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von Tjorse
12.06.2018 18:46
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Thema: Warum muss es immer freaken und was kann man dagegen noch tun
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Warum muss es immer freaken und was kann man dagegen noch tun

@Sahib
Ich möchte noch kurz einwerfen, das ich die Formulierung "es knallen würde" in keiner Weise auf Gewalt bezogen habe. Unter "es knallt" verstehe ich nicht "der eine knallt dem anderen eine" sondern, die Diskussion wird hitzig, die Stimmen erheben sich, eventuell schreit einer den anderen an und eventuell verlässt einer wutentbrannt die Örtlichkeit.

Sicherlich auch nicht die Blüten der mitteleuropäischen Zivilisiertheit aber von körperlicher Gewalt immer noch einige Meilen entfernt. Insofern... pack dir mal an die eigene Nase, da du ja mehrfach darauf hingewiesen hast, das man in deine Worte nichts reininterrpretieren soll, was du nicht geschrieben hast.
von Tjorse
08.06.2018 23:19
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Thema: Warum muss es immer freaken und was kann man dagegen noch tun
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Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
08.06.2018 23:04
Wenn Ihr nach SO geht, könnte es gut sein dass nicht der Adlige Punk als Ansprechpartner dient, außer vielleicht für Lichtscheue Auftraggeber.
Wobei das auch lustig wäre, wenn der einzige Adelige in der Gruppe der mit dem kleinsten SO wäre :) Wenn das mal nicht Freaky wär ;)
von Tjorse
08.06.2018 21:09
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Na'rat hat geschrieben:
08.06.2018 21:01
Ich verstehe dein Problem durchaus, aber in Aventurien geht es nun mal so politisch korrekt zu, dass es an Gleichgültigkeit grenzt.
Es spricht ja auch nichts dagegen ein Aventurien zu bespielen, in dem Elfen praktisch unbekannte Wesen sind und die breite Masse der bevölkerung noch nie einen Elfen gesehen hat. Das ist dann zwar kein normales Aventurien mehr, aber natürlich möglich... muss man den Spielern nur vorher sagen, nciht nachdem sie sich schon für Charaktere entschieden haben...
von Tjorse
08.06.2018 18:52
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Warum muss es immer freaken und was kann man dagegen noch tun

Der Kernpunkt der ganzen Angelegenheit bleibt, das deine Ansicht, was ein sozialer Aussenseiter ist, sich leicht bis drastisch von der Ansicht vieler anderer Forenteilnehmer unterscheidet.

Für mich persönlich ist ein schuldenbelasteter niedriger Adeliger, der ausser dem hohlen Titel praktisch nichts mehr besitzt ein sozialer Ausseiter, wohingegen die Hexe oder der Hexer mit einem ordentlichen Tarnberuf fest sozial verankert sein kann.
Warum ein Elf in einer Region, wo Elfen nichts aussergewöhnliches sind, ein sozialer Aussenseiter sein soll, habe ich auch nicht verstanden, eine Halbelfe noch weniger.

Ironischerweise scheint mir der Druide der sozial am weiten aussen stehende zu sein, ausgerechnet der eine Char, der der Gegenvorschlag zum Wunsch des Spielers war.

Aber das führt hier zu nichts, die Argumente drehen sich im Kreis und ich versuche nochmal auf die Eingangsfrage zu antworten:

1. Warum immer freaken? -> habe ich schon in meinem ersten beitrag beantwortet... weil es menschlich ist, etwas besonderes ausprobieren zu wollen.
2. was kann man dagegen noch tun -> Der Gruppe klar machen, was man spielen will und mit den Resultaten leben, sei es eine Gruppe, die funktioniert, oder eine Gruppe, die zerfällt.

Alles andere ist Interpretation und Ansichtssache. Wenn man da gerne eine Freakige Position einnehmen will, darf man das natürlich tun... mit den entsprechenden Konsequenzen (damit meine ich, das deine Interpretation der Spielwelt für mein Verständnis eine freakige Positon darstellt. Schon irgendwie ironisch :) )
von Tjorse
08.06.2018 13:38
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Sahib hat geschrieben:
08.06.2018 13:32
Wenn der ein magisches Schwert Schmiedet ist es eine magische Dienstleistung.
Da wurde dann auch ein magisches Schwert bestellt, was selbstverständlich nur legal geht, wenn ein Gildenmagier beteiligt ist, das stellt hier niemand in Frage. Es geht um den Magiedilletanten, der ein sehr gutes Ergebnis erzielt und nichtmal selbst weiss, das er dabei unbewusst Magie eingesetzt hat, der einfach glaubt, das er das richtig gut kann und entsprechende Preise verlangt. Sein Geselle ist vielleicht einfach nur sehr begabt (aber nichtmagisch) und kann eine gleiche Leistung erbringen, braucht aber 2 Tage länger.

Das ist von beiden dann eben KEINE magische Dienstleistung, auch wenn ein gut gelungener Odem bei der Herstellung des einen schwertes anschlagen würde und auch noch eine kurze Zeit danach.
von Tjorse
08.06.2018 13:28
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Sahib hat geschrieben:
08.06.2018 13:22
halbwegs angesehene Person von Stand
An sich (und grade im hohen Norden) wäre eine GUT angesehene Person OHNE Stand sogar besser... und nichts hindert Elfe, Hexe oder Druiden daran, einen hohen SO zu haben.... wäre für eine Schöne der Nacht-Hexe sogar normal.
von Tjorse
08.06.2018 13:11
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Sahib hat geschrieben:
08.06.2018 13:05
Diesen zu unterstellen so dämlich zu sein diese offenkundige Lücke aus Spaß an der Freude geöffnet zu lassen spricht für mich gegen ein nachvollziehbares Aventurien.
Was die Magier wollen und was Gesetz ist, ist aber nicht dasselbe, oder ist dein Aventurien eine Magokratie? Es ist genauso nachvollziehbar, das Magier sich auf die Sahnestücke konzentrieren und es ihnen schlicht vollkommen egal ist, was ausserhalb dieses Kerngeschäfts passiert, weswegen sie es nie für nötig gehalten haben, Recht und Gesetz in die Richtung zu drücken, das angebliche Lücken geschlossen werden.

Deine interpretation der Texte zum offiziellen Aventurien ist eine mögliche, aber weder die einzige, noch die richtige, denn eine richtige Interpretation kann es nicht geben.
Sahib hat geschrieben:
08.06.2018 13:08
Wer z.b. nicht Leben kann für den ist es dann eben die falsche Gruppe.
Tut mir leid, das ich das so deutlich sagen muss, aber ich glaube eher, es ist der falsche Spielleiter, denn mit diesem Stil und dieser Kommunikationstechnik braucht man schon sehr spezielle Mitspieler, die sich darauf einlassen, das es eben kein Miteinander sondern ein "akzeptier oder verschwinde!" ist.
von Tjorse
08.06.2018 13:01
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Sahib hat geschrieben:
08.06.2018 12:43
Weil es ein Kompromiss ist.
Kommt drauf an, wie du es kommuniziert hast. Im Eröffnungspost steht, du hättest ihm den Druiden erlaubt. Aus den vergangenen Seiten hat sich für mich da leider so ein Bild ergeben, bei dem ich direkt hören kann, wie du sagst "Hexe is nich, einen Druiden darfst du."
Ein zwischenmenschlich gut kommunizierter Kompromiss wäre gewesen: "Ich hab ein Problem mit Crossgender, das hatte ich ja schon gesagt, daher möchte ich nicht, das du eine Hexe spielst. Hexer sind in meiner Welt extrem selten, daher schlage ich vor, das Du dir einen anderen Vollzauberer aussuchst, wie wärs denn mit einem Druiden?"

Ich war nicht dabei, ich kann nicht sagen, wie du die Entscheidung kommuniziert hast, aber ich habe den Eindruck, das ich mit der ersten Vision näher an der Wirklichkeit dran bin als mit der zweiten. Das wiederum würde ich als primäres Problem identifizieren, denn alle Spiewelten, Regeln, Interpretationen davon und alle Charaktere können letztlich nichts daran ändern, das reale Menschen miteinander auskommen sollten, denn sonst ist kein Spielspaß möglich.

Ich hatte leider selbst mal eine solche Situation in meiner Stammgruppe vor vielen Jahren (wir wechseln den Spielleiter und die Gruppe durch, so das jeder der will auch mal leitet, aber eben in einer eigenen Gruppe und ggf. auch eigenen Welt).
Charaktererstellung war völlig freigestellt und es kam nach interner Absprache der Spieler eine an sich homogene Gruppe dabei heraus. Wie es bei uns üblich ist, hat sich jeder Spieler eine ausgearbeitete Vorgeschichte für den eigenen Char erstellt um den Char mit Leben zu füllen. Es kam der erste Spieltag und keine Stunde im Spiel wurde die gesammte Gruppe in eine Parallelwelt versetzt, in der es vor Untoten nur so wimmelt, der großteil der Welt aus Inseln besteht, es nur Mittags mal richtig hell wird und in der Magie nicht zuverlässig funktioniert. Damit war kein Spieler glücklich und die Gruppe wurde nach dem ersten Spieltag wieder eingestellt... was war der Grund? Keiner der Spieler konnte sich noch mit seinem Char unter den neuen komplett anderen Bedinungen identifizieren und der SL hat auf nachfrage in Aussicht gestellt, das sich eine ganze Kampagne auf dieser Düsterwelt abspielen würde und eine Rückkehr nicht geplant sei. Das hätte er besser vorher gesagt.
von Tjorse
08.06.2018 12:38
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Farmelon hat geschrieben:
08.06.2018 12:27
Die Lösung wurde auch schon genannt.
Ich wüste jedenfalls, welche Lösung ich anstreben würde, wenn ich einer der Spieler wäre :)
Ich würde mir eine andere Gruppe suchen, damit wäre beiden Seiten gedient :D
Umso mehr würde ich das tun, wenn ich der Spieler wäre, der eine Hexe spielen wollte und mich in dem Eröffnungspost problemlos wiedererkennen könnte.
Weil der Druide als Kompromiss denke ich näher an der Hexe ist als der Gildenmagier. Wobei dies sicher Auslegungssache ist.
Keine Frage, aber wieso ist der Druide weniger "freaky" als der Hexer? die beiden haben 93 vs 94 Zauber in ihrem Repertoire, was sie in etwa gleich variabel macht. Der Fokus ihrer Magie ist ein anderer, aber ein Druide fällt alleine schon dadurch auf wie ein bunter Hund, weil er kein verhüttetes Metall anfassen mag... wohingegen ein Hexer als praktisch beliebige Tarnprofession auftreten kann, ohne das irgendjemand ohne Einsatz von Hellsichtmitteln erkennen kann, das er ein Zauberer ist.
von Tjorse
08.06.2018 12:18
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Sahib hat geschrieben:
08.06.2018 12:14
Ich sagte nur so einfach wie viele glauben ist es nicht.
So kompliziert, wie du es glauben machst, ist es aber auch nicht. Fakt ist nunmal, das jeder Vollzauberer problemlos spielbar ist, auch nicht-Gildenmagier. Alle Zauberer sind generell Freaks, aber nicht offensichtliche Zauberer können gegenüber der Bevölkerung sogar weniger freakig wirken, als Gildenmagier, die ja per Gesetz ihren Freak-Status nicht verheimlichen dürfen.

Um also wieder zum Thema zurückzukommen... wieso sollte der eine Spieler keinen Hexer spielen dürfen und inwiefern wäre ein Druide eine bessere Wahl? (Ausser dem Grund, das du es einfach nicht willst, mit Bonusfrage, warum der Spieler keinen weiblichen Charakter spielen darf, während Du als Spielleiter das sehr wohl darfst und auch tun wirst).
von Tjorse
08.06.2018 11:43
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Sahib hat geschrieben:
08.06.2018 11:36
an darf natürlich weiter denken was passieren würde wenn dies ausschließlich so gehandhabt werden würde.
ja und wenn es ein Abzug des Gesetzestextes ist... auf welcher Rechtsgrundlage würden denn die Gerichte urteilen, um mehr als genau diese Handhabung zu erreichen? Oder sind deine Praioten von dem Schlage, das sie die Gesetze so interpretieren, wie sie sie gerne hätten und glauben, das sie so gemeint sein müssten... und nicht so, wie sie geschrieben stehen?
von Tjorse
08.06.2018 11:31
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Sahib hat geschrieben:
08.06.2018 11:23
...Aber natürlich, wenn ich eine Hexe als Heiler anheure und sie heilt magisch ist das eine magische Dienstleistung auch wenn es im Notfall passiert. Man KANN aufgrund des Notfalls dann Nachsicht walten lassen. Nichtsdestotrotz ist ein Rechtsverstoß passiert. Diese Interpretation deckt sich auch mit dem heutigen Recht und ist so als durchaus passable Argumentationslinie fundiert.
Mit anderen Worten, in deiner Welt würde der zufällig zuschauende Magier der Hexe zu ihrer Gesetzestreue gratulieren, wenn sie den tödlich verwundeten Kämpfer sterben lässt, nur weil sie keine profanen Heilmittel mehr hat und der Magier selbst keine AsP hat, um sie selbst zu retten.

Ausserdem könnte die Hexe ja jederzeit argumentieren, das sie für ihre magischen Dienstleistungen nicht bezahlt wurde, sondern für die profanen, die sie ja auch erbracht hat. Den Richter will ich sehen, der die Hexe verurteilt, weil sie jemandem das Leben gerettet hat, weil sie es kann.
von Tjorse
08.06.2018 11:18
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Sahib hat geschrieben:
08.06.2018 11:10
Davon abgesehen ist es nicht meine Interpretation sondern eine Recht vertrebare Auslegung die Umgehungsgeschäft verhindert und für welche es starke und gesellschaftlich mächtige Interessensgruppe gibt. Das ist Teil eines Nachvollziehbaren Aventuriens. Wenn die Gilden (Magier unbd Alchemisten) merken dass Ihr Monopol mit einfachen Tricks umgangen werden soll werden sie sich wehren. Das ist für mich recht simpel, das sind keine keine Idioten.
Sorry, aber das ist sehr wohl DEINE Interpretation der Lage. Wenn es darum geht, ein Artefakt zu erschaffen, für das ein Magier 100 D verlangt, dann kann die Hexe nicht hingehen und sagen "ich bau es dir für 80 D" und damit straffrei durchkommen, keine Frage.

Wenn aber die Hexe gar nicht wegen ihrer Zauberkünste angeheuert wird, sondern beispielsweise als Heilkundige, weil sie sich genau als solche bezeichnet, dann wird sich absolut niemand beschweren, wenn sie im absoluten Notfall auch Hexenspeichel oder Balsam einsetzt, um den Auftrag (=Alle am Leben erhalten) zu erfüllen. Und kein Gericht, ob Gildenmagisch, Praiotisch oder weltlich wird die Hexe anklagen, weil sie sich durch "Magie bereichert hat".

Wenn du das tatsächlich so interpretierst, dann ist das natürlich dein Recht als Spielleiter, aber das würde dann auch bedeuten, das niemand eine Waffe benutzen darf, ausser zur absoluten Selbstverteidigung ODER mit ausdrücklicher schriftlicher Berechtigung.... Zur Räuberbande hingehen und auf den Angriff der Bande hoffen, damit man sich selbst verteidigen kann, wäre dann auch ein Umgehungsgeschäft. ... und solche Abweichungen von der allgemeinen Interpretation der Regeln sollte man vorher definitiv zur Sprache bringen.
Sahib hat geschrieben:
08.06.2018 11:10
Die Hexe war deshalb raus weil ich ich kein Crossgender wollte
Wenn Crossgender das Problem war, wieso dann nicht sagen "Als Hexer okay, Hexe möchte ich nicht, aus Gründen.". Wieso stattdessen einen vollkommen anderen Char vorschlagen, der zwar auch ein Volzauberer ist, sich aber vo Rollenspiel weit von einer Hexe/Hexer unterscheidet.
von Tjorse
08.06.2018 10:57
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Sahib hat geschrieben:
08.06.2018 10:52
Und ich denke das das die Gerichte und die Praioskirche als Entscheidungsträger in zvilisierten Gegenden auch so sehen.
Das ist deine Interpretation, die aber durch offizielle Quellen so nicht gedeckt wird. Wenn eine Person angeheuert wird, etwas zu tun, was per se erstmal legal ist, und es keinen Vertrag gibt, der Magienutzung ausdrücklich untersagt, dann unterliegt die Nutzung der Magie den ganz normalen Gesetzen. Bezahlt wird immer noch die Erbringunge der Leistung und nicht, wie sie erbracht worden ist, da können sich Praioten und Bannstrahler auf den Kopf stellen, es ist nunmal nicht illegal z.B. als Hexe mit dem Besen eine Nachricht von A nach B zu bringen, statt zu reiten.
Satinavian hat geschrieben:
08.06.2018 10:56
Zweitens sind Hexen meist Sozialcharaktere,
.. sogar mehr als Druiden, und laut erstem Post wurde ja gesagt "Hexe is nich, Druide darfst du". Sozialer wird der Char dadurch nicht.
von Tjorse
08.06.2018 10:35
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Sahib hat geschrieben:
08.06.2018 10:14
Ich verstehe nun auch, dass es Sitte geworden ist als wandelndes Kuriositätenkabinett durch Aventurien zu wandeln. Und daher gilt es nun als normal und wird vehement verteidigt.
Sahib hat geschrieben:
08.06.2018 10:22
Nach dem ich gesehen hatte welche Vorschläge kommen hatte ich meinen Bruder explizit gebeten einen Helden zu generieren der als Ankerpunkt dienen kann und als Ansprechpartner für Zivilisierte. Das braucht meiner Ansicht eine Heldengruppe.
Sahib hat geschrieben:
08.06.2018 10:25
ch werde das zu dem Aventurien scheinbar offiziell verkommen zu sein scheint als Meister einfach zu einer nachvollziehbarten Welt wandeln. Auch Fantasy muss meiner Meinung inhärent nachvollziehbar bleiben.
Warum sollten andere Menschen nicht ihre Sicht der Dinge genauso verteidigen, wie Du deine Sicht der Dinge verteidigst? Richtig oder Falsch gibt es dabei nicht, verschiedene Ansichten sind absolut normal.

Insofern verstehe ich nicht, warum deine Antworten zumindest auf mich deutlich passiv aggressiv wirken.
Aventurien ist nicht verkommen, du interpretierst es so. Was deine Spieler dir als Chars angetragen haben, ist kein Kuriositätenkabinett, du interpretierst das so. Elfen sind nunmal nicht so exotisch, wie du es für deine Welt anscheinend gerne hättest, somit ist eine Spielerin, die in einer nordischen Kampagne einen Elf spielen will, in jedem Fall normaler als ein tulamidischer Händler. Auch eine Hexe, die nicht unmittelbar mit ihrer Zauberei hausieren geht, ist nichts ungewöhnliches, sondern sie erfüllt genau die "ein Vollzauberer"-Nische, die du ja offen gelassen hast. Das eine Elfe/Halbelfe auch latent magisch veranlagt ist, hat auf einen Vollzauberer praktisch keine Auswirkungen. Sowohl die Hexe als auch die Elfe können genauso "zivilisiert" sein, wie jeder andere auch, das hängt alleine am SO, der gewählt wird.
von Tjorse
07.06.2018 20:18
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Sahib hat geschrieben:
07.06.2018 16:42
Ich wundere mich wo bei dir Aventurien weniger grausam ist als das Mittelalter. Es ist zu guten Teilen wesentlich grausamer.
Das bezweifle ich ja nicht mal, aber grade diesen grausamen Teil spielt man doch nicht als Abenteurer aus.

Kein Abenteurer wird als Arbeitssklave oder Plantagensklave verheizt. Wahrscheinlicher ist der Held ein entflohener Ex-Sklave, der jeden Sklavenhändler in handliche Päckchen für Tiernahrung verwandelt. Kein Abenteurer wird als niederer Lanzer für irgendeinen Krieg einberufen, damit er in erster Reihe verheizt wird und bei dem jede Verwundung mit 70%+ zum Tode führt. Stattdessen wird selbst der Abenteurer, der von Beruf Soldat ist, mit der Gruppe als mobile Eingreiftruppe eingesetzt mit dem Spezialauftrag, der gerade verhindern soll, das die eigene Seite auf dem Schlachtfeld verheizt wird, indem man z.B. in einem Kommandounternehmen den gegnerischen Kommandeur/Adeligen ausschaltet und damit den Krieg verhindert, bevor die dreckige finstere Seite sich so richtig bei der Gruppe auswirkt.

12 Erzdämonen versuchen ständig, die Welt ins Chaos zu stürzen. Ja okay, das ist eine wesentlich realere Bedrohung als der Teufel im Mittelalter. Allerdings gibt es auch Zwölf hauptamtliche Götter und nochmal ne ordentliche Handvoll kleinere Götter, Halbgötter, Pseudogötter oder was weiss ich für Alveranier noch, die auch ganz konkrekt wirklich existieren und auch wirklich Einfluss auf die Welt nehmen um eben jenen 12 Erzdämonen die Stirn zu bieten.

Wer spielt denn bitte ernsthaft aus, das es in den Großstädten von Aventurien buchstäblich zum Himmel stinkt mangels moderner Hygiene?
Das wirklich finstere am Mittelalter, was u.a. die Lebenserwartung bei 30-40 hielt, gibt es so in Aventurien nicht. Es gibt ein gradezu Flächendeckendes Netz aus Heilhäusern, Kräuterkundigen, Heiler-Geweihten, Hexen, Magiern und allem anderen noch, das auf profane, magische oder karmale Weise praktisch alles heilen kann, was den Betroffenen nicht rechtzeitig und nachhaltig umgebracht hat. Wundfieber ist lästig, aber kein ernsthaft bedrohliches Problem. Lebenserwartung ist im "grausamen Aventurien" ca. 80 Jahre und die besonders gesunde Luft, die Verletzungen schnell heilen lässt, wird nicht nur von Abenteurern geatmet, sondern auch von den Sklaven.

Gibt es ernsthaft Gruppen, die es dem reinen Zufall überlassen, ob die Abenteurergruppe stirbt, verstümmelt wird, hartnäckige Krankheiten erhält? Ganz ehrlich, in so einer Gruppe würde ich nicht spielen wollen.

Ich würde eine Rolle im Herrn der Ringe jederzeit einer Rolle bei Game of Thrones vorziehen. Die Chance bei Herr der Ringe aufgrund eines Sideplots die vielen Stunden Arbeit zu verlieren, die ich in meine Charakterentwicklung gesteckt habe, ist einfach wesentlich niedriger als bei Game of Thrones, wo die Leute schneller wegsterben als ich ihre Namen lernen kann.

Und ganz folgerichtig wird sich kein Spieler so ernsthafte tiefschürfende Gedanken über "richtiges" Rollenspiel mit seinem Char machen, wenn die Perspektive besteht, das man diese Arbeit jederzeit durch einfaches Pech verlieren kann. Da ist es dann auch kein Wunder, das man keine gut ausgespielten Crossgender-Charaktere kennenlernt.. sondern alles nur Alriks von der Stange. Nach dem Motto... wenn Alrik stirbt, nimmt man halt Belrik, der zufällig die gleiche Ausbildung hatte... und einen Kampf später dann Calrik und Dalrik... austauschbar und ohne Tiefgang, weil sich Tiefgang ja nicht lohnt, wenn man mehr Zeit für die Charaktererstellung und die Vorgeschichte verbraucht als man den Char dann netto spielen kann, bevor er vom grausamen Aventurien und dessen Gottherrscher dem Meister umgebracht wird.

Mir ist es da lieber, das mein Aventurien etwas weniger düster für die Abenteurer ist, solange sie keine dämlichen Fehler machen, wie Adelige zu beleidigen oder Stadtwachen zu beklauen. Die Düsternis kann ich meinen Abenteurern auch am Beispiel von NSCs vermitteln und die Abenteurer dürfen trotzdem Snowflakes sein. Und von mir aus auch jeder einzelne von ihnen.
von Tjorse
07.06.2018 14:55
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Sahib hat geschrieben:
05.06.2018 14:22
Warum müssen DSA Spieler so oft so komische Helden bauen?

Hat jemand anderer Erfahrungen damit?
In einem Satz: Der Reiz des Unbekannten.

Längere Ausführung:
Niemand will eine realistische Darstellung des Mittelalters oder einer weitestgehend vergleichbaren Spielwelt spielen. Wirklich niemand, denn das würde Hunger und Tod einschliessen, praktisch nicht vorhandene sanitäre Bedingungen, Willkür seitens der Mächtigen.
In einer Welt in der sich die meisten Menschen darüber klar werden, das sie bei Wahlen maximal die Art des Übels für die nächste Wahlperiode bestimmen können und dabei auch keinen maxgeblichen Einfluss haben, will man sich bei seinem Hobby halt nicht auch als "einer unter vielen" sehen, sondern ganz menschlich eben als "erster unter gleichen".
Wenn man Leute auf der Straße fragt, mit welchem der Charaktere aus Herr der Ringe sie sich am ehesten identifizieren können und wen sie gerne mal personifizieren wollten, würden wohl nur die allerweingsten sagen, das sie den nahmenlosen Jungen ganz toll fanden, dem Aragon das Schwert gibt, oder eine der Frauen, die die Kinder in mutmaßliche Sicherheit bringen, noch nichtmal die erste Reihe der Krieger würde von irgendwem gewählt werden, sondern die Hauptpersonen werden gewählt... und das sind ohne Ausnahme Freaks, im Sinne von "werden praktisch überall komisch angesehen".

Das Crossgender nicht spielbar ist, habe ich nie verstanden und jeder Spielleiter, der das behauptet muss doch automatisch auch jeglichen Zauberer, Priester/Geweihten, jeden Nicht-Menschen und generell alles verbieten, das man nicht "wirklich" darstellen könnte. Ich persönlich als Spieler kann nicht reiten. Ich habe zusätzlich noch eine Pferdeharalergie und kann mich diesen Mistviechern daher nichtmal wirklich nähern. Das hindert mich aber in keiner Weise daran, einen Reiter darzustellen, selbst einen Ritter. Ich bin dagegen ein geüber Schwimmer und kann trotzdem ohne Probleme einen Nichtschwimmer darstellen. Ich habe Höhenangst, aber keine Probleme mit engen Räumen, dennoch kann ich einen Kletterer ausspielen, der in engen Räumen Panik kriegt. Ich kann einen Zauberer spielen, obwohl ich in der wirklichen Welt ganz sicher nicht zaubern kann und ich kann einen furchtlosen Krieger spielen, obwohl ich mit einem Schwert keinerlei Kampferfahrung habe und die Erfahrung, die ich als Soldat gesammelt habe im Rollenspiel vollkommen nutzlos ist (wenn man nicht grade Shadowrun oder andere moderne Spiele spielt). Ich kann einen Charakter darstellen, der negative LeP hat und kurz vor dem Tod steht, obwohl ich persönlich noch nie eine auch nur mittlere Verletzung hatte. Ich kann Zwerge, Elfen und Orks spielen, obwohl es sie nicht gibt. Als Spielleiter übernehme ich seit bald 30 Jahren die Rollen von allen Wesen, die es in der Spielwelt gibt, inklusive Göttern, Tieren, Kulturschaffenden und das eben egal, ob es Männer oder Frauen sind.
Warum also sollte ich als Spieler nicht EINE dieser tausendenen von Rollen verkörpern können, wenn es als Spielleiter auch geht? Und wieso sollte grade eine bestimmte Rolle davon ausgenommen werden, nur weil ich einen Gendefekt habe? (ein Y statt X-Chromosom)

Das Intro mit dem fragwürdigen Textteil über den Spieler, der eine Hexe spielen will, dürfte im besten Fall als "unglücklich formuliert" bezeichnet werden und der dürfte dem TE so einige negative Reaktionen eingebracht haben, die sonst vielleicht gar nicht bis zum "Absenden" gekommen wären.

Ob man die Charakterwahl im ersten Post überhaupt als Freak ansieht oder nicht, sei dahingestellt... aber das Rollenspiel lebt nunmal auch zu einem gewissen Teil von Freaks. Wenn wir alle nur Alrik Normalbürger spielen wollten, könnten wir eine Mittelalter Simulation nutzen, und darin die Rolle eines Bürgers möglichst detailgetreu spielen. Das kann man natürlich so machen, aber die wenigsten Rollenspieler wollen das. Und unter den hunderten Romanen die ich gelesen und Filmen die ich geschaut habe, war das auch niemals die Story. Es waren immer Hauptpersonen, die sich auf irgendeine Art und Weise von der Masse abgesetzt haben. Viele davon würde man sicherlich als Freak bezeichnen können.

Nicht umsonst gibt es dutzende verschiedene Versionen von T-Shirt aufdrucken mit dem Thema: "Normal ist langweilig"