Die Suche ergab 4 Treffer

von Falandrion
14.06.2018 16:11
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
Thema: Phex, Feqz und Fekol
Antworten: 10
Zugriffe: 518

Phex, Feqz und Fekol

Ok, das ist dann wohl ein eindeutiges regelseitiges Argument dafür, das doch lieber zu lassen. :grübeln:
Dann sollte der fekolgläubige Handwerksgeselle sich doch lieber darauf beschränken, für sich selbst (und andere) besonders zuverlässige Werkzeuge herzustellen. :rohal:
von Falandrion
13.06.2018 11:33
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
Thema: Phex, Feqz und Fekol
Antworten: 10
Zugriffe: 518

Phex, Feqz und Fekol

Ok dann liegen wir ja grundsätzlich nicht weit auseinander und wir bewerten nur die Details anders.
Für mich wäre gerade der von dir vorgeschlagene Weg eher dazu geeignet, das bestehende System durch ein neues zu ersetzen.
Ich bin allerdings auch davon ausgegangen, dass so ein Versuch relativ schnell auffliegt. Aber gerade deshalb schafft man kein neues "System", bei dem etwa die Bauern systematisch zu wenig Geld für ihren Weizen bekommen. Denn natürlich wird es zwischen den "manipulierten" Produzenten/Händlern und (anderen) auswärtigen Händlern schnell auffallen, dass beide beim Abzählen /-wiegen / -messen zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Beim ersten oder zweiten Mal mag man dem auswärtigen Händler misstrauen, aber wenn sich das häuft wird man relativ schnell die eigenen Maße überprüfen, gerade wenn man die vor kurzem erst erworben hat und sie einem nicht ohne eigenes Wissen heimlich nachts ausgetauscht wurden.
Daher ja die Überlegung, dass es relativ viel Fingerspitzengefühl verlangt, den richtigen Zeitpunkt für das eigene Handelsgeschäft abzupassen.
von Falandrion
13.06.2018 09:53
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
Thema: Phex, Feqz und Fekol
Antworten: 10
Zugriffe: 518

Phex, Feqz und Fekol

Da habe ich beim Schreiben in der Tat auch drüber nachgedacht, aber im Ergebnis ist mir kein besonderer Grund eingefallen, warum das eher tasfarel- als phexgefällig wäre.
Es ist ja nicht so, als würde er damit den Handelspartner ausbluten. Das manipulierte Maß kann vielleicht 10% oder 20% vom eigentlichen Maß abweichen, wohl kaum mehr. Wirte wissen nunmal ungefähr wie groß so ein Schank ist und ein Weizenhändler weiß sicherlich ungefähr wie schwer sich ein 5-Stein-Weizensack normalerweise anfühlt.
Außerdem dürfte es eine Herausforderung sein, die Maß-Werkzeuge so zu verbreiten, dass man dabei nicht auffällt, und den richtigen Zeitpunkt für den Handel abpassen, bevor es auffällt. Denn man kann schlecht allen Händlern derselben Gasse gleichzeitig neue Werkzeuge verkaufen und somit besteht grundsätzlich die Gefahr, dass die untereinander handeln oder aus anderen Gründen ihre Maße vergleichen.

Es geht also nicht darum, den anderen zu ruinieren, und das listige Vorgehen ist eigentlich wichtiger als die dadurch erzielte Bereicherung. Das sind in meinen Augen zwei Punkte für Phex und gegen Tasfarel. Natürlich, es erschüttert das Vertrauen in das bestehende Handelswesen, insofern könnte das der Kirche "offiziell" ein Dorn im Auge sein. Das bedeutet aber nicht, dass sie dem Geweihten nicht im Stillen zu seinem gelungenen Coup gratulieren. Natürlich würde man so etwas nie in offizieller Funktion machen, d.h. das Vertrauen in die Institution der Phexkirche als Mediator in Handelsfragen bleibt gewahrt. Wenn das Vertrauen in den allgemeinen Handelsverkehr zu sehr leidet, treibt es vielleicht umso mehr Leute in die Arme der Phexkirche um sich vor derartigen Praktiken durch eine "Bestätigung durch einen objektiven Dritten" zu schützen.
von Falandrion
12.06.2018 12:53
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
Thema: Phex, Feqz und Fekol
Antworten: 10
Zugriffe: 518

Phex, Feqz und Fekol

Zur ersten Frage: Fekol gilt als Geselle Angroschs.
Ich fände es plausibel, wenn sich das auch im Leben der Gläubigen niederschlägt. Sei es, dass Fekolgläubige (sowohl Händler als auch Diebe) vielleicht einen größeren Hang (sowohl Wertschätzung als auch diesbezügliche Kenntnisse) zu hochwertigen Handwerkserzeugnissen (und dafür notwendigen Rohstoffen), dafür aber vergleichsweise weniger Interesse an sonstigen Wertgegenständen haben. Es geht also weniger um den materiellen als den handwerklichen Wert einer Sache, sowohl eines fertigen Produkts als auch bei Rohstoffen die potenziellen Verwendungsmöglichkeiten.
Vielleicht schlägt sich diese Wertschätzung von Handwerksprodukten auch in eigenen handwerklichen Betätigungen aus. Wenn Fekol bei Angrosch in die Lehre geht, dann geht sein Geweihter vielleicht auch ein paar Jahre bei einem Schmied in die Lehre, um sich seine wichtigsten Arbeitsutensilien selbst herstellen zu können, sei es etwa eine Waage für den Händler oder Dietriche für den Dieb. Nur so kann man der Qualität der bei phexischen Geschäften verwendeten Werkzeuge wirklich blind vertrauen und was sind schon ein paar Jahre Schmiedeausbildung bei einer zwergischen Lebensspanne. Auf diese Weise könnte man sich auch gleich mit den neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet zwergischer Hochsicherheitsschlösser vertraut machen.
Und wäre es nicht auch besonders listenreich, wenn man selbst unzuverlässige Werkzeuge in Umlauf bringt, um deren Verwender anschließend zu übervorteilen? Etwa der fekolgeweihte Türschlosshändler, der sich selbst immer Zweitschlüssel anfertigt, oder der fekolgeweihte Händler, der irgendwie (die Details müsste man ausarbeiten) manipulierte Maßeinheiten in einer Stadt verbreitet, um wenig später entsprechend teurer zu verkaufen oder billiger zu kaufen. (Weil sein Bierfass in Wahrheit nur 100 Schank enthält, der Wirt ihm aber den Preis für 120 Schank bezahlt, da er ihm vorher ein zu kleines Muster-Schank-Maß zukommen lassen hat, o.ä.)
Allerdings zeigt ein Fekolgläubiger vielleicht auch ein erhöhtes Maß an Respekt gegenüber Handwerkern. Er übervorteilt also gerne den Rohstoffproduzenten,Händler oder Endabnehmer, aber nur ungern den Handwerker.