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von Jadoran
19.06.2018 10:35
Forum: Hintergründe, Kontinente und Globulen
Thema: Thorwaler-Krieger im Mittelreich
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Thorwaler-Krieger im Mittelreich

Es wird sicher nicht einfach, den Helden seinen Nachteil spielen zu lassen und trotzdem von der (vom Adel beherrschten) Gesellschaft des Mittelreiches respektvoll behandelt zu werden. Zumal die Mittelreicher (das metagame mal rauslassend,) am längeren Hebel sitzen und sich "zuhause" nicht von einem Fremden von oben herab behandeln lassen werden. Ich würde da beim Helden zwar Unverständnis aber guten Willen zeigen (so wie unsereins kaum die japanischen Höflichkeitsrituale versteht, selbst wenn er sich für die japanische Kultur begeistert.) Frei nach dem Motto: "Ich kenn das nicht, aber für euch macht es ja ganz offenbar Sinn und funktioniert."
von Jadoran
18.06.2018 16:22
Forum: Hintergründe, Kontinente und Globulen
Thema: Thorwaler-Krieger im Mittelreich
Antworten: 29
Zugriffe: 1598

Thorwaler-Krieger im Mittelreich

Grundsätzlich, wenn er nicht doof ist, wird er sich sagen: "Ich bin im Mittelreich, die Verhältnisse sind mir bekannt: Die Sesselpflaume da hat was zu sagen, und wenn ich ihr quer komme, bekomme ich Ärger." Er wird der übergewichtigen Baroness, die Leute kennt, die das Schwert richtig rum anfassen können, nach aussen hin mit dem gebotenen Respekt begegnen.

Anders liegt es, wenn er in Thorwal ist. Solange er nicht den Gastgeber des Adligen damit beleidigt, wird er Mittelreicher zuhause "ungestraft" nach Thorwaler Maßstäben beurteilen: Kann die was? Wenn die Sesselpflaume überraschend in der Lage ist, einen Ork mit ihrer Schürze zu erschlagen, dann bekommt sie seinen Respekt, auch wenn sie "nur geerbt" hat..
Das Mächtige ihre Positionen vererben, ist nicht selten. Wenn das bei Ämtern und Würden auch kein Automatismus ist, so hat die Tochter der Jarlin deutlich bessere Chancen, gewählt zu werden, als die gleich starke, gleich tüchtige Tochter vom Schafhirten. Das "ist so", und das Konzept versteht ein Thorwaler durchaus und veruteilt es auch nicht per se, sondern nur im Extrem.

Im Mittelreich kommt es stark drauf an, wie er sich kleidet, verhält und mit wem er herum zieht. Wenn er sich wie der Krieger gibt, der er ist, wird er normalerweise (also von Alrik Vorurteilslos) wie ein SO 9 1/2 - 10 1/2 Krieger behandelt. Schlechte oder Gute Gesellschaft macht sich dann bemerkbar genau wie bei einem Mittelreichischen Helden auch. Ein Baronet, der mit ein paar Zahori und einer Elfenjägerin herumzieht und sich kleidet wie ein einfacher Kriegsmann, der hat es in der Fremde schwer, als Baronet akzeptiert zu werden, solange er sich nicht wieder "in einen verwandelt".

zu 4) Solange er als richtiger Krieger wahrgenommen wird, ist er frei und sogar "von Stand" Normalerweise hält sich eine zivilisierte Obrigkeit auch daran - auch wenn sie es im Einzelfall bei Fremden faktisch nicht unbedingt muss. (rechtlich schon, aber Papier ist ja geduldg, und in Aventurien gilt sehr schnell: "You and what army?")