Die Suche ergab 2 Treffer

von B.O.B.
11.12.2017 17:17
Forum: Kämpfe & Gefechte
Thema: Kampfzwerg zu OP für Gruppe?
Antworten: 29
Zugriffe: 2659

Kampfzwerg zu OP für Gruppe?

Mindergeist hat geschrieben:
04.12.2017 22:11
nimm dir den Spieler vor, lass ihn den Charakter nochmal neu (plausibel) generieren und fertig.
Mindergeist hat geschrieben:
08.12.2017 12:31
Dass der Zwerg scheinbar als "archetypischer Prügelzwerg" generiert ist, zeigt mir dass der Spieler wohl genau diese Vorstellung von Rollenspiel (PC-Spiel nur ohne PC) hat. Rede ihm das ganz schnell aus, es gibt kaum etwas langweiligeres.
Ein vernünftiger Charakter zeichnet sich allerdings in keinster Weise dadurch aus, ob er "effizient" generiert ist oder sich stark spezialisiert hat, sondern ledigleich dadurch, daß es als "Charakter" dargestellt wird. Selbst das langweiligste One-Trick-Pony kann ein gut dargestellter Charakter sein, in dem er eben auch in Szenen außerhalb seiner Kern-(und vielleicht einzigen)kompetenz präsent ist und passend dargestellt wird, während es hingegen keine irgendwie geartete Optimierung der eigenen Charakters benötigt ein "schlechter" Rollenspieler zu sein und nur wach zu werden, wenn Würfel zu rollen oder Dinge zu erschlagen sind.
(Abgesehen davon, daß selbst in diesem Fall, absolut nichts gegen diese Form von Spiel zu sagen ist, solange es keinen den Beteiligten stört.)
Wie kommst du also auf die Idee einen Spieler, von dem du exakt nichts weißt, außer das er mit einem Kampfcharakter im Kampf stark war, erziehen zu wollen? :lol:
von B.O.B.
04.12.2017 23:31
Forum: Kämpfe & Gefechte
Thema: Kampfzwerg zu OP für Gruppe?
Antworten: 29
Zugriffe: 2659

Kampfzwerg zu OP für Gruppe?

Also ich hab jetzt extra nochmal kurz das (bald 20 Jahre alte :ijw: ) Abenteuer durchgeblättert und die Vergleichswerte der Kreaturen nach aktuellen Regeln nachgeschlagen... und ich versteh nicht wirklich wo das Problem sein soll.

Das Abenteuer ist ein absolutes Anfängerabenteuer (sogar noch mit Tips zur Zusammenführung der neuen Helden) und die Werte der drei "Ungeheuer" sind halt monstertypisch: schlechte Attacke, noch schlechtere Parade und gefährlich eher in ihrer gewohnten Umgebung, wo die Helden ohne entsprechende Wildniskenntnisse gern mal überrascht und im Nachteil sind.

Und schon im Abenteuer ist erwähnt, daß man den Helden doch einen der beiden Exoten (Schröter oder Tatzelwurm), oder auch beide vorsetzen soll, während die Stadtwachen sich um den Bären kümmern. Inklusive "Gestalten sie den Kampf spannend... Stichworte: enge Gassen, herabfallende Dachziegel etc". Das ist eine Szene, die von der Beschreibung lebt, dem Chaos in den Straßen während Bürger panisch umherlaufen (und vielleicht gerettet werden müssen). Aber das ist sicher nicht als schwerer Kampf gedacht. Nicht mal für die vorgesehenen Stufe 1 Helden.

Daß das Ganze für eine nicht-wirklich-Anfänger-Gruppe inklusive Profikämpfer und zwei Magiebegabten keine Herrausforderung ist, ist klar. Selbst wenn es so gedacht gewesen wäre. Ganz abgesehen davon, daß ein Zwerg mit schwerer Rüstung und Hiebwaffe genau eins gut kann: Ungeheuer erschlagen. Der sollte gegen so'nen Minidrachen eigentlich noch Boni kriegen, weil er sein Leben lang dafür ausgebildet wurde, genau das zu tun :lol:


Die wirkliche Frage ist also doch, haben sich die die anderen Spieler gelangweilt? Und selbst wenn nicht: Hatten sie nicht zu tun und standen nur planlos rum oder haben sie nur einfach andere Dinge getan als Attacken und Paraden zu würfeln? (Im ersteren Fall hättest du da genug Möglichkeiten, sie heldenhaft zu beschäftigen (siehe oben: panisch und ziellos flüchtende Menschen und so :wink: )

Und was mich im Detail interessieren würde: Wie haben sich die beiden Magiebegabten denn "leer gezaubert" und dabei die Monster auf 50% der Lebenspunkte gebracht (übrigens ein Punkt an dem wilde Tiere gern mal umdrehen und flüchten (und die Menschen wieder in 'ne andere Richtung vor sich hertreiben :ijw: ). Schadensmagie ist an sich schon ineffektiv, gegen Lebenspunktschwämme wie die meisten großen Tiere nochmal doppelt so sehr. Wenn mir jemand ohne weiteren Hintergrund die Professionen aufzählt und dazu diese 3 "Monster" erwähnt, wäre mein erster Gedanke: Gut, der Elf beruhigt den Bären, der Zwerg kann endlich mal so richtig auf die Kacke hauen und seiner ureigensten Bestimmung gegen den Tatzelwurm nachgehen und der Rest beschäftigt den Käfer, bringt Menschen aus der Gefahrenzone und sorgt solange für Ordnung bis man sich gemeinsam was einfallen lassen kann, um den Schröter zurück in seinen Käfig zu treiben. (Auch hier wieder: Kreativität, Nutzen der Umgebung etc.. Das ist keine "Schlachte unbedingt das Ungeheuer"-Szene. Leute organisieren, die ein wildes Tier halbwegs gezielt aus der Stadt treiben, tut's genauso.) Da wäre auf jedenfall jeder gut beschäftigt. (Elfen sollte man von Tatzelwürmern bekanntermaßen eh fernhalten... am besten mehrere Straßen weiter^^)

Es geht letztlich nur darum, daß alle was zu erleben haben und auch ab und zu mal in ihrem Gebiet glänzen können. Im nächsten Gesellschaftabenteuer kann der Kleine, der seine Rüstung nie ausziehen will, sich dann dafür vielleicht mal ordentlich daneben benehmen. Das ist Rollenspiel, macht Spaß und er hat auch Eindruck auf die Szene gemacht. Aber dann fragst du sicher auch nicht, ob er sich nützlich vor kam und wie man das ändern kann. :lol:

PS:
Armleuchter die Assel hat geschrieben:
04.12.2017 22:06
Ich will keine Strassenganoven die Gegenhalten und Ausfälle können.
Wieso sollten Straßenganoven sich so'ner Gruppe überhaupt zeigen. Hügelzwerge ohne Ahnung vom Kampf reisen schon gern mit Fake-Blechaxt zur Abschreckung von Räubern druch die Gegend. Allein um von den allgemeinen Zwergen-Klischees zu profitieren. Da wirst du kaum ein Problem damit haben, daß du 'ne Truppe dahergelaufener Halunken unrealistisch aufwerten must. Daß die überhaupt aggressiv werden ist schon unrealistisch. (Und das ist nur auf den kleinen Panzer auf 2 Beinen bezogen. Von 'nem klar erkennbaren Gildenmagier und Geweihten will ich gar nicht mal reden... Und Elfen sind eh alle unheimlich :) )