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von Amazonenkind
23.01.2017 21:42
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Thema: Nordpassage
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Re: Nordpassage

Efferta:

Die Blicke des Seemannes hatte sie wohl bemerkt und sie waren ihr sehr unangenehm, denn obwohl sie die Kultur dieser Seeleute nicht verstand, so waren die Blicke des Bären wohl eindeutig und unheilsvoll. Dennoch schaut sie nun zu ihm herüber, wie er zu Gerlind geht.
von Amazonenkind
11.01.2017 19:41
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Re: Nordpassage

Die Nivesin hatte sich etwas zurückgezogen. Der Anführer des Schiffes den sie Kapitän nennen, war ein Geheimniskrämer und in ihren Augen kein guter Anführer, weil er die guten Vorräte nicht mit den Kriegern und der Sippe teilte, sonern für sich behilt. Aber noch kann sie sich ganz gut weiterhelfen. So betrachtet sie das Meer, die Wellen und den Himmel. Es ging nach Norden, das konnte sie erkennen, aber wohin genau war ein ebenso gut gehütetes Geheimnis, wie die Speißekammer des Kapitäns. Bei dem Vergleich muss Tikaani schmunzeln. Dann muss sie kurz an den hungrigen Goblin denken. Seltsame Erscheinung. Die anderen Matrosen schienen großen Respekt vor ihr zu haben und starrten ihr oft nach. Was ihr rotes Haat mit Glück oder Unglück zu tun haben sollte, verstand sie einfach nicht. In ihrem Volk hatten viele rotes Haar und waren dennoch nicht vom Pech verfolgt. Sie seufzt und blickt wieder auf das Meer. Irgendwo in weiter Ferne lag ihre Heimat.
von Amazonenkind
04.01.2017 10:21
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Re: Nordpassage

Tikaani schaut Eyvin skeptisch an. "Der kluge Jäger nimmt sich vor allem in Acht, was ihm schaden könnte. In meiner Heimat sind selbst kleine Verletzungen ernst zu nehmen."
von Amazonenkind
28.12.2016 21:18
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Re: Nordpassage

Tikaani erschrickt als das seltsame Wesen den Fisch einfach so mit bloßen Händen und den Zähnen zerreißt. Den abgerissenen halben Fisch lehnt sie ab und versucht bis zur Dämmerung noch etwas zu fangen. Als der Kapitän mit einem Teil der Leute verschwindet und der Koch die guten Speißen bringt, schaut die Nivesin ungläubig. Sie verstand diesen Anführer nicht. Sie sucht sich wie jeden Abend einen Platz an Deck und beobachtet die Sterne.
von Amazonenkind
22.12.2016 20:48
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Re: Nordpassage

Das Tanzen verunsichert Tikaani noch mehr. Zunächst verharrt sie misstrauisch in der Position. Dann beobachtet sie ihre Umgebung und stellt fest, dass sie wohl nicht die Einzige ist, die ständig misstrauisch durch die Mannschaft beobachtet wird, was ihr ohnehin ziemlich unangenehm ist. Irgendwie tut er mir ja leid. Er muss ja in arger Not sein, wenn er bereit ist, seine Jagdtrophäen einzutauschen - sind diese doch jeden Kriegers oder Jägers Stolz. Ihr Magen krümmt sich und sie muss daran denken, dass ihr der Körnerbrei bisher auch nicht sonderlich gut bekommen ist. Hat er vielleicht das gleiche Problem? Das beste Stück gehörte dem Jäger, der den Fang gemacht hatte, als Ausgleich für seine Kraft, die er dafür aufbringen musste. Der Rest gehörte der ganzen Sippe, die davon lebte. Wieder schaut sie den Goblin an. Arme Kreatur. Sie löst die Umklammerung des Fisches und streckt diesen Grolgan hin. "Hier, ich schenke ihn dir."
von Amazonenkind
21.12.2016 20:32
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Re: Nordpassage

"Wah", kreischt Tikaani erschrocken auf, als das Fellknäuel, das auf den Namen Grollgan hört, sie anspricht. Beinahe hätte sie den Fisch wieder losgelassen. Sie hatte sich noch immer nicht an den Goblin gewöhnt. Was ist das nur für ein Wesen? Für ein Hund ist es zu groß und außerdem läuft es auf zwei Beinen. Was will das Vieh eigentlich von mir? Meinen Fisch kriegt es nicht. "Geh weg, du kriegst meinen Fisch nicht", ruft sie dem Goblin ziemlich verunsichert zu. Sie umklammert den Fisch, als sie diesen gegen ein Tier verteidigen müsste. Ihr Garethi ist keinesfalls Fehlerfrei und mit einem starken Akzent behaftet.
von Amazonenkind
20.12.2016 14:37
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Re: Nordpassage

Tikaani ist froh, dass es endlich los ging. Die ewige Warterei und Herumsitzerei hat sie beinahe krank gemacht. Ihr fehlt ihre Heimat. Nun waren sie zumindest wieder in Bewegung, was sich immerhin wie ein wenig Heimat anfühlte. Von der Seemaanssprache verstand sie so gut wie gar nichts, also versuchte sie einfach nicht im Weg herumzustehen. Man kann sie auch dabei beobachten, dass sie generell nicht alles versteht, was auf dem Schiff gesprochen wird. Meist sitzt sie also an Deck an einem der tiefsten Punkte an der Rehling und wirft die Angel aus. Diese Art zu Fischen ist ihr noch etwas fremd. Meistens ist sie dazu in einem kleinen Bott unterwegs, das man in ihrer Heimat Kajak nennt. Dort kann sie die Fische sehen, die sie fangen will. Hier sieht man nichts außer Wellen und Gischt. So bleibt ihr wohl nichts anderes übrig, als sich wie so oft in letzter Zeit in Geduld zu üben.

Plötzlich zerrt etwas an ihrer Rute und sie muss ihre ganz Kraft aufbringen, um den großen Fisch an Deck zu holen. Ein stolzes Lächeln legt sich auf ihr Gesicht, als sie einen Trm von mehreren Stein Gewicht in den Händen hält. Schnell zückt sie ihr Messer um den zappelnden Fisch damit an Deck zu fixieren. Hab ich dich. Jetzt gibt es endlich wieder was vernünftiges zu Essen. In den letzten Tagen hatte Tikaani nicht viel gegessen. Diese Breiartige Substanz hatte ihr es nicht besonders angetan. Vermutlich kannte sie es nicht einmal. Mit dem Fisch kann sie schon sehr viel mehr anfangen und entsprechend ist ihre Freude.