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von Falandrion
11.07.2018 15:31
Forum: Allgemeine Diskussion
Thema: Talentproben von Tieren
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Talentproben von Tieren

Zunächst einmal Danke für die zahlreichen Ideen!
Eadee hat geschrieben:
11.07.2018 12:40
Ich denke diese Fährtensuchen-TaWs sind schlicht die Bonuspunkte die ein Mensch/Elf/Zwerg erhält wenn er das Tier dabei hat. Für das Tier wird also gar keine Probe gewürfelt, stattdessen tut der Besitzer so als sei sein eigener Taw um den TaW des Tieres erhöht (sowohl für reine Fährtensuchen-Proben als auch für die Berechnung der Metatalentwerte).

Das ist aber auf keine Textstelle gestützt sondern reine Interpretation wie dieser Bonus zu glaubwürdigen Ergebnissen führen könnte.
Das scheint mir bisher die sinnvollste Lösung zu sein und würde auch erklären, warum die Jagd- und Suchtierausbildungen jeweils +5/+7/+10 auf Fährtensuchen geben (ZBA S. 20), statt einfach einen Fährtensuchenwert auf 5/7/10. Allerdings dreht das potenziell das Balancingproblem um, da mir das doch tendenziell sehr stark vorkommt. Ich glaube vorerst werde ich es aber so halten, danke!
Faras Damion hat geschrieben:
11.07.2018 13:40
Bei DSA5 haben Tiere einen eigenen Klugheitswert im Standartbereich von 6-15. Damit können sie nur Dinge tun, die Tiere können, also keine Algebra.
[...]
Vielleicht mögt ihr das als Hausregel für DSA4 übernehmen. Die Werte von Bestarium 1 sind schon frei verfügbar, die von Bestiarium 2 werden erst demnächst eingetragen.
https://www.ulisses-regelwiki.de/index. ... Tiere.html
In der Tat hatte ich schon überlegt den Wesen der ZBA neue "nivellierte" Eigenschaftswerte zu verpassen, da mir das so vorkommt, dass diese nur auf die Abgrenzung gegenüber Menschen aber eben nicht auf Talentproben ausgelegt sind und letzteres eigentlich sinnvoller wäre. Denn das ein Hund kein Algebra kann, um dein Beispiel aufzugreifen, ergibt sich aus gesundem Menschenverstand und kann daher vom Meister durch Probenzuschläge berücksichtigt werden. Genau diesen Weg scheint DSA 5 gegangen zu sein, das ist definitiv interessant und endlich mal eine Neuerung in DSA 5, die mir gefällt!
Macaldor hat geschrieben:
11.07.2018 14:16
Bzgl. der DSA Tiereigenschaften (t) gibt es auch eine umrechnungstabelle. Ich glaube die Werte werden gedrittelt im Bezug zum Menschen, bei KL.
Ok, dank des Nachtrags von @Faras Damion wird klar, dass sich das auf DSA 5 bezieht. Das scheint ja in etwa der Umrechnung der Tiereigenschaften von DSA 4.1 zu DSA 5 zu entsprechen, was dann - wie auch das Zitat aus dem Bestiarium S. 125 - der Vermutung entspräche, dass man in DSA 5 den Vergleich zwischen Tieren und Menschen aus den unmittelbaren Eigenschaften rausgenommen und ersteren "normale" Eigenschaften für Proben gegeben hat und für den direkten Vergleich dann diesen Umrechnungsfaktor heranziehen kann. Die Idee gefällt mir wie erwähnt ziemlich gut!
Rasputin hat geschrieben:
11.07.2018 14:50
Falandrion hat geschrieben:
11.07.2018 11:57
Ok, ich hatte auch das Gefühl, dass ich die Idee mit den W12 als Hausregelvorschlag irgendwo gelesen hatte, wobei ich mir auch da nicht mehr sicher bin, ob das für Kinder oder Tiere vorgesehen war...
Das war für beschworene Wesen wie Elementare. Allerding mit einem W20. Vielleicht verwechsle ich aber auch was.

Die meisten Sachen von Tieren werden soweit ich weiß mit nem W20 auf ihren GW geprobt. Bin mir da aber auch nicht sicher.
Dämonen, Elementare etc. proben auf einen W20, daher die zweite Überlegung im edit des Ausgangsposts, sich daran zu orientieren. Die erste Überlegung an der Stelle, der Rückgriff auf einen W12, war davon aber unabhängig und wäre für normale Proben auf die Eigenschaften gedacht gewesen.
von Falandrion
11.07.2018 11:57
Forum: Allgemeine Diskussion
Thema: Talentproben von Tieren
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Talentproben von Tieren

Ok, ich hatte auch das Gefühl, dass ich die Idee mit den W12 als Hausregelvorschlag irgendwo gelesen hatte, wobei ich mir auch da nicht mehr sicher bin, ob das für Kinder oder Tiere vorgesehen war... Davon abgesehen hast du das Folgeproblem ja schon genannt. Das muss nicht mal ein Elefant sein. Generell scheinen mir Tiere häufig recht einseitig verteilte Eigenschaftswerte zu haben, wohl um die geistige Unterlegenheit aber körperliche Vergleichbarkeit bis Überlegenheit gegenüber Menschen darzustellen... Da herrscht also schon im Verhältnis der Eigenschaften untereinander ein Verhältnis, wie es bei spielbaren Charakteren allenfalls bei außergewöhnlich dummen oder unsympathischen Trollzackern auftritt.
von Falandrion
11.07.2018 11:44
Forum: Allgemeine Diskussion
Thema: Talentproben von Tieren
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Talentproben von Tieren

Tiere haben für gewöhnlich deutlich niedrigere Eigenschaftswerte als (spielbare) kulturschaffende Rassen.
Dennoch haben gerade ausgebildete Tiere neben Sonderfertigkeiten teilweise auch entsprechende Talente.
Sofern ich keine speziellen Regeln für Talentproben bei Tieren übersehe, haben diese bedingt durch ihre niedrigen Eigenschaftswerte auch bei hohen Talentwerten vergleichsweise schlechte Erfolgsaussichten. Das kann doch eigentlich nicht gewollt sein!?

Nehmen wir zur Veranschaulichung mal einen Spür-, bzw. Suchhund. Der bekommt durch seine Ausbildung Fährtensuchen +10.
Das wird allerdings auf KL/IN/KO geprobt, alles Eigenschaften, die bei den infrage kommenden Hunderassen (Mähnenwolf, Nivesischer Steppenhund, Onjaro-Bracke, Therengar Terrier, Winhaller Wolfsjäger, Zornbrechter / Wehrheimer Bluthund) jeweils zwischen 4 und 6 für KL und IN und 8-11 für KO liegen.
Damit hätte ein ausgebildeter Suchhund bei einer unmodifizierten Fährtensuchenprobe eine Erfolgswahrscheinlichkeit von ~ 30%, minimal besser, als ein typischer Abgänger einer Magierakademie mit KL/IN/KO 14/14/10 und Fährtensuchen 0...

Übersehe ich etwas? Werden Talentproben bei Tieren vielleicht mit W12 statt W20 gewürfelt, o.ä.? Weder in der ZBA noch WdS konnte ich etwas in der Richtung finden, aber mit normalen Regeln macht es einfach keinen Sinn.

edit: Oder werden Talentproben bei Tieren wie bei beschworenen/herbeigerufenen Wesen vielleicht einfach mit einem einzelnen W20 auf das Talent geprobt, obwohl für sie Eigenschaftswerte angegeben sind? Dann hätte der ausgebildete Suchhund allerdings immer noch eine vergleichsweise bescheidene Erfolgschance von knapp unter 50%.