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von Overator
04.07.2018 12:49
Forum: Novizen & Eleven
Thema: Handwerkstalente in Abenteuerpausen abhandeln
Antworten: 9
Zugriffe: 1204

Handwerkstalente in Abenteuerpausen abhandeln

X76 hat geschrieben:
03.07.2018 10:55
Overator hat geschrieben:
02.07.2018 15:22
man kann anstatt der Proben auch die Werte an sich als Leitfaden verwenden.
Wenn euer Metzger zB Fleischern auf 10 hat, wird er auf jeden Fall - unter normalen Umständen - passabel seinen Job machen. So das eine Probe nur nötig sein sollte, wenn:
Ergänzend:

Statt den Erfolg "einfach abgeschätzt durch zu winken" bieten sowohl DSA 4 als auch DSA 5 eine spezielle Regel für solche Fälle: die Routine(probe)

In DSA 4 findet man sie WDS S. 14 "Sich Zeit lassen" (DSA 4) bzw. RW S. 184 (DSA 5), wobei die DSA 5 Version besser gelöst ist und mehr Möglichkeiten bietet.

Im Gegensatz zum "Handwedel" gelten so für alle Spieler die gleichen Bedingungen. Außerdem wird in beiden Fällen die Qualität der Probe (TAP*/QS) ermittelt ohne das Würfel benutzt werden. Das bedeutet auch, dass Routineproben weder scheitern (misslungene Probe) noch patzen können. Dafür ist der Erfolg immer nur mittelmäßig und zusätzlich an bestimmte Voraussetzungen (z.B. einen bestimmten Wert im Talent) geknüpft. Ein Ersatz für gelegentlichen "Handwedel" ist die Routine also nicht, sondern eher eine sinnvolle Ergänzung bzw. Alternative in geeigneten Situationen.

Routineproben eignen sich für Situationen in denen ein "Held einfach vor sich hinwerkeln kann", also nicht unter großem Druck steht (z.B. sich Zeit lassen kann). In DSA 5 kann man sogar die Umstände (z.B. schwierig oder leicht) berücksichtigen. Dafür gibt es auf dem Talentbogen die Spalte "R!".
Stimmt natürich, hatte irgendwie gar nicht mehr an DSA5 gedacht bzw. war automatisch von 4 ausgegangen.
Aber tatsächlich, die Routineproben mitsamt der Erschwernisskala sind einer der Punkte die ich im 5er Regelwerk eine gute coole Idee finde.
Gerade auch im alltäglichen Abenteuerleben um abzuschätzen ob ein Held für eine Probe (die nur entscheidet ob oder ob nicht gelungen) überhaupt würfeln soll.
von Overator
02.07.2018 15:22
Forum: Novizen & Eleven
Thema: Handwerkstalente in Abenteuerpausen abhandeln
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Handwerkstalente in Abenteuerpausen abhandeln

X76 hat geschrieben:
02.07.2018 12:29
Die verschiedenen Probenarten (siehe genannte Regelwerke) erweitern deine Möglichkeiten. Die normale Erfolgsprobe ist nicht immer die beste Wahl. Grundsätzlich können und sollten Proben auch nach Umständen modifiziert werden (leichte Aufgabe = leichte Probe, schwere Situationen bringen Erschwernisse siehe Regeln). Einfach mal mit den verschiedenen Möglichkeiten experimentieren und sehen, welcher Weg für Euch der Beste ist.
Stimme ich voll zu, es besteht leicht dich Gefahr dass zu selten die Qualität gewichtet wird und vor allem - das haben wir haben bei unserer Runde auch vor kurzem festgestellt - werden Pipifax-Proben zu oft nicht erleichtert (so sie denn überhaupt nötig sind), sondern als "normale" Probe gehandhabt.

Zur Frage des TE hat im Großen und Ganzen X76 ja schon alles geschrieben, was ich darüberhinaus auch noch als Tipp geben kann, sofern ihr die Zwischenzeit nicht ausspielt ist, man kann anstatt der Proben auch die Werte an sich als Leitfaden verwenden.
Wenn euer Metzger zB Fleischern auf 10 hat, wird er auf jeden Fall - unter normalen Umständen - passabel seinen Job machen. So das eine Probe nur nötig sein sollte, wenn:
- Die Umstände besonders schlecht sind
- Er etwas besonderes schaffen möchte, zB eine Kuh schlachten und kein mg von ihr "verschwenden" oder wegwerfen
- In bestimmten Situationen (die dann wohl ausgespielt würden)

Hat der Fleischer hingegen nur einen TaW von 2 würde ich Interval-Proben primär dafür verwenden, ob er überhaupt was sinnvolles zu Stande bringt oder am Anfang der Ausnehmerei immer erst mal großzügig die Galle punktiert^^

Kurzum: Orientiere dich am besten an den TaWs der Helden, bei Berufen in denen sie solide aufgestellt sind - beim Metzger etwa Fleischer, Gerber usw. - sollte für den Lebensunterhalt +/- dem einen oder anderen Thaler (modifiziert um Geizig / Verschwenderisch vllt noch) genug rausspringen. Nur wer einen großen Reibach machen will oder in dem Beruf so gut wie nicht erfahren ist bzw. unter misserablen Umständen malocht, sollte Proben ablegen müssen (zB eine Ski-Piste in der Khôm).

Zudem
Desiderius Findeisen hat geschrieben:
02.07.2018 09:36
Wobei man darauf achten sollte, dass "eine Viehzucht aufmachen um Schlachtvieh aufzuziehen" Monate und bei größeren Viehzeug auch Jahre dauert. Ich weiß ja nicht, wieviel "Downtime" ihr so habt ;)
würde ich so auch unterzeichnen. Denke daran, dass manche Berufe einen nicht zu unterschätzenden Vorlauf brauchen, sofern man nicht einen entsprechenden Betrieb "übernimmt" bzw. dort mitarbeitet. Der Fleischer muss erstmal das Vieh züchten (lassen) oder kaufen. Der Bauer kann im ersten Jahr kaum von den eigenen Erträgen leben, da diese noch wachsen müssen, der Schiffszimmermann kann nicht gleich im ersten Monat eine Schivone vom Stapel laufen lassen usw.