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von Loirana
25.04.2018 10:37
Forum: Abenteuer & Reisen
Thema: Stürmischer Herbst
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Stürmischer Herbst

Der Rahjageweihte lächelt entwaffnend und führt Rhiannon zur Tanzfläche, wo er sofort in den Takt der Musik einsteigt und die Halbelfe gekonnt übers Parkett führt. So tanzen die vier Paare munter zur lieblichen Musik, während der Sänger immer weiter trällert. Der Rahjageweihte scheint ein sehr geübter Tänzer zu sein, kein Fehler geschieht ihm und er führt Rhiannon so gekonnt, dass es ihr schwer fallen würde beim Tanzen grobe Fehler zu machen.

Nach anfänglicher Unsicherheit findet aber auch Shafir sein Selbstvertrauen wieder und seine Tanzschritte werden immer komplexer. "Da habt ihr Recht, euer Gnaden, deshalb musste ich im Zuge meiner Ausbildung auch ein paar weitere Tanzschritte lernen. Beim Tanzunterricht hatte ich es nur nicht mit einer so bezau...", er hält inne und wird ein wenig rot. "...mit einer so bezaubernden Dame zu tun", sagt er schließlich.

"Die Sonne die Sterne tragen Kunde von dir
Jeder Lufthauch erzählt mir von dir
Jeder Atemzug, jeder Schritt
Trägt deinen Namen weit mit sich miiiit..."
, singt der Rahjageweihte ein letztes Mal den Refrain und führt das erste Lied somit zum Abschluss.
von Loirana
23.04.2018 12:02
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Thema: Stürmischer Herbst
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Stürmischer Herbst

Der Rahjageweihte singt fröhlich weiter und die Musiker legen sich ins Zeug, als die Tanzfläche sich langsam füllt. Shafir erhebt sich ebenfalls recht elegant - wenngleich nicht so zauberhaft elegant wie Tamila - und ergreift sanft ihre Hand. Er lächelt sie an und führt sie daraufhin etwas zögerlich zur Tanzfläche. Die Selbstsicherheit des Tulamiden bröckelt ein wenig und Tamila kann seine Nervosität spüren. Dennoch bleibt er ruhig und beginnt schließlich den Tanz, erst sanft und ruhig, darauf bedacht den Takt der Musik zu finden, führt Shafir die Rahjageweihte, seine Bewegungen fließend und katzenhaft.

Als Vadiro die Aufforderung zum Tanz ablehnt, erhebt sich der Letzte der Geweihten, Gaiwan Cian, und kommt auf Rhiannon zu, er mustert kurz Vadiro, dann schenkt er der Halbelfe ein entwaffnendes Lächeln. "Gestattet ihr, holde Maid, dass ich euch zum Tanze auffordere?", säuselt er und bietet Rhiannon eine Hand an.
von Loirana
18.04.2018 09:23
Forum: Abenteuer & Reisen
Thema: Stürmischer Herbst
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Stürmischer Herbst

Wohwollend lächelt seine Gnaden Riemerin, als Elindir Vara um den Tanz bittet. Der Geiger beginnt sein Spiel und auch Laute, Flöte und Tamburin stimmen mit ein und beginnen eine liebliche, unbeschwerte Melodie, die förmlich zum Tanzen einlädt. Der pummelige Geweihte, der unweigerlich die Frage aufkommen lässt, wieso ausgerechnet er der Göttin dient, zeigt kurz darauf, welche Form der Schönheit ihm innewohnt, womit er der Göttin huldigt, als seine honigweiche Stimme erklingt und er kräftig, voller Leidenschaft, das Lied anstimmt.

"Hätt' ich einen Pinsel zu zeichnen dein Antlitz
Den Glanz deiner Augen, den lieblichen Mund
Ich malte die Wimper, die Braue, dein Lächeln
Wie ich es erkannte in jener Stund'

Hätt' ich eine Flöte zu spielen die Klänge,
Die von deiner Anmut und Schönheit erzählen
Ich spielte den Reigen der himmlischen Tänze
Wie in den Gedanken, die mich seither quälen

Doch weder Bilder noch Klänge noch Wort
Könnten beschreiben, Was an jenem Ort
mit mir geschehen, als ich dich gesehen
Du in jener Nacht den Schein hast entfacht

Die Sonne die Sterne tragen Kunde von dir
Jeder Lufthauch erzählt mir von dir
Jeder Atemzug, jeder Schritt
Trägt deinen Namen weit mit sich mit"


Die Musiker legen sich immer mehr ins Zeug, die Musik steigert sich förmlich in einen Rausch. Die Wirtin am Tresen schunkelt im Takt der Musik mit, die Schankmägde haben sich zurückgezogen und schauen dem Tanz der beiden Adligen zu und lauschen der schönen Musik. Sogar einer der Küchenhilfen steckt seinen Kopf aus der Küche, fasziniert von der Melodie. Nach den erste Kreisen der beiden Tanzenden, erheben sich auch die beiden Geweihten Maire und Gorimila und beginnen ebenfalls zur Musik zu Tanzen, in ähnlichem Stil wie Vara und Elindir.

Shafir beobachtet das Schauspiel und erwidert vorerst nichts auf ihre Erklärung. Er wirkt etwas gedankenverloren schaut dann zu Tamila. "Euer Gnaden, ich hoffe es ist nicht vermessen von mir, aber... möchtet ihr tanzen? Ich habe zwar nicht das Talent meiner Schwester, aber den ein oder anderen Kniff hat sie mir beigebracht", sagt er lächelt, erhebt sich und bietet ihr eine Hand an.
von Loirana
16.04.2018 08:50
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Stürmischer Herbst

Schankraum

Eine Schankmagd eilt herbei als Vara sich neben die Wirtin setzt. "Darf ich Wein nachschenken, edle Dame?" fragt sie und handelt entsprechend Varas Antwort. Die Wirtin wartet kurz ab, bis die Magd wieder weiterzieht und schenkt Vara ein entwaffnendes Lächeln. Sie beugt sich etwas vor um mit gesenkter Stimme zu sprechen. "Die Dekoration geht aufs Haus, ich hab dafür einen Gefallen eingefordert, den mir noch jemand schuldete. Ihr möchtet aber wirklich jetzt schon zahlen?", fragt sie etwas irritiert, während die Musiker weiter ihre Instrumente stimmen.

Die Wirtin schaut sich kurz um und nickt dann. "Nun gut, für die Speisen krieg ich zwar selber erst noch eine Rechnung, aber ich weiß zufällig was mir der nette Praifons berechnen wird", spricht sie und führt Vara zum Tresen. Sie holt ein Pergament hervor und beginnt ein paar Zahlen aufzuschreiben, ihre Lippen bewegen sich stumm, während sie rechnet. Schließlich strahlt sie Vara freundlich an. "Also für die Speisen und die Arbeit des Personals wären das dann 36 Dukaten, 2 Silber und 3 Heller", sagt sie und zeigt Vara die Berechnung.

Kurz darauf kommt die Magd, welche die Wirtin losgeschickt hatte, zurück und bleibt mit zusammengepressten Lippen in der Küchentür stehen, offenbar war sie durch den Hintereingang reingekommen. Die Wirtin schaut auf, wartet noch Varas Reaktion ab und begibt sich dann bei den Anwesenden entschuldigend zu der Magd.


Tamila & Shafir

Der junge Tulamide beginnt unwillkürlich ein wenig zu grinsen als Tamila den Kopf schief legt und für einen Moment scheint er hypnotisiert von der Geweihten zu sein. Dann blinzelt er und löst sich - ein wenig zu ruckartig - von diesem Anblick und trinkt einen Schluck um dies zu kaschieren. "Danke für das Kompliment, euer Gnaden. Aber verzeiht die Frage, wie meint ihr das mit dem Glück Radschas?" fragt er. Dann schaut er auf, als es plötzlich still wird im Raum.

Tanzfläche

Die Musiker beenden das Stimmen ihrer Instrumente und das Geplaudere der Geweihten verstummt. Der Geweihte Felian ergreift das Wort und seine wohlklingende Stimme füllt den Raum. "Euer Hochgeboren und liebe anwesende Gäste. Zu Ehren des Tsatages von Hochgeboren Elindir ui Bennain möchte ich eine kleines Gesangsstück zum besten geben, welche sich hervorragend zum Tanz eignet", spricht er und schaut daraufhin auffordernd zu Elindir. Keiner der anderen Geweihten macht Anstalten sich zu erheben, sie alle blicken neugierig zu Elindir, scheinbar darauf wartend wie er reagiert, ob er den Tanz eröffnen würde.
von Loirana
13.04.2018 12:55
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Stürmischer Herbst

Vara und der Schneider

Meister Wohlwamser entspannt sich wieder und schenkt Vara ein bemühtes Lächeln. "Es freut mich, dass es euren Erwartungen entspricht, auch wenn ich nur ungerne zugebe, dass es eher selten ist, dass ich solch exquisite Aufträge bekomme. Es war mir eine große Freude diesen Auftrag anzunehmen und möchte meinen, dass ihr kaum einen Schneider finden werdet, der ähnliche Qualität in der selben Zeit hinbekommt!", brummt er zufrieden. "Für nächstes Mal reicht aber auch ein Schuldschein, edle Dame, solche Unsummen an Gold habe ich nicht gerne bar in meinem Geschäft, das bringt Gesindel nur auf falsche Gedanken. Die Bank war auch nicht erfreut, als ich mit der Wagenladung ankam, und die junge Alrike alles nachzählen musste", sagt er und zwinkert.

Am Tisch

Die Geweihten scheinen bei der Geschichte um Novadis, Kämpfe und dergleichen gedanklich auszusteigen und unterhalten sich untereinander im Flüsterton, sich dabei gezielt umschauend. Allgemein scheint die Unruhe sich bemerkbar zu machen, nach und nach stehen die Tischgäste auf, unterhalten sich unter vier Augen, sodass sie wohl der Ansicht sind, dass die Zeit des Speisens vorbei war. Schließlich erhebt sich Felian Riemerin, der untersetzte Rahjageweihte mit dem Schnurrbart, verneigt sich kurz in Richtung Elindir und bittet die Musiker zu sich, wo er beginnt mit ihnen zu tuscheln. Diese nicken eifrig und schauen sich ein wenig um, bevor sie beginnen ihre Instrumente einzustimmen.

Die bornländische Rahjageweihte lächelt Tamila an. "Gerrne erzähle ich beizeiten, doch dienke ich, dass nach den Speisen es die Zeit wärre, sich miet Tanzen zu erheiterrn", sagt sie mit einem Zwinkern, was auch ein breites Grinsen bei den anderen Geweihten hervorruft.

Shafir blickt sich erstaunt um, als so viele sich erheben und nicht mehr "gesittet" am Tisch sitzen bleiben, zuckt aber schließlich mit den Schultern und verschlingt noch ein Stück Fleisch. "Euer Gnaden Tamila, ihr wärt erstaunt wie viele Menschen mich unterschätzen. Normalerweise beginnt das spätestens dann, wenn sie erfahren, dass ich erst 18 Götterläufe zähle. Ich bin den Zwölfen aber dankbar für mein Talent und meine Fähigkeiten", sagt er mit einem Zwinkern. "Aber sagt, was hält eine exotische Schönheit wie euch an diesem Ort", fragt er neugierig.

Die Wirtin Arlaine sitzt noch am Tisch, wo Elindir sie eben angesprochen hatte und genehmigt sich gerade einen Schluck Rotwein genehmigt und recht zufrieden beobachtet, wie die Musiker und die Geweihten sich scheinbar gerade auf eine musikalische Einlage vorbereiten.

Den Seitenblick Vadiros scheint der Tulamide Shafir zu bemerken, obwohl er Tamila zugewandt ist. Kurz treffen sich die Blicke von Shafir und dem Zahori, dann widmet er sich wieder der schönen Geweihten.

Küche

In der Küche wird sich rege um den Abwasch der Kochutensilien und bereits abgeräumten Geschirrs und Bestecks gekümmert, beinahe wird Vara umgerannt. Der junge Mann kann gerade noch den Teller auffangen, der ihm herunterfällt, als er plötzlich vor Vara zum stehen kommt und blickt die Almadanerin erschrocken an. "Oh, öh... ich... Nun, die Rechnung für die Speisen trifft erst später ein soweit ich weiß, Arlaine hat das alles gestern bestellt. Mehr weiß ich auch nicht, da müsst ihr sie fragen", sagt er und beginnt die Teller wegzuräumen. Eine zweite Küchenhilfe schrubbt gerade Töpfe, einen Koch oder eine Köchin kann Vara nirgens entdecken.
von Loirana
11.04.2018 15:12
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Stürmischer Herbst

"Euer Hochgeboren, ich möchte nicht überheblich klingen, aber wenn ihr es so beschreibt, muss es bejahen. Ich alleine gegen vier Bewaffnete. Das ist jedoch etwas anderers als ein fairer Kampf Einer gegen Vier, denn zwei von ihnen waren bewusstlos, bevor die anderen bemerkt haben, dass ein Kampf überhaupt ausgebrochen war. Der Überraschungsmoment war auf meiner Seite, die Novadis viel zu überheblich und einen 'Kampf' würde ich das ganze ohnehin nicht nennen. Ich lies sie gefesselt an einen Baum zurück, damit sie in Ruhe über ihr Handeln nachdenken konnten", berichtet Shafir, und widmet sich wieder dem Essen und der reizenden Tamila.

Der Zwerg schüttelt vehement den Kopf. "Edle Dame, selbstverständlich habe ich niemanden an diese Kleidungsstücke gelassen - euer Bote hat lediglich bezahlt, und einen kurzen Blick von hinter dem Tresen gelassen. Ich lasse doch niemanden einfach zu meiner Schneiderwerkstatt hindurch...", sagt er, und scheint dabei ein wenig amüsiert zu sein. "Nun, ich hoffe doch, dass alles zu seiner Zufriedenheit ist, immerhin habe ich die ganze Nacht durchgearbeitet", fügt er hinzu.

Auf Elindirs Anweisung hin wirkt die Wirtin ein wenig bedrückt, doch nickt. Kurze Zeit später verlässt eine der Schankmägde das Gasthaus.
von Loirana
10.04.2018 11:24
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Stürmischer Herbst

Da wandern die Augenbrauen von Meister Wohlwamser wieder nach oben. "Genau! Jetzt wo ihr es sagt. Er war recht schlicht gekleidet, gelbes Hemd, blaue Hose", sagt er und schmunzelt. "Gibt es etwa ein Problem mit der Bezahlung?"
von Loirana
10.04.2018 11:14
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Stürmischer Herbst

Der Zwergenschneider runzelt noch tiefer die Stirn, die buschigen Augenbrauen wackeln während er überlegt. "Hmmm... der Kerl war total unscheinbar, genauer kann ich ihn euch leider nicht beschreiben. Ein kahlköpfiger Tulamide war es, der gestern nachmittag zu mir kam, als ich gerade dabei war zu arbeiten. Er bezahlte großzügig die Kleider die ich noch nicht einmal fertig hatte. Irgendwas sagte er, dass ihr, edle Dame, zu beschäftigt seid für den Tag um vorbei zu kommen, darum würde er in eurem Namen die Rechnung bezahlen. Ich hab die Kosten überschlagen, er bezahlte ohne zu feilschen, legte noch einen zwanzigprozentigen Bonus drauf und lobte meine kunstvolle Arbeit. Da hab ich keine weiteren Fragen gestellt", brummelt er vor sich hin.
von Loirana
10.04.2018 08:10
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Stürmischer Herbst

Shafir pausiert das Kauen kurz und überlegt. Nachdem er runterschluckt, antwortet er Tamila. "Hm... wenn ihr es so formuliert, klingt es irgendwie sehr heroisch. Fakt ist, wer Reisende belästigt und sich ihrer Besitztümer habhaft werden will, sollte sich nicht wundern, wenn diese Reisenden sich wehren. Keiner von ihnen wurde aber ernsthaft verletzt, falls euch das beruhigt" sagt er und zwinkert Tamila zu. "Man sollte meinen als Schwertgeselle ist der Kampf mein Geschäft, doch bevorzuge ich es einen Kampf gewaltlos zu beenden bevor er beginnt, vorzugsweise mit Worten", fügt er noch hinzu.

"Ah... jetzt verstehe ich", brummt Meister Wohlwamser. "Heute morgen war eine Gruppe Gardisten ausgerückt, marschierten todernst an meinem Geschäft vorbei", sagt er und widmet sich wieder seinem Essen. Scheinbar ist er sehr zufrieden damit, ein wenig zur Konversation beigetragen zu haben.

Shafir nickt ihm zu, grinst dann fröhlich in die Runde und schließlich zu Tamila. Etwas irritiert blickt er sie an. "Ja das war ich, Tochter des Liebreizes", sagt er ein wenig holprig. Die ausschweifende Namensgebung der Tulamiden scheint ihm nicht ganz zu liegen. "Eis das vom Himmel fällt hab ich keines gesehen, das mag aber auch daran liegen, dass ich im Sommer dort war. Es war ungemütlich, aber so kalt auch nicht. Dennoch stimmt diese Geschichte, soweit ich das beurteilen kann. Ich denke mal, dass das Land um Festum mittlerweise von Schnee und Eis bedeckt ist, man sagte, mir, dass es schon im Herbst sehr kalt werden wird."


Meister Wohlwamser schaut auf, als Vara sich ihm nähert. Etwas irritiert runzelt er die Stirn. "Veehrte Dame, natürlich habe ich das, ich bin aber etwas verwirrt. Die Rechnung wurde doch bereits bezahlt", sagt er, wobei seine Augen hin und her huschen, angestrengt nachdenkend. "Was nicht bedeuten, soll, dass ich mich nicht über ein weiteres Trinkgeld freue. Meint ihr das?"
von Loirana
09.04.2018 23:25
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Stürmischer Herbst

Shafir schaut neugierig auf, als die Erwähnung der Novadi solche Wellen schlägt. "Was sie wollten habe ich nicht gefragt, auf Ärger waren sie aber wohl aus. Drei... Nein, Vier waren es. Nun, einerlei, die Stadtgarde hat einen anonymen Tipp bekommen und die vier Schurken bewusstlos vorgefunden. Die werden die Stadt nicht betreten, falls euch das sorgt, sondern sind wohl schon auf dem Heimweg. "
von Loirana
09.04.2018 15:12
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Stürmischer Herbst

"Abhanden gekommen ist vielleicht das falsche Wort. Sie begann eine Reise, die wie ich dachte von kurzer Dauer wäre. Jedoch kehrte sie nicht zurück, darum begann ich sie nach meiner Ausbildung zu suchen. Ich folgte ihrer Spur nach Zorgan, wo sie aber spurlos verschwunden war. Erst nach einigen Wochen erhielt ich einen Brief von ihr, dass sie nach Festum gereist war. Dort verpasste ich sie jedoch auch knapp, die Reise gestaltete sich als schwierig. So ging es immer weiter, stets schien ich sie knapp zu verpassen.

Seit einiger Zeit habe ich jedoch nichts mehr von ihr gehört, und ich musste mich auf Gerüchte und dezente Hinweise verlassen. Nahe Gareth hatte ich ihre Spur aufgenommen und hörte, wie einige Passanten von einem Auftritt einer wahrhaftigen, wunderschönen Sharizad sprachen, die erst kürzlich dort aufgetreten war. Wohin sie ihr Weg aber führte, weiß ich nicht, und meine Reise über Weiden nach Albernien entpuppte sich nun ja als falsche Fährte - nichts für ungut euer Gnaden. Aber ich möchte euch nicht mit meinen Sorgen plagen, die nicht einmal welche sind. Meine Schwester kann gut auf sich aufpassen und reist soweit ich weiß nicht alleine - und nicht zuletzt habe ich dadurch die Gelegenheit, die vielen Winkel Aventuriens kennen zu lernen"
, sagte er und nimmt einen Schluck vom Wein.

"Und es gab auch die ein oder andere Abwechslung. Erst gestern traf ich eine Gruppe Novadis aus... Am... Amhallassih? Irgendwie sowas... unfreundliche Gesellen muss ich sagen... Es fasziniert mich aber, was für Menschen in den unterschiedlichsten Winkeln Aventuriens umherwanden. Ich selbst falle hier sicherlich auf wie ein bunter Hund", sagt er und lacht kurz auf.
von Loirana
09.04.2018 11:20
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Stürmischer Herbst

"Bei allem Respekt, ja das kann ich, denn meine Zwillingsschwester ist eine Frau, die an Liebreiz kaum zu übertreffen ist, auch wenn ich zugebe, dass ihre Gnaden ihr in nichts nachsteht. Es überrascht mich aber ebenso, sonst hätte mich das Gerede anderer Reisender kaum hierher geführt. Die Beschreibung meiner Schwester führt mich für gewöhnlich zuverlässig auf den Pfad, den sie geschritten ist", antwortet er ernst aber höflich.
von Loirana
09.04.2018 11:05
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Stürmischer Herbst

Shafir grinst Vara an. "Einen Namen, den ich meiner Mutter zu verdanken habe. Sie hielt ihn für angemessen, wer bin ich ihr zu widersprechen?" sagt er und zwinkert ihr zu. Er verneigt sich vor jeder der vorgestellten Personen, die Geweihten grüßen freundlich zurück und verneigen ihre Häupter, als Vara sie vorstellt. Meister Wohlwamser brummt nur kurz und schaut von seinem Essen auf, dann widmet er sich wieder ganz Speis und Trunk.

"Da tut es mir leid, dass ich nur dieses schlichte Gewand trage", sagt er, und lächelt schief. Auf Varas Einladung hin setzt er sich aber auf den gebotenen Platz und greift sich etwas zu essen. Eine Schankmagd füllt ihm einen Trinkbecher, den er dankend entgegen nimmt. Dann nickt er Elindir zu. "Ihr habt recht, Khunchom ist sehr weit entfernt. Es ist aber auch schon einige Monde her, dass ich die Stadt verließ, und meine Reise führte mich nicht geradewegs hierher. Nach einem Abstecher in Zorgan und Festum bin ich quer durch das Mittelreich gereist, bis mich meine Füße hierher brachten. Was eure Frage angeht, euer Gnaden, gestehe ich, dass ich mehrere Paar Stiefel verbraucht habe auf dem Weg. Das ein oder andere Mal bin ich aber auch auf einem Heukarren oder ähnlichem Fuhrwerk mitgereist.
Beschwerlich war der Weg aber in der Tat, wenngleich ein ereignisreicher. Ich habe viele Freundschaften geschlossen, jedoch auch unerfreulichere Begegnungen gehabt. Dass ich heute in so illustrer Gesellschaft speisen würde, hätte ich mir so schnell aber nicht träumen lassen."


Nachdem er sich ein Stück Fleisch auf den Teller getan hat, schneidet er sich ein kleines Stück ab und führt es zum Mund. "Vorzüglich, wahrhaftig. Nundenn, ich danke euch noch einmal vielmals, dass ihr mich an eure Tafel einladet, auch wenn dies einem unglücklichen - wenn ihr mir dies verzeiht, euer Gnaden - Zufall geschuldet ist, denn ich musste feststellen, dass mein Weg mich fehlgeleitet hat und ihre Gnaden Tamila jener Dame, die ich suche, zum Verwechseln ähnlich sieht", erzählt er munter.
von Loirana
07.04.2018 13:30
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Stürmischer Herbst

Der junge Tulamide tritt nach Tamila ein und schaut sich neugierig um. Gerade als Tamila vorschlägt, dass er seine Waffen ablegen könne, hat er bereits seinen Waffengürtel geöffnet und an einen Kleiderhacken gehängt. Anschließend löst er die Rückenhalterun für den zweiten Khunchomer, und hängt ihn - ein wenig vorsichtiger - ebenfalls an einen Hacken, dann noch seine wetterfeste Lederjacke.

Schließlich kommt der junge, gutaussehende Mann auf die Festgesellschaft zu und verneigt sich nach einem kurzen Mustern, als Vara ihn begrüßt. "Es ist mir eine Ehre und eine Freude euch kennen zu lernen, Vara von Cerastes. Ich hoffe, dass mein Erscheinen nicht all zu viel Unruhe für eure Feier bedeutet", sagt er, bevor er sich nach einem sehr kurzen Blick durch die Runde an Elindir wendet und einige Schritt auf ihn zu geht. Dabei lässt er Varas Frage vorerst unbeantwortet.

Mit einer tiefen Verbeugung begrüßt er den Ritter. "Euer Hochgeboren, verzeiht bitte mein Eindringen an diesem Tage, es war nicht meine Absicht euch bei eurer Feier zu stören. Mögen die Zwölfe euch an eurem Tsatage segnen und euch das Glück immer hold sein. Shafir ibn Tamerlan ist mein Name, Schwertgeselle aus dem fernen und schönen Khunchom."

Bei der Erwähnung seines Namens deutet er auch noch eine weitere Verneigung gen Vara an. Nach angemessener Zeit beendet er die Verbeugung und mustert noch kurz einmal den Rest der Gesellschaft, vor allem Rhiannon und Vadiro.
von Loirana
04.04.2018 13:10
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Draußen

Der junge Tulamide zögert kurz und hatte sich schon halb abgewandt, da dreht er sich Tamila wieder zu. Die Geweihte kann erkennen, wie er ein wenig mit sich hadert. "Euer Angebot ist sehr freundlich und ich möchte nicht verleugnen, dass eine Rast mir gut tun würde. Nun gut, ihr habt mich überredet, gütige Tamila. Wenn meine Anwesenheit keine Belastung ist für die Festgesellschaft, schließe ich mich gerne an", sagt er mit einer Verbeugung und schenkt Tamila ein charismatisches Lächeln.

Er geht einen Schritt vor und hält der Geweihten die Tür zum Gasthaus auf. "Nach euch, euer Gnaden", sagt er mit einer Verbeugung.

Drinnen

Aufmerksam lauschen die Geweihten der Geschichte des Kennenlernens. "Ja, manchmal führt das Schicksal Leute zusammen, die schon in kürzester Zeit in tiefer Freundschaft verbunden sind", sagt die kleine Blondine. Die bornländische Geweihte schmunzelt. "Ich denkie mal, dass die Geschichte miet den Nekkerrn auch damit zu tun hat?", fragt sie wobei ihre Augen belustigt auffunkeln.

Elindir kehrt kurz darauf zurück an den Tisch, wo die Gäste ihn freudig erneut begrüßen. Kaum hat er sich gesetzt, wird das Fest jedoch erneut unterbrochen, dann die Tür zum Gasthaus öffnet sich wieder. Tamila steht in der Tür, die von einem jungen Tulamiden in Lederrüstung, aufgehalten wird. Das Schwert an seiner Hüfte und das zweite auf seinem Rücken fällt einem geschulten Kämpfer wie Elindir natürlich sofort ins Auge, ebenso wie Vadiro der gerade noch in Gedanken an die Geschichte war, die ihn überhaupt erst zur Flucht veranlasste.
von Loirana
30.03.2018 21:32
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Stürmischer Herbst

Drinnen

Verblufft schaut die Blondine zu Gorimila und dann wieder Vara. "Ich weiß nicht ob ich ganz verstehe, möchte euch aber auch nicht zu nahe treten. Das, wovon ihr sprecht, scheint mir ein Ding der Unmöglichkeit, aber wenn es um Feenwesen geht, scheint mir ohnehin die Realität mit der Fantasie zu verschwimmen. Verratet uns lieber, woher ihr euch alle kennt?" sagt sie, im Versuch das Gesprächsthema zu ändern. Man sieht Gorimila an, dass sie nicht ganz zufrieden damit zu sein scheint und noch viele Fragen hat, doch scheint auch sie zu erkennen, dass dieses Thema recht pikanter Natur ist.
von Loirana
28.03.2018 10:58
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Draußen

Shafir verneigt sich erneut, als die Geweihte sich vorstellt. "Ein schöner Name", murmelt er vor sich hin. "Meine geliebte Schwester habe ich nicht wirklich ... 'verloren', wenn ihr das so nennen wollt. Sie begab sich auf ein Abenteuer, welchem ich nichts abgewinnen konnte, und ich erwartete sie eigentlich bald zurück. Es zeichnete sich jedoch ab, dass ihre Reise länger gehen würde, also machte ich mich auf den Weg zu ihr. Ich reiste nach Zorgan, wo man mir sagte, dass sie schon längst weitergereist war. Im Bornland verpasste ich sie knapp, und nun bin ich hier, offenbar einer falschen Fährte gefolgt. Ich möchte euch aber mit meiner Geschichte nicht belasten, vor allem nicht hier auf offener Straße. Die gute Arlaine* sagte zudem, hier wird gerade ein Fest in geschlossener Gesellschaft gefeiert. Ich bitte noch einmal um Verzeihung darum, euch unnötigerweise gestört zu haben, euer Gnaden", sagt er beschwichtigend und verneigt sich noch einmal.



*Die Wirtin, ich weiß gerade nicht ob ich den Namen je nannte ^^

Drinnen

Die Rahjageweihten werfen sich irritierte Blicke zu. Die jüngste von ihnen, Maire Nilarinu, räuspert sich und äußert direkt an Vara eine Frage. "Die Efferdkirche versucht seit hunderten Götterläufen die Sprache der Nixen zu entschlüsseln, noch nie ist es jemandem gelungen. Ich möchte nicht zu forsch erscheinen, aber wie habt ihr mit ihnen kommuniziert?"

Die Bornländerin blinzelt einmal, als die Blondine sich dazwischen drängelt, wirft aber dann Vara einen neugierigen Blick zu.
von Loirana
27.03.2018 22:23
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Draußen

Der junge Mann schenkt Tamila ein schiefes Lächeln, doch er ist nicht mit Leib und Seele dabei. "Ihr seid zu gütig, euer Gnaden. Die Frau, die ich suche sieht euch recht ähnlich, je länger ich euch betrachte desto mehr verstehe ich, wieso mein Weg, getragen von Geschichten reisender Händler, mich hergeführt hat. Es handelt sich um die Tochter der Schönheit, an deren Seite ich fast mein ganzes Leben verbracht habe. Meine Schwester Sefira saba-es-sulef. Sie ist euch nicht zufällig begegnet? Mein letzter Wissensstand ist, dass sie eine Akoluthin der Rahja geworden ist, daher dachte ich...", sein Satz bricht ab und erschrocken blickt er Tamila an.

Dann verneigt er sich vor der Geweihten tief, eine Hand vor die Brust gehoben. "Ihr müsst schreckliches von mir denken, dass ich euch derart belästige, ohne mich vorzustellen. Shafir ibn Tamerlan mein Name, zu euren Diensten", stellt er sich vor. "Trotz der Umstände ist es mir ein Vergnügen eure Bekanntschaft zu machen."
von Loirana
27.03.2018 13:27
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Stürmischer Herbst

Nicht nur die bornländische, sondern alle vier Geweihte haben aufgehört zu kauen und starren verblufft Vara und Rhiannon an. Neugierig aber schweigsam schauen sie zwischen sich hin und her, bei Gorimila klappt der Mund auf. "Ich muss mich verhörrt haben. Sagtet ihrr gerrade, ihrr selbst hattet die Gestalt von Niexen?" fragt sie Rhiannon ungläubig. Sie schaut der Tsageweihten in die Augen und blinzelt ein paar Mal, bevor sie zu Vara schaut. "Halluzinierrt sie auch niecht? Wie... Es scheint mirr alle siehr unglaublich, errzählt doch biette mehr davon! Ich hörrte, dass Nekker ein sehrr scheues Volk seien und Frremde niecht unterr sich dulden würrden."
von Loirana
26.03.2018 19:13
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Die Wirtin begleitet Tamila auf halbem Weg, bleibt dann jedoch stehen und wirft der Rahjageweihten einen Blick nach, bevor sie sich wieder all ihren Gästen widmet und wohlwollend zur Kenntnis nimmt, dass das Essen scheinbar die Geschmäcker der Gesellschaft trifft. Tamila schreitet durch die Eingangstür des Gasthauses und geht nach draußen, um kein weiteres Aufsehen zu erregen.

Als die Geweihte nach draußen geht, steht sie vor einem jungen Tulamiden. Er schaut gedankenverloren in die Gegend und scheint aus seinen Tagträumen zu erwachen als Tamila die Tür hinter sich zuzieht. Der Mann ist sehr jung, keine 20 Götterläufe alt, ist athletisch gebaut und sieht recht gut aus. Er hat einen Dreitagebart und leicht zottelige, dunkelbraune Haare. Seine Kleidung ist wetterfest, ein langer Ledermantel verdeckt die dunkle Weste die er darunter trägt sowie die schwarze Hose und die dicken Stiefel. Er trägt ein Umhängetasche über die Schulter, einen Gürtel, an dem eine Waffe - ein Khunchomer - befestigt ist und hat eine weitere Waffenhalterung auf dem Rücken. Über seiner rechten Schulter ragt der Knauf eines zweiten Khunchomers hinaus.

Sein charismatisches Lächeln erstirbt als Tamila hinauskommt und seine dunklen Augen weiten sich in Überraschung und sein Gesichtsausdruck fällt der entrückten Geweihten nicht schwer zu deuten. Enttäuschung und Trauer. "Oh... ihr seid nicht.... es tut mir so leid, euer Gnaden. Ich fürchte, ich habe euch mit einer anderen Person verwechselt und war felsenfest überzeugt, dass ihr es seid, die ich seit so vielen Monden suche", sagt er mit sanfter Stimme und senkt den Blick.
von Loirana
26.03.2018 13:12
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Stürmischer Herbst

Die bornländische Rahjageweihte, Gorimila, schaut auf als das Wort Nekker aus Varas Mund erklingt. "Ihrr... Verrzeiht wenn ich mich einmische, aberr sagtet ihrr Nekkerr? Die Wesen Efferrds von denen ich so viel gehörrt habe? Sagt, seid ihrr etwa einigen von ihnen begegniet?" fragt sie mit bornländischem Akzent, den Blick zwischen Vara und Vadiro hin und her gehend, ganz gespannt auf die Erklärung. Die anderen Geweihten schauen auf kurz auf, drängen sich aber nicht neugierig auf.

Die Wirtin an der Tür seufzt und geht zu Tamila herüber. Sie beugt sich vor und flüstert der entrückten Rahjageweihten etwas zu. "Euer Gnaden, mir ist bewusst, dass dies ein ungünstiger Moment ist, doch vor der Tür steht ein junger Herr, der darauf besteht euch zu sehen. Es sagt er ist weit gereist um euch zu finden und würde erst wieder gehen wenn ihr mit ihm gesprochen habt", raunt sie und schenkt dem Rest der Gesellschaft ein entschuldigendes Lächeln.
von Loirana
23.03.2018 15:32
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Stürmischer Herbst

Es schien Thimorns Stichwort zu sein, denn als das Gerede um das Tanzen konkreter wurde und die Etikette es zulässt, erhebt er sich und entschuldigt sich. "Ich hoffe das Fest ist zu euren Freuden, jedoch muss ich mich an dieser Stelle verabschieden. Die Ereignisse der letzten Nacht sind nicht ohne Spuren geblieben, und meine Fähigkeiten zu Tanzen sind ohnehin eher... schlicht", sagt der Magier und verneigt sich vor Elindir. Mit entschuldigendem aber sichtbar erschöpften Blick in die Runde geht er hinauf auf sein Zimmer, bemüht nicht unhöflich zu wirken.

Das Buffet schmeckt vorzüglich und neben den Helden bedienen sich auch die Rahjageweihten - vor allem einer von ihnen - fröhlich an den dargebotenen Speisen. Die Wirtin scheint überaus glücklich damit zu sein, dass das Fest ein Erfolg ist und die Schankmägde schenken gut gelaunt Getränke nach. Meister Wohlwamser besteht ausdrücklich auf Bier, welches er schließlich auch bekommt. Er bleibt recht still und seine Miene ausdruckslos, doch wirkt er nicht unglücklich. Als das Wort "Tanz" ein weiteres mal fällt, erhebt die Wirtin sich und beginnt zusammen mit zwei der Geweihten, nachdem Thimorn verschwunden war, einige Tische zur Seite zu räumen um gegebenenfalls Platz zum Tanzen zu machen. Probeweise dreht sie sich auf einem Fuß auf der Stelle, wobei ihr Kleid um sie herum wirbelt. Da es nirgendwo hängen bleibt, scheint sie sehr zufrieden und bedankt sich bei den Geweihten. Gerade will sie sich wieder setzen, als es an der Tür klopft.

Die Musiker spielen unbeirrt weiter, die Wirtin indes geht etwas irritiert zur Tür und öffnet sie einen Spalt. Aufmerksame Beobachter können sehen, wie sie sich leise - das Gespräch wird von der Musik übertönt - mit einer Person spricht, die scheinbar nicht größer ist als sie selbst. Die Tür verdeckt die Person jedoch.
von Loirana
20.03.2018 13:32
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Der Geweihte grinst. "Nun... so wie ich die Blumen ihrer Hochwürden kenne, würde ich sagen, dass sie frühestens in drei Tagen beginnen zu verwelken. Ja, sie werden morgen noch so schön sein", antwortet er trällernd, bevor er einen Schluck Rotwein nimmt.

Die anderen Geweihten schmunzeln bei den Ausführungen, ihre Blicke gehen jedoch immer wieder zu Tamila und Rhiannon, als würden sie versuchen aus deren Gesichtern schlau zu werden, jedoch immer nur so lange wie es nicht unhöflich erscheint.
von Loirana
19.03.2018 21:18
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Die jungen Schankmägde kümmern sich darum, dass jeder Gast etwas zu trinken hat, und ist ein Weinglas leer, so sind sie sofort zur Stelle um Nachschub anzubieten. Ebenso wie Wein wird jedoch auch Apfel-, Arangen- und Birnensaft angeboten. Die Wirtin grinst breit als Elindir nach den Blumen fragt, schaut dann jedoch hinüber zu Felian Riemerin.

Dieser schmunzelt und streicht sich durch den Schnurrbart. "Eine kleine Aufmerksamkeit ihrer Hochwürden Broinnfind Necht, die ihre Glückwünsche überbringen lässt und entschuldigt, dass sie nicht selbst anwesend sein kann. Die Blumen sind aus ihrem Garten, sie hat sie heute morgen selbst im Morgengrauen gepflückt und herbringen lassen", antwortet er. Seine honigweiche Stimme verrät, dass hinter dem etwas molligen Geweihten mehr steckt als nur die Liebe zum Wein und Dessert. Seine Worte betont er wie ein erfahrener Lyriker oder Poet.

"Wenn ihr nach dem Geheimnis Ihrer Hochwürden fragen wollt, wieso um diese Zeit noch Blumen in ihrem Garten blühen... nun... Es ist ein Geheimnis und als solches wohl behütet", fügt er noch schulterzuckend hinzu.
von Loirana
14.03.2018 21:17
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Die vier Rahjageweihten des Tempels stimmen ebenfalls in den Gesang mit ein und stellen sich, nachdem Elindirs Freunde ihm gratuliert haben, nach und nach vor und überbringen dem Tsatagskind ebenfalls ihre Glückwünsche.

Der Erste, ein junger Mann mit kurzen, schwarzen Locken und blauen, stellt sich als Gawain Cian vor. Er ist hoch gewachsen und hat einen sehr athletischen Körperbau, seine Bewegungen wirken grazil und fast schon feminin.

Die zweite Geweihte stellt sich als Maire Nilarinu vor, hat kurze, strohblonde Locken und ein rundes Gesicht. Sie grinst Vara an nachdem sie Elindir gratuliert hat und umarmt diese kurz. Jetzt hatte die Almadanerin auch einen Namen zu dem Gesicht der Geweihten, die sie wiedererkannt hatte.

Die dritte Geweihte, Gorimila Lukjanko, stellt sich als reisende Geweihte aus dem Bornland vor, die zufällig vor Ort war. Sie ist die älteste der drei Geweihten mit etwa 35 Götterläufen und spricht mit leicht bornländischem Dialekt. Ihre langen braunen Haare trägt sie offen, ihr Gesicht ist schmal, die Wangenknochen deutlich zu sehen. Wären ihre Ohren nicht rund, könnte man sie glatt vermuten, dass elfisches Blut in ihren Adern fließt. Vielleicht ein Vorfahr? Trotz ihres Alters verstrahlt sie eine jugendliche Energie.

Der letzte Rahjageweihte ist ein kleiner, etwas untersetzter Mann mit einem Gesicht, das scheinbar viel lacht, zumindest sagen das die Lachfalten an Augen und Mundwinkeln. Er stellt sich als Felian Riemerin vor. Er hat einen braunen Schnurrbart, ist ansonsten aber komplett kahlrasiert.
von Loirana
11.03.2018 22:31
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Als Vara und Elindir die Stufen nach unten betreten, kann der Ritter ein unterdrücktes Tuscheln aus dem Schankraum vernehmen. Zwei Schritte später beginnt plötzlich eine Harfe damit, eine liebliche Melodie zu spielen. Eine Okarina gesellt sich dazu und als dann auch noch der Trommler und die Lautespielerin mit einsteigen, betreten Vara und das Geburtstagskind den Schankraum, einen Raum voller Musik und Farben.

Die Tische sind mit bunten Blumenkränzen bedeckt - wo auch immer diese zu dieser Jahreszeit her kommen - überall hängen Bunte Fähnchen, Stoffbändern und Girlanden, entweder in rot und gold oder in den Farben Albernias. Im Schankraum erwarten Thimorn, Vadiro, Rhiannon und Tamila die beiden erwartungsvoll, alle in festliche Gewänder gehüllt, die sie vor einer Stunde noch nicht trugen. Auf dem Podest in der Ecke spielen die Musiker fröhliche, festliche Musik die auch am Fürstenhof würdig gewesen wäre, ein langer Tisch ist mit Speisen gedeckt, die alle so herrlich Duften, dass Elindir Erinnerungen an vergangene Tage kommen, wo solches Essen alltäglich war.

Auf den ersten Blick erkennt Elindir den Schankraum garnicht wieder, so verändert sieht er aus. Aus dem gutbürgerlichen Gasthaus ist ein Festort geworden, Kerzen sorgen für eine bezaubernde Beleuchtung. Neben der Wirtin, die adrett gekleidet hinter der Theke wartet und zwei Schankmägden, die ihre alltägliche Uniform durch festlichere Uniformen ausgetauscht haben, befinden sich zudem vier Rahjageweihte in roten Festgewändern. Der Schneider, Meister Wohlwamser, steht unweit der Wirtin und beobachtet das ganze Schauspiel.
von Loirana
07.03.2018 20:17
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Elindirs Zimmer

Die Schankmagd nickt und stellt das Brot und den Käse auf einen kleinen Tisch. "Wie ihr wünscht, wenn ihr sonst noch einen Wunsch habt, einfach... ähm... stimmt, nach unten kommen geht nicht... Hm... Ah! Klingelt einfach hier mit, dann komme ich", sagt sie und holt ein kleines Glöckchen aus einer Tasche ihrer Gewandung.

Nach einer kurzen Verneigung verabschiedet sie sich wieder.
von Loirana
06.03.2018 13:42
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Küche

Die Schlange windet sich mit winzigen Bewegungen aus dem Holzkästchen heraus und kriecht auf Vara zu. Der Kopf hebt sich und Ciel schaut sich um, wobei er scheinbar sehr erfreut Vara mustert - zumindest macht er für ein Reptil irgendwie einen erfreuten Eindruck. Seine Zunge schnellt hervor um zu schnuppern, dann deutet die Schlange an aus dem Holzkästchen heraus zu wollen.

Elindirs Zimmer

"Mir erzählt niemand was" brummt der Zwerg und klemmt sich zwei Nadeln zwischen die Lippen. "Ein gewisses adliges Geblüt merkt man euch aber an. Zumindest habt ihr euch schonmal etwas schneidern lassen. Wenn ich einen Kreuzer bekäme für jedes Mal, dass ich einem Kunden sagen soll, dass er stillhalten sollte..." brummt er halbwegs verständlich durch die Lippen hervor.

Meister Wohlwamser lässt von Elindir ab als die Nadeln stecken und nimmt einen Schluck vom Rotwein, zufrieden nickend. "Oh, ein guter Jahrgang" sagt er. Die junge Schankmagd bemerkt scheinbar, dass Elindir etwas unbeholfen dasteht. "Werter Herr... Ähm... soll ich euch ein kleines Stück Brot zum Munde reichen?"
von Loirana
05.03.2018 22:31
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Küche

Die Wirtin zwinkert Vara zu. "Oh, ein lieber Kerl war er alle Mal! Bisschen ungeduldig, aber sehr... ähm... erkundungsfreudig. Ich hoffe es ist kein problem, dass ich ihn ein wenig hab frei rumkriechen lassen, er wollte nicht alleine in der Küche sein, daher habe ich ihn mit rumgetragen", sagt sie mit Unschuldsmiene.
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"Macht euch keine Sorgen, ich habe genug Hilfe bekommen! Einen Barbier kann ich noch fix organisieren, nun muss ich aber schnell rüber zum Tempel huschen bevor es zu spät ist! Der Herr Zwerg versicherte mir, ein wenig Zeit zu schinden, aber es wird knapp, wenn wir die Dekoration bis dahin fertig haben wollen", flüstert sie noch verschwörerisch.
Sie schickt eines der Dienstmädchen mit Brot, Käse und Traubensaft sowie ein Glas Wein für den Schneider nach oben, bevor sie durch die Hintertür verschwindet.

Elindirs Zimmer

Der Zwergenschneider grinst selbstzufrieden, während er Maß nimmt und an der Tunika und der Hose mit Nadeln absteckt. "Das will ich wohl meinen, werter Herr", sagt der Zwerg mürrisch aber mit einem nicht zu verkennenden Stolz in der Stimme. "Sagt, seid ihr ein entfernter Verwandter der Fürstenfamilie? Ich bekomme nicht oft den Auftrag, die Farben des Hauses Bennain zu verwenden... zumindest nicht von Leuten die nicht zu dieser Familie gehören", fragt er neugierig.

Es klopft an der Tür und eine der jungen Schankmädge bringt ein Tablett mit Brot, einem Messer, mehreren Scheiben Käse sowie einem Becher mit Traubensaft für Elindir und eine Glas mit Rotwein für den Schneider.
von Loirana
05.03.2018 08:46
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Elindirs Zimmer

Als Antwort erhält Vara ein murrisches Raunen von dem Zwerg, der nun den Raum betritt. "Alles andere wäre auch eine Verschwendung von Stoff gewesen, werte Dame! Meine Werke sind alle von dieser herausragenden Qualität!" poltert er. Der Zwerg reicht Elindir nur knapp bis zur Brust, ist jedoch für einen Vertreter der Angroschim relativ grazil gebaut. Er hat eine knubbelige Nase und graues Haar, das in einem Kranz um seinen kahlen Schädel wächst und einen buschigen, grauen Vollbart. Er macht einen sehr gepflegten Eindruck, trägt ein dunkelblaues, samtenes Hemd und eine dunkle Seidenhose dazu, sowie schwarz-glänzende Lederstiefel. Mit seinen braunen, ernst blickenden Augen, mustert er Elindir während er um ihn herumgeht und vor sich hin murmelt.

"Domnatella, ich werde wie von Ihnen gewünscht die Tunika anpassen, das kann aber ein wenig dauern, wie ich ihnen schon gesagt hatte. Ich werde schließlich sehr penibel dabei vorgehen, bei der großzügigen Vergütung die ich erhalten habe, werde ich nicht pfuschen und Hektik das Werk zerstören lassen! Spätestens in einer Stunde wird der junge Mann hier" er klopft Elindir auf den unteren Rücken, wobei der Ritter fast vorne über fällt - der Zwerg ist sehr kräftig dafür, dass er filigrane Schneiderarbeiten macht - "fertig sein und so gut gekleidet sein, als wäre er der Fürst von Albernien persönlich!" sagt er überheblich, offenbar in dem Glauben einen Witz zu machen.