ist nicht gerade eine Anlaufstelle für Elfen." Die Geweihte zuckt mit den Schultern.
"Dieser Ort ist nicht so geheim, dass das Wissen darum nicht bekannt wäre. Soweit ich weiß, hat man dich ja auch vom offenen Tempel hergeschickt. Doch es gibt Grenzen."
Und ihr Blick sagt deutlich, dass sie daraus gelernt hat.

"Aber dann könnt ihr die Schuld an dieser Handlung nicht der Elfin anlasten. Phex gibt es und Phex nimmt es. Die Phexkirche war nicht schlau genug, auf ihren Tempel aufzupassen. Sie war zu gutgläubig, ist das nicht die Lehre von Phex? Wenn man sich übertölpen lässt, trägt man selber die Schuld?"

Phenia schüttelt den Kopf. "Darum geht es hier gar nicht." Sie holt mit einer Geste aus. "Ich nehme diese Lehre, wie sie kam, das kannst du mir glauben." Sie nickt nachdrücklich.
"Es geht nicht darum Schuld zuzuweisen oder zu strafen, sondern um die Konsequenzen, die aus dem Geschehen erwachsen sind und vielleicht noch müssen."

Dartan schaut Phenia: " Nun gut, dann gehe ich einmal in Vorleistung und erzähle dir von dem heutigen Vorfall. Du kannst dann entscheiden, wie viel von deiner Geschichte diese Geschichte wert ist. " Dann fängt Dartan an zu erzählen von der Kette, von der magischen Sicherung, jedoch lässt er aus, dass er eine gewischt bekommt, von dem spurlosen Verschwinden der Kette, von dem plötzlichen Auftauchen Alaniels und dem Angebot Alaniels. "Mit meinem jetzigen Wissen, denke ich, dass ich Alaniel und Niobara vertrauen kann und würde auf deren Hilfe zurückgreifen, auch wenn ich sie bisher abgelehnt habe. Eine Sache, die du noch nicht weißt, ist übrigens, dass ich Alaniel gerade einen phexischen Streich spiele."

# Ich gehe erstmal nur auf einen Teil ein. Das ist nämlich ziemlich viel, was du da erzählst und ungefähr 5 Informationen zugleich.
Nun zeigt sich ein Ausdruck auf Phenias Gesicht, den man nicht oft zu sehen kriegt: Erstaunen und Bestürzung. "Sie ... ist weg?" fragt die hohe Geweihte und sieht für einen Moment regelrecht entsetzt aus.

"Ja, sie ist verschwunden vor unseren Augen." Fragend blickt er auf Murrox, stimmt doch oder?

"So ist es. Plötzlich war sie weg. Ich verstehe zu wenig von Magie, um zu erklären wie. Aber die Beiden wirkten ebenfalls sehr erschrocken, meiner Einschätzung nach war es nicht gespielt - aber wie gesagt, mit Elfen hatte ich noch nicht so viel zu tun, und wenn ich das richtig verstanden habe, leben beide davon, anderen etwas vorzuspielen."

Phenia tauscht einen Blick mit Dartan. Was das für ihren Plan bedeutete, wussten sie ja beide. "Du glaubst, du kannst Alaniel vertrauen?" meint sie dann. "Und du spielst ihr einen Streich? Was für einen Streich?" Sie sieht ernst aus, man kann die Gedanken förmlich hin und her huschen sehen.

"Ja alles was ich hier erfahren habe, deutet daraufhin. " antwortet Dartan "Bevor ich über den Streich spreche, weshalb sollte ich ihr nicht vertrauen?"

Phenia seufzt tonlos. An der Stelle waren sie schon einmal.
"Gut, offenbar ist es ja nicht nur die Neugier ... sondern zu eurem eigenen Schutz ..." Die Geweihte schüttelt den Kopf. "Ich erzähle euch, was ihr wissen müsst."
Sie macht eine kurze Pause um sich zu sammeln.
"Gut, zunächst, was du schon weißt, dein Freund aber nicht", beginnt sie und wendet sich auch wieder an Murrox. "Wie ich dir berichtete, ist Ihr voller Name Alaniel Funkentanz und sie ist eine Halbelfe. Woher sie stammt, oder wie ihr Weg war bevor sie vor etwa 20 Götterläufen ihr Lokal in Punin errichtete, ist niemandem bekannt. Sie ist jedoch oftmals auf Reisen."
Phenia nimmt einen weiteren Schluck Wasser aus ihrem Becher. "Sie ist geschickt mit Geld und Menschen und sehr gerissen. Es gab mehr als einen Versuch sie für uns zu gewinnen", fügt sie hinzu und schickt Dartan ein Grinsen mit funkelnden Augen.
"Doch obwohl sie einen phexgesegneten Geschäftssinn hat, hat sie immer abgelehnt. Alaniel hat neben ihrem Lokal in Punin, ihrem 'Hauptsitz', wenn ich das so sagen darf, in mehreren Metropolen Aventuriens verschiedene Geschäfte.
Sie soll ihren Mitarbeiterinnen gegenüber unglaublich großzügig sein. Die Gehälter sind hervorragend, ihr Umgang mit ihren Angestellten vorbildlich. Und Alaniel achtet sehr genau darauf, dass die Rahjakirche das mitbekommt und sie protegiert." Diese Information ist neu.
"Keine der Damen, die für sie arbeitet, konnte bisher überzeugt werden für unsere Sache als Informantin zu arbeiten, da ihre Loyalität gegenüber Alaniel unvergleichlich ist. Dies rührt auch daher, dass ihre Tänzerinnen und Kellnerinnen dazu animiert werden, über sich hinauszuwachsen. So manche Tänzerin hat sich durch ihre Arbeit ein Studium zur Gelehrten finanziert oder hat mit dem Ersparten ein eigenes Geschäft in einem anderen Teil Aventuriens aufgemacht. Auch nachdem das Beschäftigungsverhältnis endet, sind die Damen Alaniel gegenüber loyal."

"So ganz stimmt diese Information nicht mehr liebe Phenia, insbesondere der Part mit, dass keine für uns arbeitet." antwortet Dartan mit einem Augenzwinkern

Murrox hebt bei dem 'uns' eine Augenbraue, sagt aber noch nichts.

Phenias Miene bleibt ungerührt. "So? Was hat sich denn deiner Meinung nach verändert?"

"Nun gut Murrox höchstwahrscheinlich denkst du es dir inzwischen eh, aber auch ich bin ein Diener des Listigen und ich möchte dich bitten und ich vertraue dir, dass du es Niemandem außerhalb dieses Raumes erzählst." wendet sich Dartan an Murrox. "Phenia, wie du dich vielleicht erinnerst, habe ich dich bei unserer ersten Begegnung um ein Kartendeck gebeten. Dieses Kartendeck habe ich eine vertrauten Angestellten der tanzenden Elfe gegeben, die mir einen Schwur gab, dass sie zu jedem Vollmond eine der Karten im privaten Bereich der tanzenden Elfe hinterlässt. Somit arbeitet weiterhin niemand für uns, aber Alaniel wird genau dieses argwöhnen." endet Dartan

Die Geweihte zieht eine Braue hoch und legt einen Finger ans Kinn. "Das könnte es natürlich auch erklären", meint sie. Dann zuckt sie mit den Schultern. "Das bedeutet ja keineswegs, dass eine der Frauen für uns arbeitet - oder du tatsächlich einen Fuß in ihrer Tür hättest."

Murrox hebt die rechte Faust zum Herzen und nickt Dartan zackig zu.

"Nein es bedeutet lediglich, dass eine ihrer Damen für mich arbeitet." antwortet Dartan mit einem Lächeln. Nachdem er Murrox danbar zugenickt hat

Interessiert hebt Phenia eine Braue. "Oder sehr gut darin ist, dich das glauben zu lassen, mein Junge." Offenbar ist die ältere Geweihte nicht besonders überzeugt.

"Dann tur es mir um ihre Seele leid" war es doch ein heiliger Schwur bei den Göttern

Phenia schüttelt den Kopf. "Weiß sie, was ihr Handeln für Alaniel bedeutet?"

"Weiß ich nicht? das war kein Part unseres Geschäftes. Der Eid war ihr Part von dem Geschäft, dass ich sie mit ihrer Familie versöhne."

Die ältere Geweihte nickt. "Ich nehme an, sie kann die Tragweite davon nicht unbedingt erfassen. Und ich bin überzeugt davon, wenn du versuchen würdest, deine Freundin dazu zu bringen etwas zu tun, das ihrer Herrin schadet, würdest du lernen, wo ihre Loyalität liegt. So war es noch immer."

"Davon bin ich auch überzeugt, deshalb ist es so etwas subtiles. Es wird Alaniel schaden, genau so wie es dich oder mich schaden würde, aber nicht, weil es schädlich ist, sondern weil wir es in unserem Argwöhn und unserer Art zu denken, als etwas schädliches wahrnehmen. und nach einem Jahr wird Alaniel bereit sein alles auf den Kopf zu stellen, um zu wissen, woher die Störung kommt. Aber ich glaube du wolltest weiter erzählen?"

Phenia nickt. Sowohl zu Dartans Einschätzung, als auch zu der Aufforderung.
"Als ich vor Jahren noch eine jüngere Dienerin des Fuchses war, fand ich das alles schon merkwürdig. Alaniel spendet regelmäßig unserer Kirche, hält ihre Läden vorbildlich sauber und betreibt Informationshandel. Warum war sie so abgeneigt, mit der Kirche zusammen zu arbeiten?"
Die Geweihte geht zurück in ihre Erinnerungen. Sie dreht den Wasserbecher auf dem Tisch, so dass es leise, kratzende Geräusche gibt.
"Meine Gedanken waren da ganz bei dir: Es wäre doch ein Gewinn für beide Seiten. Also habe ich versucht den Grund herauszufinden, da sie darüber nicht spricht. Ich habe versucht mich bei ihr einzuschleichen. Und ... ich biss auf Granit. Alaniel hatte in kürzester Zeit herausgefunden, wer ich bin und mich hinauskomplimentiert. Ich will nicht ausschließen, dass es meine mangelnden Fähigkeiten waren, doch ... so ging es bisher ausnahmslos jedem Diener des Fuchses, der versucht hat dort Informationen zu sammeln."
Sie lässt die Information im Raum stehen. "Offenbar wünscht diese Halbelfe keine Mitwisser. Was ihre Informationen in meinen Augen noch deutlich wertvoller macht."
Auch das sollte nicht überraschen.
"Das hat mich neugierig gemacht. Ich habe sie über die Jahre beobachtet. Und mir ist dabei etwas aufgefallen."
Phenia tippt auf den Tisch. "Es ist doch merkwürdig, dass alles für sie immer glatt läuft, nicht wahr?"
Sie nimmt den Becher zur Hand und wiegt ihn etwas hin und her.
"Sie hat in den letzten zehn Jahren ihr Geschäftsimperium ausgebaut, wobei immer mal wieder praktischerweise Hindernisse - in Form von Menschen - ums Leben kamen. Auf tragische Weise. Alles astreine Unfälle. Es war niemals Mord."

Murrox: "Hmm... vielleicht ist sie bereits Mitglied der Kirche?"

Dartan: "Naja Mord stehen wir zumindest hier oben eher negativ gegenüber."

"Es waren doch Unfälle." Es ist schwierig zu erkennen, wie Murrox das meint.

Dartan: "Auch Unfällen."

Ein kurzer Blick geht zu Murrox. "Alaniel ist keine Dienerin des Fuchses", antwortet sie. Und nickt dann zu Dartans Worten. "Jemanden zu überzeugen ist unser Weg. Jemanden zu töten ist der einfache Weg."

Dartan: "Und auch wenn ich gehört habe, dass es im Süden wohl anders ist, sehen wir hier Phex nicht als Kämpfer. "

Murrox: "Das ist einer der Unterschiede, die ich vorher meinte."
"Er war es, der den Tulamiden den Weg zeigte, wie sie mit den Echsen fertig werden."

Dartan: "Ja davon hörte ich, er ist der nächtliche Kämpfer."

Phenia nickt. "Ich verstehe. Und wie ich schon sagte: Das werden wir schon zu klären wissen. Wenn Ihr zur Kenntnis nehmt, dass ein Mord hier nicht zu den phexgefälligen Taten gehört, dann sollte das reichen, um die Tragweite meiner Worte zu verstehen," erklärt sie.

"Mord rein zum eigenen Vorteil ist auch in meiner Heimat nicht der Weg des Mungos." Murrox schüttelt den Kopf. "Aber wer sich gegen die Menschen, Elfen und Zwerge stellt, muss damit rechnen, dass etwas passiert."

Ein wenig entsetzt ist Dartan schon von den Worten Phenias. "Wie sicher seid ihr euch eurer Vorwürfe? Und glaubt ihr, dass ihre Angestellten beteiligt sind?" Niobara

Murrox: "So wie etwa diese Bande, die Zorilla und mich gefangen nahm."

Phenia macht eine abwiegelnde Geste. "Dies ist ein Gespräch für andere Stunden, Freund aus dem Süden", meint sie und sieht dann wieder zu Dartan. "Es gibt keine Beweise. Keinen einzigen. Sonst wäre sie nicht mehr auf freiem Fuß, das kannst du mir glauben. Der einzige Anhaltspunkt ist, die Frage wer profitiert von diesem Tod?. Und die Antwort war immer 'Alaniel'."

Murrox: "Also könnte es - zumindest theoretisch - Zufall oder ein... wie sagt man bei Euch... Gönner sein."

Dann zuckt sie mit den Schultern. "Alaniel hat Alibis. Wenn, dann war sie das nicht selbst. Also muss sie Handlanger haben." Was das bedeutet, lässt sie offen, sieht Dartan jedoch wissend an.

Murrox: "Sich selbst nicht die Hände schmutzig machen ist auch nicht gerade originell. Wenn sie schlau ist - und davon gehe ich nach Euren Schilderungen aus - waren das jedes Mal andere Handlanger, die weder wussten, für wen noch warum sie taten, was auch immer sie taten."

"Also eine Cui Bono Anklage. Und ganz ehrlich, einen Hinweis darauf fandet ihr nicht sinnvoll bei unserem ersten Gespräch. Da fandet ihr es nur sinnvoll sie in die Nähe der Rahjakirche zu rücken?" Dartan scheint wirklich ein wenig ratlos
Und verärgert

Murrox: "Wobei es wahrscheinlich nicht irgendwelche Schlagetots waren, die hätte man öfters erwischt."

Phenia nickt zu Murrox Worten. "Davon gehe ich aus. Diese Halbelfe ist nicht dumm. Und sie hat die beinahe bedingungslose Loyalität ihrer Mädchen." Anschließend sieht sie Dartan an. "Es gibt keinen Beweis. Das, was ich euch gerade gesagt habe, sind meine eigenen Verdächtigungen und Schlüsse. Auch wenn ich nicht davon ausgehe: Alaniel könnte auch unschuldig sein. Genau wie Firnuyama eine ausgebuffte Hochstaplerin." Sie lächelt. "Überheblichkeit ist der erste Schritt zum Untergang. Vielleicht täusche ich mich, mein Junge. Vielleicht ist sie wirklich einfach nur eine freundliche Frau - das mit der Rahjakirche ist nebenbei bemerkt ein Fakt. Und ich will nicht, dass diese Theorie die Runde macht. Es würde mehr schaden als Nutzen bringen. Ich hoffe da verstehen wir uns?" Sie sieht die beiden an.

Murrox legt wieder die rechte Faust aufs Herz und nickt.

"Nein da verstehen wir uns nicht. Dann stellt man sie als neutral hin, aber nicht als Kirchentreu. Ich habe nach deiner Aussage denen vertraut mit Informationen, mit der Kette, mit Zorillas Unversehrtheit. " Dartan ist ernsthaft sauer

Murrox: Ich muss nachher Dartan fragen, was eine Kuhbono-Anklage ist.

Phenia zieht eine Braue hoch. "Ich fürchte, dann hast du mich missverstanden. Ich hatte dich vor Alaniel gewarnt. Sie ist keiner Kirche angehörig, auch wenn sie der Rahjakirche freundschaftlich verbunden ist und sehr viele phexische Gaben zu haben scheint. Ich muss zugeben, dass ich damit gerechnet habe, dass sie dich gleich erkennt und herauswirft, wenn du dich mit den ihren einlässt." Sie schaut etwas nachdenklich. "Ich traue Alaniel nicht. Aus den vorgenannten Gründen. Ich spiele nicht gerne mit denen, die sich gar nicht in die Karten gucken lassen. Daher halte ich mich von ihr fern und arbeite nicht mit ihr zusammen. Und du solltest sehr sehr vorsichtig sein dabei. Du könntest, ohne es zu wissen, von ihr eingespannt werden. Dass du die Kette dort untergebracht hast, das war nicht unklug", gibt sie zu. "Ich kann es nicht ausschließen, dass es ein Trick von ihr war, dass sie fort ist, doch ... ich glaube kaum, dass sie weiß, was das ist." Dann sieht sie Dartan mitfühlend an. "Was meinst du damit, dass du ihnen getraut hast, was Zorillas Unversehrtheit angeht?"

Nein, du hast mich davor nicht gewarnt immer noch ein wenig verägert, aber sich langsam wieder beruhigend. "Ich habe zusammen mit der Bardame und der Vertrauten von Alaniel mich auf die Suche gemacht, als Zorilla verschwand, ich habe Niobara mitgenommen, als ich die Kette analysieren lassen habe. Hinterher habe ich ihr gesagt, dass ich mich auf zur Rettung begebe. Wie auch immer ich kann euch da verstehen, ich arbeite auch nicht gerne mit Damen zusammen, die sich nicht in die Karten schauen lassen, beziehungsweise nur so weit sie gerade wollen." schließt Dartan.
"Danke, dass du uns jetzt gewarnt hast. Gibt es noch etwas? Achso ich treffe mich heute Abend mit Alaniel und Niobara. Auch wenn ich vorsicht anwenden werde, falls du lauschen willst oder dem Treffen bei wohnen willst, lade ich dich gerne ein. Oder jeden anderen deiner Geweihten mit Ausnahme von Oreal."

Phenia nickt zu seiner Erzählung. "Ich gehe nicht davon aus, dass es grundlegend falsch war ihnen soweit zu vertrauen, dass sie einer unschuldigen Frau Schmerzen ersparen wollen würden. Nur weil ich glaube, dass Alaniel über Leichen geht, wenn es sein muss, bedeutet das nicht, dass ich annehme, dass sie in einem solchen Fall nicht auch helfen würde. Ihren guten Ruf hat sie nicht nur gekauft." Das Verhältnis zwischen den beiden Unterweltfürstinnen ist wohl nicht ganz so einfach zu überblicken. Den Schuss gegen sie nimmt die ältere Geweihte mit Gleichmut. Und sie schaut aufmerksam, als Dartan erzählt, dass er sich noch einmal mit Alaniel treffen will. "Es ist sinnvoll vorsichtig zu sein." Für einen Moment legt sie den Kopf schräg, als er sagt, dass er Oreal nicht mitnehmen will. "Ich nehme an, es gibt einen Grund dafür?" erkundigt sie sich dann. "Nur, damit ich weiß, wen ich stattdessen auswähle. Denn jemanden zur Seite stellen, würde ich dir durchaus. Nur werde ich selbst mit Alaniel nicht sprechen."

"Ja, es gibt einen Grund dafür." antwortet Dartan. "Vielleicht die Person mit der höchsten Menschenkenntnis? Denn ich werde sie nachher wahrscheinlich mal darauf ansprechen, dann weiß ich wenigstens, ob Niobara etwas davon wusste. So eine gute Schauspielerin ist sie nicht, dafür ist sie viel zu impulsiv."

Phenia zieht eine Braue hoch, akzeptiert es jedoch ohne einen weiteren Kommentar, dass er ihr den Grund nicht sagen will. "Ich denke ich weiß, wen ich schicke", meint sie mit einem warmen Lächeln. "Ein Treffpunkt?"

Dartan nennt ihr den ausgemachten Treffpunkt und die Uhrzeit. "Ach und es wäre schön, wenn sie sich in der Nähe aufhalten kann. Aber unauffällig. Ich möchte Alaniel ungern sagen, dass ich mit der Phexkirche zusammen arbeite."

"Ich dachte an einen er", gibt Phenia freimütig preis. "Und ... wenn du einen Moment warten würdest, eine Sache - vielleicht zwei - noch, aber das ist in der Tat privat." Sie sieht entschuldigend zu Murrox.

Murrox sieht zwischen den beiden hin und verlässt dann den Raum.
Dartan und PheniaAnzeigen
Nachdem Murrox den Raum verlassen hat, schaut Dartan interessiert auf Phenia.

Phenia sieht Dartan ernst an. "Ich weiß nicht, welchen Grund du hast, Oreal nicht mitzunehmen. Ich möchte dir jedoch unabhängig davon einen Rat geben. Erwähne Oreal gegenüber den Namen Alaniel nicht - oder irgendwas, das mit ihr zu tun hat." Ihr Blick passt nicht zu diesem Rat. Das ist eindeutig eine Bitte.

Dartan: "Ja, das kann ich gerne machen.
Aber auch wen du meinen Grund nicht kennst, stimmst du dann wahrscheinlich mit dem Ergebnis überein"

"Absolut", gibt Phenia zu. "Ich hätte es selbst vorgeschlagen, wenn du es nicht gesagt hättest." Sie nickt dem jungen Mann dankbar zu. "Und zweitens:
Alaniel ließ mir durch Oreal Glückwünsche übermitteln. Dafür, dass es mir nach all den Jahren gelungen ist, einen meiner Füchse bei ihr einzuschleusen. Doch ... keiner meiner Füchse ist dort gewesen." Sie sieht Dartan wissend an. "Entweder sie bezieht sich auf deinen Streich ... was ich nun fast glaube ... oder du bist bereits aufgeflogen, Bruder", teilt sie ihm mit.

"Auf meinen Streich kann sie sich nicht beziehen, war doch die Abmachnung, dass sie erst in einem Monat anfängt. Aus dem gleichen Grund kann ich aber auch nicht aufgeflogen sein. Wie soll ich auffliegen, wenn ich noch nichts gemacht habe." überlegt Dartan grübelnd

Phenia mustert Dartan aufmerksam. "Sei in Phexens Namen vorsichtig, mein Junge", bittet sie ihn und irgendwie hat sie gerade etwas Mütterliches an sich, wie sie ihn so ansieht. "Und ... ich bete dafür, dass die Kette wieder auftaucht. Ich werde all meine Fühler danach ausstrecken. Ich hoffe ihr könnt herausfinden, ob Alaniel sie einfach hat verschwinden lassen."

"Ein Phexgeweihter und vorsichtig? Ich glaube du willst mich unserem Gott entfernen" antwortet Dartan mit einem Augenzwinkern, dann wird er ernster. " Aber ich werde immer umsichtig und vorausschauend sein. Gibt es noch etwas Phenia? Sonst verabschiede ich mich und bis bald."

Sie schmunzelt. Und schüttelt dann den Kopf. "Viel Glück und Phexens Segen mit dir und den deinen."

"Phexens Segen mit dir. Ach eine Sache noch für das Gespräch heute Abend, ist es sicherlich gut, wenn Alaniel nicht ganz auf der Höhe ihrer geistigen Kräfte weilt, mir schwant, dass es eine Liturgie unseres Herren dafür geben könnte. Besteht die Möglichkeit, dass ihr mich diese lehrt?"

Die ältere Geweihte grinst. "Also so etwas habe ich auch mal gehört", gibt sie zurück. "Möglicherweise könnte es sich zutragen, dass ich sie beherrsche." Sie lacht leise. "Also falls das zutrifft, könnte das möglich sein." Sie sieht den Phexdiener mit blitzenden Augen an.

Die beiden werden sich handelseinig. Kurz darauf öffnet sich die Tür und Dartan teilt Murrox mit, dass sie doch noch etwas bleiben müssen und zieht sich mit Phenia in den Raum zurück.

Murrox fragt Dartan, ob er in der Zwischenzeit nicht Atak-Unterricht bekommen könne.

Dartan wird vermutlich mit den Schultern zucken und Phenia fragend anschauen. "Frag Oreal. Sie müsste noch in im Hauptraum sein. Sie langweilt sich ohnehin. Und dann macht sie keinen Unfug", antwortet diese. Offenbar ist die Meinung der hohen Geweihten von ihrer Untergebenen nicht so hoch ...

Anschließend widmen sich die beiden Dartans Indoktrination.
Murrox und OrealAnzeigen
Murrox geht zurück in den Hauptraum. "Feqz zum Gruße, Tochter des Wissens."

Im Hauptraum sitzt Oreal an der Bar, hat sich ein Glas Wein eingeschenkt, die Stiefel auf dem Tresen und kippelt mit dem Barhocker. "Hey ho, kleiner Mann", begrüßt sie Murrox, wenn sie ihn ankommen sieht. "Tochter des Wissens? So hat mich schon lange keiner mehr genannt." Sie lacht. "Du bist allein?" fragt sie neugierig, lugt in den Gang hinter ihm.

"Ja, die beiden haben irgendwas komplizierteres und privates zu besprechen."

Oreal schnaubt amüsiert und lacht dann leise. "Die Fähe? Und er? Was Privates?" Sie wackelt mit den Augenbrauen. "Nicht in diesem Leben."

"Zumindest so privat, dass ich nicht zuhören soll. Aber nicht mein Tee."
parallel: (Atak) "Du helfen zeigen Atak?"

Oreal schmunzelt und zuckt mit den Schultern. "Verstehe." Dann runzelt sie die Stirn und sieht auf Murrox Finger. "Ööööh ... du willst von mir Atak lernen? Von mir?" fragt sie nach, als könne sie selbst nicht so genau glauben, was er da sagt.

"Nun, von Deinem Wein werde ich es wohl nicht lernen." Er grinst.

Sie lacht. "Nee, der kann das nicht. Wobei man es meinen könnte, so wie er das Wissen darum aufsaugen kann, wenn man ihn trinkt." Oreal grinst breit. Dann setzt sie den Stuhl wieder auf dessen Beine und schwingt die Füße von der Theke. Ihre Stiefel haben dort kleine Erdkrumenhaufen hinterlassen. "Und wer sagt, dass ich es dir beibringen will?" fragt sie weiter und mustert ihn aufmerksam. Amüsiert, nicht feindselig oder abweisend.

"Darum hatte ich es ja als Frage formuliert. Glaube ich zumindest." Er grinst nochmal. "Aber ich vermute mal, Du meintest was konkreteres..."

Die hochgewachsene junge Frau legt den Kopf schräg. "Öh ... vielleicht? Du bietest mir also was dafür? Nett! Was denn?" fragt sie und klingt dabei ein bisschen wie ein kleines Kind, dem man einen Griff ins Bonbonglas in Aussicht gestellt hat.

"Gute Frage... Geld hab ich nicht nennenswert viel, das haben mir diese Penner unterm Park abgenommen. Vielleicht kann ich Dir im Ausgleich auch etwas beibringen? Ich sage es nur gleich, rahjagefällige Dienste oder Lektionen sind mir allerdings verboten." Er grinst abermals.

Oreal zieht die Brauen hoch und lacht schallend. "Du bist lustig!" Sie hiebt Murrox auf den Rücken, wie sie es am Morgen schon mal gemacht hat bei dem Duell, das nicht stattfand.
"Geld brauch ich nicht. Und wenn doch, findet es sich ohnehin." Sie grinst. "Und für das Rahjagefällige ... also nee. Doch nicht als Gegenleistung. Wo kommt man denn da hin?"

"Ich vermute mal, was Schleichen und ähnlich Phexgefälliges " - ganz eindeutig die garethische Aussprache - " angeht, kann ich Dir nicht viel zeigen, was Du nicht schon kennst. Aber wie wäre es mit Sprache gegen Sprache?" (tulamidya) "Sprichst Du Tulamidya?" (rogolan) "Sprichst Du Rogolan?"

Oreal nickt auf seine Fragen. Bis auf die letzte. Da runzelt sie die Stirn. "Was war das denn? Hast du Halsweh?" meint sie und grinst. "Die Sprache kenne ich nicht. Aber Sprachen sind auch nicht so mein Metier. Du kannst mir aber einen Gefallen tun", sagt sie.

"Das war Rogolan, die Sprache der Zwerge. Ich könnte Dir auch die entsprechenden Schriften anbieten."
"Welchen Gefallen denn?"

Oreal schmunzelt. "Du hängst doch mit ... du nennst ihn Dartan ... ab, nicht wahr?"

"Bisher mehr mit seinem Duellgegner - achja, das mit dem ehrenhaften Kampf hat mir noch keiner genau erklärt, wird da immer geknuddelt? - aber gelegentlich auch mit Dartan, ja."

Oreal lacht bei der Frage wieder. "Man, du solltest unter die Komiker gehen. Ich mag deinen Humor!"
Dann nickt sie. "In Ordnung. Also, Folgendes:" Sie beugt sich zu ihm und erklärt ihm, was sie will.
"Dartan hat mir etwas weggenommen, das ich gerne zurück hätte. Ich möchte ihn aber nicht darum bitten oder ihm einen Gefallen dafür tun ... wenn du es ihm in einem unbeobachteten Moment klaust und mir zurückbringst, wären wir quitt."

"Hmm... So wie ich Dartan einschätze, wäre das nicht leicht. Und das ist ganz und gar nicht mein Metier..."

Oreal macht einen Schmollmund. "Ich glaube nicht, dass er sich überhaupt noch daran erinnert ..."

"Kann ich Dir ein paar Kampflektionen anbieten?"

Oreal setzt sich wieder gerade auf den Hocker. "Uff ... bist du denn besser als ich?" fragt sie zweifelnd.

"Es gibt viele verschiedene Techniken, vielleicht kann ich was, was Du nicht kannst."

Oreal wiegt den Kopf. Ihr wäre es wohl wirklich lieber gewesen Murrox zum Stibitzen einzuspannen. "Wir können das ja erstmal offen lassen? Entweder du bringst mir was bei oder uns fällt noch was anderes ein. Und so lange hab ich ..." Sie grinst. "So lange hab ich eben einen Dackel", lacht sie.

"Einen Dackel... Ach, ist auch schon egal, meinetwegen."

Die junge Frau tätschelt Murrox etwas überheblich den Schopf. "Nimm es nicht so schwer. Ich bin sicher du kannst eine ganze Menge einstecken", meint sie, beinahe freundlich.

"Da hast Du wahrscheinlich recht. Diese Echsenbuhler haben mich ziemlich lang gepeinigt..."

Da huscht doch tatsächlich so etwas wie Bedauern über Oreals Gesicht. Das sieht man nicht oft. "Ich hau ihnen aufs Maul, wenn ich nochmal welche von denen finde", bietet sie an und es klingt trotz der Wortwahl wirklich freundlich.

"Nur, wenn ich sie nicht zuerst finde." Das klingt deutlich unfreundlicher, aber definitiv nicht gegen Oreal gerichtet.

Offenbar ist das eine Aussage ganz nach dem Geschmack der etwas derben jungen Frau, denn sie nickt grimmig. "Falls du jemanden brauchst, der sie festhält, während du sie ihre Zähne fressen lässt, sag Bescheid", bietet sie an. "Freundschaftsdienst, das mach ich auch so", fügt sie gleich hinzu. Dann lässt sie ihre Hände fliegen. (Atak): 'Du willst also lernen?'

"Du tust Dir sicher leichter als ich, die einzufangen, die davonlaufen." Er grinst abermals. (Atak) "Lernen, ja."

Wieder lacht Oreal. Murrox Selbstironie gefällt ihr, das kann er merken. "Was kannst du denn schon? Erzähl mir mal eine Geschichte", schlägt sie vor.

Murrox beginnt radebrechend ein tulamidisches Märchen zu gestikulieren.

Offenbar hat Oreal die Geschichte schon mal teilweise gehört, hört aber gespannt weiter zu, wie Murrox sie erzählt. Es ist auch nicht verkehrt, dass er die Geschichte bruchstückhaft kennt. Sie fragt immer wieder nach Dingen, an die sie sich erinnert, er aber kaum.

"Die Geschichte scheint sich am Weg durch den Raschtulswall ein wenig verändert zu haben." Er grinst wieder.

Oreal schenkt ihm einen koketten Augenaufschlag. "Du glaubst ich war noch nie auf der anderen Seite?" fragt sie süffisant.

"Ich habe ja nichts darüber gesagt, wie und wo sie den Raschtulswall überquert hat. Mag ja auch in Deinem Kopf gewesen sein. Wobei es auch sein mag, dass sie auf der rechten Seite eines Fasarer Teehauses anders erzählt wird als auf der linken..."

Oreal zuckt mit den Schultern. "Das mag sein. Du stammst aus Fasar, oder?" fragt sie dann.

"Richtig."

Oreal legt fragend den Kopf schräg. "Warum bist du dann hier in der Stadt? Arbeit? Und dann haben sie dich gekascht?" Sie erhöht etwas die Schwierigkeit und gestikuliert weiter an dem Märchen herum, während sie die Fragen stellt, die er hört.

"Ja, ich kam als Bedeckung eines Handelszugs her. Dann habe die Abzeichen auf der Kleidung gesehen, und dachte mir, das sind Echsenbündler, da sollte man doch nachgucken. Leider haben sie mich geschnappt. Sie glaubten mir nicht, dass ich keine Verbündeten hätte, und haben versucht, mehr aus mir rauszubekommen."

Oreal mustert Murrox für einen Augenblick. "Man, beschissene Sache das. Tut mir leid", sagt sie ehrlich. "Ich ärgere mich immer noch, dass ich nicht dabei war. Ich hätte ihnen zu gerne ein paar auf die Zwölf gegeben."

"Ach, aus meiner sturen Birne haben sie sich die Zähne ausgebissen. Aber ich hätte auch gern noch ein paar erwischt. Aber ich freue mich schon richtig drauf, denen nochmal zu begegnen."

"Bleibst du darum bei ihnen?" fragt Oreal.

"Ja, einerseits schulde ich ihnen mein Leben, andererseits sind sie den Echsenbuhlern auf der Spur."

Sie schmunzelt. "Verstehe." Dann grinst sie. "Soweit ich das verstehe, will die Fähe deine kleinen Freunde später auch nochmal sehen", kündigt sie an. "Wegen der Geschichte ... mit der Elfe ..." Ihre Miene verdüstert sich.

"Ach, die sind doch alle größer als ich."

Oreal zuckt mit den Schultern. "Körperlich vielleicht", teilt sie ihre Einschätzung mit. "Aber ich weiß nicht, wie es aussieht, wenn es hart auf hart kommt. Da würde ich mich auf den ein oder anderen von ihnen nicht verlassen." Sie zieht eine Braue hoch und mustert Murrox ob dessen Einschätzung.

"Wann weiß man das schon? Kommt auch immer drauf an, was passiert. Irgendeine schwache Seite hat doch jeder."
(Atak) "Manchmal schmal, manchmal breit wie Raschtulswall"

Oreal lacht darüber wieder. (Atak) 'Manche Schwächen leichter zu tolerieren als andere', antwortet sie. 'Weil nicht tödlich, wenn Kampf.'

(Atak) Gelernt alleine kämpfen. Aber mit Freunde immer besser.

(Atak) 'Natürlich. Wenn Freunde weglaufen aber k-a-c-k-e.' Am Ende gestikuliert sie etwas überdeutlich und ihre Augenbraue zuckt.

(Atak) "Ja."(bearbeitet)
"Es ist immer schwierig, die richtigen Leute zu finden. Aber so wie es aussieht, können die hier irgendwie helfen. Und es war wohl kein Zufall, dass die alle denselben Traum hatten."

Oreal runzelt die Stirn. "Ja", meint sie und legt die Arme links und rechts neben sich auf die Theke, an der sie lehnt. "Von diesem komischen Traum hab ich schon öfter gehört. Was hat es damit auf sich?"

"Ich habe das auch nur am Rande aufgeschnappt. Ich hatte ihn jedenfalls nicht - ich träume fast nie, ist angeblich ein Zwergending."

Sie schmunzelt amüsiert. "Interessant. Gilt das nur für Zwerge, oder auch für Zwerginnen?"

"Gute Frage, wahrscheinlich schon. Ich hatte nie viel Kontakt mit Zwergen."
(Atak) "Aufgewachsen Strassen Fasar"

Oreal sieht nachdenklich drein. (Atak) 'Den Traum hatte auch eine Zwergin ...'

(Atak) "Wenn Zwerg Traum, Traum wichtig."(bearbeitet)

Sie schnaubt amüsiert. "Na das scheint mir auch so", kommentiert sie. (Atak) 'Traum nur nicht immer wahr. Zukunft wird zeigen.'

"Ach, ich hab schon Knoten in den Fingern... Hast Du Lust auf ein wenig... Ausgleichssport?" Er wackelt lustig mit den Augenbrauen.

Und wieder lacht die junge Frau. "Ich dachte das wäre dir verboten?" schnurrt sie anzüglich.

"DAS ja, aber DAS nicht!" Er springt auf und zückt seine Lindwurmschläger.

Mit einem Satz und einem Jauchzen ist Oreal auf den Beinen. "Juhu!" macht sie. Ihr Säbel springt ihr in die Hand und sie geht gleich zum Angriff über.

Murrox ist ein Wirbel aus Klingen, dabei aber eindeutig darauf bedacht, ihr nichts zu tun.
Falls er sie trifft, dann nur mit der flachen Seite der Axtblätter.

Oreals Kampfstil ist eindeutig als tollkühn zu bezeichnen. Die junge Frau kämpft, wie sie lebt: Ohne Rücksicht auf Verluste. Aber sie hat ja auch nicht vor Murrox zu verletzen. Er kann den ein oder anderen Treffer landen, doch ihr "Tod!" wenn sie den Säbel vor einem Treffer stoppt, hört er auch ein paar Mal. Sie scheinen etwa gleich stark zu sein.
Oreal nimmt wenig Rücksicht auf das Inventar. Sie springt auf die Tische und über die Theke und hat mächtig Spaß daran.
Jetzt
Als Phenia und Dartan ihre kleine Sitzung beendet haben, sind sie beide noch so in der Nähe ihres Gottes gefangen, dass ihnen der Lärm, der in den Räumen vor der Tür immer lauter geworden ist, erst jetzt so richtig auffällt.
"Was zum ... was ist denn da los?" meint die Hochgeweihte alarmiert. Sie erhebt sich und will zur Tür eilen.
"Oreal ..." sagt sie besorgt. Phenia ist unbewaffnet, soweit Dartan sehen kann.
von Sarafin
24.01.2018 19:25
Forum: Abenteuer & Reisen
Thema: Sternenlose Nacht
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Sternenlose Nacht

Geheimer Phextempel

Der bezeichnete Gang ist der, wo Dartan auch das letzte Mal Phenia traf. Auf dem Weg begegnet ihnen niemand und sie hören auch nichts. Das ist jetzt nichts Beunruhigendes in einem Phextempel, wo Gespräche geführt werden können, die niemand überhören soll. Die Kerzen in den Ständern in dem besagten Gang sind an. Bis zu der besagten Tür. Dahinter ist es dunkel. Das war beim letzten Mal ... anders.
Die beiden Männer, die doch feine Antennen für so etwas haben, beschleicht ein irgendwie merkwürdiges Gefühl. Es ist dieses Gefühl von Weltabgeschiedenheit, vom Alleinsein in weiter Leere, das sich ihnen aufdrängt, als sie durch die leeren Korridore gehen. Irgendwie ... irgendwo ... sollten hier nicht Menschen sein? Ist das nicht ein Tempel?

Wenn sie an der Tür klopfen oder sich sonstwie bemerkbar machen, hören sie ein "Herein!". Phenias Stimme.
In dem Raum sieht es nicht viel anders aus als vorher. Ein Tisch, ein paar Stühle drumherum. Eine leere Schüssel auf einem Beistelltisch. Kein Obst. Ein Krug mit Wasser. Ein paar Becher, einer halb gefüllt. Vor ihr auf dem Tisch ein paar Zettel, die sie jetzt zusammenschiebt.
"Phex zum Gruße, die Herren", werden sie von der älteren Geweihten begrüßt. Phenia lächelt sachte und mustert Dartan und Murrox.
"Schließt doch die Tür und setzt euch."
von Sarafin
22.01.2018 22:53
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Sternenlose Nacht

Geheimer Phextempel

Dartan klopft auf die bekannte Weise und es öffnet sich der bekannte Schlitz in der Tür. Oreals Gesicht scheint das zu sein. Mal wieder? Sie sieht die beiden nur kurz an und der Schlitz schließt sich wieder und dafür öffnet sich die Tür. Wortlos steht die hochgewachsene junge Frau neben der Tür und lässt die beiden eintreten. Sie schließt die Tür erst wieder, nachdem sie einen Blick die Treppe hinauf geworfen hat.

Der Schankraum ist leer. Die Stühle stehen sauber auf den Tischen, hinter dem Tresen ist ebenfalls aufgeräumt. Wie man es bei einer Kellerkneipe bei Tag erwartet. Die nicht der geheime Phextempel ist.
"Den linken Gang und dann die dritte Tür links."
Oreal lässt es sich nicht nehmen, Dartan mit der flachen Hand vor den Hintern zu klatschen. Für mehr Austausch von Zärtlichkeiten scheint sie jedoch gerade zu schlecht aufgelegt zu sein.
von Sarafin
01.01.2018 22:57
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Sternenlose Nacht

Punins Straßen - Oreal/Kheidarion

Oreal legt den Kopf schräg, zuckt dann aber mit den Schultern. Wenn der Prinz nicht reden will, ist sie wohl die Letzte, die was aus ihm rauskriegt.
"Findet sich bestimmt. In einem gut sortierten Chaos geht nichts verloren", meint sie lapidar, als wäre Punin ein unaufgeräumtes Zimmer.
"Bis später!" verabschiedet sie sich an späterer Stelle von ihm, als wäre es ganz selbstverständlich, dass sie sich wiedersehen.
von Sarafin
20.12.2017 22:22
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Sternenlose Nacht

Punins Straßen - Oreal/Kheidarion

Oreal hört aufmerksam zu und denkt dann einen Augenblick lang nach.
"Nein", sagt sie und das Bedauern in ihrer Stimme klingt echt.
"Ein dunkelblauer Edelstein in Muschel- oder Blütenblattform. Also Edelsteine in Blumenform oder Muschelform ... das kommt ja öfter. Scheint mir also durchaus ungewöhnlich zu sein, wenn es nur ein Blatt ist. Ist mir leider nicht über den Weg gelaufen. Oder nicht, dass ich mich erinnern könnte."
Sie zuckt leichthin mit den Schultern.
"Da sie sehr kostbar zu sein scheint, würde ich mich aber vermutlich erinnern."
Oreal lächelt auf diese Weise, die ihre Worte Lügen straft. Sie glaubt eigentlich nicht, dass die Kette wirklich unermesslich wertvoll ist.
von Sarafin
20.12.2017 09:49
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Sternenlose Nacht

Punins Straßen - Oreal/Kheidarion

Oreals Augenbraue zuckt kurz empor.
"Aha?" macht sie.
"Wie sieht sie denn aus?" erkundigt sie sich beiläufig.
"Vielleicht hab ich sie ja irgendwo gesehen."
von Sarafin
18.12.2017 21:15
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Sternenlose Nacht

Punins Straßen - Oreal/Kheidarion

Oreal schmunzelt.
"Dartan? Die Kette? Wenn ich raten müsste, würde ich sagen Ihr sprecht von der, die gerade während Eurer emotionalen Freundschaftsbekundung Thema war. Nein, Dartan hat mir nichts darüber erzählt."
Sie grinst Kheidarion an.
"Warum ist das Ding so wichtig für d-Euch?"
Für einen Moment mustert sie ihn mit einem Blick, der ganz deutlich abwägt, ob er eine Gefahr ist. Dann grinst sie übergangslos wieder.
von Sarafin
18.12.2017 08:30
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Sternenlose Nacht

Punins Straßen - Oreal/Kheidarion

"Hmm ... verstehe", kommentiert die junge Kämpferin nur.
"Schade ... na, da kann man nichts machen." Sie grinst Kheidarion freundlich an.
"Woher eigentlich der plötzliche Sinneswandel doch in Punin zu bleiben?" fragt Oreal weiter.
von Sarafin
17.12.2017 00:48
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Sternenlose Nacht

Punins Straßen - Kheidarion/Oreal

"Och, mich interessiert, wie sie so tickt", plaudert Oreal.
"Wie lange kennt Ihr sie denn schon?" hakt sie nach.
von Sarafin
16.12.2017 15:52
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Sternenlose Nacht

Punins Straßen - Kheidarion/Oreal

"Gerne doch", schnurrt Oreal auf Kheidarions Worte.
Sie machen sich auf den Weg. Die junge Frau geht hier oben genauso wie in den Gassen unter Punin: Aufmerksam und selbstsicher.
"Sagt einmal ... wie gut kennt Ihr eigentlich diese Elfe, mit der Eure Gruppe unterwegs war?" erkundigt sich Oreal irgendwann und mustert den Prinzen aufmerksam, wobei ihr Blick unnötigerweise wieder einmal an seiner ganzen Gestalt herabhuscht.
von Sarafin
14.12.2017 09:17
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Sternenlose Nacht

Oreal guckt zu Murrox und geiert dann los. Sie schlägt sich ein paar Mal amüsiert mit der flachen Hand auf den Oberschenkel, bevor sie sich wieder beruhigt.
"Oh, das sehr wohl!" kommentiert sie mit einem anzüglichen Wackeln der Augenbrauen.
von Sarafin
13.12.2017 22:35
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Sternenlose Nacht

"Zum Hafen? Oh, da könnten wir ein Stück zusammen gehen. Ihr wollt noch etwas bleiben? Eine gute Entscheidung", meint sie und tätschelt ihm die Schulter, während sie frech grinst.
"Ich kann also zumindest ein wenig auf ihn achtgeben, kleiner Mann", sagt sie zu Murrox, als späte Bestätigung auf seine Frage. Belustigt funkelt sie zum Abschied noch Dartan an.
"Und Dartan hier überlasse ich dann ganz dir."
Natürlich weiß sie nicht, ob das nun sein richtiger Name ist, es scheint sie aber zu freuen, dass sie einen weiteren von ihm ergattert hat.

Mit einer schwungvollen Drehung wendet sie sich dann zu Daria um und verbeugt sich übertrieben tief.
"Werteste Dienerin der Löwin. Eine Freude Euch getroffen zu haben. Auf bald!" verabschiedet sie sich von der Geweihten.
von Sarafin
13.12.2017 17:59
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Sternenlose Nacht

Oreal runzelt die Stirn bei der Unterhaltung.
"Es tut mir leid, aber ich muss gleich weiter", sagt sie zu Murrox und Dartan und hat den Anstand etwas verdrießlich dreinzuschauen.
"So gerne ich auch den Herrn Prinzen besser kennen lernen würde", schnurrt sie bedauernd in Kheidarions Richtung, während ihre Hände mit Dartan sprechen.
AtakAnzeigen
Eigentlich soll ich dich mitbringen. Die Fähe ruft. Komm zum Tempel so schnell wie möglich. Ist wichtig.
"Vielleicht haben wir ja ein Stück denselben Weg?" fragt sie, betont unschuldig und geht ganz nonchalant in Kheidarions persönliche Distanzzone, um ihm eine Hand auf die Schulter zu legen.
von Sarafin
12.12.2017 20:29
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Sternenlose Nacht

Oreal war an diesem Morgen zunächst mürrisch, selbst Dartans freundliche Behandlung ändert nicht so viel daran. Grimmig tritt sie neben Dartan auf den Duellplatz. Sie grinst überheblich und breit und mustert Kheidarion - wobei ihr wohl gefällt, was sie sieht.

Die Phexdienerin nickt der Rondrageweihten respektvoll zu.
"Selbstverständlich, Euer Gnaden."
Duelle nimmt die junge Frau wohl ernst.

Umso erstaunter ist sie, als sie die Unterhaltung verfolgt. Sie blinzelt etwas, als Dartan ihr seine Waffe in die Hand drückt, nimmt sie jedoch ohne ein weiteres Wort an sich. Und beobachtet, was da weiter geschieht.
Etwas unzufrieden zieht sie eine Schnute, da sie nun doch wohl kein Duell zu sehen kriegt. Murrox Kommentar trifft sie da etwas unvorbereitet. Während die beiden Männer sich in den Armen liegen, macht sie ein herzliches "HA!" und hiebt dem Zwergen amüsiert flach auf den Rücken.
"Nein, das gehört nicht zum ehrenhaften Kampf. Aber doch öfter zu einem Duell, kleiner Mann", kommentiert sie und sieht wieder zu den beiden ehemaligen Kontrahenten. Sie verschränkt die Arme vor der Brust und lehnt sich entspannt auf ein Bein. Ihrer Körpersprache nach glaubt sie nicht, dass hier jemand noch kämpft.
von Sarafin
05.12.2017 20:41
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Sternenlose Nacht

Oreal hat ihren Spaß in dem freundschaftlichen Klingenkreuzen mit Dartan, das kann man merken. Und sie freut sich sichtlich, als ihm endlich gelingt, was sie ihm beibringen will.
"Super!" jubelt sie und hält sich immer weniger zurück. Muss sich immer weniger zurückhalten. Kann sich immer weniger zurückhalten, wenn sie nicht wegen Selbstüberschätzung einen Treffer kassieren will.

"Aber sicher, mein Hengst", schnurrt sie, als er nach dem restlichen Abend fragt.
Sie sucht in der Gegend eine kleine Lokalität aus, wo sie wohl den Chef kennt. Es gibt gebratene Tauben nach Art des Hauses. Die beiden unterhalten sich eine Weile, dabei wird aber deutlich, dass Oreal besser darin ist zuzuhören als selbst eine Geschichte zu erzählen. Sie ist flapsig, schlagfertig und gewitzt, aber keine Hochstaplerin.

"Wollen wir uns vielleicht noch waschen?" schlägt Oreal vor, nachdem man aufgegessen hat und das nächste Ziel anläuft. Die Nacht ist lau und Oreals weiße Zähne glänzen in der Dunkelheit, als sie meint: "Ich kenne da eine schöne Ecke am Fluss ..."
Ob Dartan nun zustimmt im Mondschein im Fluss zu baden und sich beim Trocknen im Gras am Ufer mit anderen Dingen zu beschäftigen oder mit einer Waschschüssel im Gasthaus vorlieb nimmt, in jedem Fall währt die zufriedene Zweisamkeit nicht lange. Irgendwann klingt das Seufzen aus dem Mund der Südländerin nicht mehr sinnlich, sondern ergeben.
"Das ist nicht dein Ernst, Phenia!" mault sie, sichtlich unzufrieden.
Oreal gibt einen Laut des Unmutes von sich. "Wenn die Fähe ruft, muss ich springen, tut mir leid", entschuldigt sie sich.
"Ich mache es später wieder gut!" verspricht sie, während sie bereits aufgestanden ist und ihr Hemd über den Kopf zieht.
"Besser das ist wirklich wichtig ..." knurrt sie noch, während sie sich sichtlich von Dartan losreißen muss.
von Sarafin
05.12.2017 17:40
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Thema: Sternenlose Nacht
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Sternenlose Nacht

Ein Hinterhof - Waffentraining Dartan/Oreal

"Na das ganz sicher - da musst du schon früher aufstehen!" gibt sie lachend zurück, während sie sich ebenfalls ankleidet.
Oreal kennt sich in Punin sehr gut aus. Sie huscht wie ein Schatten durch die Gassen, grüßt hier und da mal und ist dann schon wieder weitergelaufen.
Irgendwann erreichen die beiden einen Hinterhof, wo man niemanden stört.
"Hier bleiben wir", entscheidet sie und stellt sich auf.
"Dann lass mal sehen, was du kannst!" ruft sie übermütig, wie das so ihre Art ist und zieht aus dem Gürtel ihr Rapier.
Und greift an.
Oreal will Dartan testen. Zunächst treibt sie ihn vor sich her, hier eine Finte, dort eine Riposte - macht also genau das, was Dartan von ihr lernen will. Und sie ist ziemlich gut! Sie tanzt wild, gekonnt und fokussiert; mit Leib und Seele dabei. Nachdem sie beide schwer atmen und also warm sind, hat sie offenbar genug.
"Nicht übel - damit kann man arbeiten."
Ob ihr Lob größer ausgefallen wäre, wenn er sich als Meisterfechter entpuppt hätte, darf getrost bezweifelt werden.
"Gut, also für eine Riposte ist ein fester Stand die Hauptsache. Und dann machst du es so!"

Oreal weiß, was sie tut, auch wenn sie keine geduldige Lehrerin ist. Sie kann nicht so gut erklären, ihm aber sehr genau zeigen, worauf es ankommt. Und sie sieht sofort, was er falsch macht - auch die kleinen Details. Entweder sie hatte gute Lehrer oder eine Menge Erfahrung. Vielleicht auch beides?
von Sarafin
05.12.2017 09:03
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Sternenlose Nacht

Geheimer Phextempel - Dartan/Oreal

Oreal prustet leise.
"Du, mir was beibringen? Das werden wir sehen!"
Dann grinst sie ihn an und pustet ihm ein paar Haare aus dem Gesicht.
"Aber wie man sich prügelt, das weiß ich, und ich sitze schon wieder viel zu lange auf meinem Allerwertesten. Also abgemacht!"

Die beiden suchen sich also einen ruhigen Ort - Dartan hatte ja versprochen das Herbergszimmer zu bezahlen. Dabei entpuppt sich Oreal durchaus als Frau, die weiß, was sie will, und wie sie es bekommt. Und wenn man die Narben, die ihren sehnigen und durchtrainierten Körper zeichnen, richtig deutet, ist sie in anderen Bereichen ihres Lebens auch bereit dafür Gewalt anzuwenden. Aber nicht im Bett. Da ist es nur eine eher raue, wenig romantische Gangart, welche die junge Frau anschlägt. Oreal will Spaß haben und gönnt ihn auch Dartan, stachelt ihn an und lässt sich anstacheln, wie bei einem sportlichen Wettkampf. Mit zärtlichen Gefühlen hält sie sich nicht auf, sie säuselt nicht, sie lacht aus vollem Hals.
"Das hat Spaß gemacht!" meint sie darum am Ende auch nur, bevor sie eine kleine Weile döst, um sich von der Anstrengung zu erholen.

Kurz darauf ist sie dann wieder auf den Beinen und sprüht geradezu vor guter Laune und Energie.
"Du wolltest doch, dass ich dir was beibringe, Faulpelz!" treibt sie Dartan an. Sie grinst ihn übermütig an und ihre Augen blitzen belustigt.
von Sarafin
04.12.2017 21:29
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Sternenlose Nacht

Geheimer Phextempel - Dartan

Der Junge lacht, als Dartan ihn schon wieder auf Vibora ansetzen will.
"Ich will nix von der!" entrüstet er sich und grinst.
Vibora bekommt das nicht mit.

Oreal schaut verstimmt, als Dartan sie erneut so abserviert.
"Heute Abend? Nur noch eben mit der Fähe reden und jetzt ist es schon heute Abend?!"
Dann zuckt sie mit den Schultern.
"Keine Ahnung, ob ich heute Abend Zeit für dich habe, mein Schöner. Schau einfach vorbei und wir sehen, was sich machen lässt", fügt sie versöhnlicher hinzu und beißt ihm zum Abschied sacht ins Ohrläppchen.
von Sarafin
28.11.2017 18:32
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Sternenlose Nacht

Geheimer Phextempel - Dartan/Phenia

Phenia nickt zu dem, was Dartan sagt, bis sie stutzt.
"Ein Duell? Gegen den Prinzen?" Sie schnaubt amüsiert und ihre Mundwinkel zucken.
"Da bin ich ja mal gespannt", grinst sie und nickt dann aber.
"Ja, ich denke das wäre dann erstmal alles. Viel Glück!"
Den Mund der älteren Geweihten umspielt ein wissendes Lächeln, da Dartan den Raum verlässt.

Am Tresen hat sich die Situation nicht bedeutend verändert. Oreal plaudert mit wippenden Stiefeln wieder mit der Frau hinter dem Tresen, Vibora spielt mittlerweile mit einem jüngeren Mann Karten und der Junge sitzt an einem Tisch und mampft Eintopf und sieht dabei sehr zufrieden aus.
von Sarafin
20.11.2017 23:30
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Sternenlose Nacht

Geheimer Phextempel - Dartan/Phenia

Phenia schmunzelt und nickt. Und nickt dann wieder während seiner Ausführung.
"Ich sehe durchaus ein, dass eine Fälschung seine Berechtigung hat. Vielleicht wäre sie auch an anderer Stelle nützlich - als Ersatz für die hohe Dame ..." stellt sie in Aussicht.
"Ich denke nur gleichzeitig, dass ein Schmuckstück, das ohnehin unauffindbar sein soll - beziehungsweise sobald es aufgefunden wird, schnappt die Falle zu - vielleicht etwas viel Aufwand wäre. Der Goldschmied braucht ja auch Zeit für sein Werk. Und wäre ein weiterer Mitwisser, dass es das Duplikat gibt. Wir wissen ja nicht, über welche Quellen unsere Feinde verfügen", gibt sie zu bedenken.
"Aber vielleicht verhandeln wir hier nicht über Eier, die noch gar nicht gelegt sind. Bring erstmal die Kette wieder in deinen Besitz, dann schauen wir weiter."
Die ältere Geweihte lächelt.
"Ich habe nicht lange nachdenken müssen, mein junger Freund", meint sie zum Thema Buße.
"Ich gebe dir eine zweite Chance. Es besser zu machen dieses Mal."
Sie nimmt die Zettel aus dem Ärmel und reicht sie Dartan.
"Sie waren nicht alle in den Katakomben", fügt sie hinzu, während Dartan den Zettel lesen kann.
Darauf notiert sind Namen und grobe Beschreibungen von Personen.
von Sarafin
16.11.2017 22:35
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Sternenlose Nacht

Geheimer Phextempel - Dartan/Phenia

Phenias Augen weiten sich und für einen Moment schaut sie verblüfft drein. Dann beginnt die Dame schallend zu lachen.
"Du ausgebuffter Teufelskerl!" lobt sie Dartan glucksend und als sie sich wieder etwas beruhigt hat funkelt sie ihn grinsend an.
"Von allen Orten ausgerechnet dort. Nein, damit habe ich nicht gerecht, muss ich zugeben."
Sie wird jedoch schnell wieder ernst. "Alaniel ist nicht meine Freundin, so ist es wohl. Auch wenn sie dem offenen Phextempel gerne ein paar Münzen spendet, bin ich mir alles andere als sicher, wem ihre Loyalität gilt - dass sie sich uns so hartnäckig verweigert ... Elfen."
Sie schüttelt nachsichtig lächelnd den Kopf, erinnert sich wohl gerade an den Zwischenfall mit Firnuyama, den Dartan knapp verpasst hat.
"Daher wird es dich nicht überraschen, dass ich es natürlich bedeutend lieber sähe, wenn das gute Stück bald in deine Obhut zurückkehrt. Und von dort in die Phexens."

Seinem Plan lauscht sie aufmerksam.
"Ihnen eine Falle zu stellen ... ich mag die Art, wie du denkst, mein junger Freund."
Nachdenklich legt sie den Zeigefinger an die Lippen.
"Benötigt es überhaupt eine Kopie, um diejenigen zu locken, welche die Kette wollen?" stellt sie dann in den Raum und mustert Dartan mit einer Unschuldsmiene.
"Ist das gute Stück erst bei unserem Herrn, finden sie es so oder so nicht, dann braucht es auch keine Kopie. Und du behältst deinen Gefallen bei dem Goldschmied."
Sie wirft ihm einen verschmitzten Blick zu - ein stummer Dank für die Information, wer ihm einen Gefallen schuldet vielleicht - und nickt dann.
"Grundsätzlich bin ich aber sehr einverstanden."
Phenia wartet ab, ob er dazu noch etwas sagen möchte, dann legt sie eine Hand auf den Notizzettel, den sie aus ihrem Ärmel gezogen hat.
"Unser Treffen stand aber ja eigentlich unter einem anderen Stern." Ihr Ton hat etwas Sanftes und sie lächelt Dartan freundlich an.
von Sarafin
15.11.2017 08:02
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Sternenlose Nacht

Geheimer Phextempel - Dartan/Phenia

Die ältere Geweihte legt eine Hand auf Dartans und seufzt tonlos. Sie schaut nachsichtig, beinahe gütig, zu ihm und schweigt einen Augenblick.
"Ich verstehe. Du willst meine Mitwisserschaft als Versicherung", sagt sie schließlich.
"Nun gut. Mir wäre es zwar lieber du würdest um einen anderen Dienst als Gegenleistung bitten, doch dann soll es so sein. Dass ich nichts unternehme, habe ich dir bereits zugesichert. Ich werde dein Geheimnis wahren und dir freie Hand in deinen Angelegenheiten lassen. Sollten neue Informationen ein unbedingtes Handeln - welcher Art auch immer - notwendig machen, werde ich dies nur in Rücksprache mit dir unternehmen.
Bist du damit einverstanden?"

Sie mustert ihn.
"Wohl erzittert der Sterbliche, wenn sich der Kelch der Katastrophe über ihn ergießet, doch wisse, dass die Ungaben der Unsterblichen stets zwiefach sind. - Das ist der Anfang der Alanfanischen Prophezeiungen des Nostria Thamos. Auch wenn es den folgenden Zeilen nach etwas anderes bedeutet, ist es für mich immer der Fingerzeig darauf gewesen, dass aus schlimmen Ereignissen auch etwas Gutes erwachsen kann. Und selbst wenn nichts anderes mehr bleibt, können wir lernen daraus.
Konntest du ahnen, dass die Kette der Signora ihr so viel Kummer bereiten würde?"
fragt sie erneut, hoffend, dass er nun bereit ist ihr darauf zu antworten.
von Sarafin
14.11.2017 09:22
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Sternenlose Nacht

Geheimer Phextempel - Dartan/Phenia

Phenias Augenbrauen zucken leicht und sie beginnt zu lächeln. Dieses verschwörerische Lächeln, das unter Phexdienern weit verbreitet ist. Sie legt die Fingerspitzen aneinander.
"Und das war sehr klug von dir", bestätigt sie seine Einschätzung bezüglich der falschen Fährte.
Dann mustert sie ihn mit leicht gesenktem Kopf halb von unten.
"Einen Plan?" fragt sie und schüttelt dann bedauernd den Kopf.
"Mein Junge ... du weißt, mit wem du sprichst. Ich kann dir versprechen die Informationen nicht zu verkaufen oder auf eine andere Art und Weise als Handelsgut zu benutzen. Ich kann dir versprechen, dass ich die Kette belasse, wo sie ist und ohne deine Zustimmung nichts unternehme, um sie in meine oder die Hände der Kirche zu bringen. Ich kann dir weiterhin versprechen, dass ich sorgfältig abwägen und dieses Wissen in deinem Sinne einsetzen werde. Wir ziehen am selben Strang und ich werde dich in dieser Sache nicht hintergehen.
Jedoch bin ich auch verpflichtet höhere Interessen zu wahren, als die deinen, junger Mondschatten. Ich denke, das kannst du verstehen? Wenn du mir diese Information überlässt, so gebe sie mir zusammen mit dem Vertrauen, dass ich weiß, was ich tue."

Sie lächelt ihn mütterlich an und nimmt einen Schluck Tee aus ihrer Tasse.
"Was weißt du über die Bewandtnis der Kette?" erkundigt sie sich bei ihm.
von Sarafin
12.11.2017 12:22
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Sternenlose Nacht

Geheimer Phextempel - Dartan/Phenia

Phenia hat genickt, als Dartan von der Buße beginnt. Sie hat aus dem Ärmel ein paar Zettel gezogen, auf denen sie sich wohl Notizen gemacht hat. Dann stutzt sie, als der junge Mann sie so unverblümt nach ihrer Facon fragt. Ihr Gesicht verzieht sich zu einem warmen Lächeln, wobei sich an ihren Augen kleine Fältchen bilden.
"Lieb, dass du fragst. Aber mache dir keine Sorgen um mich, mein junger Freund. Im Moment sind einfach Dinge in Bewegung ... Diese ganze Geschichte, die deine Freunde und du an uns herangetragen haben, erfordert meine volle Aufmerksamkeit", erklärt sie.
"Ich will kein Risiko eingehen. Daher kümmere ich mich persönlich darum, weil ich die Befürchtung habe, dass es etwas Größeres sein könnte."
Sie mustert ihn für einen Moment. Dartan kann sich sicher sein, dass sie ihm das ganz berechnend erzählt. Um ihn zu warnen? Um seine Reaktion zu sehen? Vielleicht beides.
von Sarafin
10.11.2017 19:49
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Sternenlose Nacht

Geheimer Phextempel - Dartan

Der Junge stiert mit großen Augen zu Dartan und folgt dann seinem Blick.
"Vibora?" fragt er ungläubig.
"Ich glaube nicht!" gibt er frech zurück und kichert.
"Für so alt hältst du mich? Dabei bin ich erst dreizehn! HA!"
Der Junge lacht amüsiert. "Vibora ..."

Die Fähe sieht Dartan aufmerksam an. Sie sieht etwas müde aus. Doch ihn so ausgeglichen zu sehen, erfüllt sie wohl mit Freude. Sie lächelt.
Das Füchslein - denn um nichts anderes wird es sich handeln - geht im Raum noch schnell zu Phenia und tuschelt ihr etwas ins Ohr, wobei er Dartan einen Blick zuwirft. Phenia lässt sich nicht anmerken, was für eine Information das war, mustert aber Dartan nochmal.
"In Ordnung, du kannst gehen."
Der Junge nickt erfreut und rennt davon, schließt die Tür hinter sich. Schmunzelnd sieht die ältere Geweihte ihm nach und dann wieder zu Dartan.
"Ich sehe dir geht es besser, mein junger Freund", begrüßt sie ihn sachte.
"Wie fühlst du dich?"
von Sarafin
09.11.2017 09:39
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Sternenlose Nacht

Geheimer Phextempel - Dartan/Oreal

Oreal verzieht bei Dartans Worten den Mund zu einem Lächeln, das mehr Zähne zeigt als nötig.
"Oh ja!" gibt sie ihm recht.
Dann lacht sie glucksend.
"Man, ich kenn' dich nicht, aber ich mag deinen Humor, Hengstlein. Ich hoffe du bist noch länger in der Stadt - das verspricht lustig zu werden!" plaudert sie ganz frei von der Leber weg.

Die beiden können sich noch eine Weile unterhalten, in der sich mehrfach zeigt, dass Oreal ... manchmal etwas speziell ist. Irgendwann kommt ein kleiner Junge zu Oreal und zupft an ihrem Ärmel.
"Die Fähe ist da", sagt er leise, so dass Dartan es gerade noch verstehen kann.
Oreal blickt zu dem Burschen, wuschelt ihm in einem Impuls einmal durch den Lockenkopf und wendet sich dann zu Dartan.
"Du hast verstanden?" erkundigt sie sich kurz.
"Geh mit ihm - je schneller du weg bist ..." Sie zwinkert ihm zu, beugt sich zu ihm, um ihren Worten mit einem frechen Kuss noch die richtige Konnotation zu geben. Der Junge von vielleicht vierzehn Jahren schaut etwas schüchtern zwischen der Maserung des Tresens und den beiden hin und her.

Von ihm kann sich Dartan zu einem Raum bringen lassen, in dem Phenia sitzt. Sie sitzt an dem Tisch, vor sich eine Tasse Tee, die Augen geschlossen, als der junge Phexdiener eintritt.
von Sarafin
05.11.2017 11:21
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Sternenlose Nacht

Geheimer Phextempel - Dartan/Oreal

Oreal hört tatsächlich während Dartans Geschichte auf mit der Münze zu spielen und lauscht stattdessen. Auch ein paar andere, die im Raum sind - die Bardame und zwei ältere Herren, die sich gerade noch unterhalten haben - hören zu.
Am Ende hebt man den Krug in Dartans Richtung und prostet ihm zu. Oreal für ihren Teil mustert ihn fasziniert. Und blinzelt überrascht, als er sie als Sekundantin für ein Duell will.
"Ein Duell ... du duellierst dich?" fragt sie überrascht, nickt aber dann enthusiastisch. "Na klar! Wem versohlst du den Hintern?" will sie breit grinsend wissen und muss anschließend über sich selbst lachen. "Ach lass mich raten: Das werde ich dann morgen sehen?" feixt sie gut gelaunt. Das scheint ganz genau nach ihrem Geschmack zu sein, wenn Dartan ihre Körpersprache richtig liest.