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von Cherrie
20.06.2018 21:00
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Thema: Gefangen im Vergessen
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Gefangen im Vergessen

"Das Kloster ist riesig und wenn der Dieb schon etwas länger hier ist, kennt er bestimmt Tausend Plätze ein Buch zu verstecken", wirft sie ein. "Es in seinem Zimmer aufzubewahren, wäre sicherlich das Dümmste an Alternativen.
Die einzige Chance haben wir eher, wenn wir jemanden sehen, der sich wegschleicht oder aus einer seltsamen Richtung zurück kehrt.
Oder es ist im Geweihtentrakt, dann können wir 100 Jahre suchen."

Isabella seufzt.
"Von daher schlage ich vor, wir gehen Schlafen."
von Cherrie
13.06.2018 20:22
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Gefangen im Vergessen

"Na dafür, dass es NICHTS ist, machen sie ´ne ziemliche Welle, finde ich."
Da Schwester Dythlinde aber wohl nicht weiter über die Sache sprechen will, spart sie sich alle Fragen.
von Cherrie
06.06.2018 21:04
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Gefangen im Vergessen

Wenn man weiß was gestohlen wurde, kann man wohl recht leicht sagen, wer es hat. Wie weltfremd sind die hier eigentlich? Oder deutete der entwendete Gegenstand wirklich auf mich hin?
Immerhin, die Grundidee die gerade in ihrem Kopf entsteht war vielleicht zu gebrauchen: Man konnte so leicht andere Leute in die Einzelzellen im Keller bringen und damit aus dem Weg räumen. Was klauen und bei ihm oder ihr verstecken. Scheint hier eine gute Chance auf Erfolg zu versprechen.

So schweigt sie und wartet auf Dythlinde´s Antwort auf die Frage ihrer ´Mitinsassin´.
von Cherrie
02.06.2018 23:15
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Gefangen im Vergessen

"Ihr erinnert euch aber schon daran, dass der Abt meistens ohne Besinnung ist. Und noch immer hinter einer verschlossenen Tür. Und jeder andere uns dort ebenfalls rauswirft und anschließend im Keller einsperren lässt, wenn wir es erneut probieren? Da braucht es nicht einmal einen Herrn Galvus zu", gibt sie ihre Meinung zu dem gefassten Plan kund.
"Interessant fand ich eher, dass Galvus wohl regelmäßig mit ihm redet. Mit uns tut er das nicht. Warum mit ihm? Die Sache stinkt doch. Oder besser: Der Al´Anfaner stinkt gen Himmel."

Als sie dann zurück auf ihre Etage kommen, bleibt sie überrascht stehen.
"Spazieren, ja. Und wenn ich schon ein so schönes Zimmer bekommen habe, darf ich im Gegenzug fragen, warum man es durchsucht? Und gleich mit Leibwächtern anrückt?", mit dem Kopf deutet sie auf die beiden Zwillinge, auch wenn sie nur zu Schwester Dythlinde spricht.
"Was genau ist denn nicht in meinem Zimmer?"
von Cherrie
23.05.2018 23:01
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Gefangen im Vergessen

"Witzig, dass er Dich fragt, aber niemanden von uns", murmelt sie leise und mehr zu sich selbst, nur von den direkt Umstehenden zu hören.
Dann wartet sie ab, ob noch jemand dieses sinnlose Frage- und Keine-sinnvolle-Antwort-krieg-Spiel fortsetzen möchte oder ob es allgemein reicht.

Vielleicht sollten wir uns aber dieses kleine Heftchen von ihm mal genauer anschauen...
von Cherrie
16.05.2018 19:06
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Gefangen im Vergessen

Das Schlimme ist, sie glaubt ihm seine Geschichte sogar. Seine Verzweiflung und sein Schmerz scheinen echt zu sein.
"Das bringt uns nicht weiter."

Und dann noch einmal an den Tulamiden gewandt: "Was hast Du mit Galvus besprochen? Er hat sich lange mit Dir unterhalten."
von Cherrie
12.05.2018 14:16
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Gefangen im Vergessen

"Und deshalb willst Du den Abt töten? Und dann? Eine Art Handel machen? Den Abt zu Boron schicken, während er Dir Deine Frau und Dein Kind wiedergibt?"
Mitgefühl liegt nicht in ihrer Stimme, eher Unglauben.
von Cherrie
10.05.2018 16:55
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Gefangen im Vergessen

"Du willst einen Toten zurückholen?" Das war Isabella´s Stimme von hinten, die sich nun ein, zwei Schritte nach vorne bewegt um die Reaktion des Tulamiden sehen zu können.
"Wen hast Du verloren? Deine Frau? Dein Kind?"

Ihr Gesicht wirkt starr dabei, ihre Stimme neutral.
von Cherrie
13.04.2018 16:52
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Gefangen im Vergessen

"Zu erschöpft von... den Ereignissen des... Tages?" Erst schaut sie etwas unintelligent drein, könnte man meinen, dann zieht sie einen Mundwinkel zur Seite und zeigt ein recht humorloses Grinsen. "Nennt man das jetzt so, ja?"

Noch während sie den Nachsatz spricht, fällt ihr wieder ein, dass sie ja eigentlich ´nett´ sein wollte. So zieht sie sich wieder schweigend in den Hintergrund zurück und lässt die anderen vorgehen.
von Cherrie
04.04.2018 20:58
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Gefangen im Vergessen

Alles andere als überzeugt folgt sie den anderen, wohin auch immer sie nun gingen. Adubter einzuschüchtern oder zusammenzuschlagen würde in ihren Augen eher wenig bringen, wenn er sich nämlich - genau wie sie - an nichts erinnern kann, wird dies ein aussichtsloses Unterfangen. Und warum sollte man IHNEN die Erinnerung nehmen, IHM aber die seine lassen?

Anderseits, hier machte im Moment herzhaft wenig Sinn für sie.

So trabt sie hinterher, vielleicht würde ja doch etwas Interessantes aus der Situation heraus entspringen. Und etwas Besseres hat sie gerade auch nicht zu tun...
von Cherrie
31.03.2018 15:28
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Gefangen im Vergessen

"Mein Versuch beim Abt endete im Keller", gibt sie zu bedenken. "Tür Eintreten und weiter war nicht der Bringer. Aber für Ideen bin ich offen."
von Cherrie
31.03.2018 15:07
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Gefangen im Vergessen

"Subtil kitzeln war nie so meins", wirft sie ein. Wobei sie auch nicht weiß, was man überhaupt bei wem versuchen sollte.

"Galvus hat meine Versuche einfach abgeblockt, nicht mal alleine unter vier Augen reden wollte er mit mir. Der Abt ist weggeschlossen, an ihn kommen wir nicht ran. Die anderen Geweihten scheinen nichts zu wissen, die Bediensteten gleich noch weniger. Adubter bezirzen oder verprügeln könnte eine Variante sein, aber er scheint die gleichen Erinnerungslücken zu haben wie wir, selbst wenn er etwas sagen will, kann er es wohl nicht. Und der Rest hier ist wirklich bekloppt", zieht sie ihr persönliches Fazit.

"Wen wollen wir uns also überhaupt vornehmen? Und wenn wir uns auf eine Person festgelegt haben, dann kommt die Frage nach dem ´Wie´."
Irgendwie fühlt sie sich bei dem Gedanken ziemlich alleine. Noch immer gibt es keinerlei vernünftigen Anhaltspunkt, nichts Greifbares. Was die Chancen für ein Aufgeben oder auch Fatalismus steigen lässt.
von Cherrie
30.03.2018 17:01
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Gefangen im Vergessen

"Angst vor der folgenden Nacht? Du meinst, das ist ein direkter Hinweis auf DIESE Nacht? Als ob da was passieren würde?" Ihren Gesicht ist der Unglauben anzusehen, aber bessere Ideen hat sie auch nicht beizusteuern.
"Warum redet man überhaupt mit uns in diesen dummen Rätseln? Der Abt könnte auch Klartext schreiben. Oder uns zu sich rufen. Galvus könnte das selbe tun. Oder wer immer uns auch diese Nachricht geschickt hat. Einfach mal sagen: ´Passt auf den Tulamiden auf.´ Oder besser noch: Gleich wegsperren, den Kerl. Schließlich weiß man doch, dass er den Abt töten wollte. Was will man also noch? Seine Hintermänner? Ob er einen Vertrauten hier im Kloster hat?"
Galvus hatte sie ja eh schon die ganze Zeit in Verdacht hier nicht sauber zu spielen...
von Cherrie
23.03.2018 15:30
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Gefangen im Vergessen

"Wenn sie schläft, wird sie auch nichts mitbekommen, was durchaus der Sinn des gemeinsamen Gesprächs wäre", entfährt ihr leise. Eigentlich hatte sie sich vorgenommen freundlicher zu sein, aber ab und zu rutscht ihr dann doch ein kurzer Kommentar heraus, bevor sie es verhindern kann.
Dann tritt zu zurück, weiter in den Gang und geht wieder in das Zimmer, wo sie zuvor noch zusammen gesessen hatten. Man musste sich schließlich nicht in alles einmischen und das Gespräch überlasst sie nun Mahwad und Rahjades.
Außerdem konnte sie selbst keinen soooo wichtigen Hinweis erkennen, den man sofort würde teilen müssen. Eigentlich war es nur ein weiteres Rätsel.
von Cherrie
21.03.2018 22:00
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Gefangen im Vergessen

"Er hat einen Anschlag auf den Abt verübt, den wir vereitelt haben, richtig? Das sagten zumindest unsere beiden Turteltäubchen da", sie nickt in Richtung der Tür, hinter der die eindeutigen Geräusche ihren Ursprung haben. "Aus sicherer Quelle." Da war sie wieder, die triefende Ironie.

Unsicher, weil Mahwad stehen bleibt, verharrt sie einen weiteren Moment kurz im Gang.
"Geh doch rein und spiel mit, wenn Du das brauchst", kommentiert sie seine Belustigung knapp, lässt dabei offen ob sie es scherzhaft und mit einem Schmunzeln oder ernst meint.
von Cherrie
20.03.2018 22:15
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Gefangen im Vergessen

Als sie von Mahwad ´Kollega´ genannt wird, zieht sie zwar eine Augenbraue in die Höhe, schweigt aber dann doch. Vielleicht war der Magier auch einfach nur so von dem Gedankengang fasziniert, dass er den Ausdruck benutzt hatte.
Immerhin scheint er langsam aufzutauen und zieht nicht mehr die Größenwahnsinns-Nummer ab wie am Anfang. Vielleicht kann man doch etwas mit ihm anfangen.

"Nun gut, aber so weit waren wir doch auch schon? Konnte der Abt nicht wissen, aber wirklich helfen tut uns das Gedicht nun auch nicht?" Es klingt wie eine Mischung aus Feststellung und Frage.
"Der Tulamide ist der Böse, wir die Guten. Das hatten wir. Aber was sollen wir nun noch machen? Was erwartet man von uns? Welche Aufgabe sollten wir noch lösen?"

Ihren eigenen Fragen nachhängend, folgt sie Mahwad in den Gang und bis vor die Tür der beiden Frauen. Als die Geräusche an ihr Ohr dringen, räuspert sie sich hörbar.
"Also echt, die zwei haben die Ruhe weg. Wenn sie auf Fesselspielchen stehen...", spielt sie als kleinen Scherz auf die Fesseln der Magierin an, aber in ihrem Gesicht bleibt Unverständnis über diese Reaktion.
"Jeder geht wohl mit Stress anders um.", findet sie dann ihren Frieden mit der Situation und wendet sich zum Gehen, ohne das muntere Treiben stören zu wollen.

Auf die Frage, vom wem die Warnung kommt, zuckt sie nur die Schultern.
"Wir wissen es nicht. Der Abt war nicht bei Sinnen und schien keine klaren Gedanken fassen zu können, als ich kurz bei ihm war. Außerdem meinte die Geweihte doch, es käme von Galvus.
Also ich tippe auf den Al´Anfaner. Warum? Um uns zu verwirren. Wenn er uns helfen möchte, kann er uns doch direkt ansprechen, dann braucht er keine Spielchen zu spielen. Das macht man nur, wenn man den einfachen Weg nicht zur Verfügung hat."

Und einfach ist hier irgendwie gar nichts. Vielleicht sollte ich auch irgendwen bumsen. Wenn´s hilft...
von Cherrie
01.03.2018 22:24
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Gefangen im Vergessen

Jetzt? Es ist Nachmittag? Verdutzt schaut sie Rahjades und Elysia nach, als sie verschwinden.

"Das nenne ich... vollen Einsatz für die Sache", murmelt sie kurz und bissig, als beide verschwunden sind, aber vielleicht achten die beiden Männer auch gar nicht so sehr auf sie. Dann wendet sie ihnen den Blick zu und spricht sie an: "Wahlweise eine Falle von Galvus, der sich für unsere Gedanken interessiert... oder eine Botschaft vom Abt, wenn er wirklich einen Moment bei Sinnen war."

Dann beginnt sie ihr neues Buch aufzuschlagen und die Seiten schräg gegen das Licht zu halten, ob dort Einkerbungen oder Ritzen im Papier sichtbar sind, als ob man auf der Seite darüber etwas geschrieben und sie dann herausgerissen hat, so dass nur die Druckstellen auf dem unteren Papier verblieben sind. Denn diese könnte man dann wunderbar mit einem Kohlestift sichtbar machen. Und einen solchen hatte man ihnen ja gerade gereicht.

Sollte dies ergebnislos bleiben, untersucht sie das Buch ganz genau. Den Einband, ob man ihn lösen kann, die einzelnen Seiten, ob irgendwo etwas versteckt ist, etwas Ungewöhnliches bemerkt wird. Nur eines würde sie ganz sicher nicht tun: Ihre echten Gedanken hinein schreiben.
von Cherrie
26.02.2018 23:03
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Gefangen im Vergessen

Und damit stirbt dann wohl auch die Idee, der Abt könnte uns etwas heimlich zustecken, uns Informationen zuspielen. Alles mal wieder ein Trick von Galvus, der Al´Anfanischen Ratte.
Ihr Lächeln wird eine Spur säuerlicher bei Dythlindes Worten, aber sie bleibt stumm.
Bringt nichts. Sei brav und halt den Mund. Bringt nichts. Nichts.
von Cherrie
26.02.2018 21:43
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Gefangen im Vergessen

"Pssst!", raunt sie den anderen zu und wechselt dann auch sofort das Thema, möglichst ohne zu auffällig dabei zu wirken. Die Prügelei im Speisesaal kommt dabei als Ideenlieferant gerade gelegen und so verkündet sie schon bald ihre Ansichten zu Schlägereien und verschiedenen Kampfstilen von Katzen. Ziemlicher Murks, aber es muss ja auch nur zwei, drei Sätze reichen, bis sie Schwester Dythlinde und Krona sieht und ´das Recht hat´ zu verstummen.

"Der Abt? Aber der Abt...?" sie vollendet den Satz nicht, nimmt Stift und Buch entgegen und nickt nur.
Entweder jemand anderes will meine Gedanken lesen... oder Dythlinde oder der Abt schickt uns eine Nachricht, in dem Buch versteckt?

"Danke. Natürlich werde ich mich damit beschäftigen."
von Cherrie
23.02.2018 13:26
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Gefangen im Vergessen

In wenigen Sekunden wechseln sich viele Gesichtsausdrücke bei Isabella ab. Von Neugier über Erstaunen, über Unsicherheit bis hin zu Unglauben und Staunen. Am Ende schaut sie Elysia zwar mit großen Augen und leicht geöffnetem Mund an, wirkt aber recht gefasst.
"Das war..." Sei nett zu ihr, Mädchen, sein NETT! "Das war... ausbaufähig. Ja, ein wenig erschreckt habe ich mich schon. Wirklich in die Hosen gemacht aber nicht. Und ich denke, Galvus ist da noch härter im Nehmen.

Aber selbst wenn es überzeugend kommt, der Bluff fliegt ja in wenigen Sekunden auf. Als Drohung also eher ungeeignet."
von Cherrie
23.02.2018 12:39
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Gefangen im Vergessen

Ihr Blick zu Elysia ist bestenfalls skeptisch zu nennen und wenn es nicht so ernst wäre, würde sie vielleicht sogar anfangen zu Lachen.
"Nimm´s mir nicht übel, aber so wie Du gerade da sitzt, mit hochrotem Kopf und schüchtern wie ein kleines Mädchen, glaubt Dir niemand eine Drohung."
Seufzend lehnt sie sich erneut in den Türrahmen zurück. Eine neue Idee musste her, so wurde das nichts.
von Cherrie
22.02.2018 22:43
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Gefangen im Vergessen

Ihr Blick wechselt zwischen den beiden Frauen hin und her, unschlüssig, ob da nun noch mehr kommt als wage Andeutungen.

"Also gut, Elysia, was kannst Du uns Feines zaubern, trotz Deiner Handfesseln?" Vorhin schien sie noch ganz verzweifelt zu sein, aber gut, Isabella lässt sich gerne überraschen, was seitdem an neuen Möglichkeiten hinzu kam.

"Ich glaube allerdings nicht, dass Galvus im Bett gesprächiger wird, er sieht aus wie ein Arsch und ich denke, er ist ein Arsch. Lediglich ein stummer Arsch. Da können wir alle zusammen auftauchen, er wird sagen: ´Tut mir leid, ich habe keine Ahnung, wovon ihr da redet´. Oder Du gehst mit aufgeknöpfter Bluse zu ihm rein, nachdem unsere beiden Männer hier sich noch in seiner Nähe unauffällig über Deine großartigen Künste im Schwertschlucken unterhalten haben und ich wette, er nimmt zwar die Vollbedienung an, aber antwortet am Ende immer noch: ´Tut mir leid, ich habe keine Ahnung wovon Du da redest. Aber nun sei brav und schluck runter, ja?´"

Isabella schüttelt den Kopf. "Wir können alles versuchen, wenn ihr das wollt. Aber das bringt nichts. Nicht so."
von Cherrie
22.02.2018 16:45
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Gefangen im Vergessen

"Nun, ich bin ganz Ohr."
Dies galt Rahjades, den Isabella geht wohl davon aus, dass sie einen Plan hat.
von Cherrie
22.02.2018 15:34
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Gefangen im Vergessen

Isabella schnaubt kurz bei der Antwort. "Wem kann man denn hier vertrauen?" Aber zumindest bohrt sie nicht weiter. Was natürlich auch heißen kann, dass sie die Aussagen von Elyisa nun nicht mehr als hundertprozentige Wahrheit einstuft, sondern als eine Theorie unter vielen.

"Und das ´nett fragen´ habe ich eben versucht, bevor ich in den Speisesaal kam. Fehlanzeige. Und bumsen werde ich den alten Sack nicht, eher drücke ich ihm den Kopf so lange in einen Wassereimer bis er darum fleht reden zu dürfen."
von Cherrie
22.02.2018 15:04
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Gefangen im Vergessen

"Verbrüdert. Er verbrüdert sich mit dem Feind. Oder dem, den wir meinen als Feind erkannt zu haben", antwortet sie auf Rahjades Frage.

"Wenn Adubter also der Verrückte ist, wir den Abt und vielleicht auch Herr Galvus vor einem Anschlag bewahrt haben... wie kommen wir dann in diese Situation hier?
Der Attentäter ist gefasst, fertig. Aus die Maus. Aufknüpfen und das war´s.
Oder meint der Abt, es gäbe weitere Angriffe auf ihn? Das jemand, zum Beispiel sein bester Kumpel aus Al´Anfa, mit Adubter unter einer Decke steckt? Weil der Abt vielleicht trotz vereiteltem Anschlag krank wurde? Und kurz bevor die Krankheit ihn übermannte, er uns zur Aufklärung einspannte? Aber selbst das muss Galvus doch alles mitbekommen haben. Er war dann ja die ganze Zeit dabei, er muss wissen, was wir getan haben, er muss wissen, dass wir ganz normal sind. Und er muss wissen, wer der Attentäter war. Warum in aller Zwölf Namen redet er dann nicht mit uns?"
von Cherrie
22.02.2018 12:11
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Gefangen im Vergessen

"Adubter war ein Attentäter? Und der Abt wurde überfallen, Herr Galvus war auch dabei?" Nun ist es an Isabella, komplett perplex zu wirken.
"Aber dann weiß Herr Galvus ja wohl, dass Adubter der Attentäter ist? War? Und trotzdem plaudert er mit ihm wie mit einem Freund?"

Und nach einer Weile kommt dann doch noch eine weitere Frage: "Wer hat Euch das erzählt?"
Vielleicht gab dies weiteren Aufschluss, am Ende biegt schließlich jeder die Geschichte so, wie er oder sie es gerne mag.
von Cherrie
21.02.2018 21:22
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Gefangen im Vergessen

Verblüfft steht sie einfach nur starr da, als Elysia sie plötzlich umarmt.
"Ja, ja, schon gut...", wimmelt sie halbherzig ab, unternimmt aber nichts.
Dabei waren wir doch nur was, vier Stunden, getrennt?

Wenige Minuten später sind dann alle wieder in einem der Zimmer des ´Gästetraktes´. Die Tür lässt sie offen stehen, lehnt sich selbst in den Rahmen und schaut immer wieder in den Gang hinaus, um evtl. Mithörer kommen zu sehen. Ihre Stimme ist leise und wenn sie einmal nicht wütend ist oder andere anschreit, sogar sehr angenehm in der Melodie: "Also gut, ich habe den Abt gesehen", hebt sie an und berichtet dann von ihrem kleinen Abstecher in das Wohnhaus der Geweihten. Kurz nur geht sie auf die Rolle ihres Tür eintretenden Helfers Abelmir ein, damit sich später keine falschen Gerüchte auf dem Hof bilden, wenn man seine kleine Verletzung bemerkt. Dann berichtet sie von ihrem Gespräch mit dem Abt bzw. eher seinem Zustand, sonderlich viel gesagt hat er ja nicht. Trotz seines Zustandes hatte der Abt sie aber erkannt und nein, er hatte definitiv keine Angst vor ihr. Er hielt sie nicht für verrückt, keine Chance. Es folgt die Schilderung, wie der feine Herr Galvus aus Al´Anfa sie hat festsetzen lassen. "Schon erstaunlich, wie wichtig es ihm war, den Abt von mir zu trennen. Und nein, ich glaube ihm kein Wort, dass er die Sicherheit des Abtes dabei im Auge hatte." Warum sie dies glaubt, begründet sie dann mit dem Bericht über ihr Gespräch mit Schwester Garwana. "Also wenn wir freiwillig hier sind, um zu helfen", gibt sie dann auch die in ihren Augen wichtigste Information preis, "dann sollte es auch der alte Sklavenfreund wissen, oder? Und trotzdem behandelt er uns wie Dreck. Ja, er fraternisiert sogar mit diesem Tulamiden, diesem Adubter. Und der hat garantiert Schmuddel am Stecken."

Entnervt von der eigenen Verwirrtheit schlägt sie ein paar mal langsam mit dem Kopf nach hinten gegen den Türrahmen, als ob ihr dies helfe die Gedanken im Kopf an die richtige Stelle zu rütteln.

"Also wir wissen nun, dass wir freiwillig hier sein sollen, um bei etwas zu helfen. Dann hat uns der Abt vermutlich das Gedächtnis genommen, ebenfalls auf freiwilliger Basis. Und sowohl der Abt als auch Galvus wissen davon. Allerdings wurde der Abt dann krank - und nur der Abt - und Herr Galvus behandelt uns wie Verrückte, lügt dabei aber. Das habe ich einfach gespürt. Er WEIß definitiv mehr, aber sagt uns nichts. Warum? Wenn wir doch die Helfer hier sind? Und warum hängt er mit dem Tulamiden, diesem Adubter, rum?"
von Cherrie
19.02.2018 14:30
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Gefangen im Vergessen

"Was auch korrekt ist. War. Schwester Garwana hat mich nach ein paar Stunden wieder rausgelassen, weil wohl keine direkte Gefahr von mir ausgeht, wie sie meint." Ob die Geweihte damit recht hat, lässt sie offen.
Etwas überrascht betrachtet sie Elysia, deren Freude ernst zu sein scheint.

"Aber das sollten wir wirklich nicht in großer Runde und mit all den Spinnern hier diskutieren", fügt sie mit einem Blick auf die anderen ´Gäste´ an, die schon vor ihrer Ankunft hier waren.
von Cherrie
19.02.2018 13:06
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Gefangen im Vergessen

"Es achtet eh keiner auf uns im Moment, wir könnten auch nackt auf den Tischen tanzen." Was vermutlich sogar stimmt, zumindest so sie dabei nicht noch anfangen zu singen. Alle Augen waren wohl immer noch auf die Streithennen gerichtet.

"Ist gut, gehen wir."
von Cherrie
19.02.2018 12:39
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Gefangen im Vergessen

Kurz ziert ein schmalen Lächeln ihre Lippen, als ihr der Gedanke durch den Kopf huscht, sich mit einem lauten Schrei mitten in den Pulk zu werfen und abwechselnd die Katze, die Magierin und dann wieder die Zwillinge zu verhauen.
Noch nie war sie eine Freundin von primitiven Kneipenschlägereien gewesen, auch wenn sie oft genug anwesend war. Manchmal sogar der Auslöser, wenn sich Männer um ihre Gunst gestritten haben, die ihr häufig genug beide egal waren. Aber so wirklich aktiv mitgemacht hatte sie nie, es war einfach zu billig, sich erst zu betrinken und dann einem anderen, oft völlig ohne Grund, seinen Bierkrug oder Sitzschemel über den Kopf zu ziehen. Einfach um des Prügelns Willen.
Und doch kam ihr gerade dieser Gedanke...

Ihr Lächeln erstirbt schließlich wieder und ihre Muskeln, unbewusst angespannt, geben nach und werden weicher.

"Schaut, man winkt uns rüber", murmelt sie leise zu Friedgut und Mahwat.
Mit wenigen Schritten ist sie dann bei Rahjades und Elysia angekommen. "Das Unterhaltungsprogramm ist wohl gerade beendet, um was ging es den beiden Stuten denn?"