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von Shanna
08.12.2018 03:38
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Thema: Der Fluch des Flussvaters
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Der Fluch des Flussvaters

Die Kronverweserin blickt nachdenklich bei den vielen Fragen, doch „Auf Grund des Krieges mit den Nordmarken kann ich euch nicht viel Hilfe zusagen, doch wenn es drauf ankommt, kann ich euch ein Fähnlein der Havener Flussgarde zur Verfügung stellen.“ antwortet sie Garulf. Leonore lächelt sie wissend an, „Das kann ich Euch zusagen.“ – klingt da etwas Wehmut mit? – „Ich werde noch mehr tun. Ich werde Euch einen Geleitbrief mitgeben, damit ihr in Havena bei den offiziellen Stellen angehört werdet.“ Sie zieht an einer Schnur und ein Diener tritt ins Zimmer, verbeugt sich vor Finnain und ihr, hört kurz zu und verschwindet wieder. „Viel ist über das Untier leider nicht bekannt.“ ist die Antwort auf Fianas Frage. „Doch im Hafen liegt ein Schiff - die 'Seestern', das einen Angriff des Untiers überstanden hat. Vielleicht findet ihr dort Antworten.“ Und kurz danach erscheint der Diener ungesehen wieder im Zimmer, stellt einen klimpernden Beutel auf den Tisch und ist gleich wieder verschwunden. Idra schiebt das Beutelchen zu euch rüber, „Hier eine Anzahlung für Auslagen, die ihr wahrscheinlich haben werdet.“ Wer in den Beutel schaut, erblickt 50 Dukaten und dazu reicht sie euch noch ein Schreiben, dass sie in eurem Beisein versiegelt. Danach seid ihr wieder entlassen, mit der Maßgabe, ihr euren Bericht zukommen zu lasen.
von Shanna
01.12.2018 01:31
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Thema: Der Fluch des Flussvaters
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Der Fluch des Flussvaters

Nach dem ihr Platz genommen habt, kommt wie durch Zauberhand ein Diener mit einem Tablett voller Getränke, die fast lautlos serviert werden. So dann hebt die Kronverweserin an zu sprechen, „Wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, gibt es hier im Delta des Großen Flusses in letzter Zeit immer wieder Berichte, dass ein Untier das Delta unsicher macht …“ – Nun, nach den Vorkommnissen, die eben gerade vorbei sind, habt ihr eine leise Ahnung, von solchen Sachen. „Es gab immer wieder Angriffe auf Fischerboote oder auch Wanderer, doch jetzt geht es auch gegen größere Schiffe – eines davon liegt gerade im Hafen …“ Sie schaut dann den Thorwaler ein wenig länger an und der Kronprinz merkt auf. Sind das jetzt die alten Vorurteile? Oder mehr? – „Wenn ihr den Auftrag annehmt, das Untier zu finden und zu vernichten, wird euch ewige Dankbarkeit gewiss sein …“ – natürlich nicht nur das – „Leider kann ich euch keine Truppen mit an die Hand geben. Der Krieg hat alle Ressourcen aufgebraucht ….“ – wer sich in Politik auskennt, weiß das – „… doch ich kann euch pro Kopf 200 Dukaten zusagen ….“ – nun, das ist … erstaunlich viel Geld…. – „hm …. nun ….“ Und da mischt sich Finnain ein, was ihn mehr als eine hochgezogene Augenbraue von Idra einträgt – „… ihr könntet vielleicht Bruidnich Quent aufsuchen.“ Aber eine nicht wahrnehmbare Handbewegung der Kronverweserin läßt ihn verstummen.
von Shanna
27.11.2018 19:29
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Der Fluch des Flussvaters

Der Tag vergeht viel zu schnell mit Umzug aus den verschiedenen Unterkünften in ‚euer‘ Haus und sich häuslich einrichten. So steht dann die Kutsche am nächsten Morgen vor der Tür, euch abzuholen.

Das Wasserschloß ist Stammsitz und Landsitz der Familie Bennain. Das weitläufige Anwesen liegt eine Wegstunde von Havena entfernt und bietet wehrhafte Mauern, wie auch grüne Gärten, den ummauerten Feenquell, Wasserspiele und einen Gutshof mit Pferdezucht.

Vor der Tür werdet ihr schon erwartet und ein Diener geleitet euch zu einem kleinen Salon. Nach kurzem Klopfen meldet er euch an und gibt mit einem Wink zu verstehen, dass ihr eintreten dürft. Der Raum ist hell und lichtdurchflutet, an einem Tisch erwarten euch zwei Personen. Die Kronverweserin Albernias ist eine gealterte Frau, der die täglichen Sorgen tiefe Spuren ins Gesicht geschrieben haben. Dennoch ist kaum zu übersehen, dass sie in ihrer Jugend eine schöne Frau gewesen sein muss. An ihrer Seite sitzt ein Junge an der Schwelle zum Mannesalter. Sein Gesicht wird von einer eigenartigen blauen Zeichnung geziert, die seinen nachdenklichen Zügen eine Rätselhaftigkeit verleihen. Der schlichte Goldreif auf seinem Kopf weißt ihn als Kronprinz Finnian ui Bennain aus.
„Die Zwölfe mit Euch! Es freut mich, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.“, einladend zeigt die Kronverweserin auf einige Stühle.
von Shanna
26.11.2018 20:47
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Der Fluch des Flussvaters

Abschluß und Neuanfang?

Kheidarion versorgt Muktar ganz ordentlich, so dass er überlebt und im Boot mit Cosmas und Garulf gut aufgehoben ist – die Fesseln werden kontrolliert und so ist von ihm keine gefahr zu erwarten. Leonore muss feststellen, dass manches nicht so ist, wie man dachte. So schweigt Zordan beharrlich, aber im Kerker wird man ihn schon zum Reden bringen. Der Weg zurück im Boot ist nicht so beschwerlich wie der Hinweg, auch weil der Nebel sich langsam zu verziehen beginnt.

Auf der Wache dann ist Ludo von Bregelsaum doch sehr erstaunt, als diese bunte Truppe mit Zordan und Muktar dort auftaucht. Aber dann ist ja mal nicht mehr zu leugnen, dass der Magister unschuldig des angeklagten Verbrechens ist, da der angeblich Tote sehr lebendig scheint. Wer denn jetzt die eigentliche Leiche ist, wird die peinliche Befragung der Beiden ergeben. Doch ihr könnt mit einem überglücklichen Magister Basilio die Freilassung feiern.

So lädt der Magister euch alle in sein Stadthaus in Havena ein, dankt euch überschwänglich und gibt für euch ein Fest. Das Haus könnt ihr, wenn er, Basilio, in seinem Hauptwohnsitz in Kyndoch weilt, gerne als Unterkunft nutzen. Nach zwei Tagen des Feierns, Redens und sich erholen, reist der Magister dann ab nach Kyndoch.

So ist euch allen noch nicht so recht klar, was ihr anschließend machen wollt und ihr sitzt ein letztes Mal zusammen. Ein letztes Mal? Da platzt ein Bote in die friedliche Stille und überreicht einen Brief ‚an die verdienten Recken, die ein Übel gesehen und es beseitigt haben‘ mit einer Einladung zu ‚Ihrer Erlaucht‘ Idra ni Bennain, der Kronverweserin nach Schloß Feenquell. – Was tun? Und der Bote wartet auf Antwort …..
von Shanna
23.11.2018 18:44
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Der Fluch des Flussvaters

Als Zordan bemerkt, dass Muktar von Fiana, Garulf und Cosmas, außer Gefecht gesetzt und bewacht ist und der Käufer der Maske verschwunden ist, hat er keine weiteren Nerven und läßt sich von Leonore und Kheidarion quasi abführen. Alle in einem Boot, wäre jetzt allerdings schon ein wenig eng und so müßtet ihr beide Boote nehmen, um mit den beiden Gefangenen zur Wache und damit zum Kerker zurück zu kehren.
von Shanna
18.11.2018 22:13
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Der Fluch des Flussvaters

Jetzt überschlagen sich die Ereignisse Leonore und Kheidarion sprinten los, hinter Zordan her, der sein Boot fast erreicht hat und schlagen sich dabei gar nicht schlecht. Fiana schafft es noch einen ihrer Pfeile gut in Ziel zu bringen und Muktar stolpert, flucht und versucht mit schmerzverzerrtem Gesicht wieder auf die Beine zu kommen. Aber da sind ja auch noch Garulf und Cosmas, die sich es bestimmt nicht nehmen lassen, den Diener zu ‚bedienen‘? – Die Maske hat Zordan noch bei sich und nicht übergeben. Ihr habt jetzt theoretisch zwei Boote und zwei Gefangene, von denen einer doch ganz schön verletzt ist. Was von dem Wesen im Wasser noch kommt, könnt ihr vielleicht nur ahnen. Der immer noch dicke Nebel macht die Lage auch nicht schöner.
von Shanna
15.11.2018 19:07
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Der Fluch des Flussvaters

So gelangt ihr durch Nebel und einige Mauerreste geschützt auf die Insel und in den Rücken von Muktar und Zordan. Doch durch eure Unterhaltung und das normal laute Auftreten werdet ihr eher bemerkt als ihr es vielleicht gewollt hattet und zu allererst von dem Käufer der Maske – jenem Mann mit den schlangenähnlichen Tätowierungen im Gesicht und am Hals.

Auf zwei / drei gezischte Worte hin, dreht sich Muktar mit gezogenem Kunchomer um und sieht euch herankommen. Zordan, der sich wohl gerade mit dem anderen über den Kaufpreis für die Maske – beim Näherkommen kann man sie in seiner Hand ausmachen – geeinigt hat, flucht leise und versucht dem ‚Schlangenmann‘ im Vorbeirennen den Geldbeutel aus der Hand zu reißen (was nicht klappt) und sich in Richtung seines Bootes abzusetzen. Da sich sein Herr absetzen will, deckt Muktar ihm dem Rücken und versucht ebenfalls zum Boot zu gelangen.

Da Leonore beschlossen hatte, zuallererst reden zu wollen und das euch so auch erzählt hat, Kheidarion und Cosams am Ende der Gruppe gehen und Garulf erst noch seinen Zauber wirkt, sind nur Leonore und Fiana für den ersten Moment für den ‚Schlangenmann‘ interessant. Der ‚Schlangenmann‘ zeigt auf Fiana und intoniert „oculis orbatus sis“ bevor er einen Schritt rückwärts ins Wasser macht und dann darin verschwindet. Fiana dagegen ist für den Moment geblendet.
von Shanna
11.11.2018 22:43
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Der Fluch des Flussvaters

Karte insel.jpg
Zwar könnt ihr auf Grund der Licht- und Nebelverhältnisse sowie der Ruinen nicht die ganze Insel überblicken - alles was hinter den drei Personen ist entgeht euch für den Moment - Garulf bemerkt bei den drei Personen eine angespannte Stimmung in der Unterhaltung. Wobei er die dritte Person nicht gut einschätzen kann, da sie beim Reden seltsam zischende Laute von sich gibt. Auch das, was er durch den Nebel noch so eben sehen oder erahnen kann, läßt ihn die Skraja fester greifen - sind das Schuppen im Gesicht? Oder Tätowierungen? genau sagen kann man es aus der Entfernung nicht - doch die Unterhaltung dreht sich eindeutig um die Maske und einer wird mit Zordan angeredet.
von Shanna
10.11.2018 16:24
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Der Fluch des Flussvaters

Nach zähem Verhandeln findet Cosmas jemand, der bereit ist euch sein Boot für die gefährliche Fahrt in die Unterstadt zu geben und gegen das entsprechende Endgeld vielleicht auch als Führer zu fungieren. Gerüchte über die Gefahren in dem versunkenen Teil Havenas sind überall zu hören gewesen – so über Schmuggler, unheimliche Kulte, Fischmenschen und eine riesige Drachenschildkröte. Ein wenig eng ist es schon in dem Fischerboot, doch passt ihr gerade so alle hinein.

Die Fahrt dauert einige Zeit, nur unterbrochen von einem minimalen Stopp, nachdem sich in dem Boot vor euch dann zwei Personen befinden. Das Platschen der Ruder in der Nacht hallt weit, während ihr euch euren Weg durch die unheimliche Unterstadt bahnt. Der langsam aufziehende Nebel macht die Verfolgung auch nicht gerade leichter und malt immer wieder unheimlich wabernde Gestalten in die Nacht und fast glaubt ihr schon, die Spur des anderen Bootes verloren zu haben. Da tauchen vor euch die Umrisse einer kleinen Insel auf, auf der noch die Reste verfallener Gebäude zu erahnen sind. Gedämpftes Licht scheint gespenstisch durch den Nebel zu euch herüber …. Und schemenhaft könnt ihr wohl drei Gestalten ausmachen. "Ich setze euch gerne hier ab. Doch wenn es Ärger gibt, bin ich weg." meint der Fischer dann noch. "Ich warte dann etwas außerhalb."
von Shanna
07.11.2018 15:41
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Der Fluch des Flussvaters

Auf dem Weg

So wird noch ein wenig diskutiert und sich gestärkt, bis es dann in der Dämmerung wieder zum Haus des Toten geht. Gar nicht lange nach Einbruch der Dämmerung öffnet sich vorsichtig die Vordertür und Muktar, der Diener, macht sich auf den Weg. Diesmal ist sein Weg direkter als das letzte Mal, auch wenn er sich immer wieder umsieht, ob ihm jemand folgt. Er begibt sich direkt zum Hafen, wo er ein kleines Ruderboot besteigt.
von Shanna
02.11.2018 18:07
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Der Fluch des Flussvaters

Kaschemme und Notar -> Gasthaus 'Haus Rondra'

Leonore, Fiana und Garulf verabschieden sich von Marek, der sofort viel beschäftigt ist und begeben sich zum Treffpunkt mit den Anderen ins 'Haus Rondra' zurück.
Eichenbichler bemerkt noch, dass wohl in einer Woche mit einem Erben zu rechnen sei, nachdem er sich die Adresse notiert, bevor Cosmas und Kheidarion ihn wieder verlassen. Wieder auf der Straße fragen die beiden sich mal wieder, worum ein Notar in dieser Gegend lebt, doch begeben sie sich erst einmal ins Haus Rondra zurück, um das weitere Vorgehen abzusprechen.
von Shanna
26.10.2018 18:09
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Der Fluch des Flussvaters

Notar

Während der ausführlichen Rede von Cosmas setzt der Notar das ein oder andere Mal an, etwas zu sagen, schweigt dann aber bis Cosmas geendet hat. „Nun, da muss ich Euch enttäuschen. Des Herrn Andersins Interessen lagen mehr auf Antiquitäten aller Art. Da werden dann wohl keine Geschäftsbeziehungen drin sein, fürchte ich.“ So wie er das Wort ‚Antiquitäten‘ ausspricht, kann das gut auch mal ‚Raubgut‘ gewesen sein. „Natürlich kenne ich den Erben, denn ich bin ja sein Notar. Doch eröffnet wurde das Testament noch nicht.“ – Wäre so kurz nach dem Tode ja auch schon ein wenig schnell. Schließlich war der ja erst Vorgestern. – „Ich kann ja aber den Erben informieren, dass Ihr an Geschäften interessiert seid. Wo sind die Herrschaften denn abgestiegen? Und wie lange belieben sie in der Stadt zu bleiben?“ jetzt sieht er plötzlich sehr geschäftsmäßig aus.

Kaschemme

Nachdem man sich mit Marek einig geworden ist, geht dann alles ganz schnell. Nach nur ein paar Handbewegungen kommt Leben in die Kaschemme und sie ist plötzlich fast leer. „Ich werde euch kontaktieren, wenn ich etwas Neues weiß.“ meint er noch. Wenn sonst keiner mehr Fragen hat, würde er euch verabschieden und auch gehen, nachdem er die Rechnung beglichen hat.
von Shanna
25.10.2018 17:48
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Der Fluch des Flussvaters

Kaschemme

Marek blickt ernst von Einem zum Anderen und dann direkt Garulf an. „Eine Geschäftsbeziehung also, Thorwaler?“ Er denkt nach, was er wohl davon hätte doch, „Das Geld lass mal stecken. Wenn wirklich etwas dabei herauskommt, dann Gefallen gegen Gefallen. Also?“ – Ja so sind sie, die Phexkinder erinnert sich Leonore.
von Shanna
24.10.2018 19:15
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Der Fluch des Flussvaters

Notar

Bei der Vorstellung zieht der Notar die Augenbrauen hoch, doch bittet er euch ins Haus. Nebenbei kann man bemerken, dass das Haus in einem ‚verrufenen‘ Viertel liegt, doch die Ausstattung der Wohnung, soweit ihr sehen könnt, schon von Geld zeugt. Er führt euch in ein Arbeitszimmer, das man durchaus als ‚plüschig‘ bezeichnen könnte und bittet euch Platz zu nehmen. Der Schreibtisch besteht bestimmt aus Andergaster Steineiche, so massiv und massig wie er im Raume steht – die Stühle davor aus Leder. Doch eine Sitzecke für besondere Gäste, ausgestattet mit Ohrensesseln mit Kissen und Spitzendeckchen, dorthin führt er euch. Kurze Zeit später erscheint ein Diener und serviert Getränke. Das Getränk erkennt ihr als durchaus annehmbaren Wein – nun vielleicht nicht so gut, wie ein Vinsalter Südhang, aber durchaus trinkbar. „So, der Herr Andersin, ja der war erst kürzlich hier um sein Testament zu hinterlegen.“ – auch ohne große Menschenkenntnis ist zu bemerken, dass der Notar über euren Besuch zumindest erstaunt ist, vielleicht sogar über den Herrn Andersin und sein Testament, doch ob Gefühle stimmen? – „Soso, Handelsbeziehungen? Mit Verlaub, mit was handelt Ihr denn, Euer Wohlgeboren?“ – Eine durchaus berechtigte Frage. Da könnte ja sonst jeder kommen. -
von Shanna
23.10.2018 11:05
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Der Fluch des Flussvaters

Am Rande des Orkendorfes – Notar

Hier, am Rande des Orkendorfes und schon fast am berühmten Stadtpark, liegt das Haus des Notars Eichenbichler. Das Alter sieht man dem Haus zwar durchaus auch an, doch ist der Erhaltungszustand deutlich besser und gepflegter als die der Umgebung. Sogar die Andeutung eines kleinen Gartens, neben dem Haus kann man erkennen. Nach der Beschreibung ist das Haus des Notars Eichenbichler am Rande des Orkendorfes nicht sonderlich schwer zu finden. Auf euer Klopfen hin, öffnet ein etwa 40 Götterläufe alter, hagerer Mann mit einem dünnen Bärtchen und einer Fistelstimme die Türe, „Jaaaa bitte?“ - Seltsame Gestalten bei dieser ganzen Sache und ihr fühlt euch immer mehr wie in einem schlechten Theaterstück.


Kaschemme

"Nun, Ulfdan war mal hier und mal dort ..." - das ist ja herrlich eindeutig und wegen eines Erkennungsmerkmals muss Marek wohl einen Moment nachdenken - "... hm, er hatte, wenn ich es recht erinnere eine Narbe über dem rechten Auge."
von Shanna
21.10.2018 17:02
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Der Fluch des Flussvaters

Kaschemme

Das Geldstück verschwindet auf wundersamen Wegen so schnell, dass Fiana mit den Augen blinzelt und sich Leonore bestätigt fühlt – doch Marek meint zu den beiden Frauen, „Ihr setzt euch besser hin, sonst fallt ihr noch mehr auf und das wäre in diesem Fall wohl ‚hinderlich‘.“ Doch er konzentriert sich dann weiter auf das Gespräch mit Garulf und da das länger dauern könnte, winkt er der Bedienung nach noch etwas Trinkbarem. „Geht aufs Haus.“ Ist dann sein Kommentar, als das Bestellte kommt und diesmal sogar nicht schlecht ist. „Hm, einer unserer Leute hat immer mal wieder im Hafen beim Löschen von Ladung geholfen. Unter anderem auch bei den Schiffen des Andersin. Doch haben wir seit dem Tod des Handelsherrn von ihm, Ulfdan, weder etwas gehört noch gesehen. Das ist durchaus ungewöhnlich.“ meint er nachdenklich. „Nennt mich paranoid, aber Ulfdan sah dem Andersin irgendwie verblüffend ähnlich.“ Und dann nimmt er einen Schluck seines Bieres.
von Shanna
21.10.2018 15:26
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Der Fluch des Flussvaters

Kaschemme

Auf ein Nicken des Anführers hin, erheben sich die beiden anderen und verzeihen sich nach ein wenig Abseits. Scheint fast so, als wenn sie aufpassen, dass ihr jetzt nicht belauscht werdet. Dann wird Marek, mit einem Lächeln in Richtung Leonore, deutlich: „Das Kontor von Andersin handelt, als wäre nichts geschehen. Es kommt Ware rein und geht auch wieder raus.“ Er sieht sich über die Schulter um, „Soweit wir wissen, hat Muktar zwar immer auch schon bei den Geschäften seines Herren geholfen, doch konnte er letztlich nicht alles entscheiden und der Kontorverwalter hat auch nicht alle Vollmachten.“ – Das ist durchaus schon ein wenig Geld wert. Man kennt sich wohl ganz gut in diesen Geschäften aus. – Mareks Gesichtsausdruck besagt wohl, wenn jetzt Geld ‚rüber wandert‘ gibt es noch eine Auskunft mehr?......

Kontor

Vlad bedenkt Cosmas mit einer hochgezogenen Augenbraue, was vielleicht bedeuten mag – die sollten wir im Auge behalten – vielleicht aber auch nicht. Zumindest antwortet er im neutralen Tonfall, „Natürlich, das ist verständlich.“ Und wendet sich dann wieder seinen Aufgaben zu, von denen er schon viel zu lange abgehalten wurde.
von Shanna
12.10.2018 15:28
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Der Fluch des Flussvaters

Gasse

Die Handbewegungen, die der Anführer macht kommen Leonore schon irgendwie bekannt vor, auch wenn sie sie nicht ‚übersetzen‘ kann, so doch zumindest als Atak einordnen. Nun gut, wer hat euch denn da gefunden? Doch wenn man sich in solche Viertel begibt, kann das schon vorkommen. Da Garulf und Leonore weiter am Reden interessiert scheinen, stellt sich der Anführer als Marek vor und schlägt einen besseren Ort als die Gasse zum Reden vor. Die Kaschemme um die Ecke hat eindeutig schon bessere Zeiten gesehen, doch läßt man euch dort in Ruhe eure Gespräche führen, auch wenn der ‚Duft‘ nicht der beste ist und eigentlich zum Würgen auffordert und Leonore sich fragt, ob sie sich hier überhaupt setzen mag. – Die Getränke in der Kaschemme sind für jeden deutlich erkennbar ‚verwässert‘ doch Marek sorgt dafür, dass die zweite Runde nicht gepanscht ist und sogar genießbar ausfällt. (Beziehungen sind halt alles.) – Die Antworten auf Garulfs Fragen kommen so ganz unbemerkt nebenbei und zwischen den Zeilen. 'Bei Muktar ist Vorsicht geboten – er tut alles für seinen Herren – Lebensschuld – genaueres kann man nicht sagen – Zordan hatte nach überall Kontakte, die seltsamer Weise trotz seines Todes noch immer nicht abgebrochen sind. Doch warum das so ist, kann man hier nicht sagen. Verwundert ist man in der Bettlergilde aber schon darüber. Und der Magister ist schon bekannt, aber eher als leicht wirr und ungefährlich.'

Kontor

Das Gesicht von Tepes bleibt weiterhin undurchschaubar – es könnte einem Boroni Ehre machen – und auch an der Stimme ändert sich bei seiner Antwort nichts, „Zu einem Erben kann ich nichts sagen. Da fragt Ihr besser den Notar des Herrn.“ Und als hätte er eure Gedanken gelesen, „Notar Eichenbichler im Orkendorf.“ - Wobei im Orkendorf ein seriöser Notar wohl eine Rarität darstellt, was man sich vielleicht als Händler denken kann. Oder Cosmas über andere Quellen schon mal gehört haben könnte.
von Shanna
10.10.2018 17:05
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Der Fluch des Flussvaters

Kontor

Der Vergleich, den Cosmas zieht, scheint den Kontorverwalter irgendwie nicht zu beeindrucken, zumindest bleibt seine Miene unbeweglich ‚freundlich‘ fragend. Na, nicht jeder Scherz kommt an, wenn er überhaupt weiß was Scherze sind. Die Stimme dagegen bekommt bei seiner Antwort einen fast bedauernswert jammernden Tonfall. „Hach das tut mir aber leid, Handelsbeziehungen in diese Richtung hätte der Herr bestimmt gerne gepflegt. Was hätten Seine Wohlgeboren anzubieten? Aber leider ist der Herr gestern gemordet worden. Nun ja, das können Seine Wohlgeboren natürlich nicht wissen.“ Und so lamentiert er noch etwas weiter bevor er euch fragend anschaut. – Kann das ein wenig übertrieben sein? -

Verrufenes Viertel – Orkendorf

Enge Gassen, gesäumt von Bretterhütten und Häusern mit anderthalb Stockwerken, welche teilweise über die Gasse gebaut sind, bieten viele Möglichkeiten, sich zu verstecken. Auch halten sie den Gestank des Unrats größtenteils innerhalb des Viertels. Es reihen sich windschiefe Fachwerkbauten an Häuser mit halben Steingeschoß und Bretterhütten. Auch gibt es einige einsturzgefährdete mehrstöckige Mietsbaracken, die noch aus der Zeit vor der großen Flut stammen. Arme, Bettler, Katzen, Ratten und Hunde bevölkern die Straßen.
„Geschäft? Geschäft klingt immer gut.“ Meint die schnorrende Stimme zu Garulf und aus dem Schatten der Häuser lösen sich mehrere Gestalten, die als ‚allgemeines zerlumptes Bettlerpack‘ durch gehen könnten, sähe die ‚Kutte‘ des ‚Anführers‘ nicht eine Spur sauber aus, wie Leonore bemerkt. „Worum geht es denn?“ fragt der Anführer auf einmal ganz ohne Akzent nach, dabei aber immer euch Drei im Auge behaltend.
von Shanna
09.10.2018 15:08
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Der Fluch des Flussvaters

Kontor

Kontor1.JPG

Ein ältliches hageres Männchen mit einer Nickelbrille, Ärmelschonern, Stift hinter einem Ohr und Papieren in der Hand kommt auf euch zu, „Efferd Zum Gruße. Vlad Tepes, zu Euren Diensten, Euer Wohlgeboren. Ich bin hier der Leiter dies Kontors.“, schnarrt eine hohe Stimme euch an. – Wie ist er wohl dazu gekommen? Und bewegen die Arbeiter sich jetzt noch eine Idee schneller? – „Dringende Angelegenheiten? Womit kann ich Euch denn helfen?“ Graue Augen mustern euch beide eingehend und die Luft scheint sich trotz des leichten Lächelns des Kontor Vorstehers leicht abgekühlt zu haben.

Haus Andersin

Wegen Garulfs knackender ‚Grashalme‘ wird es im Haus plötzlich still, doch funktioniert ja das Verstecken ganz gut – wozu Mauervorsprünge doch gut sein können. Nach kurzer Zeit öffnet sich die Hintertür und der von Kheidorion und Cosmas beschriebene Moha Muktar tritt hindurch. Vorsichtig sieht er sich über die halbhohe Mauer des Gartens hinweg um, bevor er sich durch die Gartentür auf und davon macht. So haben Leonore, Fiana und Garulf nur die Chance: hinterher!
Die Verfolgung Muktars gestaltet sich nicht so einfach, wie vielleicht angenommen, ist Havena doch ziemlich verwinkelt, wenn man sich nicht so gut auskennt – auch ist der Moha wohl von Hause aus sehr vorsichtig. So geht es hierhin und dorthin, bis ihr euch mitten im verruchten Viertel Orkendorf befindet. Hier sind die Gerüche alles andere als angenehm und die engen, dunklen Gassen wimmeln von Ratten und Unrat. – Was bitte hat der Moha hier zu suchen? - geht es euch wohl durch den Kopf und Fiana hat ab und zu das Gefühl, sie müsse sich umdrehen. Von Muktar ist plötzlich nichts mehr zu sehen und so steht ihr etwas ratlos in einer Gasse. Ein paar Bettler recken euch ihre Hände entgegen, während einige andere Bewohner euch mißtrauisch beäugen. Hinter euch hört ihr plötzlich eine schnorrende Stimme, „Na, wat haben wir denn hier? En paar Fremde, die sich verlofen ham?“ ein dreckiges Lachen ertönt, das von den Gassenwänden widerhallt und es zeigt sich, dass in den Schatten der Häuser noch Gestalten sind.
von Shanna
07.10.2018 15:39
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Der Fluch des Flussvaters

Kontor

Der Weg führt Kheidarion und Cosmas mitten hinein in den hafennahen Stadtteil ‚Nalleshof‘, der geprägt wird von verwinkelten Gassen und geschäftigem Treiben und in manchen Straßen reiht sich Schenke an Taverne und alle sind gleich gut besucht. Hier hört man vielerlei Mundart und am Flussufer reiht sich Kontor an Kontor. So findet sich hier das gesuchte Haus, welches tatsächlich, scheinbar unbeeindruckt vom Tode des Hausherrn, ein reges Treiben zeigt.

Haus Andersin

Garulf, Leonore und Fiana begeben sich zum Haus des Toten, an dem angekommen alles friedlich und ruhig daliegt. Euer Klopfen an der Vordertür bringt keinen Erfolg. Neben dem Haus führt eine Gasse nach hinten, dorthin wo wohl die Hinterhöfe/Gärten sind. Auch in der Nachbarschaft ist alles ruhig – vielleicht zu ruhig? War da im Haus nicht ein Geräusch? – Leise und vielleicht weiter hinten in den rückwertigen Räumen?
von Shanna
06.09.2018 10:04
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Der Fluch des Flussvaters

Haus Rondra

Die Wirtin, eine ältliche Frau, bedenkt Garulf mit einem undefinierbarem Blick, meint dann aber freundlich, 'wenn der Herr es sich leisten könne, hätte sie noch ein Einzelzimmer'. Ansonsten nickt sie den anderen Ankömmlingen zu und scheucht die Schankmaid los.
Jene nimmt mit einem strahlenden Lächeln in Richtung Cosmas dann die Bestellungen auf, "Was darf es denn sein, die Herrschaften?"
von Shanna
05.09.2018 10:54
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Der Fluch des Flussvaters

So machen sich Fiana, Leonore und Garulf zusammen auf den Weg zur Pension, ebenso wie Kheidarion und Cosmas. Pherian wollte sich ja im Haus des Toten umsehen und scheint wohl in eine Falle gelaufen zu sein, da er am vereinbarten Treffpunkt nicht erscheint. Doch ist es die Praiosstunde lange durch und so knurrt euch auch der Magen, als ihr in der Pension alle (bis auch Pherian) zusammen trefft.
von Shanna
04.09.2018 11:00
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Der Fluch des Flussvaters

Untersuchung der Leiche

Das Erste, was an der Leiche sehr augenfällig ist, ist der eingeschlagene Schädel, der anscheinend mit einem stumpfen Gegenstand bearbeitet wurde. Man muss schon recht kräftig zuschlagen, um solche Verletzungen zu erzeugen. Das Gesicht ist fast komplett unkenntlich und augenscheinlich wurden ihm von vorne und von hinten Schläge verpasst. Eingetreten ist der Tod wohl in der letzten Nacht und eurer gemeinsamen Aufmerksamkeit entgeht nicht, dass der Tote an den Fingern Schwielen aufweist, wie man sie eher bei der hart arbeitenden Bevölkerung, wie zum Beispiel Hafenarbeitern und nicht unbedingt bei Händlern findet. Wobei die Kleidung, die der Tote trägt, sehr wohl die eines Händlers sein kann. Sie ist relativ gut und auch gut gepflegt. Der Geweihte, der euch in den Raum führte, erklärte auch noch, dass die Verbrennung für den nächsten Morgen angesetzt ist.
von Shanna
01.09.2018 20:41
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Der Fluch des Flussvaters

Borontempel - Kheidarion und Cosmas

Der junge Geweihte schaut, nun ja, leicht skeptisch könnte man meinen, doch sagt er nichts zu Cosmas Rede - denkt er sich wohl seinen Teil. "Nun, da habt ihr Glück. Folgt mir." - Ja, sie sind hier sparsam mit Worten. - Und ohne ein Weiteres führt er euch in einen düsteren Raum mit einigen Tischen auf denen wohl die Toten - 3 an der Zahl - unter Tüchern liegen. Da ihr aber ja 'Abschied' nehmen wollt, läßt er euch dann schweigend allein.
von Shanna
22.08.2018 15:33
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Der Fluch des Flussvaters

Borontempel

Aus dem Dunkel des Tempelinneren nähert sich leise und fast unbemerkt eine junge Geweihte Cosmas und Kheidarion, „Meine Herren … Was führt Euch in diesen Tempel? Wie kann ich Euch helfen?“ Die Arme in den weiten Ärmeln verschränkt, wartet sie ruhig auf Antwort.

Haus Andersin

Pherian gelangt durch eines der Fenster unbemerkt in das Haus zurück. Wie es sich herausstellt, wohl das Zimmer des Dieners (im OOC dazu der Plan). Daneben liegt die Küche mit der Hintertür in den Garten und einer Tür, die wohl in den Keller führen mag. Ansonsten finden sich unten noch zwei Gästezimmer und der Raum, in dem Muktar mit euch geredet hat.
von Shanna
19.08.2018 19:47
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Der Fluch des Flussvaters

Borontempel

Auf schnellen Wegen begeben sich Kheidarion und Cosmas zum Borontempel, nachdem klar ist, wann man sich wo wieder trifft. Die Boroninsel - zwischen Orkendorf und Fischerort – ist nicht leicht zu erreichen. Eine Landverbindung gibt es nicht und kaum ein Fischer findet sich bereit, jemand überzusetzen. Vor der großen Flut wurde Boron wohl mehr verehrt, doch jetzt wird wenn überhaupt, sein Name nur flüsternd ausgesprochen. Der Tempel selber, ein uralter finsterer Bau aus schwarzem Basalt, ist von den umliegenden Stadtteilen aus gut zu erkennen und kann einem durchaus einen Schauer über den Rücken jagen. Doch schließlich finden Cosmas und Kheidarion einen Fischer, der sie gegen entsprechendes Entgeld übersetzt und so betretet ihr schon bald geweihten Boden. Normalerweise werden die Toten hier ja verbrannt, doch bei suspekten Todesfällen bewahrt man sie in einem eigenen Raum auf. Allzu viele ‚frische‘ Leichen sind hier nicht zu finden, wird doch peinlich genau darauf geachtet, dass sie möglichst zeitnah verbrannt werden, schon um die Seuchengefahr zu mindern in der Stadt.

Hafen

Die Hafenmeisterin weiß nicht so ganz, was sie mit der Beschreibung Leonores anfangen soll, was man ihrem Gesicht auch ansieht. Da überzieht ein Lächeln das Gesicht der Hafenmeisterin, „Nun, vielleicht meintet Ihr ja auch den Herrn Andersin. Der ist Händler und Entdecker hier ansässig und besitzt ein Äffchen.“ – Hat sich der Tod noch nicht bis hierhin rumgesprochen? Verwunderlich. – Es scheint, als wäge die Hafenmeisterin ab, wem sie was erzählen kann oder soll. Doch ist wohl Leonore vertrauenswürdig und Fiana hält sich dezent im Hintergrund, so dass sie ein wenig näher rückt und man die leisere Stimme noch verstehen kann. „Man erzählt allerdings, dass die Geschäfte des Herrn Andersin normal weiterlaufen.“ - Hat man also doch schon vom 'Tod' des Herrn gehört. Während der Unterhaltung tritt ein fast 2 Schritt großer blonder Thorwaler durch die Tür in die Hafenmeisterei und schaut sich suchend um.

Haus Andersin

Pherian, ziemlich entnervt, weil das Hereinkommen sich schwieriger gestaltet, als er dachte, wandert um das Haus herum. Guckt hier – rüttelt dort – vorne ist nichts zu machen, ebenso wenig an der Hintertür, doch eines der Fenster hinten heraus ist nur angelehnt und dort kann man hinein.
von Shanna
05.08.2018 14:59
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Der Fluch des Flussvaters

Hafen

Bei Leonores ‚Erklärung‘ schaut die Hafenmeisterin etwas sparsam. „Mit einem Affen? Hier am Hafen?“ wobei der Tonfall besagt, dass dies hier häufiger vorkommt. „Einige Seeleute haben Äffchen. Aber einen Seemann werdet Ihr ja bestimmt nicht suchen, Euer Wohlgeboren?“ So ganz kann sie sich das denn nicht vorstellen, was eine Adelige mit einem Seemann ……

Haus Andersin


Nun da alles gesagt zu sein scheint, befindet ihr euch ziemlich schnell wieder vor der Tür des Hauses, welche hinter euch verschlossen wird. Noch unentschlossen über die weiteren Schritte steht ihr in dem kleinen Vorgarten, hört ihr die sich entfernenden Schritte Muktars von der Haustüre, ein lautes Klappern, wie als wenn eine Tür zufällt und dann Stille.
von Shanna
27.07.2018 22:30
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Der Fluch des Flussvaters

Hafen

Die Hafenmeisterin lächelt Leonore und Fiana immer noch an, allerdings hat ihr Blick jetzt etwas deutlich Fragendes: „Ja und wen sucht ihr denn, Euer Wohlgeboren?“ – Eine berechtigte Frage. – „Hier kommen eine Menge Leute vorbei.“

Haus Andersin

Auf Pherians Frage bemerkt wohl nur der genaue Beobachter eine angedeutet hochgezogene Augenbraue Muktars, dessen Stimme aber nichts Ungewöhnliches verrät als er antwortet. „Nun, wo man Bettler halt gemeinhin so findet in jeder Stadt.“ – Oh er weiß mehr! Das ist euch allen klar. Nur zu beweisen ist das jetzt nicht. Vielleicht sollte man Nachbarn befragen oder das Haus beobachten? - „In den schlechteren Vierteln.“ Setzt Muktar dann noch zu einer halbherzigen Erklärung an, doch das könnte natürlich auch der Trauer um seinen Herrn geschuldet sein. Auch wenn ihr euch sicher seid, dass dem nicht so ist.
von Shanna
22.07.2018 16:18
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Der Fluch des Flussvaters

Hafen

Leonore hat, wie es aussieht dann doch das richtige Gebäude gefunden, in das sie und Fiana dann auch eintreten. Der Geruch hier drinnen ist doch angenehmer als draußen an den Docks und die Frau hinter den langen Holztresen entpuppt sich als resolute, dralle aber dennoch freundliche Matrone. "Efferd zum Gruße! Maline Ogerbrecher, zu euren Diensten. Was kann die Hafenmeisterin denn für Euch tun?" fragt sie, mit für eine Frau ziemlich tiefen Stimme.

Haus Andersin

Muktar schaut drein, als würde er Cosmas Frage nicht so ganz verstehen. "Erkannt? Na er saß ja am Schreibtisch und hatte immer noch die gleiche Kleidung an, die ich ihm Morgens heraus gelegt hatte und die er tagsüber trug. Und zudem trug er auch seinen Siegelring. Wer sollte das denn sonst sein?" Fragend schaut Muktar in die Runde. "Zu dem Bettler kann ich nicht viel sagen, denn mein Herr hat mich immer mit Aufträgen in die Stadt geschickt, wenn der zugegen war. Nur einmal habe ich beim Weggehen gehört, wie er ihn mit 'Ulfdan' begrüßte."