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von Loirana
15.06.2018 09:27
Forum: Abenteuer & Reisen
Thema: Sternenlose Nacht
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Sternenlose Nacht

Krämer

"Nun, ich hab allerlei Anglerbedarf, gibt viele hier im Dorf die frischen Fisch aus dem Yaquir angeln. Sofern ich kein frisches Obst wollt, hätt ich auch 'n bisschen Reiseproviant, Dörrfleisch, Hartkäse und so'n Zeugs", antwortet der Krämer und kratzt sich am Kopf. "Fremde hab ich gesehn, jawohl. Jeden Tag, Dutzende, die durchs Dorf oder am Dorf vorbeireisen um nach Punin zu kommen oder von Punin", erklärt er und zuckt mit den Schultern.

Kinder

Der Junge runzelt die Stirn. "Hier gibt es auch keine Bären. Hab noch nie einen gesehen. Mama hat aber mal aus einem Buch vorgelesen wo es um Tiere im Norden ging. Da gibts Bären!", konstantiert er. Die anderen Kinder schauen zwischen dem Jungen und Firnuyama hin und her. Alle bis auf das blonde Mädchen. [isd]"Der Wald ist traurig", sagt sie wieder auf Isdira und schaut zum Wald. "Der Wildhüter auch", fügt sie noch hinzu.

Altes Paar

"Einen Bären? Vollkommen unmöglich", sagt die alte Frau.
"Nicht so unmöglich wie du denkst, Agatha", antwortet ihr Mann und schaut dann zu Larona. "Vor drei Wochen verschwand eine Kuh von Bäuerin Yedra. Wir nahmen an, sie ist ausgebüchst und hat sich im Wald verlaufen, aber vielleicht hat ja auch ein hungriger Bär sie mitgenommen. Nun, ein Grund mehr Servando bescheid zu geben, unserem Wildhüter", sagt er und schaut sich um. "Ich werde ihm nachher mal einen Besuch abstatten. Habt Dank für die Auskunft, Freunde. Ein wachsames Auge zu haben ist eine sehr gute Eigenschaft... Ich kann euch aber stolz berichten, dass wir keine Probleme mit Wölfen haben. Ist tatsächlich schon einige Winter her, dass ich überhaupt davon gehört habe, dass in der Nähe welche wären..", sagt er und setzt sich wieder in den Schaukelstuhl.

Das Gesicht der Alten hellt sich inde sauf. "Alrik! Ich hatte Recht! Ein Zyklopäer! Dafür musst du das Abendessen kochen", sagt sie schmunzelnd. Alrik hingegen seufzt nur und lächelt Kheidarion beschwichtigend an. "Ihr müsst verzeihen, dieses Dorf ist ein wenig... verschlafen. Hier passiert selten etwas Aufregendes - die verschwundene Kuh war das spannendste was in den letzten Monden passierte. Wir machen uns einen Spaß daraus, Reisende zu beobachten und zu erraten, wo sie herkommen und wo sie hinwollen. Verzeiht uns bitte den einfachen Spaß", sagt er und beginnt zu schaukeln.
von Loirana
12.06.2018 09:08
Forum: Abenteuer & Reisen
Thema: Sternenlose Nacht
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Firnuyama

Die Kinder schauen die Elfe neugierig an, aber scheinen nicht allzu verwundert über ihr Erscheinungsbild zu sein. [isd]"Sanyasala. Du bist nicht von hier, oder?" grüßt ein höchstens sieben Götterläufe altes Mädchen Firnuyama in perfektem Isdira. Das Mädchen hat blonde Locken, hat ein sehr schlichtes Kleidchen, das in Kniehöhe dreckig ist und hellgrüne Augen. Erst auf zweiten Blick lassen sich sehr dezente elfische Züge erkennen. Zumindest zu einem gewissen Teil fließt sicherlich elfisches Blut durch die Adern dieses Mädchens.

Die anderen Kinder rollen mit den Augen, ein Junge tritt vor um der Elfe zu antworten. "Unser Wildhüter Servando kennt sich mit Allem aus! Wollt ihr Bären jagen oder warum?", erzählt der Junge und deutet auf eine Hütte, die ein wenig abseits vom Dorf liegt.

Beim alten Paar

Die beiden alten Menschen betrachten die bunte Truppe, die sich ihrer Veranda nähert.

"Graue Robe, Alrik, sieh nur. Ein Rabenkind aus Punin?"
"Agatha, man sieht doch, dass sie nicht von hier ist!"
"Stimmt, stimmt..."

Die beiden schaukeln einen Moment, als der alte Mann sich schließlich langsam aus dem Schaukelstuhl erhebt und die Hand zum Gruße hebt. "Den Zwölfen zum Gruße, Freunde. Ein wahrhaft schöner Tag, das stimmt. Wenn ihr den Dorfvorsteher sucht, habt ihr den Dorfvorsteher gefunden. Alrik Desidero Aypirinha mein Name, das hier ist meine liebe Gattin Agatha", sagt er und lächelt, wobei sich viele Falten in seinem alten Gesicht bilden.

Die alte Dame bleibt sitzen. "Wir sind die Dorfältesten. Im übertragenen wie im wörtlichen Sinne, meine Kinder", kichert sie und schaukelt munter weiter. "Wie können wir euch behilflich sein?"

Anlegestelle

An der kleinen Anlegestelle - es gibt immerhin zwei Bootstege wo Flussegler und kleine Schiffe anlegen können - gibt es einen Krämerladen. Vor diesem ist Anglerbedarf ausgestellt, die kleine Hütte scheint aber auch mehr zu beherbegen. "Den Zwölfen zum Gruße, min Jung!" wird Dartan forsch vom Krämer gegrüßt, der am Tresen lehnt.
von Loirana
05.06.2018 14:22
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Beim Gedanken ans Schiff fällt die kleine Anlegestelle in Quiborn ins Auge. Die kleine Ortschaft scheint somit einen Hafen zu besitzen, wenngleich er sehr überschaubar ist. Ein kleiner Flusssegler legt hier an, ein Boot, auf dem einige Kisten gestapelt sind, schwimmt gerade den Fluss entlang Richtung Punin.

Im Dorf selbst ist wenig los. Auf den Straßen laufen ein paar Kinder umher, Hausfrauen tragen gewaschene Wäsche vom Fluss zurück zu ihrer Hütte. Ein altes Paar sitzt nebeneinander in hölzernen Schaukelstühlen auf der Veranda ihres Hauses und beobachten halbwegs neugierig die Neuankömmlinge, die mit der prächtigen Kutsche unterwegs sind.

Aus dem Gasthaus erklingen heitere Laute, es scheint jedoch nicht all zu voll zu sein, was aufgrund der Zeit auch nicht verwundert.

Die Ortschaft wirkt vom Aufbau her ein wenig verträumt. Die Häuser sind nicht effizient aufgereiht sondern wirken wahllos verstreut. Die Einwohner, die sich auf den Straßen blicken lassen grüßen freundlich und wirken keineswegs misstrauisch. Kheidarion vertritt sich die Beine und spaziert ein wenig durchs Dorf. Er kommt jedoch keine 20 Schritt weit, da vernimmt er die Stimmen des älteren Paares.

"Oh, ein edler Herr. Was ihn wohl in diesen Ort führt, Agatha?"
"Ach Alrik, er ist bestimmt auf der Durchreise. Wir haben doch häufig hohen Besuch der hier vorbeikommt", antwortet die Dame.
"Nun, dieser ist aber anders", brummelt der Mann.
"Da hast du Recht. Wie ein Mittelreicher sieht er ja nicht aus, Alrik."
"Er erinnert mich an diesen Seefahrer. Weißt du welchen ich meine, Agatha? Den von den Inseln", brummelt der Mann.
"Dieser hier ist aber viel stattlicher!"
von Loirana
05.06.2018 10:20
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Lydia schaut ernst zu Firnuyama, schnalzt daraufhin einmal woraufhin die Pferde ihren Gang etwas beschleunigen. "Wir können gerne Bescheid geben im Dorf, mir wäre es aber lieb wenn wir die Pferde erstmal in Sicherheit bringen. Wenn der Bär hungrig ist, möchte ich ihn lieber weit weg von uns wissen" raunt sie.

Sowohl Firnuyama als auch die Helden im Inneren der Kutsche können in der Richtung, in welcher der mutmaßliche Bär zu erahnen war, nichts mehr erkennen als Bäume und Schatten. Nach einigen Minuten beruhigen sich die Pferde auch zunehmend und Sanyarin entspannt sich wieder.

Eine halbe Stunde später erreicht die Kutsche das Örtchen Quirod. Es gibt zahlreiche Hütten und auch einige wenige größere Häuser, auf den ersten Blick dürfte die Einwohnerzahl irgendwo um die 800 Seelen liegen. Die Ortschaft liegt direkt an der Reichsstraße und viele Gebäude grenzen an diese, unter anderem ein großes, einladendes Gasthaus. Zwei Pferde - ein Tralloper Riese und ein Yaquirtaler - sind vor dem Gasthaus angebunden, wo ein großer Wassertrog und Heu für Pferde steht. "Ich schlage vor, wir machen eine kurze Rast. Bei der Wärme würde ich den Pferden gerne eine kurze Trinkpause gönnen", ruft Lydia, sodass es auch Kheidarion und die anderen im Inneren hören können.

So kommt die Kutsche am Straßenrand vor dem Gasthaus zum Stehen. "Ich möchte nicht vermessen klingen, aber jemand sollte den ortsansässigen von dem Bären berichten. Ich muss mich aber um die Pferde kümmern, damit wir zügig weiter können...", sagt Lydia verlegen.
von Loirana
25.05.2018 10:50
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Lydia runzelt die Stirn und schaut in die Richtung, in die auch Firnuyama blickt. "Ein Bär? Hier in Almada? Der muss sich aber ziemlich weit verlaufen haben", kommentiert Lydia die Erkenntnis der Elfe, und gibt den Pferden über Schnalzlaute das Signal das Tempo zu erhöhen. "Hoffen wir mal, dass er keine Probleme macht" raunt sie und blickt wieder auf die Straße.

Durch das Fenster und vom Sitz der Elfe aus können die Helden ganz grob erkennen, wie ein Baumwipfel ein wenig wackelt. Der "Bär" scheint sich jedoch von der Straße zu entfernen. Im Inneren werden die Helden kurz durchgeschaukelt, als die Kutsche plötzlich an Fahrt zunimmt. Die Sitze und Wände der Kutsche sind im Inneren jedoch gepolstert, sodass niemand zu Schaden kommt.

Am Horizont erblickt Firnuyama eine kleine Ansammlung von menschlichen Häusern - ein Dorf.
von Loirana
16.05.2018 13:38
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Lydia lächelt und krault vorsichtig dem kleinen Fuchs am Kopf, was das verspielte Tier nur zu gerne zulässt. "Ein hübscher Name für ein hübsches Tier" sagt sie beiläufig, wobei sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf die Straße lenkt. Unter dem rythmischen Klackern der Hufe der Pferde rollt die Kutsche eifrig die Straße entlang. Je weiter sich die Gruppe von der Stadt entfernt - welche nur noch durch die weitreichende Stadtmauer in der Ferne erkennbar ist - desto leerer wird auch die Straße und desto unspektakulärer die Umgebung.

Die Bauernhöfe nördlich Punins sind für eine Weile die einzigen Gebäude auf der Reise, die großen Getreidefelder, Weinberge und Pferdekoppeln sind weitläufig, aber auch ihre Häufigkeit nimmt mit der Zeit ab. Am späten Vormittag fährt die Kutsch an einem etwas größeren Waldstück vorbei, welches auf der östlichen (rechts vom Fahrtweg) Seite der Straße angrenzt, während auf der anderen Seite der Yaquir fröhlich vor sich hin plätschert, nur einen Steinwurf von der Straße entfernt. Das Dorf Quirod ist nur noch wenige Meilen entfernt.

Firnuyama nimmt als erste wahr, wie die Pferde ein wenig unruhig werden und sie nimmt einen leichten Raubtiergeruch wahr. Im Wald knackt ein Ast, höchstens hundert Schritt entfernt. Auch Sanyarin wirkt ein wenig nervös. Im Inneren der Kutsche, wo die Helden aufmerksam die Umgebung durch die Fenster beobachten, meinen die Helden für einen kurzen Moment eine Bewegung im Wald bemerkt zu haben, der Schatten der Bäume verbirgt jedoch Genaueres.

Auch Lydia die Kutschfahrerin bemerkt, dass die Pferde unruhig werden. "Ruuuuuhig", ruft sie aus. Die Teshkaler, deren Ohren sich nun hochaufmerksam aufgestellt haben, werfen immer wieder die Köpfe hoch, doch setzen sie ihren Weg fort.
von Loirana
07.05.2018 14:21
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Währenddessen passiert die Kutsche die Brücke über den Yaquir, über welche Kheidarion und Larona zuvor die Stadt betreten hatten, "damals", als alles begann. Die Straßen sind gut gefüllt, doch kommt die Kutsche ohne Probleme durch. Man macht Platz und ohnehin wollen mehr Menschen um diese Zeit "in" die Stadt, als aus ihr heraus. Die beschlagenen Hufe der Teshkaler klackern nahezu im Gleichschritt auf dem Stein der Reichsstraße.

"Einen niedlichen Fuchs habt ihr da", kommentiert die Kutscherin Lydia, als die Kutsche sich aus der Menge löst und sie sich gleichzeitig ein wenig entspannt. Auch die Pferde werden ruhiger, je weiter sich die Kutsche von Punin entfernt und somit der Quelle des Lärmes und all der Menschen.

Im Inneren der Kutsche ist es erstaunlich ruhig, schaukeln tut die Kutsche kaum. Luna auf Laronas Schoß wirft mit nur halb geöffneten Augen einen Blick auf den Brief von Zorilla und dreht sich dann weg und rollt sich zusammen.
von Loirana
02.05.2018 13:16
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Zorillas Brief an Kheidarion

Der Brief ist versiegelt mit dem Siegel des Hauses DiMarezzo. Im Inneren findet Kheidarion ein sorgfältig gefaltetes Pergament wo in schnörkeligen Buchstaben eine Botschaft von jener jungen Frau steht, welche sich in den Prinzen verliebt hatte.
Inhalt des BriefesAnzeigen
Liebster Kheidarion,

Mögen die Götter mir verzeihen welch unvorstellbares Leid ich dir brachte, und mögest auch du mir verzeihen, eines Tages. Die Zeit mit dir war für mich ein Weckruf, dass ich nicht den Rest meines Lebens in einem goldenen Käfig verbringen möchte. Verzeih mir bitte auch, dass ich dir diese Worte nicht persönlich überbringen kann.

Nach unserem letzten Gespräch lies ich den Kapitän meines Schiffes Vorbereitungen für die Abreise veranlassen und bin im Morgengrauen abgeholt worden, die Geweihten sagten außer Ruhe könnten sie ohnehin nichts für mich tun. Die Heimat wird mir gut tun. Sobald ich wieder vollständig genesen bin, werde ich nach Belhanka ziehen und dort in den Dienst der schönen Göttin treten, um ihr mein Leben zu widmen.

Da mein Vater unweigerlich wütend auf Dartan sein würde, habe ich ihn aus meinen Diensten entlassen. Ich denke auf deinem Weg hast du ihn nötiger als ich, einen Vorwurf mache ich ihm aber natürlich nicht. Er ist ein guter Mann, pass auf ihn auf.

Ich weiß, unser letztes Gespräch war konfus, und ich war nicht ganz bei Sinnen, dennoch möchte ich einen letzten Wunsch an dich richten. Bitte gräme dich nicht, gib dir keine Schuld für das was mir zugestoßen ist. Ich habe das Schicksal herausgefordert und den Preis gezahlt. Wären Dartan und du in der Nacht der Entführung an meiner Seite gewesen, die Räuber hätten euch sicherlich gemeuchelt. Ich bin dankbar dafür, dass du mir das Leben gerettet hast, ich werde es kein zweites Mal leichtfertig aufs Spiel setzen.

Genau kann ich mich ohnehin nicht mehr an das erinnern, was genau passiert ist, das ist aber vielleicht auch gut so. Die Göttin Tsa war so gnädig mein Erscheinungsbild zu regenerieren, sodass ich nicht jeden Tag daran erinnert werde, was mir diese (Die Handschrift wird krakelig) Se indóme túl ar se indóme túc senda was auch der Grund für meine Entführung war. Halte die Halskette in Ehren und pass auf sie auf, ich habe schon länger den Verdacht gehabt, dass es nicht nur ein hübsches Andenken ist.

Ich wünsche dir alles gute auf deinen Reisen, und hoffe, dass wir uns eines Tages, unter einem weniger trüben Stern wiedersehen.

In Liebe,
Zorilla
Zorillas Brief an Dartan
Inhalt des BriefesAnzeigen
Werter Dartan,

Ich habe beschlossen nach Hause zurück zu kehren. Wenn du diese Zeilen liest, werde ich bereits mit meinem Schiff den Yaquir hinabsegeln auf dem Weg in die Heimat. Meine körperliche Genesung ist weit genug vorangeschritten, dass die Tempeldiener mir die Heimreise erlauben, nicht zuletzt weil daheim meine seelische Genesung voranschreiten könnte. Ich habe dich in die Abreise nicht eingeweiht, da ich dich hiermit aus meinen Diensten entlasse.

Ich gebe dir keine Schuld an dem was mir widerfahren ist, jedoch weiß ich, das mein Vater nicht ganz so rational handeln würde, wenn er dich in die Finger kriegt. Bitte bleib bei Kheidarion und pass auf ihn auf. Die Last die er trägt kann kein Mensch auf Erden verstehen.

Hochachtungsvoll,
Zorilla
Kutsche

Nachdem Larona mittig Platz genommen hat, kletter Luna auf ihren Schoß und macht es sich bequem. Kheidarion, der sich ihr gegenüber setzt wirkt etwas unwohl, schließlich steigen dann Murrox und Dartan dazu, während die Elfe es sich neben der Kutscherin bequem macht, Sanyarin im Tuchbeutel verstaut. Lydia scheint keine Einwände zu haben und mustert Firnuyama kurz freundlich und neugierig.

Als alle sitzen setzt die Kutsche sich in Bewegung, die beiden Zugpferde gehen gemächlichen Schrittes die Straße entlang. Die Kutsche zeigt sich wenig beeindruckt von Unebenheiten in der Straße, sodass es recht ruhig im Inneren zugeht. Langsam aber stetig fahren die Helden so auf den Ausgang der Stadt zu. Firnuyama kann auch bemerken, dass den beiden Tieren die Arbeit sehr leicht fällt und sie sich eigentlich recht wohl fühlen.
von Loirana
25.04.2018 14:14
Forum: Abenteuer & Reisen
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Ein schwerer Abschied für Kheidarion von Zorilla bleibt aus, denn zu seiner Verwunderung müssen er und die anderen Helden feststellen, dass Zorilla im Morgengrauen abgereist war, ohne Dartan oder einen der anderen zu informieren. Die Geweihtschaft des Tsatempels wurde sogar gebeten mit ihrer Abreise nicht hausieren zu gehen. Eine Kutsche holte sie am morgen des 02. Ingerimm ab und brachte sie zu ihrem Schiff, welches Trotz des Tumults im Hafen Richtung Heimat ablegen konnte. Ein versiegelter Brief für Dartan und einer für Kheidarion werden den beiden jedoch im Zuge dieser Offenbarung ausgehändigt.

Den Rest des Tages verbringen die Helden damit, ihre Vorräte aufzustocken, Ausrüstung für die Reise zu besorgen. Letzte Treffen mit Bekannten aus der Stadt werden kurzerhand abgehalten und Dartan für seinen Teil verbringt die Nacht mit der schönen Niobara in einem kleinen Hotelzimmer.

Larona kann erfolgreich der Akademieleitung eine weitere Phiole mit Astraltrank abquatschen, auch bei anderen Besorgungen sind die Helden recht erfolgreich. Das Proviant wird noch am Vorabend bei der Kutscherei abgegeben und verstaut, während die Kutsche für den nächsten Tag fertig gemacht wird und die viertägige Reise, die bevorsteht.

Kapitel 2
Punin, 04. ING 1035 BF, früher vormittag

Dartan erwacht mit einer seelig schlummernden Niobara an seiner Seite. Die Tulamidin, erschöpft von letzter Nacht, wacht nicht auf als der Leibwächter sich anzieht und so bleibt auch hier ein schmerzlicher Abschied erspart. Als Dartan das Zimmer verlassen will, fällt ihm jedoch ein gefaltetes Pergament auf.

Für meinen Liebsten
Lies diesen Brief, wenn du einen ganzen Tag gereist bist


Mit Brief zusammen macht Dartan sich zum vereinbarten Treffpunkt auf.

So treffen Firnuyama, Dartan, Kheidarion, Murrox und Larona mit Luna sich bei der Kutscherei am Yaquirtor Punins. Die Kutsche mit zwei Tralloper Riesen als Zugpferden wartet schon, bepackt und abfahrbereit. Die Kutschenfahrerin, begrüßt die Helden in dunkler Lederhose, langen Lederstiefeln und rotem Mantel. Sie ist mit 1,69 nicht sehr groß, rund 25 Götterläufe alt, hat kurze blonde Haare und ein leicht rundliches, viel lächelndes Gesicht. "Aves zum Gruße, Reisende. Ich bin Lydia, eure Fahrerin für die Reise. Die Pferde sind gefüttert, die Kutsche gepackt! Das Wetter sieht gut aus und ich denke, wir werden auf keine Unannehmlichkeiten stoßen!"

Die Kutsche aus robusten, schwarzem Holz ist überdacht und hat Türen an beiden Seiten. Teile der Ausrüstung sind auf dem Dach verschnürrt, die Armbrüste und Proviant hingegen im Inneren. Die große Kutsche bietet im Inneren genug Sitzplätze für alle fünf Helden, neben Lydia wäre aber ebenso Platz für eine Person, und das Dach ist massiv genug, dass sich dort jemand draufsetzen könnte.

Aufklappbare Fenster in der Kutsche bieten die Möglichkeit die Armbrüste zu benutzen oder einfach die Aussicht zu genießen. Die großen Räder wirken robust und dürften einiges Aushalten.
von Loirana
09.04.2018 13:39
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Straßen Punins

Die Frau stutzt kurz und schaut sich einmal um. "Aber sicher doch. Folgt einfach der Hauptstraße hier bis zum Platz des Schweigens immer geradeaus. Man kann es garnicht verfehlen", sagt sie. Nachdem Murrox in die entgegengesetzte Richtung zum Tempel aufbricht, kann die kleine Runde mit der Hilfe der Dame wieder auf den rechten Pfad finden und spaziert durch die belebte Stadt zum Platz des Schweigens, wo Tsa- und Borontempel sich gegenüberstehen.

Nach einer Viertelstunde erreichen der Zwerg, die Elfe und der Zyklopäer so den Rand des Platzes des Schweigens und kurz darauf die Tore des Tsa-Tempels.

Tsa-Tempel

Während Dartan und Larona ins Gespräch vertieft sind, betreten Kheidarion, Firnuyama und Murrox wieder den Tempel und nähern sich dem Leibgardisten und der Boronakolutin.
von Loirana
30.03.2018 21:39
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Nahe der Kutscherei in Punin

Als Kheidarion und Murrox sich der Stelle nähern, verspüren beiden ebenfalls eine gewisse Kälte, ein Unwohlsein an diesem Ort, welches sich nicht genau beschreiben lässt. Sanyarin beruhigt sich ein wenig, als die Elfe beginnt ihn zu streicheln, zittert aber immer noch am ganzen Körper. Je länger Firnuyama hier stehen bleibt, desto unwohler fühlt sie sich, bis ihr das Gefühl schließlich bekannt vorkommt - es ist das selbe Gefühl, welches die finstere Magie der Schattenfrau ausgelöst hat in der Höhle in Ober-Punin.
von Loirana
28.03.2018 15:14
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Firnuyama schaut sich um, aber kann die Gestalt mit dem schwarzen Umhang nirgens erblicken, weder im Getümmel auf der Straße, noch in der Gasse. Mit einigem Gedrängel überquert sie die Straße und steht direkt dort, wo die Gestalt stand als ihre Blicke sich trafen. Spuren findet sie keine, doch meint sie, dass die Luft etwas kühler ist. Sanyarin beginnt zu wimmern.

Als Kheidarion und Murrox sich ebenfalls von der Kutscherei lösen und sich umschauen, sehen sie noch wie die Elfe durch die Menge schiebt. Ansonsten wirkt alles friedlich, und auf den Beobachter gibt es keinen Hinweis mehr.
von Loirana
28.03.2018 13:01
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Kutscherei

Auch Murrox erblickt die Gestalt, die auf der anderen Straßenseite Firnuyama angrinst und dabei viel zu spitze Zähne zeigt. Für den Bruchteil eines Augenblicks wird die Sicht auf die Gestalt für die Helden jedoch blockiert, ein Thorwaler trägt einen großen Jutesack auf dem Rücken und spaziert an der Gruppe zielstrebig vorbei. Als die Sicht wieder frei wird, ist die Gestalt verschwunden.

Der junge Mann mit der Brille scheint von alledem nichts mitbekommen zu haben. "Sehr wohl, eure seeprinzliche Hoheit. Ich kann euch die Apotheke Blaemendal empfehlen, ihr findet sie zwischen dem Etilienpark und dem großen Basar", antwortet er und gibt noch eine Wegbeschreibung dazu.
von Loirana
28.03.2018 11:35
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Kutscherei

Der Mann lächelt und nickt Kheidarion zu. "Sobald die Kutsche eintrifft, wird sie ohnehin nicht mehr bewegt. Gerne reserviere ich sie für euch. Als Mitglied der Königsfamilie der Zyklopeninseln müsst ihr euch um die Reservierung keine Sorgen machen. Es wäre aber freundlich, wenn ihr mitteilen würdet, falls ihr die Kutsche nicht benötigt, ich werde sie augenblicklich für euch reservieren lassen ab sofort. In zwei Tagen würde ich die Reservierung aber wieder lösen, solltet ihr sie bis dahin nicht wahrnehmen", antwortet der Mann und verneigt sich.

Auf der Straße wimmelt es vor Passanten, keiner von ihnen scheint der Gruppe bei der Kutscherei große Beachtung zu schenken. Immer wieder mustern die Menschen kurz Firnuyama und Murrox, was aber schlichtweg auf deren Auffälligkeit als Nicht-Menschen zurückzuführen ist. Die gegenüberliegende Straßenseite ist kaum zu erkennen, doch als gerade ein Karren voller Tonkrüge vorbeifährt, erkennt Firnuyama, dass in einer Gasse auf der anderen Seite der Straße eine Gestalt in schwarzem Umhang steht, das Gesicht unter einer Kapuze verhüllt. Nur ihre Mundpartie lässt sich erkennen - ein mit dunkelroter Farbe (Lippenstift) bemalter, femininer Mund...

Im Schatten der Kapuze funkelt es kurz auf, als der Blick der Gestalt und der der Elfe sich treffen und die Gestalt breit grinst. Eckzähne wie bei einem Raubtier kommen zum Vorschein, menschlich und gleichzeitig scharf und spitz.

Tsa-Tempel

Die Geweihte, die noch in der Nähe verweilt als Dartan erwacht, nickt und bringt augenblicklich eine kleine Schale mit Äpfeln und Pflaumen. "Die sind ganz frisch, die Äpfel sind sehr süß und von einem netten Bauernhof nahe der Stadt. Bitte, bedient euch!"
von Loirana
27.03.2018 09:01
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Kutscherei

Der kleine Mann, recht schlacksige Mann rückt seine Brille zurecht, nachdem er von seinem Buch aufschreckt. "Oh... den Zwölfen zum Gruße, die Herrschaften. Moment, Reth... OOOOOhhhhh...", stöhnt er auf und wird bleich. "Es ist mir ein Vergnügen, eu.. eure seeprinzliche Hoheit. Es freut mich sehr, dass ihr zu Desiderius Kutschverleih gekommen seid. Für so viele Personen empfehle ich unsere offenen Großkutschen, inklusive Fahrer würde dies... Moment... 7 Dukaten pro Person kosten für die Fahrt nach Falado. Verpflegung und Unterkünfte für den Fahrer ist dabei mit eingerechnet. Wenn ihr ebenfalls eine Rückfahrt wünscht, kostet es insgesamt 10 Dukaten pro Person, also nur 5 Dukaten in eine Richtung", sagt er, nachdem er sein Selbstbewusstsein wiedergefunden hat.

"Heute Abend wird Lydia mit einer solchen Kutsche zurückerwartet, es könnte also gleich morgen früh los gehen, wenn ihr es wünscht. Alle anderen Kutschen in dieser Größenordnung sind leider zur Zeit unterwegs", sagt er mit entschuldigendem Blick.

Murrox blickt sich aufmerksam um, aber abgesehen von der Tatsache, dass die Puniner recht geschäftig hier umherspazieren, fällt ihm nichts auf. Firnuyama hingegen bekommt plötzlich das Gefühl beobachtet zu werden.
von Loirana
23.03.2018 15:12
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Kutscherei

Mit ein wenig Durchfragen und dem Folgen der Hauptstraßen erreichen Kheidarion, Murrox und Firnuyama nach etwa einer halben Stunde das nordöstliche Tor beim Yaquirhafen, von wo Kheidarion einst die Stadt erreichte. Unweit des Tores, in einer abzweigenden Straße, liegt ein großes Gebäude, das fast an eine Lagerhalle erinnert. Direkt daneben steht ein Stall, aus welchem Pferdegeräusche erklingen. Durch das offene Tor der großen Halle können die drei Helden erkennen, dass hier wohl Kutschen geparkt werden.

Noch ein Gebäude weiter hängt ein Schild über einem ordentlichen Häusereingang: Desiderius Kutschverleih

Ein kleiner Mann mit mausbraunen Haaren und einer Brille mit großen runden Gläsern steht hier hinter einem Tresen am Fenster und schreibt in einem Register.
von Loirana
22.03.2018 14:51
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Hafenmeisterei

Der Mann verabschiedet sich knapp von den drei Helden und widmet sich wieder dem dicken Buch auf seinem Tisch, möglicherweise ein Verzeichnis des ein- und ausgehenden Schiffsverkehrs der nächsten Zeit, wo er anfängt einige Einträge zu streichen. "Nun, eine Kutsche wird auch nicht ganz billig sein, deutlich komfortabler aber als so ein Flusssegler", kommentiert er Kheidarions Antwort.

Tsa-Tempel

Die Geweihte lauscht Larona und legt eine Hand auf ihre Schulter. "Die junge Frau war recht... widersprüchlich mit dem was sie so erzählte", beginnt sie beschwichtigend. "Ich bin nicht sicher, was Gruppenzusammenhalt angeht habe ich keine Ahnung, ich denke aber mal ihr sprecht nicht von einer militärischen Gruppe? Bei Soldaten zählt ja die Hierarchie der Ränge. Ich denke es ist von Vorteil, wenn alle ein gemeinsames Ziel haben, dann kommt der Rest von ganz alleine, selbst wenn jeder unterschiedliche Vorstellungen davon hat, wie dieses Ziel erreicht wird. Es hilft aber wohl auch, wenn eine Person in der Gruppe dominant hervortritt und - wenn es mehrere Optionen gibt - ansagt, welchen Weg die anderen gehen sollten. Sonst redet man sich den Mund fusselig, wenn jeder einen anderen Standpunkt hat."

Als Dartan aufwacht, eilt die Geweihte wieder zu ihm. "Bleibt liegen, ihr seid ohnmächtig geworden. Hier, trinkt etwas", flüstert sie und legt ihm sanft eine Hand auf die Brust, während sie ihm etwas Wasser reicht.
von Loirana
20.03.2018 08:47
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Hafenmeisterei

Der Hafenmeister runzelt etwas die Stirn und wirkt sichtlich irritiert, als Kheidarion sofort abwinkt und setzt sich wieder. Vor allem die Elfe mustert er skeptisch bevor er antwortet. "Natürlich, junge... Frau", antwortet er ernst bevor er sich Kheidarion zuwendet. "In Ingwacht, nahe des Tores bei der Yaquirbrücke gibt es eine Pferde- und Kutschenvermietung. Nicht ganz billig wenn ich mich recht entsinne", antwortet er.

TSA-Tempel

Man bringt Larona kurz darauf eine Tasse warmen Tees der sehr aromatisch und süßlich duftet. Die Geweihte erhebt sich indes von Dartan und lächelt Larona an. "Achja, schlafend und nicht grummelig hab ich ihn garnicht erkannt. Ich hätte gedacht, dass die junge Frau ihn mitnimmt, wenn er ihr Leibwächter ist", sagt sie leicht irritiert aber freundlich.
von Loirana
19.03.2018 11:28
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TSA-Tempel

Die Geweihten bringen Dartan auf eine weiche Liege, wobei er sanft aufstöhnt. Ein junger Akoluth eilt mit einem Krug Wasser herbei. Der Ort scheint sehr friedlich und Larona hat das Gefühl, jemand würde ihr ein schweres Gewicht vom Leib nehmen, das sie herunter gedrückt hat, während sie bei Dartan wartet. "Euer Ehren, ihr seht erschöpft aus. Kann ich euch etwas bringen?" fragt der Akoluth, während die anderen Geweihten bis auf die junge Frau, mit denen die Helden schon mehrfach zu tun hatten, sich zurückziehen.

Die Geweihte untersucht Dartan, tastet ihn vorsichtig ab und fühlt seinen Puls. "Hm, es scheint ihm eigentlich ganz gut zu gehen. Leidet er in letzer Zeit unter viel Stress?" fragt sie Larona.

Hafenmeisterei

Der ältere Mann schaut mit ernstem Blick auf, runzelt kurz die Stirn als er Kheidarion, den Zwerg und die Elfe erblickt. "Öhm... Efferd und Aves zum Gruße erst einmal. Eure Frage kann ich so einfach jedoch nicht beantworten. Das hängt ganz davon ab. Wollt ihr Ware transportieren? Komfortabel Reisen? Soll es schnell gehen oder wenig kosten?"

Mit all den Fragen erhebt er sich von seinem Stuhl und mustert die bunte Truppe eindringlich. "Bei allem Respekt denke ich aber, dass unabhängig der Umstände die Reise zu Fuß oder hoch zu Ross am einfachsten wäre. Der Weg ist der selbe, die Reichsstraße läuft am Yaquir entlang und an Falado vorbei. Zudem haben wir aufgrund einer Schiffskollision gerade nur eingeschränkte Anlegemöglichkeiten hier im Hafen."
von Loirana
13.03.2018 15:03
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Sternenlose Nacht

Luna die Katze bleibt vor den Türen des Tempels stehen. Ich nenne ihn Frechdachs, weil er frech ist. Er erinnert mich ein wenig an einen Dachs, mit dem ich mich mal angelegt habe, auch wenn er eher ein Fuchs ist. Kümmert euch gut um ihn..., sagt sie zu Firnuyama bevor die Gruppe den bewusstlosen Dartan in den Tempel trägt.

So wie die Gruppe den Tempel betritt, eilen schon die Geweihten herbei. "Was ist passiert?" fragt eine ältere Geweihte, während zwei weitere beim Tragen helfen. "Ein Hitzschlag? Zu viel Sonne?"
von Loirana
05.03.2018 11:50
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Sternenlose Nacht

Luna die Katze zuckt einmal mit den Ohren und mustert Dartan.
Larona&FirnuyamaAnzeigen
Gemeinschaft der Katze? Das finde ich klingt sehr gut, endlich mal ein vernünftiger Vorschlag vom Frechdachs!, sagt Luna amüsiert.
Das Pergament, dass Larona Dartan überreicht enthält knappe Informationen über den Hauptsitz der Baronie Falado, zuletzt aktualisiert vor vier Monden. Der Ort liegt flussaufwärts in der Nähe der Quelle des Yaquirs, auf halben Weg nach Gareth.
von Loirana
23.02.2018 08:47
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Sternenlose Nacht

Tiefenentspannt kommen Larona, Thorge, Firnuyama und Kheidarion aus der Therme nach etwa einer Stunde. "Beehren sie uns bald wieder", sagt der junge Mann am Eingang noch zum Abschied, bevor die drei Helden und der Matrose sich auf den Weg zum Tsatempel machen. Auf halbem Weg kommt ihnen jedoch ein anderer Matrose der Laureal entgegen, der Thorge anhält.

"Der Kapitän sucht schon nach dir, es ist dringend! Alle sollen zurück zum Schiff!", raunt er ihm zu, woraufhin Thorges Gesichtsausdruck deutlich zeigt, wie sehr ihm diese Tatsache missfällt. "Eure Hoheit, meine werten Damen, ihr müsst mich verzeihen aber die Pflicht ruft mich unerwartet. Kheidarion, vielen Dank für den schönen Tag und hoffentlich bis bald!" sagt er mit entschuldigender Miene, bevor er dem anderen Matrosen folgt. Zu Dritt erreichen sie kurz nach Sonnenuntergang den Tsatempel, wo Luna von ihrem Schlafplatz aufspringt und sich an Laronas Bein reibt.


Dartan und Murrox machen sich ebenfalls nach einiger Zeit auf den Rückweg, wobei Murrox etwas grimmig für eine halbe Stunde alleine Tee getrunken hat, während Dartan und Niobara sich für diese Zeit ein Zimmer in der nächstbesten Gaststube besorgt haben. Sichtlich entspannt und gut gelaunt kommt er in den Schankraum zurück und beteuert, dass die beiden aufbrechen könnten um sich mit den anderen zu treffen. Niobara hingegen hatte sich schon von Dartan verabschiedet, da sie sich erstmal wieder gesellschaftsfähig machen müsse und Dartan für sie einen Badezuber beim Wirt bestellen ließ.

So kommen kurz nach den anderen drei Helden auch Murrox und Dartan auf dem Platz des Schweigens an, wo sie ihre Gefährten vor den Stufen des Tsatempels erblicken.
von Loirana
21.02.2018 13:56
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Am Springbrunnen

Alaniel denkt kurz über ihre Worte nach, dann wirft sie sich wieder ihre Kapuze über. "Ich werde eure Warnung im Hinterkopf behalten. Es ist eine Schande, dass die Fähe und ich uns nicht verstehen, nichts steht mir ferner als Zwist... nun, Falado liegt nahe der Quelle des Yaquirs, mit einem Flusssegler kommt ihr sicherlich am schnellsten dorthin. Ansonsten könnt ihr die Reichsstraße 2 nach Norden nehmen und dort, wo sie den Yaquir kreuzt dem Fluss folgen. Wollt ihr unauffällig bleiben, empfehle ich den Weg über die Reichsstraße, Flusssegler erregen mehr Aufsehen" sagt Alaniel und verneigt sich vor Dartan und Murrox. "Nun die Herren, wenn ihr mich entschuldigt, die Pflicht ruft!"

Mit diesen Worten zwinkert sie Niobara zu und wendet sich zum Gehen. "Ich wünsche euch viel Erfolg bei eurer Queste" sagt sie und geht mit anmutigen Schritten davon.

Niobara wartet, bis ihre Herrin außer Reichweite und wendet sich dann Dartan zu. "Nun da es keine Bösewichte zu jagen gibt, gehört ihr ganz mir für die Nacht?"
von Loirana
19.02.2018 10:14
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Am Springbrunnen

Alaniels Augen funkeln kurz auf, als Phenias Name fällt. "Nun, ich bin sehr erfreut, dass ich euch behilfreich sein konnte. Ich hoffe sehr, dass die Schufte ihre gerechte Strafe erfahren werden. Kann ich euch noch auf andere Art behilfreich sein? Sonst würde ich mich nun zurückziehen. Ohne meine beste Bardame ist mein Lokal immerhin fast unbeaufsichtigt."
von Loirana
16.02.2018 08:16
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Springbrunnen

Alaniel lächelt und erwidert die Verbeugung. "Ich danke euch für euer Vertrauen. Wenn meine Informationen stimmen, müsste Roban mittlerweile in Ragath angekommen sein. Jaakon und Amirata haben einen Flusssegler nach Falado genommen, sagt zumindest der Hafenarbeiter den ich gefragt habe" sagt sie und seufzt. "Habt ihr eure Halskette schon wiedergefunden?" fragt sie neugierig.
von Loirana
15.02.2018 09:03
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Springbrunnen

Alaniel mustert Dartan und wendet sich dann für einen Moment ab. "Das heißt... ihr vertraut mir?" fragt sie etwas zögerlich. Sie wirft Niobara einen Blick zu, die still noch immer an Dartans Seite hängt. "Das Herz meiner engsten Vertrauten ist nicht leicht zu gewinnen, das sagt einiges über euch aus. Ich verzeihe euch..."
von Loirana
14.02.2018 15:45
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Springbrunnen

Alaniels Gesichtsausdruck verändert sich von Verwirrtheit zu einer sehr betrübten Miene. "Ihr... Ihr denkt ich wäre zu so etwas fähig? Es stimmt, dass ich vom Tod einiger Konkurrenten profitiert habe, doch das ist einfach der Welt in der wir leben geschuldet, die mit rücksichtslosen Tyrannen gespickt ist. Wenn ich nicht zuschlage, kaum dass das Gerücht eines Todes aufkommt, tut es ein anderer mit weniger rechtschaffenden Motiven. Wollt ihr mich dafür verurteilen?"

Sie geht einen Schritt von Dartan weg, eine Hand vor die Brust gehoben und ihre Augen schimmern. "Alaniel Funkentanz ist keine Mörderin" konstantiert sie gekränkt, aber mit erhobenem Haupt, und Dartan kann klar erkennen, dass sie voller Überzeugung die Wahrheit spricht. "Ich schütze das Leben, vor allem das derjenigen, für die sich niemand interessiert. Junge Frauen die in den Gossen landen, unterdrückt werden oder zu unmenschlichen Diensten gezwungen werden. Mein Geschäftsimperium hat nicht nur hier in Punin, sogar auch in Khunchom, Kuslik, Gareth und anderen Städten einen sicheren Hafen für die Unterdrückten geschaffen!"
von Loirana
14.02.2018 15:17
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Springbrunnen

Alaniel zieht die Kapuze zurück und schaut Dartan irritiert an, die hübsche Stirn gerunzelt. "Unfälle?" fragt sie verwirrt. Auch Niobara an Dartans Seite wirkt irritiert. "Wovon sprichst du? Ist einem der Mädchen was passiert?"
von Loirana
14.02.2018 10:23
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Springbrunnen

Alaniel mustert Dartan und runzelt die Stirn. "Nun, wenn ihr es für sinnvoll haltet. Beschwert euch jedoch nicht bei mir, wenn plötzlich ihr der Gejagte seid, weil jemand etwas aufgeschnappt hat" sagt sie und schaut sich auf dem Platz um. Ingesamt sind sechs Paare hier, die sich auf dem weitläufigen Platz rund um den Springbrunnen niedergelassen haben. Der Halbstarke, der sich vor der jungen kichernden Dame aufgespielt hat, zieht mit hängenden Schultern von dannen, die junge Frau seufzt und wirft Dartan und Murrox kurz einen Blick zu, schaut dann aber weiter dem Wasserspiel des Brunnens zu.

"Die Bande, die sich als 'gefiederte Natter' bezeichnet hat, ist fast vollständig ausgelöscht. Die meisten Mitglieder wurden vor ein paar Tagen während einer Operation der Stadtgarde festgenommen, viele waren jedoch schon tot aufgrund interner Streitereien. Das wisst ihr aber schon. Es gibt jedoch drei Mitglieder, die entkommen sind."

Sie kommt einen Schritt auf Dartan zu und spricht mit gesenkter Stimme. "Der erste heißt Roban Porst, nennt sich selbst 'der Luchs' und ist ein einfacher Schmuggler. Schlacksiger Typ, hoch gewachsen, hat kurzgeschorene Haare und eine Narbe unterm linken Auge. Zeugen berichten, wie er aus dem Etilienpark kam, kurz bevor die Garde anrückte. Er hatte wohl einfach Glück."
"Der zweite heißt Jaakon Skjas, kommt ursprünglich aus Festum wo er wegen dreifachen Meuchelmordes gesucht wird. Ein übler Kerl und ein Mann fürs Grobe. Er ist nur 154 Halbfinger groß, hat schwarze Haare und graue Augen. Lasst euch von seiner schwächlichen Gestalt jedoch nicht täuschen, er ist flink und tödlich."
"Das letzte Mitglied, welches ihr sucht, heißt Rinaya Amirata Zagal. Sie ist Buchhalterin und hat sich um die finanziellen Aspekte gekümmert. Nun, da die Bande am Ende ist, dürfte sie sich mit sämtlichen Schätzen davon machen."
"Nach letzten Informationen hat Rinaya sich mit Jaakon zusammengetan, vermutlich hat er ihr gedroht sie umzubringen, wenn sie das Gold nicht mit ihm teilt. Die beiden haben die Stadt vor drei Tagen verlassen und sind gen Norden gezogen."
"Roban Porst hat Punin auch verlassen, jedoch weiß er vermutlich nicht einmal, dass es die anderen beiden gibt. Ein Tuchhändler wurde kürzlich auf dem Weg nach Ragath überfallen und die Beschreibung des Räubers passt auf Roban."


Aufmerksam blickt Alaniel Dartan aus ihren violetten Augen an und sucht nach Reaktionen auf das Gesagte.
von Loirana
13.02.2018 13:08
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Springbrunnen

Niobara klammert sich an Dartans Seite nachdem dieser Alaniel begrüßt hat und legt ihren Kopf auf seine Schulter. Alaniel schenkt Murrox ein kleines Lächeln und schaut auf. "Ich habe tatsächlich Informationen, die für euch von Interesse sein sollten. Ich möchte jedoch vorschlagen dies an einem Ort zu besprechen, wo es schwieriger wird uns zu belauschen" sagt die Halbelfe.

Die Tulamidin an Dartans Seite seufzt und wirft dem Springbrunnen einen verträumten Blick zu. "Es sind hier eh zu viele Leute, manchmal ist es abends hier richtig leer, da hätte man viel mehr machen können" sagt Niobara und zwinkert Dartan zu. Alaniel rollt mit den Augen und schaut zu Murrox. "Das dürfte doch auch in eurem Sinne sein, oder? Ich habe einen Tisch für vier Personen im schwarzen Schwan reservieren lassen, dort versteht man sich auf Diskretion", schlägt Alaniel vor.