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von Loirana
21.09.2018 09:08
Forum: Abenteuer & Reisen
Thema: Sternenlose Nacht
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Sternenlose Nacht

Wald

Dartan und Kheidarion kriechen in die schmale Felsspalte. Im Inneren der kleinen Höhle ist genug Platz um halbwegs bequem zu hocken und hinauszuspähen. Der Boden ist mit ein wenig Erde bedeckt, eine Wurzel des Baumes über ihnen hat sich ins Innere geschlungen. Aus der kleinen Höhle heraus hören die beiden Männer das schnelle getrappel des sechsbeinigen Bären näher kommen. Ein weiterer Baum fällt krachend um und der Boden fängt an ein wenig zu vibrieren.

Die Fläche vor dem Versteck wird kurz darauf von der haarigen Bestie erfüllt, die kurz vor der Höhle zum Stehen kommt. Der gehörnte Bär blickt sich um und ein Knurren ertönt. Er betrachtet den Waldboden und schaut sich genau um. Der Bär brüllt auf, was einiges an Dreck von der Decke der Höhle auf Kheidarion und Dartan herunterrieseln lässt. Kurz darauf beginnt der Bär wieder loszusprinten, wohl der Richtung folgend in die er Dartan bisher verfolgt hatte.

Es dauert einige Zeit bis die Geräusche des Bären in der Ferne verstummen, als die nächste Gestalt vor die Höhle tritt. Es ist Murrox, der kurz verschnauft. Der Bär war viel schneller als er unterwegs, die dicken Baumwurzeln die ihm ständig den Weg versperrten machten die Verfolgung nicht gerade einfacher. Mittlerweile konnte er den Bären nicht mehr hören. Das einzige Indiz zur Verfolgung waren die sporadischen Blutklekser von der Wunde, die Firnuyamas letzter Pfeil verursacht hat.
von Loirana
20.09.2018 16:04
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Thema: Sternenlose Nacht
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Wald

Das Amulett antwortet nicht, doch irgendwie hat Kheidarion das Gefühl, als würde es sich freuen. Vielleicht sind das aber auch die Gefühlswallungen, die daher rühren, dass er von einer sechsbeinigen Tötungsmaschine mit Hörnern verfolgt wird.
von Loirana
20.09.2018 14:58
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Wald
Als Kheidarion die Kette entgegen nimmt, ist diese tatsächlich etwas wärmer als sonst. Sie kühlt sich jedoch schnell ab. Während der Prinz ganz auf die Kette bedacht ist, fällt Dartan indes ein kleiner Felsspaltunter einem großen dicken Baum auf. Der schmale Eingang in eine Höhle. Der Bär wird hier unmöglich hindurchpassen. Ein geeignetes Versteck, sofern sie schnell genug dort unterkommen.

Der Lärm, den der Bär verursacht ist zudem leiser geworden. Er scheint nicht mehr zu rennen sondern nun bedachter zu gehen, das Dickicht des Waldes, die Büsche, Äste und Bäume an denen Dartan so mühelos vorbeigezogen ist, halten ihn scheinbar auf.

Lichtung

Larona schüttelt den Kopf. "Ich fürchte diese Kreatur ist zu stark. Wir müssen den Wildhüter hier wegbringen, das Dorf warnen, und dann treffen wir hoffentlich Dartan und Kheidarion im Dorf wieder. Dartan hat Fähigkeiten, die ihm eine reele Chance geben zu fliehen", sagt sie, und man sieht ihr an wie schwer ihr die Worte fallen. "Wenn wir nochmal gegen dieses Ungeheuer kämpfen, wird es uns wohl oder übel töten. Mein Zauber ist zu schwach, aber ich glaube ich weiß womit wir es zu tun haben", sagt sie, mit ein klein wenig Selbstbewusstsein in der Stimme. "Es nützt niemandem wenn wir jetzt sterben", sagt die Magierin mit gequälter Miene, während sie nach Luna sucht.

Einer der beiden Wölfe hat eine Stichwunde von den Hörnern des Bären erlitten und liegt mit großen Schmerzen am Boden. Der andere Wolf scheint nur einige Prellungen zu haben und ein gebrochenes Bein.
von Loirana
20.09.2018 13:46
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Mit seinen sechs Beinen und einer recht verstörend anmaßenden Bewegung rauscht der Bär quer durch den vom Schutzsegen gesegneten Bereich, ohne dass ihm der geweihte Boden zu stören scheint. Fast so schnell wie ein galoppierendes Pferd erreicht er den Waldrand und folgt der Spur Dartans und Kheidarions. Firnuyamas erster Pfeil trifft die Flanke des Bären, unter dem zweiten scheint der Bär sich wegzuducken. Den ersten zwei Bäumen scheint er noch auszuweichen, ein dritter Baum wird einfach entwurzelt ohne, dass der Bär dadurch langsamer wird. Kurz darauf ist der Bär im Wald verschwunden.

Larona steht mit leicht geöffnetem Mund und weit aufgerissenen Augen inmitten des Schutzsegens und starrt an die Stelle, wo ihr Zauber nur beinahe ihre Gefährten gerettet hätte. "Aber...", stammelt sie und stützt sich auf ihren Stab. "Firnu..yama.. Mu..rox... hört auf... Wir müssen hier weg! Schnell!" sagt sie, schwer atmend. Dann schaut sie in die Richtung wo Luna im Gras gelandet ist und beginnt so schnell sie kann in die Richtung zu gehen, dabei viel auf den Stab gelehnt.

Von den Wölfen liegen zwei verletzt am Boden, der alte Wolf humpelt und beobachtet knurrend den fliehenden Bären. Dann geht er langsam zum Wildhüter und stellt sich in einer schützenden Körperhaltung zwischen den Wildhüter und den Wald. "Oh... das ist... interessant", sagt der Wildhüter und streichelt dem Wolf vorsichtig mit seinem verbleibenden Arm über den Rücken.

Dartan und Kheidarion

Dartan hört wie der Bär sich durch den Wald schlägt, kleinere Bäume auswurzelt und die Verfolgung des Phexgeweihten aufgenommen hat. Ein Blick zurück verrät ihm jedoch, dass der Bär nicht so schnell durch den Wald kommt wie er selbst. Was jedoch auffällt ist, dass Kheidarion zwar etwas hinterherhinkt, aber erstaunlich gut mit Dartan mithält, obwohl die Macht Phexens Dartan hätte einen wesentlichen Vorsprung gewinnen lassen müssen.

Nach ein paar Minuten des Laufens, in denen der Wald immer dichter wird, scheint der Bär jedoch wesentlich zurückzufallen, dass man ihn zwar noch hören kann, aber nicht mehr sehen.
von Loirana
19.09.2018 13:38
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Thema: Sternenlose Nacht
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Der Wildhüter schaut Kheidarion etwas irritiert an. "Ich soll mich hinsetzen wenn das Monster mich gleich fressen will?" fragt er verwundert und schaut dann angsterfüllt den Riesenbären an. "He, wo wollt ihr..." sagt er noch als Kheidarion plötzlich davonrennt.

Indes kämpfen der Zwerg und die Elfe weiter gegen die Kreatur. Der erste Schlag lässt den Bären einen Schritt zurückschreiten um Distanz zu Murrox aufzubauen, der Zwerg kann aber sehen wie rotes Blut an seiner Klinge kleben bleibt. Der Bär schreit vor Zorn auf, die telepathische Stimme schweigt als ein Pfeil der Elfe ihn in die Schulter trifft und stecken bleibt.

Der Bär will gerade zum Angriff ansetzen, als er seinen Blick auf Dartan richtet, der in den Wald flieht. Doch bevor er ihn verfolgen kann, richtet Larona ihren Zauber auf den Bären und die astrale Energie strömt auf den Bären zu. Den Bruchteil eines Augenblicks bevor der Zauber gesprochen wird, zuckt der Blick des Bären schlagartig zu Larona, drei hasserfüllte Augen blicken sie an. Dann scheinen sich die Augen zu weiten. Die Konturen des Bären verschwimmen, als würde er sich in Nebel auflösen und die gigantische Kreatur beginnt zu schrumpfen. Dunkelrote Schwaden verdecken die Gestalt. "Nein!" brüllt eine Stimme, nicht in den Köpfen der Helden sondern aus dem Mund der Kreatur!

In diesem Moment schießt Firnuyama ihren zweiten Pfeil ab, der inmitten der diffusen Rückverwandlung einschlägt. Der Bär, der nun deutlich kleiner ist, wird zurückgeworfen und landet im hohen Gras. Eine dunklen Schwaden lösen sich auf und geben den Blick frei auf die Kreatur. Der Bär hat fast sämtliche Körperbehaarung verloren, die Gestalt ausgemergelt. Die mittleren Beine bilden sich zurück, die Vorderbeine wandeln sich langsam in Arme um. Die Pfeile der Elfe sind von der schrumpfenden Gestalt abgefallen, bis auf den, der nun mittig in der Brust des mittlerweile humanoiden Wesens steckt. Doch plötzlich stockt der Schrumpfvorgang und das Wesen springt, vom Rücken liegend aus, auf die Beine. Der noch beinahe bärförmige Kopf blickt Larona an. "Sehr... gut... doch.. vergebens", keucht die Gestalt. Das zweite Paar Augen hatte sich geschlossen, das Gesicht was blutüberströmt, da öffnet sich auf der Stirn der Kreatur das Augenpaar erneut. Grüne Augen funkeln die Helden hasserfüllt an.

Die Gestalt ist vollkommen nackt - bis auf ein Band aus schwarzem Metall, mit goldverierungen, welches um den Hals der Kreatur liegt. Ein dunkler Kristall an der Vorderseite leuchtet in violettem Licht für einen Augenblick auf, da erscheinen die dunkelroten Wolken erneut und hüllen die Kreatur ein. Es dauert nicht mal einen Sekundenbruchteil lang, da steht der Bär wieder in voller Größe vor ihnen, mit sechs Beinen, Hörnern und Fell. Die Wunden sind verschwunden, alle vier Augen wieder vorhanden. Sein Blick geht zum Waldrand. "Netter Versuch... doch nun entschuldigt mich, ich muss jagen gehen", brummt die telepathische Stimme. Die Wölfe wollen gerade zum Angriff ansetzen, da sprintet der Bär los, auf die Waldkante zu, schneller als man es für möglich halten würde.

Dartan und Kheidarion

Dartan sieht noch wie er offenkundig die Aufmerksamkeit des Bären auf sich zieht, und flieht geschwind in den Wald. Kheidarion kommt kaum hinterher, als hinter den beiden ein Schrei ertönt, als Larona ihren Zauber auf den Bären wirkt und Firnuyama mit einem Pfeil nachsetzt. Kurz hält Dartan inne, falls eine Flucht doch unnötig wäre, da steht der Bär wieder vollkommen unverletzt auf und beginnt Richtung Wald zu rennen. Kheidarion folgt Dartan dicht hinterher, als dieser wieder losrennt, und so können sie im dichten Wald den Bären vorerst abhängen. Dartan kommt dabei deutlich schneller voran und Kheidarion muss sich mühe geben, den Gardisten nicht aus den Augen zu verlieren.
von Loirana
18.09.2018 12:40
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Der Bär zerrt an den Gräsern, von denen sich immer mehr um seine sechs Beine wickeln, aber die ebenso zahlreich zerreißen. Die bullige Gestalt ist zu stark um von Gras - wie auch immer dieses den Bären fesselt - aufgehalten zu werden. Der alte Wolf gräbt seine Zähne tief in die Flanke des Bären der laut vor Schmerzen aufbrüllt. Mit einer ruckartigen Bewegung bekommt er eines seiner Beine frei und schüttelt den Wolf ab, der sich kurz zurückzieht, während die anderen Wölfe wieder zum Angriff ansetzen.

Firnuyama schießt ihren ersten Pfeil auf den schaurigen Bären und verfehlt nur knapp eines seiner vier Augen. Der Kopf des Tieres ruckt zur Seite als der Pfeil sich neben dem Ohr ein kurzes Stück durch die scheinbar sehr dicke Haut des Ungeheuers bohrt. Wutentbrannt reißt der Bär zwei weitere Beine frei, als Murrox mit seinen Äxten in den Angriff übergeht. Die scharfe Axt scheint auf Granit zu treffen, zumindest erzielt der Schlag nicht die erhoffte Wirkung. Dennoch brüllt der Bär erneut, als Murrox ihm die Axt ins Gesicht schlägt.

Dartan nutzt die Gelegenheit und flieht mit Kheidarions Amulett in den Wald hinein, weg vom Bären. Die göttliche Kraft fließt durch ihn hindurch, als er seinen Gott um Beistand erbittet, und so rennt Dartan mühelos und flink durch den dichten, unebenen Wald. Würzeln und Büsche stellen kein Hindernis für ihn da, aber schon wenige Schritt nachdem er losgelaufen ist, fällt ihm auf, dass das Amulett unangenehm heiß ist - nicht so wie kochendes Wasser, aber heiß genug, dass es auf Dauer wehtun wird.

Die Flanken des Bären sind blutgetränkt von den Angriffen der Wölfe, zwei von ihnen humpeln jedoch nachdem der Bär ihnen einen Stoß mit seinem Kopf und den dazugehörigen Hörnern gegeben hat. Dennoch zeigt der Bär außer Zorn und Wut keinerlei Anzeichen dafür, dass die Angriffe Wirkung zeigen. Da erschlaffen mit einmal die Gräser und mit einem lauten Schrei reißt sich der Bär von ihnen los. Alle vier Augen richten sich auf den Zwerg - zumindest bis Firnuyamas zweiter Pfeil dieses mal das obere rechte Auge trifft!

Der Bär schreit auf, schüttelt den Kopf, doch der Pfeil steckt tief. "Büßen werdet ihr das!" donnert die Stimme in den Köpfen der Anwesenden. Die restlichen drei Augen richten sich nun auf Murrox, der zu seinem zweiten Schlag ausholt. Der Bär pariert den Hieb jedoch mit einem Horn und stößt den Zwerg im selben Zug zurück. Nur der Sprung eines Wolfes an den Hals des Bären verhindert, dass die Kreatur nachsetzen kann um den Zwerg zwischen die Zähne zu kriegen. Der junge Wolf reißt eine blutige Wunde am Hals, als der Bär sich zur Seite wirft und auf den Boden kracht - den Wolf unter sich begrabend.

Der Wildhüter steht wie angewurzelt neben Kheidarion und starrt die Kreatur an.
von Loirana
13.09.2018 10:15
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Der Bär knurrt grimmig als Kheidarion erneut verweigert. Der Prinz spürt indes, wie das Amulett in seiner Hand warm wird. Dann schaut der Bär wieder zu Dartan. "Scheinbar niemand", sagt er und knurrt erneut. "Genug gespielt. Der Schutzkreis Rondras kann mich nicht aufhalten, es machte nur Spaß euch in dem Glauben zu lassen, er würde etwas bringen", sagt der Bär und setzt eine seiner sechs Tatzen nach vorne, in den gesegneten Bereich des Schutzkreises. "Und nun... sterbt ihr", sagt er und setzt zum Sprung an.

Dartan sieht noch wie etwas kleines schwarzes, das sich bis eben durch das Gras gepirscht hat, ebenfalls springt und die kleine Katze Luna dem Bären förmlich ins Gesicht springt und mit ihren kleinen Krallen drauf los kratzt. Der Bär schreit auf, schüttelt den Kopf hin und her um die Katze loszuwerden, bis Luna mehrere Schritt durch die Luft Richtung Lichtungsmitte fliegt. "Was zum..." erklingt die telepathische Stimme. Die Helden sehen, wie sich das Gras der Lichtung um die Beine des Bären gewickelt hat und ihn scheinbar fest hält.

Die Aggression des Bären nutzen nun auch die Wölfe und springen den Bären an. Mit seinen Hörnern stößt er einen von ihnen zur Seite, doch die anderen drei Wölfe greifen seine Flanken an.
von Loirana
12.09.2018 15:53
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Auf Firnuyamas Frage hin stutzt der Bär kurz, "Ich bin nicht zornig, oh ganz und garnicht, kleines Elflein. Im Gegenteil, ich bin freudig, denn ich kann meiner Göttin etwas bringen wonach sie schon so lange sucht! Und obendrein eignet ihr euch hervorragend als Opfergabe!" sagt der Bär und knurrt. "Ich bin es aber leid zu warten. Wenn ihr mir den Schlüssel nicht gebt, bevor die Adepta ihren kläglichen Zauber gesprochen hat, werdet ihr alle sterben. Gebt ihr mir den Schlüssel sofort, sterben nicht alle", sagt der Bär und lacht erneut.

Die Helden können hinter dem Bären sehen, wie etwas lautlos durch das Gras pirscht - zumindest deutet die Bewegung des hohen Grases dies an.
von Loirana
10.09.2018 09:19
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Grimmig starren die vier Augen Kheidarion an als dieser sich lauthals weigert. "Narr, dann muss ich es eben von deinem leblosen Körper reißen" brummt die telepathische Stimme. Ein Windhauch fegt über die Lichtung und lässt die Helden kurz frösteln. Kurz darauf wechselt die Aufmerksamkeit des Bären zu der Elfe die beruhigend auf ihn einsingt, und das große Wesen beginnt mit donnerndem Grollen zu lachen. "Dummes Kind! Ich bin kein unterbelichtetes Wesen, welches du so einfach in den Schlaf singen kannst!" sagt der Bär und knurrt anschließend. Dennoch scheint es es nicht zu wagen den Schutzkreis zu betreten und geht noch einmal auf und ab.
von Loirana
06.09.2018 15:41
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Die Aufmerksamkeit des Bären wechselt zu Dartan, zumindest starrt das rote Augenpaar nun ihn an. Meine Göttin ist weit mächtiger als der Fuchs und der Rabe, brummt die telepathische Stimme des Bären. Ich gebe euch nur diese Chance mit dem Leben davonzukommen, sagt der Bär und scheint dabei zu grinsen.
von Loirana
06.09.2018 15:14
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Der Bär geht knapp außerhalb des Schutzkreises auf und ab und mustert dabei die Gruppe genau. Die beiden Augenpaare scheinen sich getrennt voneinander umzuschauen. Als Larona beginnt ihren Zauber zu wirken, bleibt der Bär kurz stehen. Eine Stimme, tief, brummend und weder eindeutig weiblich noch männlich erklingt in den Köpfen der Helden. Die Wölfe blicken sich verwirrt um, der Wildhüter zuckt erschrocken zusammen. Dumme Kinder. Eure Magie wird mich nicht aufhalten! Eure Götter werden euch nicht ewig beschützen! Es ist eine Frage der Zeit bis ich euch töte. Seht was ein Biss von mir mit dem Wildhüter gemacht hat! Ich bin mir sicher euer Fleisch wird mir besser schmecken!

Der Bär gibt ein kehliges, stockendes Brüllen von sich. Er lacht. Dann fixieren plötzlich alle vier Augen Kheidarion. Gebt mir den Schlüssel, dann lasse ich euch am Leben!
von Loirana
06.09.2018 12:21
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Der Bär scheint skeptisch das Wirken von Dartan zu betrachten und bewegt sich nicht gerade auf die Helden zu, sondern schreitet mit Blick auf die Gruppe und die knurrenden Wölfe einen Halbkreis in ausreichend Distanz zum Schutzkreis ab. Wütendes Knurren ertönt von ihm, während er über die Lichtung schreitet, vorsichtig darauf bedacht nicht den von Dartan mit Sternenstaub bestreuten Kreis zu betreten.

Die Magierin kann den Bär lange genug fixieren um den Analys zu wirken. Die Magie die auf dem Wesen wirkt, kommt Larona fremdartig vor, es handelt sich hierbei nicht um einen Zauber in gildenmagischer, hexischer oder druidischer Repräsentation. Die Zaubermatrix scheint nicht greifbar, die Matrizen überlagern sich und wirken flüchtig. Irgendwie meint Larona in all diesem konfusen Konstrukten die Merkmale Form und Eigenschaft zu erkennen, sicher ist sie sich jedoch nicht.

Was sie jedoch mit Sicherheit sagen kann ist, dass der Bär weder ein Dämon, noch ein Feenwesen, Geisterwesen, Untoter, Elementarwesen ist... und auch keine Chimäre. Der Analys würde auf jeden Fall verarten welcher Natur das Wesen ist.
von Loirana
06.09.2018 09:54
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Sanyarin zögert, starrt ängstlich die riesige Bestie an die sich in knapp 20 Schritt Entfernung befindet und die Helden grimmig fixiert. Die Wölfe knurren zurück, machen jedoch keine Anstalten den Bären anzugreifen - sie scheinen klug genug zu sein um zu erkennen, dass dies aussichtslos wäre. Sanyarin schaut noch einmal zu Firnuyama, dann läuft er in den Wald.

Als Dartan sein Gebet beendet, spürt er förmlich die göttliche Macht, die ihn umströmt. Die anderen Helden - einschließlich der Elfe - spüren wie die Luft von Kraft getränkt ist. Es fühlt sich an als würde alles böse um sie herum sich zurückziehen und ein unwillkürliches Gefühl von Sicherheit macht sich breit, trotz des Anblicks der Bestie. Die Wölfe wirken irritiert und schauen sich um und scheinen etwas mutiger zu werden, als der Segen seine Wirkung entfaltet.

Der Wildhüter erhebt sich und zeigt mit seinem verbleibenden Arm auf den Bären. "Das da hat mich angegriffen! GIB MIR MEINEN ARM ZURÜCK!" ruft er. Der Bär stößt ein weiteres Brüllen aus und gibt so die Sicht auf die vielen, scharfen Zähne in seinem Maul frei. Schwerfällig und langsam bewegt der Bär sich auf die Helden zu - was bei einem sechsbeinigen Bären recht verstörend wirkt.
von Loirana
04.09.2018 15:07
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Der Wildhüter wollte Kheidarion gerade antworten als die Wölfe sich umdrehen und sich "etwas" im Wald nähert. Die Wölfe gehen in Abwehrhaltung, könnten jederzeit lossprinten und richten all ihre Aufmerksamkeit auf den Rand der Lichtung wo sich der Eindringling nähert. Als Larona den Zauber spricht, scheint er erst garnicht zu gelingen. Kheidarions linke Hand leuchtet in hellem, rötlichen Licht. Doch viel auffälliger ist der rote Schimmer der durch den Schatten der Bäume scheint und den Umriss eines Bären zeigt.

Dieser stößt ein ohrenbetäubendes Brüllen aus, was sofort einen Schwarm Vögel in der Nähe aufsteigen lässt. Ein Baum wird umgerissen als der Bär sich dem Rand der Lichtung nähert und nun für alle sichtbar ist, was den Wölfen ein noch wütenderers Knurren entlockt.

Der Bär hat dichtes, dunkelbraunes Fell, hat eine Schulterhöhe von zwei Schritt und ist etwa drei Schritt lang - ein großes Braunbär. Hier enden jedoch die Ähnlichkeiten mit einem normalen Bär, denn dieses Exemplar hat zudem Hörner wie ein Stier und insgesamt sechs kräftige, mit Krallen besetzten Beinen. Seine Augen leuchten in unheiligem Grün, und über ihnen öffnet sich ein zweites Paar Augen, diese blutrot. Die Augenpaare starren die Helden mordlüsternd an.
von Loirana
04.09.2018 11:55
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Der Wildhüter ist immer noch sehr benommen und schaut sich irritiert um. "Na die Frau. Mir hat jemand die Hand gehalten während ihr meine Wunde verarztet habt, junger Mann. Auf der anderen Seite war das womöglich Einbildung. Dreht sich auch jetzt noch alles ein bisschen..." erzählt er redefreudig.

Der alte Wolf nimmt das Gedankenbild der Elfe auf. Fragend schaut er die Elfe an. Offenbar hat er keine Ahnung was ein Bär ist. Schließlich übermittelt die Elfe jedoch auch die Gedanken an die Witterung des Bären.

Der Geruch der Bestie. Spitzohr kennt den Geruch, weiß vom Eindringling. Das Rudel weiß nicht woher die Bestie kam und wohin sie ging. Die Fährte verlor sich zu rasch, beginnt der Strom an Gedanken, bis er plötzlich abreißt. Der alte Wolf schaut plötzlich quer über die Lichtung, obwohl das hohe Gras seine Sicht trübt. Er schnuppert und stellt die Ohren auf. Die anderen drei Wölfe scheinen ebenfalls in die selbe Richtung, als der alte Wolf beginnt bedrohlich zu knurren. Sanyarin der Silberfuchs beginnt ebenfalls zu knurren.
von Loirana
03.09.2018 15:33
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Der Mann atmet schnell, und auch wenn man ihm das Unbehagen ansieht, sollte er eigentlich vor Schmerzen kaum sprechen können. "Servando mein Name. Ich bin Wildhüter hier in der Gegend", erklärt er und schaut an seiner linken Körperhälfte hinab. "So ein... ich bin Linkshänder!!! Oder war es...", brummt er und stößt ein Geräusch aus, das eine Mischung aus Schluchzen und Lachen ist. "Was passiert ist? Keine Ahnung. In letzter Zeit gab es nur wenig Wild in der Umgebung und von einem Bauernhof ist eine Kuh verschwunden, da wollte ich im Wald mal nachsehen. Ich hab die Lichtung hier erreicht, Armbrust hatte ich angelegt... Wo ist die hin? Naja, auf jeden Fall wurde ich dann von den Füßen gerissen. Da war das Großes, das meinen Arm, in dem ich die Armbrust hielt gepackt hat. An alles was danach passiert ist erinnere ich mich nur schemenhaft", plappert er mit leicht wirrem Blick. Die Anwesenheit der Wölfe scheint ihn nicht zu stören. "Ich hab euch wohl zu danken, Kheidarion. Danke für die Versorgung meiner Wunden. Aber wo ist die andere Frau hin die eben noch meine Hand gehalten hat?"

Die Wölfe wirken weiterhin aufmerksam als der Wildhüter zu plappern beginnt. Der alte Krieger nähert sich Firnuyama und stupst mit seiner Schnauze die Hand der Elfe an. Als diese beginnt ihr Lied zu singen, bleibt der Wolf still sitzen und schaut aus seinem Auge der Elfe ins Gesicht.

Das Bild des Wildhüters taucht auf. Gefühle der Zuneigung gelten ihm. Er wird begleitet von einem wolfsähnlichen Wesen. Ein kleiner Wolf. Der kleine Wolf scheint den Mann zu mögen. Das Rudel akzeptiert die Präsenz des Mannes, er darf den Wald betreten. Alles ist gut. Der Wald bietet viel zu fressen. Der Wald bietet Schutz vor bösen Zweibeinern.

Der Winter kommt und geht wieder. Blumen sprießen. Das Rudel, dass durch den Wald pirscht auf der Jagd nach Wild ist... Sie folgen dem Geruch, doch finden sie nur Aas... ein gerissenes Reh. Wer hat es gewagt ihr Revier zu betreten? Das Rudel bleibt tapfer, gemeinsam sind sie stark.

Wieder nur Aas, jemand war schneller. Das Rudel folgt der Fährte. Eine große Zweibeinerin geht durch den Wald. Firnuyama nimmt den Geruch von Flieder wahr. Die Zweibeinerin ignoriert die Wölfe. Sie ist keine Bedrohung. Blumen wachsen, wo sie geht. Komische Zweibeinerin. Die Fährte verliert sich durch die Blumen. Der Wildhüter betritt den Wald, ohne kleiner Wolf. Kleiner Wolf fürchtet sich wohl. Plötzlich die Fährte des Eindringlings. Groß und haarig. Das Rudel wird ihn verjagen!

Der Wildhüter wird gepackt, das Tier beißt ihm den Arm ab. Das Rudel wird den geduldeten Mann verteidigen! Doch das Tier hat keine Angst. Zwei Wölfe des Rudels werden von ihm getötet. Dann flieht es. Der Mann lebt. Sein Blut verdirbt den Boden. Das Rudel wird ihn bewachen, bis sein Rudel kommt. Das sind sie ihm schuldig.


Der Wolf blinzelt einmal und schaut Firnuyama an. Dann gähnt er ausgiebig und schaut den Mann wieder neugierig an.
von Loirana
03.09.2018 13:07
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Die drei Wölfe mustert neugierig die Gruppe, bis der mittlere von ihnen kurzes Fiepen von sich gibt. Daraufhin erscheint ein vierter Wolf, hellgraues Fell, eine Narbe im Gesicht, ein Auge ergraut. Ein "alter Krieger" unter den Wölfen, verlässt er das Gras und nähert sich langsam Firnuyama, blickt dann zu dem Schwerverletzten. Die Elfe kann feststellen, dass keiner der Wölfe eine aggressive Körperhaltung hat, im Gegenteil.

Der alte Wolf wackelt mit einem Ohr und beobachtet Kheidarion, der dem Patienten den Druckverband anlegt. Larona, die den Fulminictus bereithält, wird von dem Wolf kaum beachtet, einer der drei die noch im Gras sind beobachtet sie jedoch aufmerksam.

Einige Minuten später hat Kheidarion das Anlegen des Druckverbandes abgeschlossen. Er berührt den Patienten mit der linken Hand, um den Verband noch einmal auf seinen Sitz zu kontrollieren, da beginnen seine Finger zu kribbeln und seine linke Hand wird schlagartig taub. Der Patient, der sich die ganze Zeit in einem Dämmerzustand befand, reißt plötzlich die Augen auf. "HEILIGE MUTTER PERAINE", brüllt er aus voller Lunge. Die Wölfe zucken zusammen und begeben sich in eine Haltung, die eine Flucht ermöglicht. "AAaaargh... Mein Arm... verdammter Sch... Wer seid ihr? Wo bin ich?" fragt er in die Runde. Seine Haut beginnt wieder rosiger zu werden, auch wenn er alles andere als gesund aussieht. Schweiß tritt ihm auf die Stirn und Kheidarion konnte auch feststellen, dass der Mann sehr warm ist - er fiebert. Doch ist der Patient stabil fürs erste.
von Loirana
30.08.2018 13:04
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Wie alle gespannt einen Angriff erwarten, raschelt es vor den Helden und das Gras wird beiseite geschoben. Der Kopf eines Wolfes kommt hervor, mit goldgelben Augen funkelt er die Helden an.

Aufmerksam mustert er die Helden nach und nach, und fixiert zum Schluss Kheidarion und den Verwundeten. Links und rechts vom Wolf erscheinen zwei weitere Wölfe, die ebenfalls in aufmerksam-entspannter Haltung die Szene beobachten. Sanyarin knurrt nun noch wilder, was die Wölfe garnicht ernst zu nehmen scheinen, auch wenn einer von ihnen den Fuchs im Auge behält.
von Loirana
30.08.2018 12:24
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Dartan erspäht, wie sich das Gras an drei verschiedenen Stellen hin und her schaukelt, weil sich etwas in niedriger Höhe hindurchbewegt. Kurz meint er gelbleuchtende Augen gesehen zu haben, aber einen genauen Blick auf die Wesen kann er aufgrund des dichten hohen Grases nicht erhaschen. Sie kommen aber näher.

Der Mann stöhnt schmerzerfüllt auf, als Kheidarion ihn behandelt, wehrt sich jedoch nicht - alleine schon weil er dazu zu schwach ist. Der Prinz kann die Wunde fachmännisch desinfizieren und den Druckverband anlegen, und der Mann scheint ein kleines bisschen zu sich zu kommen. Der Vorgang der Behandlung dauert jedoch ein paar Minuten...

Indes nähert sich das Rascheln immer weiter, bis die drei Bewegungen kurz vor Ende des hohen Grases enden, und Stille einkehrt.
von Loirana
30.08.2018 11:53
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Das Rascheln wird lauter und es scheint aus unterschiedlichen Richtungen zu kommen. Mehrere Wesen bewegen sich hier und nähern sich den Helden scheinbar, aber keiner von ihnen wird beim Überqueren der Lichtung angefallen, und gibt es auch keinerlei Drohlaute - außer denen die von der Elfe und ihrem Fuchs kommen.

Am Rand der Lichtung, wo der verletzte Mann liegt, endet das hohe Gras fast abrupt einige Schritt vor den Bäumen und ist nur noch knöchelhoch. So können die Helden sich mühelos zwischen den Mann und das hohe Gras stellen und haben ein paar Schritt Platz um zu reagieren, sollten sie angegriffen werden.

Kheidarion untersucht den Mann. Die Wunde, wo ihm der Arm fehlt, ist rau und unregelmäßig. Hier war definitiv keine scharfe Waffe im Einsatz, eher stumpfe - und entsprechend starke - Gewalteinwirkung. Da die Vermutung "Bär" im Raum steht, ist es nicht abwegig, dass diese Verletzung durch einen Biss entstanden ist. Der Mann hat viel Blut verloren und atmet schwach - aber er atmet! Blut fließt aus dem Stumpf, jedoch nicht sonderlich stark, vermutlich aufgrund des schon hohen Blutverlustes. Kheidarion muss die Blutung stoppen, wenn der Mann eine Chance auf Überleben haben will. Da die Wunde sehr uneben ist, wird eine Operation, bei der der Stumpf "begradigt" wird, notwendig sein, dies eilt jedoch nicht.

Der Seeprinz öffnet das Hemd des Mannes um nach weiteren Verletzungen zu suchen. Der Oberkörper ist von mehreren Blutergüssen überzogen und an einigen Stellen geschwollen. Der Medicus schätzt, dass mindestens eine Rippe gebrochen oder angeknackst ist. Es gibt jedoch keine Anzeichen für weitere lebensbedrohliche Verletzungen.
von Loirana
30.08.2018 10:52
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So nähern sich die Helden der Gestalt am anderen Ende der Lichtung. Als sie näher kommen, erblicken sie einen Mann mit langem, braunen Bart, Lederweste und Lederhose, der auf dem Boden sitzend mit dem Rücken an einem Baum lehnt. Sein Kopf hängt bewusstlos herunter. Um ihn herum ist das Gras mit Blut nur so getränkt.

Sein linker Arm ist weg, abgetrennt kurz über dem Ellenbogen, die linke Körperhälfte blutüberströmt, die Haut des Mannes bleich. Dennoch scheint er zu leben, denn er gibt ein leichtes Stöhnen von sich. Er gibt keinerlei Anzeichen von sich, dass er die Helden bemerkt hat, die sich ihm nähern.

Im hohen Gras*, in einigen Schritt Entfernung, raschelt es, aber es ist nichts zu erkennen. Sanyarin knurrt.

*Anm. des SL: das Gras auf der Lichtung ist teils über 1 Schritt hoch, reicht den Helden locker bis zur Hüfte
von Loirana
28.08.2018 09:24
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Kheidarion muss verwundert feststellen wie die anderen Mitglieder seiner Gruppe irgendetwas zu sehen scheinen, dass ihm hingegen nicht auffällt. So ist er der letzte der sieht, wie dem blutigen Handabdruck weitere blutige Spuren folgen die auf die Lichtung hinaus gehen. Am anderen Ende der Lichtung, der Spur folgend, scheint eine Gestalt an einen Baum gelehnt zu sein.

Sanyarins Haare sträuben sich auch und auch die Elfe wittert den schwachen Geruch eines Raubtieres.
von Loirana
27.08.2018 14:04
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DIe Helden folgen der Spur des Wildhüters tiefer in den Wald hinein. Das Feld der Blumen hört nach einer Weile auf und die Spuren sind ab hier leichter für Firnuyama zu erkennen, und Sanyarin kann der Witterung sogar besser folgen, da diese nicht mehr durch den Geruch der Blumen überlagert ist.

Nach etwa zwanzig Minuten erreichen die Helden eine kleine Lichtung. Am Rande dieser Lichtung sind mehrere Bäume entwurzelt worden und liegen umgestürzt herum. Die Spur des Wildhüters hört kurz auf, er scheint hier ein wenig hin und her gegangen zu sein. Dann führt die Spur auf die grasbewachsene Lichtung. Sanyarin beginnt jedoch zu knurren, als die Gruppe sich der Lichtung weiter nähert. An einem der umgestürzten Bäume findet sich ein blutiger Handabdruck.
von Loirana
15.08.2018 11:18
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Während Murrox förmlich den Wald vor lauter Bäumen kaum sehen kann und Dartan - in Gedanken ganz woanders - der Gruppe nur hinterhertappert, bemerken sowohl Kheidarion als auch Larona die außerordentliche Blumenvielfalt im Waldinneren.

Der Medicus bleibt dabei vor einer Chonchinisblüte stehen, die hier im Schatten der Bäume unerwartet wächst. Für gewöhnlich sorgt der Schatten der großen Bäume dafür, dass kaum Blumen auf dem Waldboden wachsen, da zu wenig Licht durch das Blätterdach dringt. Der Blick nach oben zeigt auch genau dies - ein dichtes Blättergewirr, dass keinerlei Sonnenlicht hindurchlässt.

Der Waldboden ist freizügig mit kleinen, blühenden Blumen geziert. Die Boronakoluthin bemerkt hingegen eine etwa einen Spann hohe Blume, die nahe eines Baumes wächst. Die Blume hat sieben strahlend weiße Blütenblätter und etwa erbsengroße Kapseln im Inneren der Blüte.

Die Blumen scheinen jedoch nicht flächendeckend über den Waldboden zu wachsen. Stattdessen scheint es eine Schneise von etwa 20 Schritt breite zu geben, die grob in Nord-Süd-Richtung verläuft. Nach Osten gehend hört das wirre Blumenmeer in 20 Schritt Entfernung auf.

Firnuyama bemerkt auf dem Waldbogen die Spuren einer Herde Rehe, die von Süd nach Nord gerannt sind - womöglich sind sie vor dem Bären geflohen. Neben frischen Spuren anderer Kleintiere bemerkt die Elfe zudem zwei menschliche Spuren. Sanyarin bleibt aufgeregt an der Ersten davon stehen, einer Reihe von Stiefelabdrücken. Ein relativ schwerer Mensch scheint hier vor einigen Stunden entlanggegangen zu sein, tiefer ins Waldinnere gen Osten.

Die anderen Spuren sind große Fußabdrücke. Der Mensch müsste etwas über 190 Halbfinger groß sein - oder einfach sehr große Füße haben - und hat den Weg des Wildhüters vor knapp einer Stunde von Süd nach Nordost gekreuzt.
von Loirana
07.08.2018 13:10
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So geht die Gruppe durch das verschlafene Dörfchen zum nicht weit entfernten Waldrand. Sie folgen dem Trampelpfad, vorbei an einer Kuhwiese, um den Wald zu erreichen. Die Bäume sind hochgewachsen und breit, zwischen ihnen gibt es aber auch viele junge Bäume. Ein Gefühl wie beim Wäldchen in Punin hat Firnuyama nicht, als die Gruppe sich nähert knackt es zudem im Unterholz und irgendein kleines Tier, für die Helden nicht zu sehen, huscht davon.

Auch Sanyarin wirkt entspannt, als die Gruppe den Waldrand erreicht. Die Bäume spenden Schatten vor der kräftigen Sonne. Auf den ersten Blick wirkt alles so friedlich wie auch beim Dorf. Dieser Wald ist jedoch auch um ein vielfaches größer als jener, in dem die Hexe ihr geheimes Labor hatte.
von Loirana
13.07.2018 08:40
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Firnuyama

Auf dem Weg durchs Dorf geben die Dorfbewohner bereitwillig Auskunft - können der Elfe jedoch auch nicht mehr mitteilen, als dass der Wildhüter vor ein paar Stunden in den Wald aufgebrochen war. Niemand konnte genau sagen wann er wiederkommen würde und es wäre nicht einmal ungewöhnlich, wenn er erst am nächsten Tag wieder da wäre.

So kommt Firnuyama schließlich beim Gasthaus an, wo Lydia gerade die Pferde füttert. "Du hattest schon ein dutzend Karotten, Aram, wenn ich dir jetzt noch mehr gebe, wirst du zu dick!" sagt sie gerade schmunzelnd zu einem der beiden Hengste.
von Loirana
06.07.2018 09:31
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Im Gasthaus

In unmittelbarer Nähe des Tisches der Gruppe kann weder Kheidarion, noch einer seiner Gefährten eine Frau entdecken, die Kheidarion zugeflüstert haben könnte, und auch niemand außer dem Prinzen hat eine Stimme vernommen. Lediglich Larona spürt ein leichtes Kribbeln im Nacken.

Hütte des Wildhüters

Die Elfe findet ein Glasfenster, durch das man hineinschauen kann. Im Inneren gibt es keine Lichtquelle, sie kann aber klar erkennen wie ein großes, zotteliges Tier - der Hund - vor der Tür auf und abgeht und sich nach einiger Zeit wieder auf dem Boden zusammenrollt. Ums Haus herum findet sich jedoch auch nicht der Bewohner der Hütte.
von Loirana
03.07.2018 21:10
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Hütte des Wildhüters

Firnuyama vernimmt die Bewegung eines großen Tieres - des Hundes - im Inneren der Hütte. Nach dem ersten Bellen bleibt der Hund ruhig, lediglich die Bewegung seiner Pfoten über den Holzboden erklingt. Niemand öffnet die Tür und die Elfe nimmt auch keine menschlichen Laute, wie Schritte, aus dem Inneren wahr.
von Loirana
03.07.2018 11:58
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Hütte des Wildhüters

Auf das Klopfen hin wird das Knurren lauter, dann ertönt einmalig ein lautes, tiefes Bellen wie von einem sehr großen Hund.
von Loirana
03.07.2018 11:20
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Gasthaus

Als das Essen gebracht wird, betritt auch Dartan das Gasthaus und erblickt seine Weggefährten am Tisch sitzend und speisend. Die anderen Gäste blicken kurz auf und widmen sich dann auch wieder ihrem Essen oder Gesprächen. Auch ihm fällt der Tisch mit dem älteren, kräftigen Mann und der bebrillten jungen Dame auf, die beide recht entspannt wirken.

Noch während Dartan in der Tür steht, vernimmt Kheidarion eine leise Stimme. "Ein Sturm zieht auf", flüstert eine Frauenstimme in sein Ohr, und er spürt den heißen Atem.

Firnuyama

Die Hütte des Wildnishüters findet Firnuyama mit Leichtigkeit, Sanyarin dazu bewegen ihr zu folgen ist da das größere Problem, da der junge Fuchs lieber spielen möchte. Schließlich erreichen sie die Hütte jedoch. Um das Haus herum gibt es kein Anzeichen dafür, dass der Hausherr zugegen ist, aus dem Inneren ertönt jedoch ein leichtes Knurren als Firnuyama näher kommt.