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von Tjorse
20.06.2018 12:06
Forum: Sonstige Bewertungen & Diskussionen
Thema: Bewerten ohne das Produkt zu kennen
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Bewerten ohne das Produkt zu kennen

Dingens hat geschrieben:
20.06.2018 11:48
Trotzdem halten sich die meisten Besucher an diese Regeln und tragen damit zum Erhalt des Schutzgebiets bei.
Nur um das klarzustellen, auch ich bin der Meinung, das ich mich an die Regeln halte, denn ich interpretiere "kennen" anders als du es tust. Ich kenne das Produkt gut genug um sine negative Kaufentscheidung zu treffen. Ich kenne es nicht gut genug, um eine rezension des Inhalts zu schreiben. Ich interpretiere mein "kennen" als ausreichend, um eine stumpfe 1-5 Bewertung abzugeben und ich wäre ehrlich überrascht, wenn sich mein erster Eindruck von WdV ändern würde, sollte ich jemals Gelegenheit bekommen (und gezwungen sein) es durchzulesen.
von Tjorse
20.06.2018 11:20
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Hotzenplotz hat geschrieben:
20.06.2018 11:13
Ich kann mir gerade weder eine Dienstleistung noch ein Produkt vorstellen, dass anhand von Herstellerinformationen ausreichend bewertbar wäre. Allein weil "Herstellerinformationen" meistens "Werbung" bedeutet.
Jein... ich selbst würde auch niemals Werbung als ausreichend ansehen, um ein Produkt als positiv zu bewerten. Wenn aber die Werbung schon so schlecht ist, das ich mir denke "was ist denn das für ein Mist", dann ist die Wahrscheinlichkeit, das ich Geld ausgebe um einen "besseren Eindruck" von dem Produkt zu bekommen gleich Null. Und wenn ich in einem Game-Laden meiner Wahl neben meinem Kumpel stehe und der das Produkt in Händen hält, kurz durchblättert und es kaufen will, würde ich ihn auf Basis der schlechten Werbung warnen. Wenn er es dann immer noch kaufen will, ist das okay. Wenn er daraufhin die "beworbenen" Stellen genauer anschaut und selbst sagt "boah, was für ne Grütze" und das Werk wieder ins Regal stellt, ist vielleicht der Ladeninhaber sauer auf mich... aber das ist eben genau das, was ich unter so einer oberflächlichen Bewertung verstehe.
von Tjorse
20.06.2018 10:43
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Hotzenplotz hat geschrieben:
20.06.2018 10:06
dass eine Bewertung nur anhand von Hörensagen
Können wir den Begriff Hörensagen mal langsam ad acta legen bitte? Niemand in diesem Thread hat vorgeschlagen, das eine Bewertung auf Basis von Hörensagen, also Informationen aus rein zweiter Hand, irgendwie legitime Basis für eine Bewertung sind. Das ihr das immer wieder mit rauskramt hilft dieser Diskussion in keiner Weise.

Die Informationen, die der Hersteller vorab herausgibt, kann man ja wohl kaum als Hörensagen bezeichnen. Sie sind Teile des Originalproduktes aus erster Hand.
von Tjorse
20.06.2018 09:43
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Dingens hat geschrieben:
20.06.2018 09:34
Wie viel? Musst du selbst wissen.
Jein... denn wenn für mich ausreicht, das ich die Werbung des Herstellers lese und anschaue und darauf eine oberflächliche Bewertung anhand einer oberflächlichen Kenntnis mache, reicht das ja eben nicht, sonst hätten wir diese ganze Diskussion hier ja nicht :) Und nochmal: Ich habe zu keinem Zeitpunkt behauptet, das meine Kenntnis des Produkts ausreicht, um eine Bewertung oder Rezension zu schreiben. Meine oberflächliche Kenntnis reicht meiner Meinung nach nur für eine oberflächliche "Gefällt mir vs. gefällt mir nicht" Bewertung.. dafür reichen meiner Meinung nach aber eben genau die oberflächlichen Kenntnisse auch aus.

Aber okay, offensichtlich ist es erwünscht, das nur Käufer ein Produkt bewerten, denn anders ist es kaum zu erreichen, das man das Produkt mehrere Stunden lang testet (so lange kann man in keinem mir bekannten Laden ein Buch, das man noch nicht gekauft hat, "anlesen"). Ist natürlich eine legitime Forderung. Finde ich persönlich nicht sinnvoll, aber ich mache ja nicht die Regeln.
von Tjorse
20.06.2018 09:07
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Dingens hat geschrieben:
20.06.2018 08:42
Und für mich heißt "kennen" eben mehr als nur eine fünfseitige Leseprobe oder Hörensagen aus dem Forum von anderen Nutzern.
Und damit jetzt zum dritten mal die ausdrückliche Frage an dich, ab wann eine Bewertung legitim ist in deinen Augen. Wieviel muss man deiner Meinung nach mindestens vom Produkt gelesen haben, bevor man es "kennt"?
von Tjorse
18.06.2018 10:24
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Dingens hat geschrieben:
18.06.2018 09:14
Hier stimme ich zu, die Sterne-Bewertung kann nur ein erster Indikator sein. Aber ich denke der Anspruch des Forums war bisher und sollte auch weiterhin sein, dass ausschließlich Bewertungen abgegeben werden sollen, die auf ausreichender Kenntnis des Produkts beruhen.
Wenn das der Anspruch ist, dann sollte man sich von der Möglichkeit einer reinen Punktbewertung verabschieden und zumindest zu einer Punktbewertung mit Begründung bewegen (wie z.B. bei Steam... Angabe über die Zeit, die mit dem Produkt verbracht wurde, keine Bewertung ohne Textbeitrag). (Nochmal die Frage: Was genau ist "ausreichende" Kenntnis des Produkts?)

Wenn ein Produkt ohne solche Bewertungen 3,5 von 5 Sternen hat, bringt das auch nicht mehr als einen oberflächlichen generellen Eindruck, den anderen Menschen, die man mit Masse nicht persönlich kennt, von dem Produkt haben. Man erfährt in keiner Weise davon, warum jemand 1 oder 5 oder 3 Sterne gegeben hat. Für den einen mag es das wichtigste für DSA überhaupt sein, das man seinem Char endlich regelgerecht unterschiedliche sexuelle Vorlieben geben kann, ohne das man dabei die Freiheit einer individuellen Rollenspieldarstellung bemühen muss, und er gibt dafür 5 Punkte. Andere geben genau dafür 1 Punkt, weil sie das für das überflüssigste halten, was für DSA je gedruckt wurde. Ohne einen begleitenden Text erfährt niemand jemals, wie es zu diesen beiden Bewertungen kam und somit ist das ohne Aussage.

Wenn man zudem verlangt, das man das Produkt weitestgehend gelesen haben muss, damit man eine Bewertung treffen kann, werden 1 und 2 Stern Bewertungen automatisch unterdrückt, und 4-5 Bewertungen werden bevorzugt. Es ist nunmal menschlich, das man etwas, was einem nicht gefällt, nicht bis zum Ende durchliest, nur weil es für eine "fundierte" Bewertung angeblich zwingend notwendig ist. Wer auf den ersten 100 Seiten (oder den ersten 2-3 Kapiteln, die auf Basis des Inhaltsverzeichnisses rausgepickt wurden) schon erkennt, das er den Schreibstil, das Thema, die Regeln überhaupt nicht mag, darf die Entscheidung treffen.. "Dieses Produkt ist nichts für mich, nach meiner persönlichen Bewertung ist es nur 1-2 Punkte wert."... und es ist absoluter Unsinn, zu verlangen, das diese Person sich weiter durch "den Mist" quält, nur damit ein anderr Forenuser sich nicht darüber echauffiert, das die Bewertung ohne Kenntnis des ganzen Produkts abgegeben wurde.
Gleichsam ist jeder, der die Zeit aufwendet, das Produkt komplett zu lesen, ganz offensichtlich genug am Produkt interessiert, um es eben bis zu Ende zu lesen.
Somit würde die Vorschrift "man muss insgesamt mindestens X% des Produkts gelesen haben, bevor man eine simple 1-5 Bewertung abgeben darf" automatisch die Skala in den positiven Bereich verschieben. Für Werbestrategen ist das sicher eine gute Idee, aber für den Endkunden bringt das wieder mal gar nichts, insbesondere dann nicht, wenn man sich auf Basis der Bewertung dann zum Kauf entscheidet und zu den 1-Punktern gehört und sich dann fragt, wie dieser Mist denn bitte 4-5 Punkte kriegen konnte.

Ein Buch, das ich vor vielen Jahren mal im Urlaub lesen wollte, habe ich nach dem ersten Drittel weggelegt, weil ich es als Qual empfand, es zu lesen. Ich habe es immer noch im Regal liegen, und ich habe ihm auch eine zweite Chance gegeben, bei der ich dann fast bis zur Hälfte kam. Auf Basis dieser Erfahrung erlaube ich mir, jedem meiner Freunde davon abzuraten, das Produkt zu kaufen. Allenfalls würde ich das Buch verschenken, damit derjenige selbst seine Zeit damit verschwenden kann, aber mit dem Warnhinweis, das ich es so schlecht fand, das ich es nicht durchgelesen habe. Wenn mir der Freund dann hinterher sagt "Hättest du es mal zuende gelesen, das wird auf den letzten 100 Seiten echt spannend und der ganze Wirrwar vom Anfang wird aufgeklärt", dann ist das eine andere Bewertung, und die kann eventuell dazu führen, das ich dem Produkt eine dritte Chance gebe... das ist ja mit WdV auch noch möglich. Ein Bekannter von mir hat es sich gekauft, er sagt aus Jux und ich warte darauf, das er die Zeit hat, es durchzulesen. Wenn er dann zu einem Ergebnis von 4-5 Punkten kommt, dann muss ich meine Meinung von 1 überdenken. Sollte er aber auch 2-3 Punkte vergeben, dann hake ich das ab als 1 Punkt Inhalt, 1 Punkt "hihihi, Penistabelle" und 1 Punkt Selbstbetrug, weil man es gekauft hat und nicht zugeben will, das es schlecht ist.

Ich habe überspitzt geschrieben, das ich auf Basis der Tabelle schon den 1-Punkt im Kopf hatte... ich habe aber dennoch erst alle Teaser gelesen und wie oben schon erläutert handelt es sich bei Teasern um vom Hersteller ausgewählte "Köder". Wenn der Hersteller so blöd ist, als Köder nicht das schmackhafteste zu verwenden, dann hat er es verdient, schlecht bewertet zu werden von Leuten, denen der Köder nicht schmeckt. Auch das Video "lets Play mit WdV" habe ich mir angeschaut (bis es mir einfach zu albern wurde).

Was natürlich nicht gemacht werden sollte, ist z.B. eine Bewertung auf Basis dieses Threads abzugeben ohne irgendwas von WdV gelesen zu habe, denn das wäre kein Eindruck aus erster Hand.
von Tjorse
17.06.2018 22:37
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Dingens hat geschrieben:
14.06.2018 17:48
Ich bewerte dann jetzt auch Restaurants nach der außen hängenden Speisekarte,
Nun den Punkt greife ich dann gerne mal auf... Die "Speisekarte" ohne überhaupt etwas zu essen, dürfte dann wohl das Cover eines Buchs und der Klappentext sein. Da stimme ich dir zu, auf der Basis sollte man keine Bewertung durchführen.

Aber um das Beispiel mal weiter zu treiben... selbst um einen Michellin-Stern zu bekommen, essen die Tester dafür nicht jedes Gericht der Speisekarte, sondern eine Auswahl. das würde ja nach deiner Argumentation nicht ausreichen, denn nur weil die Ente gut war, kann man daraus keinerlei Rückschlüsse auf den Lachs machen, oder? Und dabei sucht sich der Tester wenigstens selbst aus, was er testet. In Analogie zum Crowdfunding von WdV könnte der Koch dem Tester auch sein Parade-Produkt vorsetzen, in der Hoffnung, zu beeindrucken.

Was machst du bei einem Buch, das 500 Seiten stark ist und in den ersten 200 seiten dir so wenig gefallen hat, das du beschliesst es nicht weiter zu lesen? Nach deiner Argumentation dürfte man dann ja noch nichts dazu sagen, denn man hat ja nur einen Ausschnitt von weniger als 50% gelesen.

Als Beispiel nehme ich da gerne WdZ, davon habe ich am meisten, aber nicht alles gelesen. Die Traditionen der Zaubertänzer, Schamanen und Schelme sind für mich einfach nicht interessant genug gewesen, daher habe ich sie nicht gelesen. Ich finde das Buch trotzdem gut, auf Basis der Anteile, die ich gelesen habe... dürfte diese Meinung aber deiner Argumentation nach hier nichtmal schreiben, weil das ja eine Bewertung wäre, ohne das vollständige Produkt gelesen zu haben?

Wo ziehst du die Grenze? Wieviel muss man als nicht-kommerzieller User von einem Produkt gelesen haben, bis man deiner Meinung nach ein Urteil fällen UND öffentlich kundtun darf? Und wieso darf man denn überhaupt etwas bewerten, das ist schliesslich immer rein subjektiv. Zu einer wirklich objektiven Bewertung ist kaum ein Mensch in der Lage. Da wäre es dann doch am logicschsten, das man in einer Redaktionsrunde (nicht vom Hersteller!) das Produkt jeweils vollständig konsumiert und danach in einer Diskussionsrunde eine gewichtete Bewertung schreibt, aber dann auch bitte mit seitenlangen Erklärungen, wie es dazu kam.

Was wir hier machen, ist eine simple 1-5 Bewertung, die in keinem Fall mehr sein kann als ein algemeines "Barometer" für den Eindruck, den das bewertete Produkt bei den Nutzern gelassen hat. Wenn man das ungefiltert als Kaufentscheidung nimmt, macht man sowieso was falsch, denn das sollte immer nur ein weiteres Indiz sein, ob man eventuell vorher weitere Informationen einholen sollte, bevor man sein Geld zum Fenster rauswirft.
von Tjorse
14.06.2018 13:32
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Dingens hat geschrieben:
13.06.2018 13:30
Eine Handvoll Preview-Seiten reicht da m.E. auch nicht aus. Wenn ich Produkte nur aufgrund von Hörensagen bewerten lasse, ergibt das potentiell eine unkontrollierbare Echokammer
Wobei ein offizielles Preview ja nun wirklich nicht als Hörensagen bezeichnet werden kann.

Überall in der Welt wird mit Teasern, Previews, Leseproben und Werbung versucht, ein Produkt an den Käufer zu bringen. Die Käufer bilden sich eine Meinung auf Basis dieser Werbung, die ja unmittelbar vom Hersteller kommt und dementsprechend wohl kaum die schlechtesten Seiten eines Produkts aufzeigt.. habe ich jedenfalls in Werbung noch nie gesehen, das ein Hersteller auf die Fehler seines Produkts hinweist.

Diese zur Verfügung stehende Material ist also sowieso schon geschönt und gezielt darauf ausgelegt, eine positive Kaufentscheidung zu erreichen. Wenn man das aber dann schon schlecht findet, wieso sollte man das nicht bewerten dürfen?

Im ganz konkreten Fall WdV hätte mir persönlich schon eine einzige Seite gereicht (das Heldenblatt mit den sexuellen Vorlieben). Ich habe aber alle offiziellen Previews gelesen und das reicht, damit ich dem Produkt 1 von 5 Punkten gebe, denn das ist nunmal der erste Eindruck, den ich von dem Produkt habe. Für einen ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Wenn ich dann dazu im Forum mutmaßlich ernsthafte Diskussionen über die Größe der Geschlechtsmerkmale unterschiedlicher Rassen und/oder Kulturen lese, fasse ich mir an den Kopf und schüttel ihn dabei, aber das ändert an der Meinung zu dem Produkt auch nichts. Es hat sich auch in keiner Weise irgendwie angedeutet, das WdV wenigstens ein Kapitel enthält, das ich für mich für wertvoll für das Rollenspiel erachten würde... also hat doch da entweder jemand im Marketing 1x1 Kurs gepennt und aus versehen die schlechtesten Stücke vorgezeigt, um die guten Teile als "Überraschung" für den Käufer aufzuheben, oder das Produkt ist einfach für mich 1 Punkt wert.

Wenn man ein Online-Computerspiel veröffentlicht und am ersten Tag der Server nicht erreichbar ist, oder alle halbe Stunde nen Neustart macht, kann man auch nicht sagen "Wartet doch erstmal ab, bis ihr das Spiel wenigstens halb durch gespielt habt, bevor ihr es bewertet." es wird ganz einfach hunderte von 1 Stern/punkt/Herzchen/Daumen/Kaffeekannen hageln und das völlig zu Recht.

Und es geht hier ja auch nicht um vollständige Rezensionen, sondern eine einfache "Gefällt mir <-> Gefällt mir nicht"-Bewertung.
von Tjorse
10.06.2018 12:40
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Die Frage ist dann, wieviel eines Produkts muss man gelesen haben, bis es "erlaubt" ist, eine Bewertung dazu abzugeben? Für mich persönlich haben die Leseproben im Rahmen des Crowdfundings vollkommen ausgereicht um das Produkt für mich persönlich auf den Ablagestapel: rund (=Papierkorb) zu legen. Die weiteren Diskussionen hier im Forum zu dem Werk haben auch keinen positiven Eindruck hinterlassen.

Reicht das aber aus, um das Produkt zu bewerten? Kann ich nicht beurteilen, für mich reicht es jedenfalls aus, um das Produkt für mich zu bewerten.

Die Bücher WdH, WdS, WdZ, WdG, WdA, LC und ZBA besitze ich selbst. Keindes davon habe ich zu 100% gelesen, trotzdem würde ich mir anmaßen, sie zu bewerten, weil ich einen für mich relevanten Teil gelesen habe, der meine Kaufentscheidung im Nachinein unterstützt. Bei keinem der Produkte hatte ich das Gefühl "das Geld hätte ich mir besser sparen können/sollen".

Bei dem Eindruck von den AUSSCHNITTEN, die ich vom WdV kenne, haben diese gereicht, um mir das Gefühl zu geben, das ich die Geldausgabe bereuen würde.

Also wo will man da die Grenze ziehen? Was "darf" ich bewerten und was nicht?

Für mich selbst ziehe ich die Grenze da, wo ich ein Produkt gut genug kenne, um eine Kaufentscheidung auf Basis dieser Kenntnisse zu machen. Natürlich kann ich keine tiefschürfende Rezension zu dem Thema schreiben aber ein einfaches "gefällt mir / gefällt mir nicht" in den heutzutage sowieso fast nichtssagenden 1-5 Sternchen erlaube ich mir auch bei Produkten, die ich nicht vollständig kenne.