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von Darjin
19.01.2018 11:21
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: der 'Südstaatler'
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der 'Südstaatler'

Ich glaube, ich werde mir nochmal das "In den Dschungeln Meridianas" im Hinblick zu Brabak zu Gemüte ziehen müssen. Bisher habe ich das als extrem armes Kaff am Ende von Nirgendwo abgetan, das irgendwie mit dem Horasreich eine Zwangsehe wider Al'Anfa führt, dabei militärisch total unbedeutend ist und eigentlich nur existiert, um irgendwo eine Nekromanten-Schule unterbringen zu können, die nicht vom lokalen Machthaber gleich geschlossen wird.
-> Vielleicht kaufe ich mich da sogar über Adelige Abstammung in eines der Herrscherhäuser ein.

Was die Professionen betrifft muss ich sagen, dass ich derzeit zwischen Schließer, Kopfgeldjäger und Fernhändler oder Entdecker ein wenig schwanke.

Leibwächter/Rahja-Kavalier/Grenzjäger stört mich die Bindung an eine zu bewachende Person/Verpflichtung, Söldner habe ich genug, Mengbillaner Krieger kommt aus der falschen Stadt,
Streuner/Taugenichts halte ich mir für das Exploiting via BGB mal außen vor.
von Darjin
15.01.2018 14:25
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: der 'Südstaatler'
Antworten: 10
Zugriffe: 1082

der 'Südstaatler'

Einem Aufenthalten in New Orleans ist es wohl zu verschulden, dass ich mich derzeit mit der Idee auseinandersetze, einen Südstaatler nach Aventurien importieren zu wollen.

Dabei will ich folgende Aspekte berücksichtigen:

- Staatenzugehörigkeit und Sklaverei: Man ist zwar ein wenig unfreiwillig Mitglied in einem Staatenbund, der die Sklaverei verbietet, aber 'eigentlich' geht es den Wilden doch gut bei uns und uns ginge es ohne den billigen Arbeitskräften wirtschaftlich auch etwas schlechter
- Lockerheit im Umgang mit dem Gesetz: Wo kein Kläger, da kein Richter - und solange niemand mitbekommt, dass man das mit den Einfuhrzöllen nicht so genau nimmt.... -> vielleicht sogar familiäre Beziehungen ins Schmugglerwesen
- Landschaft: zwischen Land und Meer gibt es anderswo eine feste Grenze - hier nicht. Land wird zum Sumpf, Sumpf wird zu Meer..
- Kultiviertheit: andere mögen einen für einen Hinterwäldler halten, aber Musik, Tanz, Essen und auch den ein oder anderen guten Tropfen weiß man zu würdigen.
- Religiösität, auch und gerade beim Umgang mit Gevatter Toht -> bzw. Boron, Phex und Rahja

- dazu würde ich mir eine gewisse persönlich Freiheit/Freizügigkeit des Helden wünschen.

Angedachte Umsetzung im Regelwerk:

Drôl bietet sich geradezu einfach an. Dafür würde ich aber nicht Horasreich/wilder Süden nehmen, sondern eher Südaventurien. (Vielleicht auch in der Variante Kolonialhäfen oder ganz ohne Variante). Als Rassen ganz einfach den Mittelländer.

Einzig bei der Profession tue ich mir ein wenig schwer. Er soll ein wenig kämpfen können (bevorzugt Raufen, Säbel, Armbrust/Wurfmesser), sich dazu einigermaßen sicher in der Gesellschaft bewegen - auch wenn die höhere horasische Gesellschaft noch immer ein paar kleine Fettnäpchen für ihn bereithalten kann, die man aber mit Charm überspielen kann. Dazu soll er sich noch ein wenig in der Natur zurecht finden (insb. Schwimmen, Schleichen, Boote fahren). Einzelne Aspekte kann man bestimmt über die GenerierungsAp dazu kaufen.
Grundsätzlich finde ich die Krieger-Schule in Belhanka nicht unpassend - einzig und allein die Verpflichtungen für die Rahjakirche bzw. die damit verbundene Degradierung zum Leibwächter stört mich, da derzeit keine passende Schutzperson in Sicht ist. Ist es möglich, dass hier ausgebildete Personen auch NICHT als Rahja Kavaliere Dienst tun? Also den Nachteil "Verpflichtungen" durch etwas anderes ersetzen - bzw. diese Verpflichtung in andere Form erfüllen - immerhin ist die Rahjakirche im Horasreich politisch wie sonst nirgends....

spontane Alternativen wären vielleicht der albernische Schwertgeselle, wenn auch die nähste Schule entweder in Bethana (und damit schon recht nördlich) oder im Feindesland (Al'Anfa) ist. Ein einfacher Taugenichts/Stutzer würde vielleicht auch passen - oder ein Schmuggler, den man dann aber mit AP in die gesellschaftliche Richtung schubsen müsste...

Bin für Meinungen und Anregungen (gerade was die Prof betrifft) wie immer dankbar.