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von Jadoran
06.06.2018 10:33
Forum: Allgemeine Diskussion
Thema: Wie sehr dem Meister rein reden?
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Wie sehr dem Meister rein reden?

Wenn bei einem Mitspieler der Spaß verloren geht, dann ist das einfach schlecht. Schlechter ist nur noch, wenn wegen seinem Spass der Spass der anderen verloren geht... aber wenn wer in der Gruppe ist und bleiben soll, dann wird insgesamt nur Spaß aufkommen, wenn alle welchen haben. Wenn man also den übergewichtigen Cross-Gender Spieler, der immer verführerische und mörderische Elfenkämpferinnen spielt, als Person dabei haben will, weil er ein prima Kumpel ist und eigentlich auch ganz witzig spielt, dann muss man seiner Waifu eben auch Platz im Sandkasten und das dazugehörige Licht geben, auch wenn man innerlich immer wieder mal fremdschämt. Wenn jemand gar keinen Spaß mehr hat, merkt das normalerweise die ganze Gruppe und zieht es das ganze Spiel runter.
Von daher bin ich ein Anhänger der freundlichen, aber klaren Kommunikation. Man bekommt nur, was man haben möchte, wenn man sagt, was man haben möchte (die anderen können ja keine Gedanken lesen), und dass einen etwas wirklich stört, sagt man auch besser, solange man das noch diplomatisch hinbekommt und Worte wie "geht mir tierisch auf den Sack!" nicht in der Kehle zurückgehalten werden müssen. (Ich etwa sage von vorneherein, dass ich keine Feen/Kobolde/Schelme-Abenteuer mag, da ich "ihr seid völlig wehrlos, alles geht, nichts ist nachvollziehbar oder vorhersagbar" nicht ausstehen kann).
von Jadoran
05.06.2018 09:04
Forum: Allgemeine Diskussion
Thema: Wie sehr dem Meister rein reden?
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Zugriffe: 2492

Wie sehr dem Meister rein reden?

Wir spielen "im Großen und Ganzen" nach den Regeln. Während ich in DSA 4.1. ziemlich fit bin, ist bei SR ein Mitspieler der ausgewiesene Regelfuchs. Wenn einem so eine Kleinigkeit wie vom TE geschildert auffällt, darf er sie sagen, und wenn der SL das als richtig oder besser als seins akzeptiert, wird es ohne Diskussion eingebaut. Sowas ist kein "Dem SL das Abenteuer aus der Hand nehmen" oder "Stimung töten".

Schwieriger wird es inhaltlich. Wenn man ungläubig nachfragt... "Wie, für 3 Tap* Betören hüpft die platinblonte Halbelfenschankmaid mit dem ins Bett?" oder "Öhm... wo bitte kamen diese Wegelagerer her, wenn die kein Lager haben, mitten im Wald? Hatten die zwar rostige Schwerter und nach deisme Kampf wertlose Kettenhemden, aber keine Schlafdecken?" Noch schwieriger, wenn man sich fengesteuert fühlt. "Wie, ich werde einfach so beherrscht? Ohne Würfeln? Trotz MR 12? und soll jetzt etwas tun, was total gegen meine Prinzipientreue verstößt?"

Das Spiel in Diskussionen abgleiten lassen mag ich auch nicht, und letztere Sachen sind da eher schwierig. Zumal sie meistens darauf hindeuten, dass man als SL einen Logikbruch oder Plotfehler verbrochen hat, also einen Fehler gemacht hat, oder dass aufgefallen ist, dass man einfach seinen Kopf durchsetzen wollte. Das kann man dann akzeptieren und sagen. "Ooops.. stimt." oder "Vertraut mir und laßt euch drauf ein. Das hat schon seinen Sinn." Das geht manchmal gut, manchmal nicht. In meiner jetzigen Runde ist das Vertrauen da, sowohl zum Fehler eingestehen, wie auch um sich auf was einzulassen, was gerade unlogisch erscheint. Aber ich hab auch schon in Runden mit Mimosen und kleinen Göttern gesessen.