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von Beans
21.04.2018 00:20
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: @Hexe; Entwicklung eures Chars, Glaubenbilder...
Antworten: 20
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Geschlecht:

@Hexe; Entwicklung eures Chars, Glaubenbilder...

Warum nicht? Bei Göttern in grechenland völlig normal. Fröhliches Knickknack überall... Also 2 Dinge die mir sponatn in den Sinn kommen:

Was sind denn die anderen Spieler und welches Jahr haben wir? Also egal welcher Char, sie werden doch alle geprägt durch ihre Gruppe und ihre Situationen, die sie durchleben. Ein arkanophober Bannstrahler mit Arkanophobie 11 und Vorurteile: Magiewirker 6 sollte da natürlich nicht auftauchen. Dennoch haben die Hexen, die ich gesehen habe immer damit funktioniert - oder sind daran gescheitert - wie die Gruppe drauf war. Gegnüber einem lockeren Moh-Jäger und dem aufgeschlossenen Puniner Magier die Hexenschaft verschweigen wirkt allenfalls lächerlich. Gab es eine andere weibliche Figur? Wird es Zickenkrieg oder Freundschaft? Sind Vorurteile in der Gruppe vorhanden oder will man schnell kooperieren? Ist es wichtig, die Karten schnell auf en Tisch zu legen oder sich eher bedeckt zu halten? Ab wann wird es für die Spieler und die SCs einfach nur noch nervig-lästig, nicht ingame zu wissen, was man ist? Zumindest die letztere Frage kann ich gut beantworten: In der lebensbedrohlichen Situation(gal ob Heilung gerade vonnöten, ein Pentagramma oder ein Einfluss bannen) und die Hexe offenbart sich nicht&opfert lieber ein Gruppenmitglied, dann hat dieser SC in der Gruppe eigentlich nichts mehr verloren, denn die Frage: Warum sollen wir die noch mitnehmen? kann dann einfach nicht mehr beantwortet werden. Ich hab genau durch so eine Aktion einen SC verloren. :???: Nein danke, nicht wieder. Tatsächlich habe ich nur diese Frage gestellt. daraudie anderen Spieler+der SL nach kurzem Überlegen: "Ja, wir haben gerade 2 SCs verloren." Das hat auch nichts mit Charplay zu tun, ist einfach nur daneben einen SC ohne Empathie zu erstellen. :grübeln:

Um die typischen Positivbeispiele zu bringen: Was mag sie an den anderen Chars? Eine Katzenhexe fand es toll dasselbe Hobby zu haben wie eine Sölnderin & der Orkjäger(Akrobatik), eine war auf Menschenkenntnis aus und hat sich gern die Geschichten und Gedanken der anderen angehört. usw. usw. Eine von uns war mal mit dem Praioten aufgewachsen. :ups: :lol: Ein Tipp: Lass den langweiligen Egozentrismus bei Hexen bissl raus. Der ist auch im Forum schon totgeschrieben wurden(Sei arrogant bei da, sei egoistisch bei diesen, sei aggressiv/jähzornig/rachsüchtig bei jenem). Blablabla.... Manchmal denk ich, man spielt keinen Magiewirker-SC mit besonderen Fähigkeiten, sondern ein Nachteilspaket mit lauter emotionalaggressiv-nervigen Einstellungen. Klar hat man durch die Erstellung bei DSA4.1 wegen Autorenmist ne Menge Nachteile abbekommen. Aber wie man mit diesen schön und nicht assozial umgeht, liegt ja einem selbst in der Hand. 2 Beispiele:

Wir hatten den typischen ichbezogenen Hexer(gespielt von einer Frau :lol: ) in der Gruppe. Passenderweise auch noch Horasier, die sich laut unserer damaligen Lesart für was Besseres halten. Mit der Praioskirche, Rondra und Hesinde spinnefeind, mit Magiern spinnefeind, mit dem Ingrimmpriesterschaft spinnefeind, ..., mit meinem etwas Magie gegenüber unsicherem Zwerg spinnefeind. Man hat sich bei diesem Psychopathen und Manipulator echt gefragt, was er überhaupt mochte(außer jedem hübschen Rock natürlich). Jeden in der Gruppe mindestens 1x verflucht.... Die Nachteilskombo Vourteile andere Magiewirker, Arroganz, Eitelkeit, Rachsucht und Neid war echt daneben. Ich lästere normalerweise ungern über SCs, aber hier lästert die Spielerin längst selbst darüber :lol: Nach 8 Abenden haben wir gesagt: Okay das war´s. Hat keinen Sinn. Den Char ausgespielt hat die Spielerin echt. Aber iwie hat sie vergessen, dass es am Spieltisch alle Spass machen muss. Stark war der Char auch nicht. Die Spielerin hat es so beschrieben: "Ich habe mich so darauf konzentriert, die Aufmerksamkeit an mich zu ziehen&den Ersten, den Anführer zu spielen, dass ich vergessen habe, warum ich dies tun sollte. Sorry" Ihre dannach erstellte impulsiv kreative Efferdgeweihte war super. Dannach haben wir umgestellt auf ein dezenteres Nachteilssystem als in DSA 4.1. ;) Läuft seitdem(2010) echt viel angenehmer.
Also vergiss eine Sache nicht: Jeder Char sollte als Wert Humor 100 haben ;)

2. Beispiel: Andere Spielerin mit Katzenhexe, ähnliche Nachteilskombo. Ich(Meisterin) und 2 der anwesenden Spieler wussten wie wir´s machen. Und haben ihr halt schnell zu verstehen gegeben: Hey mit solchen Nachteilen wird man halt auch nirgendwo Gruppenmitglied. Und dadurch erst setzte die Charakterentwicklung ein.
- Von arrogant zu expermentierfreudig, zu aufgeschlossen.
-von aggressiv(alle gegen mich, ich gegen alle) zu Gruppe beschützend
-von Satuaria ist wichtig, die 12 sind egal/scheiße zu Okay, die geweihten sterben gerade für uns. Die 12e sind echt gut. Zusammen mit Satuaria.
- von rachsüchtig zu geplant(Hey der hat uns damals verraten, dem sollen wir trauen?)
Am Ende war sie Rahja- und Satuariageweihte(war G7, von daher okay und nur ein Karmapool), hatte den in ständig dunkeln Dungeons sehr nützlichen Flimflam hochgepusht und war unsere Gruppenheilerin, auch bei Angst und Beeinflußungseffekten. Meine gespielte Scharlatanin(Meisterchar und 4. Zeichen) war ihr so oft dankbar, dass sie sie geheiratet hat. D.h. nicht, dass sie nicht noch ihre Nachteile hatte(Verschwendungssucht blieb auf dem Erstelungswert - und ständig zwischen 50 und 300 Dukaten Schulden. :rolleyes: ).