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von Advocatus Diaboli
04.08.2018 10:41
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: @Hexe; Entwicklung eures Chars, Glaubenbilder...
Antworten: 20
Zugriffe: 1556

@Hexe; Entwicklung eures Chars, Glaubenbilder...

Sry für Doppelpost, aber das ist ja nun ewig her. :)



Meine bisherigen Ausarbeitungen:


Lautrunen

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A
Möwe
Vogel
Freiheit, Schwan, Irfin (Anfang, belebte Natur, Bogenschießen, Fernkampf, Frühling, Gemeinschaft, Güte, Heilung, Hilfsbereitschaft, Jagd, Opferbereitschaft, Orientierung, Schnee, Überleben, Wildnis)


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V, B, HV
Vieh
Rind
Herde, Gruppe, Levthan (Beischlaf, Betrug, Brünstigkeit, Eigennutz, Ekstase, Fruchtbarkeit, Impulsivität, Intrigen, Körper, Lust, Macht, Männlichkeit, Schönheit, Stärke, unbeherrschte Emotionen, Vergnügen, Versuchung, Zügellosigkeit, Zwang)


Bild
D, T
Pflug
Feld
Arbeit, Fleiß, Aufopferung, Ausdauer, Verantwortung


Bild
E, Ö, Ä
Axt
Waffe
Angriff, Schmiedekunst, Werkzeug, Handwerk, Geschicklichkeit


Bild
F, P
Feuer
Licht
Element Feuer, Süden, Hitze, Wärme, Zorn


Bild
G, K
Fels
Berg
Element Erz

Bild
H, HJ, CH
Schild
Schutz
Verteidigung


Bild
I, J
Haus
Burg
Sippe, Travia (Familie, Freundschaft, Frieden, Friedfertigkeit, Fürsorge, Gastfreundschaft, Gemeinschaft, Gemeinsinn, Glück, Großzügigkeit, Heimat, Heim und Herd, Herdfeuer, Hilfsbereitschaft, Kochkunst, Milde, Mitleid, Nahrung, Reisende, Seelenfrieden, Traditionen, Treue, Verlässlichkeit, Widerstandsfähigkeit, Zufriedenheit)


Bild
L
Pfeil
Speer
Richtung, Ziel


Bild
M
Ähre
Korn
Element Humus, Herbst, Nahrung, Pflanzen


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N, NP
Wolf
Wildtier
Element Eis, Firun (Askese, Disziplin, Eis, Gletscher, Hagel, Jagd, Kälte, Natur, Norden, Schnee, Selbstbeherrschung, Selbstüberwindung, Stärke, Stillstand, Tod, Überleben, Wege, Wildheit, Winter, Wächter über Land und Meer, Herr über Leben und Tod)


Bild
O, U
Schlange
Echse
Hrrangar, Böse, Feind, Heimtücke, List


Bild
R, HR
Krieger
Kampf


Bild
S
Fisch
Hering
Fang, Beute


Bild
SK, SH, SCH
Schiff
Reise, Abenteuer, Weg


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Y, Ü
Quelle
Süßwasser
Ursprung, Anfang



rein kultische Runen


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Blut
Verlust, Verletzung, Verwandschaft, Verpflichtung


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Meer
Wasser
Element Wasser, Westen, Efferd (Emotionen, Flüsse, Regen, Schicksal, Seefahrt, Sturm, Veränderung, Wetter, Wildheit, Winde, Wolken, Zerstörung)


Bild
Wind
Sturm
Element Luft, Rondra (Blitz, Donner, Ehre, Gewitter, Raubtiere, Sturm, Tapferkeit, Wetter, Zorn)


Bild
Stern
Navigation, Unendlichkeit, Himmel


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Komet
Besonders, hervorstechend, einmalig, selten, etc.


Bild
Pottwal
Swafnir (Jähzorn, kämpferische Seefahrt, Kraft, Mut, Swafskari, Temperament, Ungestüm)


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Sonne
Sommer, Tag


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Mondsichel
Gezeiten, Weiblichkeit, Nacht, Magie



Dazu dieses Runenfell:

Bild

So in etwa und eigentlich noch voller und komplexer sollte das aussehen. Die Runen können auf einem Element landen, dann stehen sie für ihr Element oder zumindest etwas, was nah mit dem Element verbunden ist. Die Elemente stehen aber auch z.T. für die Himmelsrichtungen, der Pfeil kann als eine Art Kompassnadel dienen: Gen Norden ist Eis, gen Süden ist Feuer, gen Westen ist Wasser, gen Osten ist Luft. Der kleinere weiße Kreis ist ein Kopf und zeigt Gedanken, der große ist der Körper und zeigt Gefühle. Der Mondzyklus kann u.a. den Fluss der Zeit anzeigen - Achtung hier gegen den Uhrzeigersinn denken, da der Mond von Osten nach Westen wandert.

Ich freue mich über weitere Ideen, v.a. was das Runenfell angeht und wie sich neue Bedeutungen ergeben könnten darauf. :)

Und was treibt deine Hexe so, @Romin Aranthal?
von Advocatus Diaboli
29.04.2018 19:08
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: @Hexe; Entwicklung eures Chars, Glaubenbilder...
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@Hexe; Entwicklung eures Chars, Glaubenbilder...

Steinkreise sind cool und meist ja tatsächlich an Orten gebaut, wo sich Kraftlinien kreuzen. Eventuell ist Magie - allgemein oder bestimmte Arten - dort sogar leichter zu wirken. Kannst du deinen Meister ja mal danach fragen.

Wir sind ja unterwegs. Aber ich bin mir sicher, dass wir auch mal an hochmagischen Orten vorbei kommen.
von Advocatus Diaboli
28.04.2018 14:16
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: @Hexe; Entwicklung eures Chars, Glaubenbilder...
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@Hexe; Entwicklung eures Chars, Glaubenbilder...

Madalena hat geschrieben:
21.04.2018 00:03
Advocatus Diaboli hat geschrieben:
20.04.2018 22:25
Aber als Tochter Levthans und somit Enkel Rahjas aka Satuaria
Glaubt sie dann, dass Satuaria mit ihrem eigenen Sohn...? :censored:
Jap. :lol:

@Laske Hjalkason
Das klingt ziemlich cool, was du da schreibst. Das werde ich mir nochmal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen. Ich hatte Ifrin und Firun bislang eher als Geschwister vor Augen, glaube das habe ich irgendwo als thorwalsche Auslegung gelesen in UdW oder so. Satuaria als Tochter Ifrins und eigentlich wiedergeborene Ifrin selbst gefällt mir sehr gut. Ich bin aber unnsicher, ob ich das so überehme.


@Romin Aranthal
Ich habe mir Aventurische Methoden der Prophetie und ihre Verbreitung bzw. Besonderheiten in Mit Geistermacht & Spährenkraft (S. 23) angesehe. Das waren meine Notizen:

Astrologie: Sehr verbreitet
Traumdeutung: Sehr verbreitet
Zweites Gesicht: kann schnell zu Ausgrenzung führen
Vogelschau: in ländlichen Gebieten für Wettervorhersage

Chiromantie: Handlesen v.a. bei Gauklern, Tsa-Geweihten
Kababyloth: tulam. Zahlenmystik analog zu Buchorakel
Teesatzlesen: tulam.
Inrah-Karten: tulam.
Runenwerfen: thorw.
Tierkörperlesung: thorw., Efferdis, alanfanische Boronis, Hexen der Bukanier
Deromantie: Druiden, Hexen, Aves-Pilger – Lesen aus der Anordnung von Landschaften und dem Auffinden von Besonderheiten wie unterirdischen Flussläufen oder Kraftlinien (bspw. Mittels Wünschelruten)

Kristallomantie: versch. Magiekundige mit Kugel oder Spiegel
Nekromantie: u.a. Schamanen und Stammespriester
Visionen in Trance mittels Drogen/Blutverlust: Schamanen
Hinweise der Götter: Anhänger derselbigen v.a. durch heilige Tiere; Bsp.: Gänselocken zu Ehe, Flug Rabe naher Tod, Spiel Pferdeherde über künftige Liebe

Fett markiert sind die Sachen, die ich für meine thorwalsche Hexe/Godi evt. verwenden werde, wobei die Runen sicher das bevorzugte Werkzeug sein werden. Wenn es um große, bedeuungsschwere Fragen geht, die z.B. eine ganze Sippe betreffen oder ein Dorf oder dergleichen, muss halt mal ein Huhn oder größeres geschlachtet werden. Es gibt ja den Brauch des Sumarblot (Unter dem Westwind 51), bei dem Runenstäbe in einen Kessel voll Blut geworfen werden.
Ich will aber auch oft Eingebungen haben, ohne gezielt eine Frage an die Runjas zu stellen. Ich denke, der Meister wird mir ab und an Träume senden, er hatte sowas angedeutet. Aber ich will auch ganz ohne meisterliche Eingebung ab und an verkünden, ein gutes oder negtives Omen zu sehen. Es muss ja nicht stimmen. xD Dafür eignet sich, denke ich, die Vogelschau. Aber Deromantie will ich da auch rein bringen - so a la "Sehr ihr diese Felsformation, die einer Schlange ähnelt? Hier lauert Unheil! Dies ist ein böser Ort. Lasst uns wachsam sein."

Runenwerfen für propherische Zwecke machen übrigens nicht nur Thorwaler. Das ist auch in Weiden ein Ding, laut Schild des Reiches S. 58:
Zukunftsvorhersagen gilt ein besonderes Interesse der Weidener. Überall stehen Menschen in dem Ruf, prophetische Gaben zu haben, und ihr Rat zu Dingen des Lebens wird gerne eingeholt. Häufig kommen hierbei die Weidener Hexenrunen zum Einsatz, zwei Dutzend mit kruden Symbolen versehene Knöchelchen von Vogel, Fuchs, Wiesel und Fledermaus, die willkürlich aus einem Säckchen gegriffen und fallen gelassen werden. Art und Lage der Knochen zeigen dem Kundigen nun gute oder schlechte Omen an.
Daran orientiert will ich 24 Runenknochen aus Rabenknochen haben. Hjaldingsche Runen gibt es mehr, aber jenachdem, wann man spielt, ist ein Großteil davon nicht mehr/noch nicht wieder bekannt. Obwohl wir nach der Wiederentdeckung spielen, fand ich es stimmig, dass sich im unzivilisierten Norden eine hexische Prophezeihentradition etabliert hat, die nicht alle Hjaldingschen Runen kennt, da die Hexen keinen Kontakt mit den Magiern aus Olport pflegen - dafür hat sie eben Ähnlichkeiten mit der (hexischen) Prophezeientradition aus Weiden.
Ich habe also die 16 profenan Runen des Hjaldingschen, mit denen normal geschrieben wird, die ja aber neben ihrer Lautbedeutung auch noch mehr darstellen (eine Übersicht dazu gibt es z.B. in Unter dem Westwind S. 26). Dazu nehme ich wahrscheinlich von den kultischen Runen noch Blut, Meer, Wind, Stern, Komet, Wal, Sonne und Mond. An den Mustern auf dem Fell, auf dass die Runen geworfen werden, arbeite ich gedanklich noch. Bisher hatte ich folgende Ideen:
- Ein Elementekreis, also die Elemente und ihre Beziehungen zueinander, sodass Runenknochen auf dem Kreis für das entsprechende Element stehen können oder eine andere Bedeutung der Rune in Beziehung zu einem Element gesetzt werden kann.
- Ein kreisförmiger Mondzyklus als eine Art Zeitstrahl mit Beginn beim Neumond, wobei der Beginn natürlich auf das Ende folgt - so hat man eine Zeitebene, die z.B. Runen die Bedeutung einer Jahreszeit geben kann.
Wichtig ist natürlich auch immer die Lage der der Runen zueinander.

Beispiel: M = Ähre/Korn, auf dem Elementekreis wäre es Humus, auf dem Mondzyklus wäre es Herbst, neben S = Schlange/Echse -> Hrrangar/das Böse könnte es bedeuten, dass eine schlechte Ernte bevorsteht.

Ich habe da sehr viel ausgearbeitet, auch schon verschriftlicht am PC. Ich habe Spaß daran, dererlei Dinge unnötig kompliziert zu machen. :D Wenn Interesse besteht, kann ich das gerne noch aufhübschen und irgendwo hochladen. Ich bin natürlich auch für weitere Anregungen zu dem Thema dankbar!
von Advocatus Diaboli
20.04.2018 22:25
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: @Hexe; Entwicklung eures Chars, Glaubenbilder...
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Zugriffe: 1556

@Hexe; Entwicklung eures Chars, Glaubenbilder...

Hallooo, du wieder. :)

Nachdem ich den Thread vor Tagen schon gesehen hatte, komme ich endlich mal zum Antworten:

Ich habe sehr lange eine aranisch-/mittelreichische Schöne der Nacht BgB Kurtisane gespielt, bei der die BgB fest im Hexendasein samt Überzeugungen verankert war. Ihre Uroma hatte als Mohasklavin in Fasar von einer Hexe das Hexensein gelernt und gleichzeitig die Fähigkeiten einer Lustsklavin. Das hat sie nach ihrer Freilassung zwar an ihre Tochter weiter gegeben, ist allerdings mit der nach Aranien, weil man dort Frauen besser behandelt. Mit der Tochter gab es ziemlichen Streit, als es der gefiel, ganz unaranisch Kurtisane für die Mittelreicher vor Ort zu werden und sogar nach Gareth zu ziehen. Dort ist sie schwanger geworden - nicht von einem Kunden, sondern auf einer Hexennacht - und legte ein Ei. Daraus schlüpfte meine Hexe. Die hat dann eben auch Hexe+Kurtisane als ein Paket gelernt und das gar nicht als zwei trennbare Dinge wahrgenommen. Natürlich gab es auch andere Hexen, aber "wir machen das so".
Satuaria war für sie eine Göttin der Gefühle, Rahja nur ein Teilaspekt für ihre freundliche Seite. Sie ging also davon aus, dass so ziemlich alle Menschen, inklusive der Geweihten, die Göttin einfach nicht richtig begreifen würden, da sie Gefühle wie Wut und Hass nicht als anbetungswürdig erachten könnten. Das war schon okay. So tiefgreifende Wahrheiten kann nicht jeder verkraften. Auch viele Hexen nicht, viele beten ja Satuaria an, ohne zu sehen, dass Rahja Satuaria ist. Naja. Aber als Tochter Levthans und somit Enkel Rahjas aka Satuarias weiß man eben mehr, man ist ja auch zu größerem bestimmt (Größenwahn). Die restlichen Zwölfte wurden zwar als existent aber nicht als wichtig angesehen. Charakterlich war die Dame also sehr von sich und wenig von anderen überzeugt, konnte aber äußerst charmant sein und bekam fast immer, was sie wollte. Sie hat das Leben in vollen Zügen genossen, liebte Herausforderungen, war sehr neugierig und aufgeschlossen und immer Mittelpunkt des Geschehens.


Bald werde ich eine andere Hexe spielen, die tatsächlich auch Thorwalerin ist und als Godi auftritt. Ich habe ich da evt. ein klein wenig von dir inspirieren lassen. ;) Allerdings sieht meine Hexe sich auch ganz als Godi. Sie sieht sich auch als Hexe, aber man kann ja leicht Hexe und Godi sein und noch mehr. Da sie ihre Ausbildung bei einer Krötenhexe begonnen hat, wird sie auch eine passable Heilerin abgeben. Ich habe ihr als BgB Hebamme gegeben, um das abzubilden. Je nachdem, mit wem sie es zu tun hat, wird sie sich also als Godi, als Seherin (/von Heute und Morgen), als Hexe, als Heilerin oder als Hebamme vorstellen, ohne jemals zu lügen dabei. :)
Satuaria soll für diese Hexe der Name des Wesens sein, das aus Firun und Ifrin besteht und die Gegensätze Tod und Leben vereint. Ich bin aber selbst noch unschlüssig, wie ich die anderen thorwalschen Götter damit verbinden soll. Ich denke, Swafnir wird als Ehemann Ifrins/Satuarias dazu kommen und Travia fällt einfach raus, weil deren Aufgaben im Norden Thorwals eh gerne Ifrin zugeschoben werden.
Charakterlich soll sie ganz anders werden als meine erste Hexe. Die neue soll sehr ruhig sein, geistesabwesend und wird vermutlich eine ziemliche Außenseiterin werden, wenn sie weit weg von ihrer throwalschen Sippe durch die Lande zieht, um Antworten auf ihre Träume zu finden bzw. eben ihr Schicksal zu suchen, was die Runjas ihr vorherbestimmt haben.


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