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von Shanna
12.10.2018 15:28
Forum: Abenteuer & Reisen
Thema: Der Fluch des Flussvaters
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Der Fluch des Flussvaters

Gasse

Die Handbewegungen, die der Anführer macht kommen Leonore schon irgendwie bekannt vor, auch wenn sie sie nicht ‚übersetzen‘ kann, so doch zumindest als Atak einordnen. Nun gut, wer hat euch denn da gefunden? Doch wenn man sich in solche Viertel begibt, kann das schon vorkommen. Da Garulf und Leonore weiter am Reden interessiert scheinen, stellt sich der Anführer als Marek vor und schlägt einen besseren Ort als die Gasse zum Reden vor. Die Kaschemme um die Ecke hat eindeutig schon bessere Zeiten gesehen, doch läßt man euch dort in Ruhe eure Gespräche führen, auch wenn der ‚Duft‘ nicht der beste ist und eigentlich zum Würgen auffordert und Leonore sich fragt, ob sie sich hier überhaupt setzen mag. – Die Getränke in der Kaschemme sind für jeden deutlich erkennbar ‚verwässert‘ doch Marek sorgt dafür, dass die zweite Runde nicht gepanscht ist und sogar genießbar ausfällt. (Beziehungen sind halt alles.) – Die Antworten auf Garulfs Fragen kommen so ganz unbemerkt nebenbei und zwischen den Zeilen. 'Bei Muktar ist Vorsicht geboten – er tut alles für seinen Herren – Lebensschuld – genaueres kann man nicht sagen – Zordan hatte nach überall Kontakte, die seltsamer Weise trotz seines Todes noch immer nicht abgebrochen sind. Doch warum das so ist, kann man hier nicht sagen. Verwundert ist man in der Bettlergilde aber schon darüber. Und der Magister ist schon bekannt, aber eher als leicht wirr und ungefährlich.'

Kontor

Das Gesicht von Tepes bleibt weiterhin undurchschaubar – es könnte einem Boroni Ehre machen – und auch an der Stimme ändert sich bei seiner Antwort nichts, „Zu einem Erben kann ich nichts sagen. Da fragt Ihr besser den Notar des Herrn.“ Und als hätte er eure Gedanken gelesen, „Notar Eichenbichler im Orkendorf.“ - Wobei im Orkendorf ein seriöser Notar wohl eine Rarität darstellt, was man sich vielleicht als Händler denken kann. Oder Cosmas über andere Quellen schon mal gehört haben könnte.
von Shanna
10.10.2018 17:05
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Thema: Der Fluch des Flussvaters
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Der Fluch des Flussvaters

Kontor

Der Vergleich, den Cosmas zieht, scheint den Kontorverwalter irgendwie nicht zu beeindrucken, zumindest bleibt seine Miene unbeweglich ‚freundlich‘ fragend. Na, nicht jeder Scherz kommt an, wenn er überhaupt weiß was Scherze sind. Die Stimme dagegen bekommt bei seiner Antwort einen fast bedauernswert jammernden Tonfall. „Hach das tut mir aber leid, Handelsbeziehungen in diese Richtung hätte der Herr bestimmt gerne gepflegt. Was hätten Seine Wohlgeboren anzubieten? Aber leider ist der Herr gestern gemordet worden. Nun ja, das können Seine Wohlgeboren natürlich nicht wissen.“ Und so lamentiert er noch etwas weiter bevor er euch fragend anschaut. – Kann das ein wenig übertrieben sein? -

Verrufenes Viertel – Orkendorf

Enge Gassen, gesäumt von Bretterhütten und Häusern mit anderthalb Stockwerken, welche teilweise über die Gasse gebaut sind, bieten viele Möglichkeiten, sich zu verstecken. Auch halten sie den Gestank des Unrats größtenteils innerhalb des Viertels. Es reihen sich windschiefe Fachwerkbauten an Häuser mit halben Steingeschoß und Bretterhütten. Auch gibt es einige einsturzgefährdete mehrstöckige Mietsbaracken, die noch aus der Zeit vor der großen Flut stammen. Arme, Bettler, Katzen, Ratten und Hunde bevölkern die Straßen.
„Geschäft? Geschäft klingt immer gut.“ Meint die schnorrende Stimme zu Garulf und aus dem Schatten der Häuser lösen sich mehrere Gestalten, die als ‚allgemeines zerlumptes Bettlerpack‘ durch gehen könnten, sähe die ‚Kutte‘ des ‚Anführers‘ nicht eine Spur sauber aus, wie Leonore bemerkt. „Worum geht es denn?“ fragt der Anführer auf einmal ganz ohne Akzent nach, dabei aber immer euch Drei im Auge behaltend.
von Shanna
09.10.2018 15:08
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Der Fluch des Flussvaters

Kontor

Kontor1.JPG

Ein ältliches hageres Männchen mit einer Nickelbrille, Ärmelschonern, Stift hinter einem Ohr und Papieren in der Hand kommt auf euch zu, „Efferd Zum Gruße. Vlad Tepes, zu Euren Diensten, Euer Wohlgeboren. Ich bin hier der Leiter dies Kontors.“, schnarrt eine hohe Stimme euch an. – Wie ist er wohl dazu gekommen? Und bewegen die Arbeiter sich jetzt noch eine Idee schneller? – „Dringende Angelegenheiten? Womit kann ich Euch denn helfen?“ Graue Augen mustern euch beide eingehend und die Luft scheint sich trotz des leichten Lächelns des Kontor Vorstehers leicht abgekühlt zu haben.

Haus Andersin

Wegen Garulfs knackender ‚Grashalme‘ wird es im Haus plötzlich still, doch funktioniert ja das Verstecken ganz gut – wozu Mauervorsprünge doch gut sein können. Nach kurzer Zeit öffnet sich die Hintertür und der von Kheidorion und Cosmas beschriebene Moha Muktar tritt hindurch. Vorsichtig sieht er sich über die halbhohe Mauer des Gartens hinweg um, bevor er sich durch die Gartentür auf und davon macht. So haben Leonore, Fiana und Garulf nur die Chance: hinterher!
Die Verfolgung Muktars gestaltet sich nicht so einfach, wie vielleicht angenommen, ist Havena doch ziemlich verwinkelt, wenn man sich nicht so gut auskennt – auch ist der Moha wohl von Hause aus sehr vorsichtig. So geht es hierhin und dorthin, bis ihr euch mitten im verruchten Viertel Orkendorf befindet. Hier sind die Gerüche alles andere als angenehm und die engen, dunklen Gassen wimmeln von Ratten und Unrat. – Was bitte hat der Moha hier zu suchen? - geht es euch wohl durch den Kopf und Fiana hat ab und zu das Gefühl, sie müsse sich umdrehen. Von Muktar ist plötzlich nichts mehr zu sehen und so steht ihr etwas ratlos in einer Gasse. Ein paar Bettler recken euch ihre Hände entgegen, während einige andere Bewohner euch mißtrauisch beäugen. Hinter euch hört ihr plötzlich eine schnorrende Stimme, „Na, wat haben wir denn hier? En paar Fremde, die sich verlofen ham?“ ein dreckiges Lachen ertönt, das von den Gassenwänden widerhallt und es zeigt sich, dass in den Schatten der Häuser noch Gestalten sind.
von Shanna
07.10.2018 15:39
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Der Fluch des Flussvaters

Kontor

Der Weg führt Kheidarion und Cosmas mitten hinein in den hafennahen Stadtteil ‚Nalleshof‘, der geprägt wird von verwinkelten Gassen und geschäftigem Treiben und in manchen Straßen reiht sich Schenke an Taverne und alle sind gleich gut besucht. Hier hört man vielerlei Mundart und am Flussufer reiht sich Kontor an Kontor. So findet sich hier das gesuchte Haus, welches tatsächlich, scheinbar unbeeindruckt vom Tode des Hausherrn, ein reges Treiben zeigt.

Haus Andersin

Garulf, Leonore und Fiana begeben sich zum Haus des Toten, an dem angekommen alles friedlich und ruhig daliegt. Euer Klopfen an der Vordertür bringt keinen Erfolg. Neben dem Haus führt eine Gasse nach hinten, dorthin wo wohl die Hinterhöfe/Gärten sind. Auch in der Nachbarschaft ist alles ruhig – vielleicht zu ruhig? War da im Haus nicht ein Geräusch? – Leise und vielleicht weiter hinten in den rückwertigen Räumen?
von Shanna
06.09.2018 10:04
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Der Fluch des Flussvaters

Haus Rondra

Die Wirtin, eine ältliche Frau, bedenkt Garulf mit einem undefinierbarem Blick, meint dann aber freundlich, 'wenn der Herr es sich leisten könne, hätte sie noch ein Einzelzimmer'. Ansonsten nickt sie den anderen Ankömmlingen zu und scheucht die Schankmaid los.
Jene nimmt mit einem strahlenden Lächeln in Richtung Cosmas dann die Bestellungen auf, "Was darf es denn sein, die Herrschaften?"
von Shanna
05.09.2018 10:54
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Der Fluch des Flussvaters

So machen sich Fiana, Leonore und Garulf zusammen auf den Weg zur Pension, ebenso wie Kheidarion und Cosmas. Pherian wollte sich ja im Haus des Toten umsehen und scheint wohl in eine Falle gelaufen zu sein, da er am vereinbarten Treffpunkt nicht erscheint. Doch ist es die Praiosstunde lange durch und so knurrt euch auch der Magen, als ihr in der Pension alle (bis auch Pherian) zusammen trefft.
von Shanna
04.09.2018 11:00
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Der Fluch des Flussvaters

Untersuchung der Leiche

Das Erste, was an der Leiche sehr augenfällig ist, ist der eingeschlagene Schädel, der anscheinend mit einem stumpfen Gegenstand bearbeitet wurde. Man muss schon recht kräftig zuschlagen, um solche Verletzungen zu erzeugen. Das Gesicht ist fast komplett unkenntlich und augenscheinlich wurden ihm von vorne und von hinten Schläge verpasst. Eingetreten ist der Tod wohl in der letzten Nacht und eurer gemeinsamen Aufmerksamkeit entgeht nicht, dass der Tote an den Fingern Schwielen aufweist, wie man sie eher bei der hart arbeitenden Bevölkerung, wie zum Beispiel Hafenarbeitern und nicht unbedingt bei Händlern findet. Wobei die Kleidung, die der Tote trägt, sehr wohl die eines Händlers sein kann. Sie ist relativ gut und auch gut gepflegt. Der Geweihte, der euch in den Raum führte, erklärte auch noch, dass die Verbrennung für den nächsten Morgen angesetzt ist.
von Shanna
01.09.2018 20:41
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Der Fluch des Flussvaters

Borontempel - Kheidarion und Cosmas

Der junge Geweihte schaut, nun ja, leicht skeptisch könnte man meinen, doch sagt er nichts zu Cosmas Rede - denkt er sich wohl seinen Teil. "Nun, da habt ihr Glück. Folgt mir." - Ja, sie sind hier sparsam mit Worten. - Und ohne ein Weiteres führt er euch in einen düsteren Raum mit einigen Tischen auf denen wohl die Toten - 3 an der Zahl - unter Tüchern liegen. Da ihr aber ja 'Abschied' nehmen wollt, läßt er euch dann schweigend allein.
von Shanna
22.08.2018 15:33
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Der Fluch des Flussvaters

Borontempel

Aus dem Dunkel des Tempelinneren nähert sich leise und fast unbemerkt eine junge Geweihte Cosmas und Kheidarion, „Meine Herren … Was führt Euch in diesen Tempel? Wie kann ich Euch helfen?“ Die Arme in den weiten Ärmeln verschränkt, wartet sie ruhig auf Antwort.

Haus Andersin

Pherian gelangt durch eines der Fenster unbemerkt in das Haus zurück. Wie es sich herausstellt, wohl das Zimmer des Dieners (im OOC dazu der Plan). Daneben liegt die Küche mit der Hintertür in den Garten und einer Tür, die wohl in den Keller führen mag. Ansonsten finden sich unten noch zwei Gästezimmer und der Raum, in dem Muktar mit euch geredet hat.
von Shanna
19.08.2018 19:47
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Der Fluch des Flussvaters

Borontempel

Auf schnellen Wegen begeben sich Kheidarion und Cosmas zum Borontempel, nachdem klar ist, wann man sich wo wieder trifft. Die Boroninsel - zwischen Orkendorf und Fischerort – ist nicht leicht zu erreichen. Eine Landverbindung gibt es nicht und kaum ein Fischer findet sich bereit, jemand überzusetzen. Vor der großen Flut wurde Boron wohl mehr verehrt, doch jetzt wird wenn überhaupt, sein Name nur flüsternd ausgesprochen. Der Tempel selber, ein uralter finsterer Bau aus schwarzem Basalt, ist von den umliegenden Stadtteilen aus gut zu erkennen und kann einem durchaus einen Schauer über den Rücken jagen. Doch schließlich finden Cosmas und Kheidarion einen Fischer, der sie gegen entsprechendes Entgeld übersetzt und so betretet ihr schon bald geweihten Boden. Normalerweise werden die Toten hier ja verbrannt, doch bei suspekten Todesfällen bewahrt man sie in einem eigenen Raum auf. Allzu viele ‚frische‘ Leichen sind hier nicht zu finden, wird doch peinlich genau darauf geachtet, dass sie möglichst zeitnah verbrannt werden, schon um die Seuchengefahr zu mindern in der Stadt.

Hafen

Die Hafenmeisterin weiß nicht so ganz, was sie mit der Beschreibung Leonores anfangen soll, was man ihrem Gesicht auch ansieht. Da überzieht ein Lächeln das Gesicht der Hafenmeisterin, „Nun, vielleicht meintet Ihr ja auch den Herrn Andersin. Der ist Händler und Entdecker hier ansässig und besitzt ein Äffchen.“ – Hat sich der Tod noch nicht bis hierhin rumgesprochen? Verwunderlich. – Es scheint, als wäge die Hafenmeisterin ab, wem sie was erzählen kann oder soll. Doch ist wohl Leonore vertrauenswürdig und Fiana hält sich dezent im Hintergrund, so dass sie ein wenig näher rückt und man die leisere Stimme noch verstehen kann. „Man erzählt allerdings, dass die Geschäfte des Herrn Andersin normal weiterlaufen.“ - Hat man also doch schon vom 'Tod' des Herrn gehört. Während der Unterhaltung tritt ein fast 2 Schritt großer blonder Thorwaler durch die Tür in die Hafenmeisterei und schaut sich suchend um.

Haus Andersin

Pherian, ziemlich entnervt, weil das Hereinkommen sich schwieriger gestaltet, als er dachte, wandert um das Haus herum. Guckt hier – rüttelt dort – vorne ist nichts zu machen, ebenso wenig an der Hintertür, doch eines der Fenster hinten heraus ist nur angelehnt und dort kann man hinein.
von Shanna
05.08.2018 14:59
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Der Fluch des Flussvaters

Hafen

Bei Leonores ‚Erklärung‘ schaut die Hafenmeisterin etwas sparsam. „Mit einem Affen? Hier am Hafen?“ wobei der Tonfall besagt, dass dies hier häufiger vorkommt. „Einige Seeleute haben Äffchen. Aber einen Seemann werdet Ihr ja bestimmt nicht suchen, Euer Wohlgeboren?“ So ganz kann sie sich das denn nicht vorstellen, was eine Adelige mit einem Seemann ……

Haus Andersin


Nun da alles gesagt zu sein scheint, befindet ihr euch ziemlich schnell wieder vor der Tür des Hauses, welche hinter euch verschlossen wird. Noch unentschlossen über die weiteren Schritte steht ihr in dem kleinen Vorgarten, hört ihr die sich entfernenden Schritte Muktars von der Haustüre, ein lautes Klappern, wie als wenn eine Tür zufällt und dann Stille.
von Shanna
27.07.2018 22:30
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Der Fluch des Flussvaters

Hafen

Die Hafenmeisterin lächelt Leonore und Fiana immer noch an, allerdings hat ihr Blick jetzt etwas deutlich Fragendes: „Ja und wen sucht ihr denn, Euer Wohlgeboren?“ – Eine berechtigte Frage. – „Hier kommen eine Menge Leute vorbei.“

Haus Andersin

Auf Pherians Frage bemerkt wohl nur der genaue Beobachter eine angedeutet hochgezogene Augenbraue Muktars, dessen Stimme aber nichts Ungewöhnliches verrät als er antwortet. „Nun, wo man Bettler halt gemeinhin so findet in jeder Stadt.“ – Oh er weiß mehr! Das ist euch allen klar. Nur zu beweisen ist das jetzt nicht. Vielleicht sollte man Nachbarn befragen oder das Haus beobachten? - „In den schlechteren Vierteln.“ Setzt Muktar dann noch zu einer halbherzigen Erklärung an, doch das könnte natürlich auch der Trauer um seinen Herrn geschuldet sein. Auch wenn ihr euch sicher seid, dass dem nicht so ist.
von Shanna
22.07.2018 16:18
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Der Fluch des Flussvaters

Hafen

Leonore hat, wie es aussieht dann doch das richtige Gebäude gefunden, in das sie und Fiana dann auch eintreten. Der Geruch hier drinnen ist doch angenehmer als draußen an den Docks und die Frau hinter den langen Holztresen entpuppt sich als resolute, dralle aber dennoch freundliche Matrone. "Efferd zum Gruße! Maline Ogerbrecher, zu euren Diensten. Was kann die Hafenmeisterin denn für Euch tun?" fragt sie, mit für eine Frau ziemlich tiefen Stimme.

Haus Andersin

Muktar schaut drein, als würde er Cosmas Frage nicht so ganz verstehen. "Erkannt? Na er saß ja am Schreibtisch und hatte immer noch die gleiche Kleidung an, die ich ihm Morgens heraus gelegt hatte und die er tagsüber trug. Und zudem trug er auch seinen Siegelring. Wer sollte das denn sonst sein?" Fragend schaut Muktar in die Runde. "Zu dem Bettler kann ich nicht viel sagen, denn mein Herr hat mich immer mit Aufträgen in die Stadt geschickt, wenn der zugegen war. Nur einmal habe ich beim Weggehen gehört, wie er ihn mit 'Ulfdan' begrüßte."
von Shanna
13.07.2018 01:48
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Der Fluch des Flussvaters

Ja da scheint Muktar in seinem Element. " Die beiden sind des Öfteren zusammen auf Expeditionen gegangen. Bei der letzten allerdings war der Magister nicht mit dabei, nur seine Wohlgeboren Henricus von Rommilys, ein gemeinsamer Bekannter, welcher verstarb." - Nun der Magister bezeichnete ihn eher als Freund. - "Oft war mein Herr Geldgeber, doch reiste er gerne auch mit."
von Shanna
12.07.2018 22:04
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Der Fluch des Flussvaters

Haus Andersin

Leicht entsetzt (vielleicht auch nur gespielt) antwortet Muktar, "Meinem Herrn wurde der Schädel eingeschlagen. Das blutet schon ordentlich." - Ja, da war doch was. Hieß es nicht, das Gesicht sei nicht mehr zu erkennen gewesen? - "Oh ja, der Herr ist schon im Borontempel und wird morgen verbrannt." - Ups, das ging jetzt aber schnell. - "Es war natürlich unordentlich im Arbeitszimmer und auf dem Schreibtisch."
von Shanna
12.07.2018 12:40
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Der Fluch des Flussvaters

Haus Andersin

„Nun, ich hatte den Abend frei und verbrachte ihn in einer Taverne. Deshalb habe ich auch keinen Lärm hören können, wenn es denn welchen gegeben hat. Als ich sehr spät oder eher früh zurückkam, war im Haus alles ruhig und so wie immer, so begab ich mich zu Bett. Als ich dann den Herrn am nächsten Morgen wecken wollte, war er nicht in seinem Bett. Als ich schließlich im Arbeitszimmer nachsah, fand ich die Leiche, wie gesagt und habe die Garde geholt. Auf die Fenster habe ich dabei nicht geachtet.“ - Wolltet ihr das jetzt alles wissen? -
von Shanna
12.07.2018 10:40
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Der Fluch des Flussvaters

Haus Andersin

Nachdem sich beide nicht vorstellen, ernten sie zumindest eine hochgezogene Augenbraue und bleiben in Muktars Beachtung. "Nun, ...." erklärt er fast so freundlich, als spräche er zu einem Kinde, ".... da ich nicht im Raum zugegen war, als mein Herr den Magister empfing, sondern unten in der Küche, konnte ich nicht vernehmen, worüber die Beiden stritten." - Wenn dem so ist, stimmt das natürlich. - "Und natürlich habe ich noch einmal nach dem Herrn gesehen, bevor ich das Haus verließ. Einfach so zu gehen, wer macht das denn?" - Nun darüber scheint er ehrlich entrüstet. - Dann denkt er nach, bevor er Kheidarions Frage beantwortet. "Hm, ungewöhnlich? Hm, da war in letzer Zeit immer mal wieder so ein Bettler hier in der Straße, doch mein Herr sagte, ich solle mir keine Gedanken machen." - Bettler in dem Viertel sind dann schon eher ungewöhnlich. -
von Shanna
10.07.2018 12:50
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Der Fluch des Flussvaters

Hafen

Im Südhafen, den die meisten Schiffe, die Havena anlaufen, anlaufen, findet man die Niederlassungen der Lotsengilden, mehrere Werften, die größten Lagerhäuser der Stadt, die Zollbrücke und dort nebenan auch die Hafenmeisterei für den Südhafen. Jeder der drei Häfen Havenas (Seehafen, Südhafen und Binnenhafen) hat seine eigene Hafenmeisterei. Dort werden die Schiffsregister geführt, Hafengebühren kassiert und Passagen gebucht. Nach ein wenig suchen finden Fiana und Leonore das ansehnliche Steingebäude der Hafenmeisterei, in dem selbst auch reger Betrieb herrscht …..

Haus Andersin

Muktar nickt unmerklich zu Pherians Worten – vielleicht hat er den Namen wirklich schon mal gehört – schaut aber immer noch fragend zu Cosmas und Kheidarion, die keinerlei Anstalten machen, sich vorzustellen. Ob er jetzt annimmt, daß die Beiden zu Pherian gehören oder nicht, bleibt verborgen, aber zumindest läßt er sie nicht vor der Tür stehen, hat aber ein wachsames Auge auf beide. Bei seiner beeindruckenden Größe und Statur, ist man auch bestens beraten, vorsichtig zu sein.
„Nun denn folgt mir bitte.“ Er führt euch dann, nachdem die Tür wieder geschlossen wurde in den ersten Raum auf der rechten Seite und heißt euch Platz nehmen. „Ihr habt Fragen? Dann meint ihr also, der Magier sei nicht der Schuldige?“ beginnt er dann das Gespräch. Völlig entspannt (wirklich völlig entspannt?) lehnt sich Muktar auf seinem Stuhl zurück, die Stimme von Trauer schwer, wenn er die Geschichte erzählt und aufgebracht, wenn es um den Magister geht. „Über Nacht war ich nicht im Haus zugegen. Der Herr benötigte meine Dienste nicht. Am Morgen fand ich ihn dann oben im Arbeitszimmer erschlagen an seinem Schreibtisch sitzend und verständigte daraufhin sofort die Stadtwache. Am Abend allerdings ließ ich diesen Magier zu Herrn Andersin. Bei dem Gespräch war ich nicht dabei, doch konnte man irgendwann den Streit bis hinunter in die Küche hören. Und kurze Zeit später stürmte der Magier wutentbrannt aus dem Haus.“ damit endet Muktars Rede erst einmal und er mustert euch ebenso, wie ihr ihn.
von Shanna
30.06.2018 23:41
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Der Fluch des Flussvaters

Haus Andersin

Muktar schaut ob des ‚Geschwafels‘ ein wenig genervt oder auch irritiert, doch dann kommt in einem beeindruckendem Bass die Frage, „Und wer wünscht Antworten auf Fragen?“ – Nun das ist durchaus berechtigt, denn ihr habt euch nicht vorgestellt und in Anbetracht der Situation könnte da ja auch der Mörder vor der Türe stehen.
von Shanna
29.06.2018 00:52
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Der Fluch des Flussvaters

Haus Andersin

Hinein in die Bewunderung der Architektur und der Umgebung öffnet sich die Haustür und ein etwa zwei Schritt großer, glatzköpfiger Moha steht vor euch. Leicht verwundert schaut er auf die Versammlung vor seiner Tür. Auch kann man bei aufmerksamer Beobachtung bemerken, dass hinter den Fenstern der anderen Häuser neugierige Leute zuschauen. „Ja?“ kommt es gedehnt von dem Moha.
Muktar.jpg

Hafen

Im Hafen herrscht geschäftiges Treiben waren Personen und Waren aus aller Herren Länder. Bunt gemischt ist das Volk und auch die Gerüche. Für Leonore ist das eher normal, während Fiana schon mit dem Lärm und dem Gewühle ihre Probleme hat. Doch gibt es auch hier und dort so etwas wie Marktstände, wo man Kundschaft und Fragen nicht abgeneigt wäre.
von Shanna
24.06.2018 17:00
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Der Fluch des Flussvaters

Zordan Andersins Haus

Das Haus liegt im kleinbürgerlichem Viertel Unterfluren, wo sich gutverdienende Handwerker und Händler niedergelassen haben. Diejenigen, die es zu echtem Wohlstand gebracht haben, bewohnen hier sogar Villen mit großzügigen Gärten und einer Schar von Dienstboten. In Unterfluren wohnen auch viele Zugezogene, so kann man hier auch den zwergischen Schmied, wie den horasischen Glasbläser und den nivesischen Bogenbauer antreffen.
Das Haus selber ist ein schmales, zweistöckiges Fachwerkhaus, welches rechts und links an identische Wohnhäuser grenzt und auf den ersten Blick nur eine Tür zur Straße offenbart. Nach hinten hinaus befindet sich noch ein kleiner, aber kaum gepflegter Garten mit einem Plumpsklo, einem kleinen Kräuterbeet und ein Apfelbaum. Über eine niedrige Mauer kommt man links und rechts in die Nachbargärten, die von ähnlicher Größe sind, und am anderen Ende in einen kleinen, unbelebten Fußweg zwischen den Hinterhöfen.

Hafen

Der Weg von der Pension führt zu Anfang für beide Gruppe noch in die gleiche Richtung , doch dann begeben sich Fiana und Leonore nach rechts durch den Nalleshof zum Hafen. Dort in den Gassen des Nalleshofs hört man allerlei verschiedenste Sprachen, denn dort wimmelt es geradzu von Seeleuten. Hier steht auch das Haus der Efferdbrüder, deren Bund in Havena gegründet wurde. Ebenso findet man hier den erst 1016 BF eingeweihten Ingerimm-Tempel, das jüngste Gotteshaus der Stadt.
Über eine Brücke würde man dann noch den ‚Südhafen‘ erreichen, der die Funktion, des bei der Großen Flut untergegangenen ‚Alten Hafens‘ übernommen hat.
von Shanna
17.06.2018 16:15
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Der Fluch des Flussvaters

Nach einigem Herumsuchen und Tasten findet Kheidarion den kleinen Hebel und somit das Geheimfach in der Truhe des Magisters. Viel ist dort allerdings nicht zu finden doch immerhin zeiht er ein zusammengefaltetes Pergament hervor, welches beim entfalten das Bild einer Maske zeigt.
Maske.jpg
von Shanna
31.05.2018 13:44
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Der Fluch des Flussvaters

Während der Unterhaltung schaut sich Pherian aufmerksam im Zimmer um und bemerkt am Fensterrahmen Kratzspuren, wie von kleinen Krallen und am unter dem Fenster befindlichen Spalier, einige abgeknickte Ästchen.
von Shanna
19.05.2018 14:46
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Der Fluch des Flussvaters

Nach dem Rauswurf aus dem Gefängnis steht dann als nächstes der Ortstermin im Zimmer des Magisters an, um vielleicht das Bild der Maske oder Spuren des Briefes zu finden.

Pension ‚Rondra‘ – Zimmer des Magisters

Das Zimmer des Magisters, im ersten Stock, hat eine zerstreute Unordnung, bei der nicht klar ist, ob sie das kreative Chaos des Magisters ist, oder von der Durchsuchung der Wachen herrührt. Hier noch Spuren finden zu wollen mag spannend werden.
Eines der beiden Fenster ist nur angelehnt und man könnte auf die Idee kommen, der Brief sei vielleicht hinaus geweht und der Magister würde das nur nicht mehr erinnern, doch herrschte letzte Nacht Windstille, so dass das keine Option ist. – Außer dem Bett einem Tisch, auf dem die Waschschüssel steht, einem Hocker, befinden sich in dem Raum noch zwei Truhen, von denen der Magister auch gesprochen hatte.
von Shanna
16.05.2018 23:42
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Der Fluch des Flussvaters

Sich unsicher, ob er jetzt von Pherian angesprochen wurde, antwortet der Magister einfach noch, "Anscheinend gibt es zwei Morde, die zusammen hängen." und Fiana hält er kurz zurück, bevor sie mit den anderen nach draußen geht, "Ach Kindchen, es hat irgendeinen Sinn, wohin einen das Schicksal bringt. Wenn alles vorbei ist, zeige ich Dir mein Haus in Kyndoch - der Garten dort ist wirklich sehr schön."
von Shanna
16.05.2018 19:55
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Der Fluch des Flussvaters

Zelle des Magister

Es war also doch kein Traum, sie sind noch da. – So kommt dann ein ‚Ähm Ja‘ …. und ‚wie schön‘ und ein Nicken auf Kheidarions Ausführungen. – Was wollen die eigentlich alle hier? Das ist ja wie auf einer Adelsversammlung. – „Was interessiert mein Haus in Kyndoch?“ das hat er jetzt wirklich laut gesagt. Irgendwie hilflos schaut der Magister Fiana an, die Einzige, die ihm nicht irgendwie unheimlich vorkommt. „Firun? Was ein wundersamer Gruß in einer großen Stadt.“ meint der Magister so völlig außerhalb der ganzen Konversationen, die da gerade laufen zu Fiana. „Ich wünschte, ich könnte auch wieder draußen sein …“ Aber da öffnet sich die Tür erneut und die Wache ‚bittet‘ euch jetzt alle Endgültig hinaus.
von Shanna
15.05.2018 17:47
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Der Fluch des Flussvaters

Völlig überfahren schaut sich der Magister die Szene wie ein Theaterstück an - ist das jetzt Realität? oder ein Witz? oder wachen alle gleich auf? - und dann kommt ein Räuspern aus seiner Ecke, "Das halte ich für eine gute Idee, aber ich habe nur ein Zimmer in der Pension. Mein Haus steht in Kyndoch." - Wenn jetzt alle verschwinden, war es sicherlich ein Traum. -
von Shanna
14.05.2018 19:46
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Der Fluch des Flussvaters

Wachstube - Kerker - Pherian - alle

So bringt der die Wache noch eine Person hinunter in die Zelle des Magisters und so langsam wird es eng und der Geruch dadurch nicht besser. Erstaunt hält dert Magister in seiner Rede inne, als die Türe sich öffnet und Pherian eintritt und sich dahinter wieder verschließt. "Sagt wenn ihr wieder hinaus wollt." meint die Wache im Gehen noch. Dann herrscht erst einmal Stille.
von Shanna
12.05.2018 17:08
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Der Fluch des Flussvaters

Zelle des Magisters

"Aber es existiert doch!" - Wie kann man nur an den Worten von Henricus zweifeln! - Verärgert schüttelt Basilio den Kopf. "Wenn Henricus das sagt, dann gibt es das Artefakt auch. Außerdem hat er seinem Brief eine Zeichnung der Maske beigefügt. Die kann ich Euch gerne zeigen." - Ach da war ja was, warum das jetzt nicht geht. - "Also wenn ich diesen ungastlichen Ort wieder verlassen habe.", meint Basilio dann schon wieder ruhiger. "Oder nein ..." dann winkt er alle näher heran, denn vielleicht habe die Wände ja hier Ohren, "In der Truhe in meinem Zimmer ist ein Geheimfach, da bewahre ich die Zeichnung auf." - Warum er da nicht auch den Brief hineintat, bleibt wohl des Magisters Geheimnis.
von Shanna
12.05.2018 15:45
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Der Fluch des Flussvaters

Wachstube - Pherian

"Halt!" donnert der Hauptmann und so schnell hätte man eine Reaktion von Bregelsaum gar nicht zugetraut, wie er sich Pherian in den Weg stellt. "Ihr könnt dort nicht einfach alleine hinunter. Da könnte ja jeder kommen. Merwin!" er winkt einer bulligen Wache, welche sofort neben ihm steht, "Bring diesen 'Herren' hinunter zum Magister und pass mir ja gut auf." Dann tritt er zur Seite und Pherian kann, eskortiert, hinunter in den Zellentrakt.