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von erik
23.12.2017 22:08
Forum: Abenteuer & Kampagnen
Thema: Blut für Kor [MI]
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Blut für Kor [MI]

Lorlilto hat geschrieben:
20.12.2017 14:56
Und da du es ansprichst: Wo hast du Gellborn platziert?
Bei mir liegt Gellborn unmittelbar südlich des runden Waldes bei Talf.
Ich habe mir vorher eine Liste gemacht wann was passiert / passiert ist und somit auch den Zusammenstoß von Blutfaust mit den Orks, Totschlägern und Söldnern (diejenigen die dem Pfleger des Landes schon weggestorben sind) datiert. Von da an eine Angabe auf wen Blutfaust wo und vor allem wann trifft. Denn die Fragen kommen definitiv und da meine Helden recht oft beritten sind, war es wichtig hier keine unrealistische Zeitachse nach dem Motto "Ihr kriegt den sowieso erst in Gellborn" zu erschaffen.

Nunja, die erste Prüfung steht ja unter dem Namen "Selbstopfer". Wenn Deiner Einschätzung nach keine Chance besteht, dass Deine Gruppe einen Finger opfern wird, dann reicht vielleicht auch ein einfaches Blutopfer. Ich würde dann trotzdem die Auswirkungen wie beim Finger Abtrennen machen, aber erst verkünden, wenn die Natur des Prüfers aufgedeckt wurde.
Ansonsten sehe ich einen adligen Schwertgesellen (wahrscheinlich arrogant) als prädestiniert eine solche Führungsrolle zu übernehmen. "Wer sollte denn sonst diese heldenhafte Queste anführen. Doch nicht etwa eine dreckige Mietklinge aus Wehrheim?"

edit: Ich habe meine Karte und die Zeitachse angehangen.
Strecke inkl ZeitachseAnzeigen
Strecke inkl Zeitachse.png
von erik
20.12.2017 14:20
Forum: Abenteuer & Kampagnen
Thema: Blut für Kor [MI]
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Blut für Kor [MI]

Lorlilto hat geschrieben:
16.12.2017 13:46
Ich mache mir vor allem Gedanken, ob die Prüfungen für die angedachten Charaktere nicht eine zu große moralische Hürde darstellen.
Diese Gedanken hatte ich in meiner Runde auch. Der Jünger des Blutes ist Rondra-Akoluth (wenn er auch in vielen Situationen zu etwas weltlichem Pragmatismus neigt).
Die erste Prüfung wurde im Beisein aller rekrutierter Begleiter (4 Mithelden, Junivera von Seshwick, 1 Kor-Geweihter, Blutfaust und eine Söldnerin) auf dem Kor-Altar in Wehrheim gemacht, von wo aus dann die Expedition der Helden zu den restlichen Prüfungen begann. Die zweite Prüfung zog sich ingame etwas in die Länge, bis ein passender Bulle gefunden wurde. Hier habe ich eine Tabelle vorbereitet die Agressionszustände des Bullen mit entsprechenden Erschwernissen/Erleichterungen auf AT/PA/Reiten/Akrobatik/Körperbeherrschung festhielt. Der Jünger des Blutes hat den Bullen rodeo-style geritten und gleichzeitig immer wieder mit Schlägen & Würgeattacken bearbeitet, bis beide völlig entkräftet zu Boden gingen. Hier gab es moralisch kein Problem - der Bulle wurde einem nahegelegenen Dorf zum Verspeisen gegeben, damit sich keine schlechten Gerüchte über Vieh-mordende Räuber verbreiten. Bei der dritten Prüfung hat sich der Schwertgeselle einen Oger gesucht und diesen bekämpft. Auch hier keine moralischen Bedenken.
Aus welchen konkreten Gründen hast Du denn bei Deiner Gruppe Sorgen?

Ich fand das Abenteuer insgesamt sehr gut. Es wurde der Auftakt für die Auseinandersetzung mit dem Ketzer geschaffen. Gepaart mit einer Antimagiezone in Gellborn hatte die Gruppe auch hier mal eine sehr interessante Situation zu verarbeiten (plötzlich war der SILENTIUM zum Schleichen weg - uups). Dann Kontakt zum Bannstrahlorden über die befreite Geweihte, die Erkenntnisse über Blutfaust die schwer im Magen lagen, die Rekrutierung von Verbündeten hauptsächlich in Wehrheim, Reinigung des Schwerts (3 Tage Gebetszyklus usw.) und anschließend die Prüfungen. Fand ich alles schon sehr cool. Der Kampf gegen die Paktierer war großartig und hat die Gruppe sehr gefordert. Als die Söldnerin und der Kor-Geweihte tot waren und auch Junivera von Seshwick tödlich vom Morvala-Zant getroffen wurde, ging der Gruppe schon die Muffe. Immerhin Junivera konnte man unter massiver Ressourcenaufwendung retten.
Die Blutkerbe hat auch die eine oder andere schöne Begegnung übrig gehalten, auch wenn meine Gruppe hier sehr zielstrebig und ohne viele Umschweife zum Hornturm gestrebt ist. Raskorda hat für mächtig Stimmung gesorgt und der Endkampf war auch nett. Rondra-geweihte Klingen sind hier zwar u.U. ganz schöne Dealbreaker, aber wenn sich die Echse auf einmal als immun gegen Antimagie entpuppt (schade, kein GARDIANUM) und einen Großteil der Aktionen auf den Führer der Rondra-Klinge konzentriert, dann geht da schon ein bisschen die Muffe...

Insgesamt ein sehr schönes Abenteuer mit viel Spannung, wunderbarem Rollenspiel und sehr harten Kämpfen, wenn man es denn so mag.