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von Loirana
15.12.2018 21:19
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Thema: Sternenlose Nacht
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Keller

Als Larona den Odem auf das Mädchen wirkt, erkennt sie den bekannten rötlichen Schimmer, den Lebewesen und Objekte haben, auf denen Magie wirkt. Das Mädchen leuchtet, wobei es Larona schwer fällt zu bestimmen, wie stark dieses Leuchten ist. Lediglich, dass der ganze Körper des Mädchens gleichmäßig schimmert, kann sie erkennen.
von Loirana
15.12.2018 15:15
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Oben an der Kellertreppe

Kheidarion seufzt erneut und schaut wieder in den dunklen Gang. "Wenn ihr meint", brummt er, der Prinz sieht dabei absolut unzufrieden mit der Situation aus. Er zuckt nochmal mit der Schulter und macht sich dann daran in die Dunkelheit hinabzugehen. Die Stimmen Laronas, Dartans und Alinjas dringen aus dem Raum am Ende des Flures.
von Loirana
14.12.2018 09:24
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An der Kellertreppe

Kheidarion, der sich an die Wand neben der Tür zur Stube angelehnt hatte zuckt gar erschrocken zusammen, als Rufe aus dem Keller erhallen. Anders als Larona zögert er jedoch einen Moment und schaut erst einmal fragend zu Oreal und Firnuyama. Warum immer ich? Er seufzt schwer, löst sich von der Wand und geht unenthusiastisch auf die Kellertreppe zu. Skeptisch schaut er hinab. "Ihr habt es gehört, man ruft nach mir. Wenn ihr mich entschuldigen würdet", sagt Kheidarion zu Firnuyama und Oreal und beginnt die Kellertreppe hinabzugehen. Auf halber Höhe, den Blick in den dunklen Flur gerichtet, bleibt er stehen und schaut noch einmal hoch. "Andererseits kann Dartan sicherlich jede Hilfe gebrauchen die er kriegen kann, meint ihr nicht auch?" fragt er in der Hoffnung, dass die beiden Damen ihm folgen würden.
von Loirana
13.12.2018 14:26
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Flur

Während Larona weiter die Tasche untersucht lauschen Oreal und Firnuyama in den Keller hinein und hören stark gedämpft zwei Stimmen die sich unterhalten. Eine davon ist vermutlich die helle Stimme des Mädchens, die andere wohl die von Dartan. Beide scheinen sich viel zu sagen zu haben. So richtig aggressiv klingt keiner von beiden.
von Loirana
12.12.2018 13:28
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Keller

Mit einem lauten quietschend und unter mehr Kraftanstrengung, als Dartan erwartet hätte, wird die schwere Eisentür 'aufgestoßen', eindeutig gegen den Willen der Tür. Als die Tür sich schließlich in Bewegung setzt, hat sie zu viel Schwung als das sie von alleine aufhört. Sie knallt einmal dumpf gegen die Steinwand des Raumes, das Geräusch wird im dunklen Flur verschluckt.

Der Weg in den Raum ist somit frei und Dartan und Murrox stürmen schnellen Schrittes in den Raum hinein und auf Alinja zu, die von dem Krach aufgeschreckt wird. Der Raum ist nicht groß, aber da das kleine Mädchen am anderen Ende des Raumes steht, wird es ein paar wenige Augenblicke dauern, bis die beiden Männer bei Alinja sind.
von Loirana
12.12.2018 10:26
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Flur - EG

Firnuyama betritt das obere Ende der Kellertreppe in den dunklen Keller hinab. Die Stufen und Wände sind aus grauem, einfachen Stein, der Elfe steigt aber auch ein schwacher Gestank nach Alkohol in die Nase, der vom modrigen, Erden Geruch des Kellers überdeckt wird.

Larona wirft in der Zeit einen Blick in den Rucksack. Oben auf liegen zwei dicke, alte Bücher und ein zerknüllter und dann wieder zusammengefalteter Zettel aus altem Pergament. Auf einem Buch stehen in den Ledereinband eingestanzt die Worte "Atlas Aventurica", eine Kartensammlung Aventuriens, die etwas ungenauen scheinen. Auf der ersten Seite steht auf Bosparano 'Stand 753 BF'. Das andere Buch ist unbeschriftet. Ein Glasbehälter, eine kleine Flasche, liegt ebenfalls weiter oben im Rucksack und enthält eine Pflanze. Auf den ersten Blick, im schwachen Schein der untergehenden Praiosscheibe, die durch das Fenster über dem Rucksack fällt, würde Larona augenblicklich sagen, dass es sich um eine Blüte des Schwarzen Lotus - einer boronheiligen Pflanze - handelt, sie scheint jedoch ein wenig verblichen zu sein oder ist schlichtweg alt, und Larona weiß, dass es mehrere Unterarten vom Lotus gibt.

Das unbeschriftete Buch schlägt Larona auf und findet auch auf den ersten Seiten weder Titel, noch Datierung noch Autor. Es enthält Anleitungen, Rezepte und Theorien im Bereich Alchemie, speziell Giftmischerei - und das in Bosparano wobei der Autor in sehr komplexen Begriffen und Fachwörtern schreibt, sodass selbst Larona nicht alles ins Detail versteht. Eine Seite über Schlafgift hat einige handgeschriebene Randnotizen, Änderungen der Mengenangaben sowie durchgestrichene und ergänzte Zutaten - wobei eine Zutat durch ein Wort ersetzt wird, welches in eigentümlichen Zeichen geschrieben ist, die Larona nicht entziffern kann - die jedoch an die Zeichen auf den Steinen ums Haus erinnern. Von dem was Larona in dem Buch entschlüsseln kann, handelt es sich jedoch in keinster Weise um ein Zauberbuch, alle Rezepte sind rein profan und benötigen zwar teilweise seltene Materialien, aber keinen aktiven Einsatz von Magie.

Der zerknüllte Zettel scheint ein alter Brief zu sein, geschrieben in etwas altertümlichem Garethi.
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Am oberen rechten Rand findet sich ein Datum: 12. RON 762 BF

Liebste Aramandel,
Fünf Winter ist es nun her, seit du mich verlassen hast. Es vergeht kein Tag, keine Stunde, in der ich nicht an dich denke, an der mein Blick nicht nach deinem Antlitz am Horizont Ausschau hältst. Ich schwor dir, dir meine Liebe zu beweisen, dir zu zeigen, dass du dich auf mich verlassen kannst. Die Dorfbewohner werden schon mürrisch, ich habe die Steuern erhöht um Expeditionen zu finanzieren. Ich schicke die Söldner zu Ruinen, Höhlen, alles was sie finden horte ich, für dich meine Liebste. Oh wie sehr durstet es mich, deine eisblauen Augen noch einmal zu erblicken.
Die Schätze die ich im Keller meines Hauses verberge, gehören alleine dir. Ich weiß, dass Nehilum nicht auf Gold aus ist, doch braucht selbst ihr finanzielle Unterstützung, oder etwa nicht? Die Menschen lechzen nach all dem Gold und den Edelsteinen, sie sind bereit alles zu tun wenn ich ihnen dafür Reichtümer verspreche.
Ich schreibe dir dies, damit du weißt, wie sehr ich bemüht bin dir zu helfen, dir zu dienen. Und dass ich habe was du und die anderen suchst! Ein Mädchen aus dem Dorf hat es gefunden, ein Zufall. Ein bernsteinfarbenes Blütenblatt aus Kristall, wie du es mir beschrieben hast! Es wurde von einem einfachen Bären beschützt, der war kein Hindernis für mich.
Die Dorfbewohner glauben nun, dass etwas Schlimmes passieren wird, weil ich den Bären tötete. Was für ein Schwachsinn.
Bitte, liebste Aramandel, komm zurück!

In tiefster Verehrung,
dein untertänigster Diener Raul


P. S. ich habe diese Zeilen bereits gestern zu deiner Adresse in Eslamsgrund geschickt, doch keine Antwort erhalten. Dieser Brief wird hoffentlich seinen Weg in deine Hände finden…
Andere Gegenstände im Rucksack sind Dinge wie Besteck, ein hochwertiger Schlafsack, Kerzen, ein Kamm und andere Alltagsgegenstände. An den Außentaschen der Rucksacks findet Larona fünf kleine Phiolen mit einer klaren Flüssigkeit sowie Proviant in Form von frischem Brot und Hartkäse.
von Loirana
11.12.2018 19:35
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Draußen

Kheidarion seufzt auf als Larona ihn bittet sie zum Rucksack zu führen. "Natürlich, ich bin schließlich geübter Laufbursche", murmelt er und runzelt dann die Stirn, als Oreal sich wieder zu Wort meldet. Bei ihrem letzten Satz rollt er mit den Augen. Diese Frau ist noch mein Untergang - "Sind wir dann so weit? Schön...", raunt er gereizt und macht einen kleinen Knicks vor den drei Damen. Mit höfischstem, dienerischstem und spöttischsten Ton den er zustande bringt, säuselt Kheidarion "würden die edlen Damen mir dann bitte hinein folgen?"

So erblicken nun auch Firnuyama und Oreal das Innere des Hauses. Ihre Schritte hallen über den steinernen Boden mit den Sonnenfliesen, es ist dreckig, überall verstaubte Spinnweben. Den Flur folgend bleibt Kheidarion vor der Ritterrüstung stehen und deutet dann auf den Rucksack, den Alinja vor dem Fenster im Flur, direkt vor der Treppe in den Keller abgestellt hat. "Bitteschön", murmelt er und lehnt sich dann im Flur, gegenüber der Stube, an die Wand. Kurz zuckt er nochmal zusammen und reibt sich mit leicht schmerzverzerrtem Gesicht die Brust.

Larona erblickt den großen Lederrucksack Alinjas im Flur stehen. Außen ist ein kleiner Kochtopf aus Kupfer angebracht, es gibt viele kleine Seitentaschen. Der Rucksack ist geschlossen, nachdem Dartan den Inhalt wieder verstaut hatte.
von Loirana
11.12.2018 15:45
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Draußen

Kheidarion schaut noch kurz etwas verstimmt, schüttelt aber den Kopf auf Firnuyamas Frage hin. "Nein alles gut, dachte nur mich hätte was gezwickt. Die Halskette lag wohl etwas ungünstig auf der Haut", antwortet er und wendet sich Larona zu. "Wie gesagt habe ich nicht den blassesten Schimmer wie Dartan auf diese Schlussfolgerung kam, er hat den Rucksack des Mädchens durchsucht und ist dann mit Murrox in den Keller. Er hat nicht groß erklärt 'warum' er glaubt dass das Mädchen gefährlich sein soll", sagt er und schüttelt den Kopf.
von Loirana
11.12.2018 14:03
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Keller - Flur

Lautlos schleichen Murrox und Dartan durch den Flur, ihre Schritte quasi nicht wahrnehmbar. In der Dunkelheit zu ihrer Rechten vernehmen die beiden keinerlei Geräusch, das Rauschen des Blutes in ihren Ohren ist das lauteste, was sie vernehmen - dann erneut ein metallisches Rütteln. Sie nähern sich dem Türspalt am Ende des Ganges, wo die schwere Eisentür von einer Laterne aufgehalten wird. Es ist taghell im Inneren - vielleicht sogar noch heller als das - und das Licht schmerzt ein wenig in den Augen der beiden, als sie einen Blick durch den Spalt werfen.

Das Mädchen Alinja hockt gerade konzentriert, mit dem Rücken zur halbgeschlossenen Tür an der zweiten der beiden Eisentruhen. Leider muss sie feststellen, dass auch diese fest verschlossen ist, das Mädchen scheint aber aus Sicht der beiden Männer noch konzentriert dabei zu sein die Kiste zu untersuchen. ”Scheiße”, murmelt Alinja leise. Rechts vom Mädchen liegt eine ausgedörrte Leiche in einer einfachen Kluft. An der linken Hand trägt der Leichnam viele verschiedene, glänzende Ringe die mit Juwelen besetzt sind. Schwere Eisenketten liegen lose auf dem Boden des Raumes.

Das helle Licht wiederum kommt von einer fliegenden Lichtkugel, die in der oberen rechten Ecke des Raumes hängt.


Draußen

Etwas ungläubig schaut Kheidarion Oreal an. ”Ist das euer Ernst?”, fragt er etwas fassungslos und schüttelt den Kopf. ”Wie ihr meint, tut was ihr für Richtig haltet. Ich warte hier draußen darauf, dass dies alles vorbei ist und wir hier weg können”, murmelt er und wendet sich von Oreal ab. Ich kann das einfach nicht mehr… Ich sollte nach Hause zurück, denkt er und zuckt zusammen. ”Au!”, stöhnt er kurz auf und presst die Lippen zusammen. Er verzieht kurz das Gesicht und betrachtet dann gedankenverloren die Halskette, die um seinen Hals hängt.
von Loirana
10.12.2018 20:55
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Keller - Treppe

Kheidarion nickt und runzelt noch einmal die Stirn als die anderen beiden Männer ihre Waffen ziehen. "Gebt aufeinander Acht", sagt er und wendet sich dem Ausgang der Hütte zu.

Dartan und Murrox, mit Waffen in der Hand, gehen daraufhin die Treppe in den Keller hinab. Es ist dunkel, die Stufen sind steinern und kalt. Als sie das untere Ende der Treppe erreichen, erstreckt sich vor ihnen ein dunkler Gang. Das Ende des Ganges ist etwa zehn Schritt entfernt und ist beleuchtet von einer kleinen Laterne, die als Türstopper verwendet wurde - und von einem hellen Licht, dass aus dem Türspalt die Wand gegenüber der Tür beleuchtet.

Durch den Schein an dieser Stelle können die beiden Männer erkennen, dass auf den Gang dunkelrote Fußspuren zuführen. Der Teil des Ganges direkt vor ihnen ist jedoch stockfinster, nur schemenhaft können sie erkennen, dass rechts von ihnen eine Öffnung in der Wand in einen weiteren, stockfinsteren Raum führt. Vom Ende des Ganges hören Darten und Murrox ein metallisches Geräusch.

Keller - Schatzraum

Alinja kann das Band mühelos durchschneiden und steckt das Juwel mit der Fassung kurzerhand ein, dann wendet sie sich den Eisentruhen neben der Leiche zu. Sie untersucht die erste Truhe, sie scheint jedoch abgeschlossen. Das Vorhängeschloss an der Truhe gibt ein metallisches Geräusch von sich, als Alinja leicht daran rüttelt. Fest verschlossen. Ohne den Schlüssel wird sich die Truhe wohl nicht öffnen.

Draußen

Als Oreal zur Haustür blickt, sieht sie den Zyklopäer gerade, etwas verunsichert, den Flur entlanggehen, auf die drei Frauen draußen zugehend. Als er noch näher kommt, schaut er kurz zurück. "Ähm... Also Dartan ist er Meinung, dass das Mädchen Alinja vielleicht einem Hexenzirkel nahe steht. Ich weiß nicht wie er darauf kommt oder was für Hexen er meint, aber er hat ihre Tasche durchsucht und kam dann zu dem Schluss. Das bat er mich euch mitzuteilen, während er und Murrox jetzt in den Keller sind um das Kind aufzuhalten", erklärt er Oreal, Larona und Firnuyama, wirkt dabei aber irgendwie nicht sehr enthusiastisch. "Vielleicht hätte ich ihn aufhalten sollen...", fügt er zweifelnd hinzu.
von Loirana
10.12.2018 14:37
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Keller

Der Knoten der Halskette ist sehr fest, vermutlich seit langer Zeit nicht mehr geöffnet und stattdessen in diesem Knoten verharrt. Es ist jedoch nicht sonderlich robust, sodass Alinja versuchen könnte mit einem Ruck das Band vom Nacken der Leiche zu reißen. Die Fassung des Juwels ist nicht perfekt, eher locker und von einem Amateur geschmiedet, sodass Alinja auch das Juwel aus der Fassung brechen könnte.

Zu guter letzt könnte Alinja auch die Halskette über den Kopf der Leiche ziehen.
von Loirana
10.12.2018 11:01
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Draußen

Larona spürt immer mehr Macht die sie erfüllt, doch spürt sie plötzlich, wie ihr förmlich der Boden unter den Füßen weggerissen wird, die Verbindung zu dieser Macht wird gekappt. Es dreht sich im Kopf der Magierin, als der Analys unterbrochen wird und sie kann sich nur mit Müh und Not auf den Beinen halten, als ein Ruck ihren Körper fährt.

Dann klaren ihre Gedanken wieder auf, und sie sieht die Elfe Firnuyama neben sich stehen, die ihre Hand auf Laronas Schulter gelegt hat.
von Loirana
09.12.2018 13:52
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Draußen

Immer noch verschließt sich die Magie des Kreises vor Larona. Es ist als würde sie in einer tosenden See versuchen wollen, den Grund des Meeres zu erkennen. Die astralen Ströme wogen sich hin und her, immer wenn die Magierin denkt, sie könne etwas erkennen, verschwimmt das Bild wieder. So tief in die Analyse versunken, bemerkt Larona garnicht, dass dieser Zauber sie keinerlei Kraft kostet. Was sie nach einigen Momenten, knapp einer Minute nach Beginn des Zaubers, erkennt, ist, dass das astrale Gefüge sich ihr gegenüber zu öffnen scheint, und sie erkennt eine elfische Komponente in der Magie, ganz ähnlich wie bei Firnuyama, aber doch anders. Unterbewusst wird Larona klar, dass sie diese mächtige Magie durchdringen kann! Sie spürt Macht, immer mehr, und nichts kann sie aufhalten! Wenn Larona es nur wollte, könnte sie alles erreichen was sie sich nur erträumt, die astrale Macht liegt ihr zu Füßen!

Als Firnuyama zu Larona schaut, bemerkt die Elfe, dass der Magierin im wahrsten Sinne des Wortes die Haare zu Berge stehen. Larona steht völlig starr am Kreis und sagt immer wieder ihre Zauberformel auf, ihre Haare wabern um ihren Kopf herum als wären sie unter Wasser und würden von der Strömung bewegt werden. Bei genauerem Hinsehen scheint die Magiern nicht mal den Boden zu berühren. Larona steht auf Zehenspitzen, doch schwebt sie förmlich einen Finger weit über dem Boden.
von Loirana
09.12.2018 12:30
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Flur

Kheidarion runzelt die Stirn, wirkt aber nicht gänzlich überzeugt. "Selbst wenn sie gelogen haben sollte, gibt es Wichtigeres zu tun", meint er. "Wir müssen dieses Juwel finden und dann nichts wie weg hier. Ich würde auf eine erneute Begegnung mit diesem Bären gerne verzichten", sagt er und schaut zur Küche. "Murrox! Pssssst!", 'ruft' Kheidarion flüsternd, um Murrox aus der Küche zu rufen.

Aus dem Keller erklingt indes ein quietschendes Geräusch.

Keller

Die Tür am Ende des Ganges weist keinerlei Rost auf und verschließt den Raum dahinter perfekt, es gibt keinerlei Türspalt durch den man hindurchspähen könnte. Als Alinja den Griff der Tür packt und anfängt gegen die Tür zu drücken, passiert zunächst nichts. Erst als sie mehr Kraft aufwendet, sich regelrecht gegen die Tür stemmt, beginnt diese sich quietschend zu öffnen. Gleißendes Licht strömt aus dem Raum und blendet Alinja für einen Moment, schmerzt regelrecht in ihren Augen. So braucht sie ein paar Augenblicke um Details im Raum auszumachen.

Der Raum ist ein wenig größer als der Weinkeller daneben, jedoch fast gänzlich leer. Am auffälligsten ist die Lichtkugel, die in der oberen rechten Ecke an der Decke schwebt und hell wie die Praiosscheibe scheint. In der hinteren linken Ecke stehen zwei große Truhen aus Metall, nahe der Tür liegen schwere Eisenketten auf dem Boden. Ein Metallring hängt an der rechten Wand, gänzlich verrostet.

Neben den Truhen, mittig an der gegenüberliegenden Wand liegt eine ausgetrocknete, mumifizierte Leiche. Der Leichnam ist nicht verwest, die Haut ist dunkel und der ganze Körper ein wenig eingefallen, aber an sich ist der Körper intakt. Es scheint die Leiche eines Mannes zu sein, an seiner linken Hand trägt er mehrere Ringe aus Gold und Silber mit verschiedenen kleinen Juwelen darauf.

Um den Hals der Leiche hängt ein Band, an welchem eine kleine silbrige Fassung angebracht ist. In dieser Fassung schimmert ein bernsteinfarbenes Juwel in Form eines Blütenblattes. Die Haltung des Mannes wirkt, als wäre er schlichtweg an Ort und Stelle eingeschlafen und nie wieder aufgewacht, andererseits verschleiert die ausgetrocknete Haut ohnehin mögliche Todesursachen.
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keller3.png
von Loirana
08.12.2018 12:39
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Flur (nahe Kellertreppe)

Nachdem Dartan den Brief gelesen hat, schaut er sich den Inhalt des Rucksacks näher an. Der Rucksack selbst ist aus hochwertigem, sauberen Leder, hat kleine Seitentaschen und wirkt alles in allem recht neu. Die Verarbeitungsqualität betrachtend schätzt Dartan den Wert des Rucksacks auf zehn bis zwanzig Dukaten.

Das Buch ohne Titel wirkt alt, der Ledereinband hat aber den Inhalt vor dem Zahn der Zeit geschützt. Dartan schlägt das Buch kurz auf und erblickt diverse Skizzen. Das Buch ist handschriftlich beschrieben in Kusliker Zeichen, doch versteht Dartan nicht ein Wort davon, Garethi ist das nicht. Ein paar Skizzen zeigen irgendwelche Pflanzen, es gibt Tabellen wo neben Bezeichnungen irgendwelche Mengenangaben zu stehen scheinen. Das Buch erweckt den Eindruck eines Kochbuches, zumindest scheint es voller Rezepte zu sein.

Als Dartan die kleine Glasflasche berührt, während er die Tasche durchsucht, durchzuckt ihn ein plötzlicher Schmerz. Seine Hand kribbelt noch einige Zeit danach, als wäre ihm die Hand eingeschlafen.

Unter den Büchern findet Dartan diverse Altagsgegenstände, unter anderem einen gut gefütterten, hochwertigen, zusammengerollten Schlafsack am Boden der Tasche, diverse Utensilien wie Besteck, Kochlöffel, Kerzen, einen Kamm, ein kleines zusammengefaltetes Zelt. Außen am Rucksack ist ein kleiner Kupferkessel festgemacht. In den Außentaschen finden sich Proviant - relativ frisches Brot und Hartkäse - sowie fünf kleine Phiole mit einer klaren Flüssigkeit.

Desweiteren schätzt Dartan das Gewicht des Rucksacks auf zirka 15 Stein. Alinja würde Dartan auf ungefähr 30 Stein schätzen, wobei dies natürlich nur eine sehr vage Schätzung ist, ihre ärmliche Kleidung hat ihren Körperbau recht gut verschleiert. Das Kind könnte sicherlich den Rucksack hochheben und bewegen, aber die Hälfte des eigenen Körpergewichts mit sich herumzutragen auf lange Strecken hält Dartan für recht unglaubwürdig.

Der Wert der Besitztümer Alinjas übersteigt zudem das, was sich der durchschnittliche Mittelreicher so leistet - einen solchen Rucksack würde man am ehsten bei einem reisenden Niederadligen, einem Ritter oder anderen höhergestellten und wohlhabenderen Menschen erwarten. Für ein Straßenkind hingegen lebt Alinja scheinbar weit übere ihre Verhältnisse hinaus - andererseits hat sie auch nie behauptet ein Straßenkind zu sein, wenn Dartan über das nachdenkt, was Alinja denn wirklich 'gesagt' hat und nicht impliziert.

"Dartan! Bist du des Wahnsinns?", faucht Kheidarion in geflüstertem Ton. Der Prinz steht in der Tür und schaut Dartan fassungslos an, der im Flur hockt und die Besitztümer der kleinen Kindes durchsucht. "Was bei allen Göttern tust du da? Dieses Kind war eben noch verängstigt ohne Ende, und jetzt durchwühlst du seine Besitztümer??"

Kellerflur

Alinja betritt den dunklen Raum zu ihrer rechten, der von ihrer Sturmlaterne beleuchtet wird. Ihr gegenüber steht ein gigantisches Fass auf einem Sockel mit einem Zapfhahn daran. Wein? Im Raum stehen noch mehrere kleinere Fässer, sowie zu ihrer Rechten ein Tisch auf dem einige Säcke liegen und unter dem einige Kisten stehen. Es wirkt wie ein Vorratsraum. Auffällig ist jedoch die gigantische braune Lache inmitten des Raumes, vor langer Zeit angetrocknetes Blut. Links neben dem Fass liegt ein Skelett, in zerlumpte Lederrüstung gekleidet, rechts vom Fass liegt ein weiteres Skelett in ähnlicher Montur. Das zweite Skelett hält ein Schild mit einem Wappen und ein Schwert in seinen Händen.

Von der großen Blutlache ausgehend beginnen die Schritte, die aus dem Raum hinaus und zu der Stahltür am Ende des Flures führen.
keller2.png
von Loirana
07.12.2018 13:54
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Flur

Dartan huscht in den Flur als Alinja die Treppe hinabsteigt und durchsucht den Inhalt des großen Rucksacks. Kaum hat er die Tasche berührt, stellen sich ihm die Nackenhaare auf. Ein schauderhaftes Gefühl von Kälte überkommt ihn unweigerlich.

Der Blick in den Rucksack offenbart ein Sammelsurium an Gegenständen. Ganz oben liegt der zerknüllte Zettel. Als Dartan ihn aufhebt, wird sein Blick aber unweigerlich auf das Buch darunter gelenkt. Es hat einen dicken, dunklen Ledereinband, wirkt alt und trägt keinerlei Aufschrift. Ein wenig versetzt darunter ein weiteres Buch. Ebenso alt und staubig wie das erste aber mit einem Schriftzug: “Atlas Aventurica”.
Neben den Büchern befindet sich auch noch ein kleiner Glasbehälter in Sicht des Gelehrten. Im halbdunklen ist aber nicht zu erkennen, was sich in ihm befindet. Mehr lässt sich oberflächlich nicht erkennen.
Also nimmt er den Zettel aus dem Rucksack und entfaltet ihn.
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Am oberen rechten Rand findet sich ein Datum: 12. RON 762 BF

Liebste Aramandel,
Fünf Winter ist es nun her, seit du mich verlassen hast. Es vergeht kein Tag, keine Stunde, in der ich nicht an dich denke, an der mein Blick nicht nach deinem Antlitz am Horizont Ausschau hältst. Ich schwor dir, dir meine Liebe zu beweisen, dir zu zeigen, dass du dich auf mich verlassen kannst. Die Dorfbewohner werden schon mürrisch, ich habe die Steuern erhöht um Expeditionen zu finanzieren. Ich schicke die Söldner zu Ruinen, Höhlen, alles was sie finden horte ich, für dich meine Liebste. Oh wie sehr durstet es mich, deine eisblauen Augen noch einmal zu erblicken.
Die Schätze die ich im Keller meines Hauses verberge, gehören alleine dir. Ich weiß, dass Nehilum nicht auf Gold aus ist, doch braucht selbst ihr finanzielle Unterstützung, oder etwa nicht? Die Menschen lechzen nach all dem Gold und den Edelsteinen, sie sind bereit alles zu tun wenn ich ihnen dafür Reichtümer verspreche.
Ich schreibe dir dies, damit du weißt, wie sehr ich bemüht bin dir zu helfen, dir zu dienen. Und dass ich habe was du und die anderen suchst! Ein Mädchen aus dem Dorf hat es gefunden, ein Zufall. Ein bernsteinfarbenes Blütenblatt aus Kristall, wie du es mir beschrieben hast! Es wurde von einem einfachen Bären beschützt, der war kein Hindernis für mich.
Die Dorfbewohner glauben nun, dass etwas Schlimmes passieren wird, weil ich den Bären tötete. Was für ein Schwachsinn.
Bitte, liebste Aramandel, komm zurück!

In tiefster Verehrung,
dein untertänigster Diener Raul


P. S. ich habe diese Zeilen bereits gestern zu deiner Adresse in Eslamsgrund geschickt, doch keine Antwort erhalten. Dieser Brief wird hoffentlich seinen Weg in deine Hände finden…
Schnell steckt er ihn nach dem Lesen wieder zurück.

Keller

Alinja schreitet die steinerne Treppe hinunter, vom Schein ihrer Laterne beleuchtet. Die Treppe ist nicht aus dem dunklen Stein wie die Wände des Hauses und auch nicht aus dem selben hellen Stein der Fliesen, sondern schlichtweg einfacher, grauer Stein. Die Treppe wendet sich in den Keller hinein und so verliert Alinja den Blick auf das, was oben im Flur geschieht, als sie das untere Ende der Treppe erreicht.

Vor ihr erstreckt sich ein langer, dunkler Flur. Einen Schritt von Alinja entfernt gibt es eine Öffnung in einen Raum hinein, in dem es stockduster ist. Alinja müsste sich schon vor den Eingang stellen um etwas zu sehen. Was der Schein der Laterne jedoch sichtbar macht, sind die dunkelbraunen Fußabdrücke auf dem Boden des Ganges. Spuren aus getrocknetem Blut. Von ihrer Position aus meint sie noch mehr Blut in dem Raum zu ihrer Rechten zu erkennen. Sie führen an das Ende des Ganges, wo eine dicke, eiserne Tür den Weg versperrt.
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keller1.png
von Loirana
07.12.2018 10:50
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Steinkreis

Larona verlässt den Steinkreis wieder und fühlt sich augenblicklich ein wenig müder, schwerer, als würde eine Last auf ihrer Schulter wiegen. Den Steinkreis zu verlassen war wie ein warmes Bett an einem Wintermorgen zu verlassen. Sie betrachtet einen der Steine und beginnt den Cantus des 'Analys Arkanstruktur' zu wirken. Vor Larona offenbart sich ein unendlich komplexes Konstrukt aus Astraler Energie, ein Muster scheint nicht erkennbar zu sein. Die Magie wirkt wild, nicht kontrolliert, vollkommen ohne System. Die astrale Kraft, die sie mit dem Odem gesehen hat, ist mächtig, fremdartig und scheint sich aktiv dagegen zu wehren von ihr analysiert zu werden, zumindest scheint es so.
von Loirana
07.12.2018 10:10
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Küche

Die Feuerstelle in der Küche wirkt, als wäre sie sehr lange nicht benutzt worden, das Buch nahe der Tür ist alt und zerfleddert, der Inhalt nicht lesbar. Was Murrox hingegen auffällt, ist, dass das Hackbeil in der Küche glänzt und auch geschärft ist. Jemand scheint es gepflegt zu haben. Stauf und Dreck findet sich nicht auf der Klinge. Dafür wirkt die Pfanne sehr schmuddelig.

Auch der Brandfleck ist bemerkenswert, scheinen die Brandspuren vom Mittelpunkt des Flecks nach außen hin zu verlaufen. Kheidarion wirft indes noch einen Blick aufs Regal. An der weißen Blüte bleibt sein wandernder Blick stehen. "Weißer Lotus. Warum bewahrt jemand so etwas in einer verlassenen Hütte auf?" murmelt er.

Flur

Auf dem Weg aus der Stube heraus schaut Alinja in den Flur hinein, der der Tür gegenüber liegt. Im Halbschatten erkennt sie eine breite Holztreppe die ins Obergeschoss führt. Dieser gegenüber liegt eine steinerne Treppe. Von ihrer Position, in der Tür der Stube stehend, kann Alinja weitere Details jedoch nicht ausmachen. Mitten auf dem Flur fällt ihr jedoch das verrostete Schwert auf, das auf dem Boden liegt.
hütte_im_wald_EG_6b.png
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A) Eingang
B) Treppe in den Keller
C) Treppe ins Obergeschoss
D) Schornstein
1) Flur
2) Stube
3) Besenkammer
4) Küche
Stube

Dartan nähert sich dem Tisch und betrachtet die Ratte genauer. Es gibt eine kleine Blutlache an der Stelle, wo das tote Tier liegt, ein brauner, getrockneter Fleck auf dem Tisch. Die Wundränder sind sehr ungleichmäßig, glänzen noch vom klebrigen, angetrockneten Blut, Bissspuren wie von einem Raubtier fehlen jedoch. Es wirkt eher so, als wäre die Ratte einfach in zwei Teile gerissen worden. Die Ratte riecht muffig, der Verwesungsprozess scheint jedoch noch nicht eingesetzt zu haben. So würde Dartan schätzen, dass die Ratte mindestens einen halben Tag tot ist, höchstens jedoch drei Tage, da die Verwesung sonst schon vorangeschritten wäre.

Der Kaminsims ist verstaubt, auf ihm liegt ein dünner Dolch, ein Brieföffner mit hölzernem Griff. Die Klinge ist verrostet. Neben dem Brieföffner ist eine rechteckige Stelle, die von Staub befreit ist, als hätte hier bis vor kurzem etwas gelegen. Was dem Leibwächter ebenfalls auffällt ist der schlichte Stab der an der Wand lehnt, der am oberen Ende mit Leder umwickelt ist - ein Wanderstab.

Ansonsten fällt die Stube hauptsächlich dadurch auf, dass es hier viele staubige, alte Spinnenweben gibt und eine Grundreinigung notwendig wäre.
von Loirana
06.12.2018 12:48
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Sternenlose Nacht

Küche

Murrox überfliegt das Regal in der Küche. Fleisch und Brot findet sich hier keines, das Regal ist dafür über und über mit Glasfläschchen gefüllt und kleineren Töpfen, von denen die meisten mit einer dicken Staubschicht bedeckt sind. Murrox erkennt ein Fläschchen auf dem 'Ingrim' steht, in welchem eine gelbliche Flüssigkeit enthalten ist mit einer grauen Knolle. Viele andere Fläschchen enthalten keine Flüssigkeit und ihr Inhalt ist längst vergammelt und zerfallen. Es wirkt viel mehr wie ein Gewürzregal als ein Vorratsschrank. Ein paar Fläschchen sind nicht so verstaubt und stehen ungefähr auf Augenhöhe des Zwergen. Eine Flasche enthält ein paar Weiße Blüten, die etwas ausgetrocknet wirken, dazu gibt es viele unbeschriftete Fläschchen die mit den verschiedenfarbigsten Pulvern befüllt sind. Inmitten der Regalreihe, in der die Flasche mit den weißen Blüten steht, fällt Murrox eine Stelle auf, wo das Brett, das ansonsten überall mit einer dicken Staubschicht überzogen ist, eine kreisrunde, staubfreie Fläche aufweist, so als hätte hier bis vor sehr kurzer Zeit eine Fläschchen gestanden, gleich groß wie das mit den weißen Blüten.

Kheidarion kommt etwas näher und mustert das Regal neugierig, scheint jedoch wenig angetan von den Gewürzen. "Hast du das Juwel gefunden?", fragt er während er sich im Rest des Raumes umschaut.
von Loirana
05.12.2018 14:50
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Thema: Sternenlose Nacht
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Draußen

Oreal und Firnuyama hören wie eines der geschlossenen Fensterläden, nahe des Kamins, ein wenig wackelt. Kurz darauf macht es KRAKS und die Fensterläden fliegen auf. Eine paar Splitter fliegen durch die Luft, doch in großen und ganzen bleiben die Fensterläden in einem Stück.

Küche

Die Fenster fliegen widerwillig auf als Murrox seine Körperstärke einsetze um diese aufzustoßen. Licht strömt in die Küche herein und erlaubt einen besseren Blick auf die Küche, das große Regal und die Tische an der rechten Seite. Dem Zwerg fällt ein großer Brandfleck auf, der die Fliesen hier in der Küche verfärbt hat. Auf der Arbeitsplatte rechts von der Tür liegen eine Pfanne aus Bronze und ein intaktes, glänzendes Hackbeil.
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von Loirana
05.12.2018 14:06
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Küche

Murrox steigt der Geruch nach Asche in die Nase, als er die Küche betritt. Zielsicher steuert er auf die Fensterläden zu, die bei der Feuerstelle links vom Regal sind. Nach einigem Wackeln muss er jedoch feststellen, dass sie klemmen. Ein beherzter Ruck könnte die Fenster jedoch öffnen.

Stube

Dartan betrachtet kurz das Buch, dass ihm das Mädchen reicht. Es hat einen alten Ledereinband, die Seiten sind vergilbt aber gut erhalten. Auf der Vorderseite steht lediglich ein Name, in das Leder eingraviert: Junker Raul von Trutzbach

Dann schlägt Dartan das Buch auf und überfliegt ein paar Seiten.
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Seite 1 - 14. PRA 763 BFAnzeigen
Lang ist es her, seit ich meine Liebste sah. Nunmehr glaube ich, dass sie nicht zu mir zurückkommen wird, dass ihr gar etwas zugestoßen sein mag. Ich schreibe diese Zeilen um mich an den Grund meiner Taten zu erinnern. Der Gedanke an ihre liebliche Gestalt ist das Leuchtfeuer im Sturm der Dunkelheit, an welches ich mich klammere…
Seit das Dorf zerstört wurde von dieser Bestie habe ich begonnen schwarzen Granit zu sammeln, seit gestern habe ich endlich ausreichend, um meinen Plan umzusetzen. Morgen werde ich die Steine platzieren, in der Hoffnung, dass die Stimmen dann endlich aufhören. Sie werden mich nicht finden, nur fürchte ich, wird auch meine Liebste dann nie zu mir zurückkehren. Doch ich darf nicht aufgeben.
Oh, meine Holde, schöner als jedes andere Wesen auf dieser Welt, meine Liebe zu dir wird dir den Weg weisen, finde mich. Bitte kehr zurück…
Seite 2 - 16. PRA 764 BFAnzeigen
Die Steine stehen, es hat mich einiges an Kraft gekostet. Die Quelle wird bald ihre Kraft in die Runen lenken, auf dass der Zauber seine Wirkung tut. Die Dunkelheit wird diesen Ort niemals mittels ihrer schwarzen Magie entdecken und wenn doch, werden sie ihn nicht betreten können, dafür habe ich gesorgt. Ich habe was sie wollen, und sie werden scheitern.
Oh Liebste, nur der Gedanke an dich hält mich noch bei Verstand. Bitte kehr zu mir zurück.
Seite 3 - 20. PRA 763 BFAnzeigen
Oh meine Liebste, mein Herz sehnt sich nach dir. Der Zauber wirkt, aber die Stimmen sind nicht erloschen. Noch immer flüstert er mir zu, sagt, ich solle hinaus gehen in die Welt. Doch fürchte ich das Licht in der Dunkelheit, welches mich holen wird.
Seite 10 - 7. RON 764 BFAnzeigen
Oh Liebste was habe ich nur getan. Plünderer rissen mich aus meinem Schlaf, die Gerüchte, die ich in die Welt setzen ließ, hielten sie nicht davon ab diesen Ort aufzusuchen. Sie werden ein Mahnmal sein für weitere...
Im späteren Teil des Buches wird eine Seite immer wiederholt, in Abständen von ungefähr einem Jahr. Die Schrift ist krakelig und unregelmäßig.
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(*Anmerkung des SL: gestern)
von Loirana
04.12.2018 21:33
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Flur

Kheidarion rümpft die Nase. Es ist nur ein Kind... ein verängstigtes Kind und wir fuchteln mit Waffen herum. An jedem anderen Tag hätte ich mich wohl um die Kleine gekümmert. Ich würde ja sagen, dass ich Landurlaubsreif bin, nur bin ich ja schon an Land... Der Prinz scheint in Gedanken versunken zu sein und schüttelt den Kopf. "Murrox, wir sollten uns vielleicht mal umschauen. Zu viele Köche verderben ohnehin nur den Brei, und wir sollten das Tageslicht nutzen um nach dem Edelstein zu suchen", raunt Kheidarion seinem Leibwächter zu und wendet sich der Küche zu und zögert. "Murrox, macht doch mal bitte das Fenster in dieser Dunkelkammer auf", sagt er dann und versucht mit zusammengekniffenen Augen von der Tür aus zu erkennen, was im Regal steht.
von Loirana
03.12.2018 16:46
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Firnuyama betrachtet vom Rand des Steinkreises aus ein paar der Skelette auf dem Boden um das Haus herum. Sie sucht nach einem halbwegs zusammenhängenden Skelett in all den Knochen, doch wird sie nicht fündig. Das besterhaltenste Skelett ist ein Brustkorb irgendeines größeren Tieres, ein Stück Wirbelsäule mit Rippen. Schädel und Knochen der Kleintiere sind wild durcheinander verteilt.

Die Tiere sind allesamt nicht in einem Stück, die Knochen sind teils gebrochen. Es wirkt irgendwie so, als wären die Knochen hier hingeworfen worden, anstatt dass die Tiere in einem Stück hier verendet sind. Da außer den Knchen aber nichts von den Tieren übrig geblieben ist, ist es schwer eine Todesursache auszumachen. die Schädelknochen sind zumindest alle intakt und nicht zerschmettert.
von Loirana
29.11.2018 21:38
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Draußen

Oreal huscht außen von Fenster zu Fenster, so schnell sie kann, lauscht an jedem der geschlossenen Fensterläden einen Moment, ob sie von dort die Stimme des Mädchens und Dartan vernimmt. "...vor mir erschrocken...", hallt es durch das Holz.

Drinnen

Dartan schreitet durch die Dunkelheit des Raumes voran, geht auf das Fenster zu neben dem Kamin und an dem Mädchen vorbei. Alinja weicht zögerlich zurück und zur Seite, als der fremde Mann so einfach auf sie zukommt, bis ihr klar wird, was er vor hat und sie sich wieder etwas entspannt. Dartan ist bedacht darauf, nicht über irgendetwas zu stolpert, und tastet sich vorsichtig vor. Schließlich erreicht er das Fenster und will die Fensterläden aufstoßen, doch sein Griff geht ins Leere, als die Fensterläden von außen aufgerissen werden von Oreal. Es quietscht und knartscht, als die rostigen Schaniere zum ersten Mal seit "wer weiß wie lange" bewegt werden. Dabei brechen die Schaniere der einen Fensterlade schlichtweg durch, ohne großen Widerstand, und Oreal hält damit in ihrer Hand ein dickes, morsches Brett.

Tageslicht strömt in den dunklen Raum und vertreibt augenblicklich die Schatten. Das Zimmer ist deutlich größer als die Küche, regelrecht edel anmaßend. Der lange Tisch ist aus hellem Eichenholz gefertigt und ziemlich spröde, die Stühle waren wohl mal gepolstert. Einer der Stühle liegt zerbrochen am Boden, zwischen Tisch und Wand.

In der dem Kamin gegenüberliegenden Ecke sind zwei Tische zu einer Art Werkbank zusammengeschustert, sie wirkt sehr improvisiert. Auf ihr liegen mehrere Schwerter verschiedener Größen, ein paar Schwerter liegen indes auf dem Boden vor dem Tisch. Einige der Waffen sind verrostet oder zumindest angerostet. Der Rest der Dinge in der improvisierten Werkstatt sind Werkzeuge, Fläschchen mit Waffenöl, alte modrige Lappen, ein Schleifstein und ein paar kleinere Messer.

Oreal, die in den Raum hinein sieht, fällt sofort ins Auge, dass am Kopfende des Tisches zwei blutige Hälften einer toten Ratte liegen. Dartan hingegen steht mit dem Rücken zum Tisch und sieht die tote Ratte daher noch nicht.

Flur

Larona, Murrox und Kheidarin werden im Flur von Tageslicht überrascht, das aus dem Speisesaal in den Flur bricht. Gegenüber der Tür zum Speisesaal fällt ihnen ein rostiger Zweihänder auf, der auf dem Boden liegt, der Gang scheint hier zudem in eine Treppe ins Obergeschoss weiterzuführen. Dort ist jedoch wiederum alles finster.

Firnuyama

Firnuyama hält außerhalb des Kreises Wache und beobachtet, wie ihre Gefährten allesamt das Haus betreten, beziehungsweise wie Oreal um das Haus herumhuscht. Ein paar Momente später hört sie ein lautes Knacken von hinter dem Haus, aus der Richtung wo der Schornstein ist.
von Loirana
29.11.2018 08:31
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Draußen

Nur wenige Augenblicke, nachdem Alinja nach Larona geschriehen hat und noch bevor Dartan reagieren kann, beginnt Larona instinktiv auf das Haus zuzulaufen. Sie betritt schlussendlich doch den Kreis, und es passiert...

...nichts. Sie spürt keinerlei Schwinden ihrer Kräfte, im Gegenteil. Vielleicht ist es auch nur das Adrenalin, doch fühlt Larona sich so stark wie schon lange nicht mehr. Noch bevor sie der Haustür näher gekommen ist, ruft schon Dartan erneut durchs Haus.

Auch Kheidarion, ein wenig zögerlich und sichtlich blasser als noch vor einem Moment, eilt der Magierin nach und auf den Hauseingang zu, wo Larona und Kheidarion Dartan und Murrox im Flur stehen sehen, dem hinteren rechten Raumeingang zugewandt.

Die augenrollende Geweihte hingegen beginnt im Uhrzeigersinn um das Haus zu huschen, und versucht herauszuhören, hinter welchem der Fenster das Zimmer liegt, in das das Mädchen gerannt ist.

Im Haus

Dartan erkennt sofort, als das Mädchen schreit, dass sich dieses im hinteren rechten Raum befinden muss. Er geht zu der Tür und ruft in das Zwielicht hinein. Die Lichtverhältnisse hier in diesem Raum sind aufgrund der Entfernung zur offenen Eingangstür noch schlechter als in der Küche, sodass Dartan nur Teile des Raumes überhaupt ansatzweise wahrnehmen kann. Dünne, helle Umrisse kennzeichnen die zwei Fenster dieses Raumes, welche wie alle anderen Fenster geschlossen sind. In der hinteren linken Ecke, von der Tür aus gesehen, steht ein langer Tisch, ein paar Stühle sind ebenfalls schemenhaft zu erkennen. Direkt gegenüber von der Tür ist ein großer, edler Kamin, doch auch dieser ist wie die Feuerstelle in der Küche aus. Ein Stuhl steht links - von Dartan aus gesehen - vom Kamin. Alinja sieht er auf Anhieb nicht, als er sich umschaut.

Dafür fällt ihm der Morgenstern auf, der direkt hinter der Tür auf dem Boden liegt. Ebenso fällt der Blick auf einen vereinzelten Lichtstrahl, der sich durch die linke, geschlossene Fensterlade in den Raum kämpft, und von einer Reihe nicht näher identifizierbarer Waffen reflektiert wird, die links unter dem Fenster auf einem weiteren Tisch liegen. Dies alles ist nur sehr schwer zu erkennen aufgrund der Dunkelheit.
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1) Flur
2) Stube
3) Besenkammer
4) Küche
A) Eingang
D) Schornstein
von Loirana
28.11.2018 12:48
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Thema: Sternenlose Nacht
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Im Flur

Dartan versucht vom Flur aus zu erkennen, was dort auf dem Tisch liegt. Es scheint länglich und metallisch zu sein. Vielleicht ein Messer oder so etwas. Es ist zu dunkel um es genau zu erkennen. Dann hört er den Schrei des Mädchens aus dem hinteren rechten Zimmer kommen.

Draußen

"Das ist Zeitverschwendung, wir sind nicht hier um Freundschaften zu schließen", brummt Kheidarion ungeduldig, als Dartan in die Hütte eilt. Die Helden, die vor der Hütte respektive vor dem Kreis warten, hören kurz darauf einen spitzen Schrei des kleinen Mädchens, das nach Larona ruft. Kheidarion versteift sich augenblicklich und greift zu seiner Waffe, schaut dann zu den anderen. Ich bin ja nicht wahnsinnig, sollen die Experten vorgehen.
von Loirana
27.11.2018 17:48
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Dartan hört, wie das Mädchen, von dem er bisher nur die Stimme vernommen hat, schnellen Schrittes von der Eingangstür wieder tief ins Innere des Hauses rennt. Er huscht zum Eingang, doch ist das Mädchen bereits in der Dunkelheit verschwunden. Seine Augen, die sich an die Lichtverhältnisse hier im Wald gewöhnt haben, erkennen nur schemenhaft die Ritterrüstung am Ende des Ganges. Er betritt das Haus und schaut sich um, um sich orientieren zu können.

Sofort fällt ihm auf, dass unter seinen Füßen recht hochwertige Steinfliesen sind, die den gesamten Boden des Hauses zu bedecken scheinen. Sie zeigen allesamt in braunen Tönen das Symbol einer strahlenden Sonne. Der Boden ist aber auch vor allem eines - staubig und dreckig. Ein Blick nach links offenbart Dartan einen Blick in den Raum, in dem er versucht hat zuvor hineinzuspähen. Der Raum ist leer, bis auf etliche, staubige Spinnenweben und einen umgekippten Kehrbesen der hier auf dem Boden liegt.

Der Besenkammer gegenüber offenbart sich Dartan ein recht großer Raum, in dem er in der Dunkelheit ein paar wenige Details ausmachen kann. Der Boden ist stark verdreckt, an der rechten Wand stehen Tische, womöglich aus Stein, und etwas Glänzendes liegt auf ihnen. Direkt gegenüber vom Eingang steht ein großes Regal, in dem viele Fläschchen und andere Gefäße zu stehen scheinen, deren Inhalt lässt sich jedoch auf die Distanz und aufgrund der Dunkelheit nicht erkennen, geschweige denn erahnen. Links vom Regal ist eine umziegelte Feuerstelle, in der Holz zu liegen scheint. Sie strahlt weder Licht noch Wärme aus.

Der erste Eindruck, den dieser Raum trotz der Dunkelheit erweckt, ist der einer Küche. Links von der Tür zu diesem Raum liegt ein zerfleddertes, offenes Buch.
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1) Flur
3) Besenkammer
4) Küche
A) Eingangstür
D) Schornstein
von Loirana
27.11.2018 15:32
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Thema: Sternenlose Nacht
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Sternenlose Nacht

Dartan folgt mit seinem Blick den Ameisen, die von der Hütte wegkrabbeln. Er ist sich nicht sicher, doch ein kleiner Erdhaufen, 30 Schritt in südlicher Richtung - in der Richtung in die die Ameisen zu krabbeln scheinen - könnte ein kleiner Ameisenhaufen sein. All zu genau kann er es nicht erkennen, da die winzigen Ameisen auf dem Waldboden echt schlecht zu erkennen sind, wenn sie weiter als ein paar Schritt weg sind.
von Loirana
23.11.2018 10:41
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Auch Dartan spürt ein Kribbeln auf seiner Haut - nicht unangenehm sondern irgendwie erfrischend. Die Erschöpfung von den Ereignissen des Tages schwindet mit jedem Atemzug. Von seiner Position kann er das Mädchen nicht sehen, jedoch hören. Während er so verharrt, bemerkt er eine Ameise, die über seinen Stiefel krabbelt auf das Haus zu. Ein paar weitere Ameisen suchen sich ebenfalls ihren Weg durch die Knochen, sowohl weg vom Haus als auch zum Haus hin wo sie in einer kleinen Spalte zwischen der dunklen Steinwand verschwinden.
von Loirana
22.11.2018 14:29
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Kheidarion zumindest entspannt sich ein wenig, auch wenn sein Gesichtsausdruck weniger begeistert scheint. "Sollen wir jetzt noch Aufpasser für streunernde Kinder spielen?" murmelt er leise Larona zu und steckt den Säbel weg. "Genau was uns noch gefehlt hat", fügt er grimmig hinzu und wirft Dartan und Murrox einen Blick zu. Hoffentlich können wir bald endlich in die Hütte und das tun, weswegen wir hier sind, denkt er sich.

Shalyriel beobachtet die Umgebung aufmerksam. Solange sie nicht den knochenübersähten Boden um die Hütte herum betrachtet, wirkt dies wie ein völlig normaler und gesunder Wald. Wenige Schritt von der Elfe entfernt landet ein Buntspecht an einem Baumstamm und beginnt fröhlich auf die Rinde einzuhämmern. Der Elfe fällt dabei jedoch auch auf, dass die Sonne schon tief steht, die Schatten der Bäume werden immer länger. Viel Zeit haben sie nicht mehr, bis Dunkelheit über den Wald fällt.

Murrox, der von dem Mädchen nicht gesehen wird, verharrt weiter in Bereitschaftsstellung. Während er wartet, spürt er, wie er eine leichte Gänsehaut kriegt, die Luft wirkt geladen wie kurz vor einem Gewitter an besonders schwülen Sommertagen. Unangenehm ist dies jedoch nicht, sondern überraschend erfrischend. Die Verausgabung beim Rennen durch den Wald und den Kampf gegen den unheiligen Bären spürt er im nächsten Moment garnicht mehr.