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von Na'rat
14.11.2017 21:35
Forum: Jahr des Feuers
Thema: Tod Galottas Umarbeitung - Dexter Nemrod als Mond?
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Tod Galottas Umarbeitung - Dexter Nemrod als Mond?

Was war denn der Plan? Mal angenommen er wusste vom UfO und hat sich entschlossen es niemanden zu sagen. Dann reitet der Mann, rüstig wie er ist, also in eine Feldschlacht. In der Hoffnung gefangengenommen zu werden. In der Hoffnung nahe genug an Galotta heranzukommen. In der Hoffnung, dass man cooler ist als der. Alles in der Hoffnung zwischendurch nicht als Untoter und oder Beherrschter zu enden.
Der einzig kalkulierbare Teil ist, dass wenn man tatsächlich gefangengenommen wird, schließlich ist man als solcher ja etwas wert, und dann in die Nähe Galottas zu kommen.

Wie gesagt, wenn man Nemrod nicht weit im Vorfeld massiv umdichtet, ihn zu einem fähigen Mann macht (am besten noch ein paar Jahrzehnte jünger) oder zumindest sein fortgesetztes Versagen totschweigt sehe ich nicht, woher der auf einmal die Fähigkeiten, die Motivation und das Wissen haben soll so etwas durchzuziehen.
Mal ganz abgesehen davon, dass es im nächsten Schritt die Frage aufwirft, warum der Bote des Lichts - immerhin auch als fähiger Mann gesetzt, mit ganz Gareth im Rücken, nicht mal den Wunderwurm vom Himmel holt.
Auch ist eines der wenigen positiven Elemente von Schlacht in den Wolken, dass es weniger NSC Schaulaufen ist als die nächsten beiden Teile. Nemrods Rolle zu stärken, außer vielleicht als Nestor im Hintergrund - was eh besser zu ihm passt als der Fronteinsatz, nimmt automatisch den SC Platz weg.

Um mal konstruktiv tätig zu werden:
- Was war genau Nemrods Plan und warum hat er sich Erfolgschancen ausgerechnet?
- Geht der Phexglaube überhaupt mit uneigennützigen Selbstopfer konform?
- Wäre eine Rolle als Nestor und Graue Eminenzen nicht eher angebracht?
- Warum setzt er eine (hochkarätige) Liturgie ein während alle anderen NSC Geweihten es nicht machen?
- Warum ist er damit erfolgreich und beeinflusst den Plot während alle andren NSC Geweihten es nicht sind?
von Na'rat
14.11.2017 13:20
Forum: Jahr des Feuers
Thema: Tod Galottas Umarbeitung - Dexter Nemrod als Mond?
Antworten: 25
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Tod Galottas Umarbeitung - Dexter Nemrod als Mond?

Eigentlich bin ich ja der Meinung, dass jede Veränderung am Jahr des Feuers eine gute Veränderung ist, aber einen Versager wie Nemrod vor dem Hintergrund der Kampagne weiter zu überhöhen ist eine schlechte Idee.

Nemrod und sein KGB haben über Jahrzehnte darin versagt Galotta in die Niederhöllen zu schicken, überhaupt erst zugelassen hat dass ein solcher sich dem Kaiser auf Rufweite nähern kann, darin versagt das Bündnis und anschließenden Aufmarsch der zwei mächtigsten Feinde des Reiches festzustellen, haben darin versagt den Bau des größten magischen Konstrukt aller Zeiten weit im Vorfeld zumindest aufzuklären, hatte seit Jahrzehnten Zugriff auf eine Ritualprobe Galottas und nutzen sie für derartigen Schwachsinn, am Ende gefährdet der Greis das Reich noch weiter, indem er an einer Feldschlacht teilnimmt, zu der er bzw. sein Dienst so gar nichts sinnvolles beiträgt uvam.

Dies alles zu Befriedigung des eigenen Egos und um das Reich in Abhängigkeit zu eben diesem Ego zu halten würde allerdings zum Phexglauben passen.

Passender wäre das ein Plan C, indem man mit der Ritualprobe alles auf eine Karte setzt, beide Magierakademien und alles was man sonst noch dazu erpressen kann mit dem gefährlichsten Zauber den man finden kann auf Galotta hetzt. Nemords Anwesenheit auf dem Schlachtfeld vor Wehrheim ist da entweder ein Anfall von Altersschwachsinn oder der Versuch einen Fokus, der eben diesen Zauber erleichtern soll, in Galottas Nähe zu bringen. Was dann aber wieder voraussetzt, dass Nemrod mit der Niederlage vor Wehrheim gerechnet hat, seine Erkenntnisse nicht mit dem Reich geteilt hat bzw. diese nicht hat sinnvoll anbringen können usw.

Angesichts der Umstände ist das jämmerliche Ende Nemrods schon ganz gut gelungen.