Die Suche ergab 6 Treffer

von Advocatus Diaboli
16.11.2017 13:13
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Seelentier für Charakter x die dritte
Antworten: 48
Zugriffe: 1990

Seelentier für Charakter x die dritte

Hexen könnten meist dank dem Zauber bei einem potentiellen Lehrling erkennen, ob deren Seelentier überhaupt hexentauglich ist. Es wird selten vorkommen, dass eine Hexe beschließt, jemanden auszubilden, der z.B. einen Hirsch als Seelentier hat. Eine Hexe müsste schon ein besonderes Interesse an einem Kind mit solch einem Seelentier haben (eigenes Kind oder besonders herausragende Begabung etc.). Es ist allerdings fragwürdig, wie weit nicht auch die Ausbildung das Seelentier formt...
Ich muss bei Seelentieren auch immer an die Dæmonen aus dem Goldenen Kompass von Philip Pullman denken... dort ist es ja so, dass die Dæmonen ständig ihre Form ändern, bis die Kinder erwachsen werden und sich die Dæmonen mit dem Erwachsenwerden für eine Tierform entscheiden. Ganz so variabel werden Seelentiere in DSA nicht sein, aber eventuell anfangs noch mehr grob Vogel, Fisch, Katze, Hund und irgendwann wird die Aranier Katze draus... oder so.
Also ich glaube, es gibt nicht nur (aber halt auch) deswegen keine Wolfsseelentiere unter Hexen, weil Hexen keine Kinder mit Wolfsseelentier ausbilden, sondern weil eine Ausbildung bei einer Schönen der Nacht beim Kind in den meisten Fällen auch dazu führt, dass das Kind sich zu einer Katze entwickelt... wenn das nicht völlig seinem Wesen entgegen steht. Und wenn die Katze nicht passt, passt etwas anderes im Hexenspektrum vielleicht besser und das Kind wird zu einer Bekannten in Ausbildung gegeben und dann wirds eine Eule - wo bei anderer Ausbildung ohne Hexen vielleicht ein Adler draus geworden wäre.
So erklärt sich auch eher, dass Geweihte - meistens - das dem Gott heilige Tier als Seelentier haben. Eine Ausbildung formt ja sehr stark den Charakter, die Wertvorstellungen (Prinzipientreue/Moralkodex) und die Fähigkeiten, die sich ja auch im Seelentier niederschlagen.


Wenn sich das Seelentier einer Hexe drastisch ändert, wird im Übrigen vermutlich auch die Vertrautenbindung nicht lange bestehen bleiben. Das Vertrautentier verwandelt sich nicht. Es fühlt sich der Hexe aber zunehmend nicht mehr verbunden und wird irgendwann eigene Wege gehen - ein sehr tragisches Schicksal, weil es durch die Vertrautenbindung ja selbst zum magischen Wesen wurde und jetzt anders ist als seine Artgenossen.
Das wäre übrigens eine nette Heldenbegegnung: Ein verstoßener/verlorener ehemaliger Vertraute einer Hexe. Vielleicht als Anführer eine Gruppe Artgenossen oder als einsamer Einzelgänger, angezogenen von magischen Orten/Personen, nicht mehr zufrieden damit, einfach zu existieren, sondern auf der Suche nach einer Aufgabe, einem Sinn im Leben... beschützt er vielleicht einen besonderen Ort... kann als Helfer oder als Gegner auftreten. Ohne die Hexe wird er wenig bis nichts der Vertrautenmagie noch einsetzen können, aber er versteht menschliche Sprache und zumindest mehr vom menschlichen Denken als normal für Tiere wäre (wobei auch das sicher im Laufe der Zeit abnehmen wird).
Naja und die Hexe wird sich einen neuen Vertrauten suchen. Das kann sie ja auch, wenn der Vertraute stirbt. Warum nicht auch, wenn man sich quasi "auseinander gelebt" hat?
von Advocatus Diaboli
14.11.2017 20:33
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Seelentier für Charakter x die dritte
Antworten: 48
Zugriffe: 1990

Seelentier für Charakter x die dritte

Man kann sich ja unendlich lange mit dieser Seelentierfrage beschäftigen.

Wer noch mehr Zeit investieren möchte, kann sich auch sowas ansehen: http://www.schamanische-krafttiere.de/k ... -ente.html
von Advocatus Diaboli
05.11.2017 09:23
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Seelentier für Charakter x die dritte
Antworten: 48
Zugriffe: 1990

Seelentier für Charakter x die dritte

Ja, Reh könnte gut passen. :) Nicht der Geselligste Fremden gegenüber, aber offen und hilfsbereit, v.a. Freunden und Familie gegenüber (Rudel)... Beim klassischen Hirsch (stolz, stark, mächtig, fürsorglich) fällt das mächtig und stolz etwas raus, dürfte zumindest weniger gewicht im Gesamtbild haben. Stark und fürsorglich bleibt.


Ich habe mir übrigens die Beschreibung der Seelentiere in den drei NPC-Bänden nochmal durchgelesen und muss mich selbst korrigieren: Dort steht, es gäbe "eine wahre Bedeutung, die jedoch kaum ein Aventurier kennt" und sie habe "einen deutlichen Zusammenhang zu kosmischen Kräften wie etwa den Göttern. Die Interpretation der Eigenschaften eines Seelentieres ist jedoch
durchaus kulturspezifisch."
Ich war mir sicher, es hänge vom persönlichen Bild ab, dass man vom Tier hat. Vielleicht wurde das mal geändert oder ich habe da was durcheinander gebracht, vllt. mit dem Zauber Harmlose Gestalt oder so...
Tut mir leid! :oops:
von Advocatus Diaboli
04.11.2017 19:46
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Seelentier für Charakter x die dritte
Antworten: 48
Zugriffe: 1990

Seelentier für Charakter x die dritte

Lass dich von den aufgezählten Eigenschaften nicht zu sehr beirren. :) Dein Char kann ja anderes mit dem Tier verbinden. Es ist halt ne nette Orientierungshilfe. Sie sollte einen nicht von was abhalten, was einem sonst gefällt.

Humus... tja. Ist schwierig. Bei Pflanzenfressen fallen mir Rehe (/= Hirsche) ein und Pferde, Esel, Ziegen bzw. Schafe und Kühe ein. Die sind auch alle relativ ruhig und friedlich... aber sie gelten auch alle eher nicht als schlau... passt das zu nem Magier? Wobei ich ner Ente auch keine überragende Klugheit attestieren würde.

Es gäbe auch Hasen/Kaninchen, Mäuse oder Ratten - aber niemand mag Ratten in DSA und Mäuse mögen niedlich sein, eignen sich zum Verwandeln aber so schlecht, von allem Insektenzeug ganz zu schweigen... außer vielleicht diese Riesenhirschkäfer, aber die sind ja nun gerade wieder nicht so pazifistisch.


Hat dein Char ein "Hobby" neben dem Wissensdurst?

Edit:
Esel: störrisch, faul, dumm
Hase: schnell, feige, liebestoll
Maus: schlau, genügsam
Ratte: feige, hinterhältig, böse
Pferd: rahjagefällig, ängstlich, schön
Tralloper Riese: stark, Shadif: klug, schnell
Ork-Pony: ausdauernd
Rinder: aggressiv, dumm, stark
Schaf: dumm, genügsam, naiv
Ziege: nörglerisch, sprunghaft, dumm
von Advocatus Diaboli
04.11.2017 13:30
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Seelentier für Charakter x die dritte
Antworten: 48
Zugriffe: 1990

Seelentier für Charakter x die dritte

Achja, ich vergaß:
Fischotter: einfühlsam, fürsorglich, verspielt

Und dazu übrigens das perfekte Bild: https://nickroblesart.deviantart.com/ar ... -380957234 :)
von Advocatus Diaboli
04.11.2017 10:08
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Seelentier für Charakter x die dritte
Antworten: 48
Zugriffe: 1990

Seelentier für Charakter x die dritte

Eadee hat geschrieben:
03.11.2017 23:35
Rhonda Eilwind hat geschrieben:
03.11.2017 23:24
Ich bin da nicht ganz firm. Kann das Seelentier denn aus einer Gegend stammen, in der der Charakter zuvor noch nie gewesen ist, und dass er also eigentlich gar nicht kennen konnte?
Ja, meiner Meinung nach ist das möglich. Man entscheidet sich nicht bewusst für ein Seelentier, sondern je nach Charakter ist man eben einem bestimmten Tier am ähnlichsten. Allerdings tendieren ähnliche Lebensräume auch ähnliche Charaktere zu prägen. So wird ein Dschungelmaraskaner, dessen Leben vom ständigen Überlebenskampf geprägt ist bestimmt eher ein Tier haben das ebenso ein Überlebenskünstler ist. Und solche Tiere findet man vor allem in Maraskan.

Und dort wo es ruhig und sicher ist, sagen wir auf dem Mittelländischen Land. Dort findet man durchaus eher ruhige unbedarfte gesellige Bauern mit einem Seelentier das ähnlich ist, z.B. einem Schaf, welches auch häufig in der Gegend ist.

Was ich damit sagen will ist dass man durchaus ein Seelentier haben kann das einem nicht bekannt ist, das sind aber eher Ausnahmen als die Regel.
Ne, nach den Regelwerken nicht. :) Wie Merios schon selber geschrieben hat: Das Seelentier bildet sich aus der Vorstellung, die die Person selbst mit einem Tier verbindet. Man kann keine Vorstellung von etwas haben, dass man nicht kennt. Mann kann eine Vorstellung von etwas haben, was man noch nie gesehen hat, wenn man davon gehört hat. Das dürfte aber selten sein. Kolibri wäre für einen Thorwaler (reisendes Volk) also schon denkbar. Aber dann müsste der kleine Thorwaler als Kind schon Geschichten über Kolibris gehört haben.
Merios hat geschrieben:
03.11.2017 23:43
Selbst wenn man sein Seelentier nicht kennt, ist es trotzdem da. Manche Elfen verlassen auch ihre Sippen um ihr Seelentier zu finden, weil sie es vor Ort nicht finden können. Dann kann man sich natürlich aber schlecht verwandeln. ;)
Solche Elfen ziehen nicht wirklich los, um ihr Seelentier in der Ferne zu suchen. Sie gehen zur Selbstfindung auf Reisen, so hoffen sie, zu erfahrenn, was ihr Seelentier ist. ;)


In der Purpurnen Reihe, den NPC-Bänden, sind hinten Listen mit möglichen Seelentieren und welche Eigenschaften ihnen für gewöhnlich zugeordnet werden. Davon kann man natürlich abweichen, wenn der eigene Char - kulturell bedingt oder durch ganz individuelle Erfahrungen - ein anderes Bild eines Tieres hat.

Falls du da einen Band hast, schau mal rein zur Orientierung. Falls nicht - hier ein paar der bisher genannten Kandidaten zitiert:

Chamäleon: wandelbar
Schwarzbär: kraftvoll, neugierig, gefräßig
Biber: sexuell aktiv, kreativ, geschickt
Eichhörnchen: schnell, unruhig, Sammelzwang
Ente: geschwätzig, mutig,Gans: traviagefällig, mütterlich, aber auch
eingebildet
Hirsch: stolz, stark, mächtig, fürsorglich
Spatz: fröhlich, gierig, fantasievoll,Kolibri: einzelgängerisch, arrogant

Tipps von mir noch:
Kröte: erdverbunden, geduldig, ruhig
Maulwurf: vertrauensselig, langsam

Ich würde das Element auf jeden Fall stärker betonen, darum keinen Vogel, auch wenn ich beim viel Reden auch an die Ente denken musste. xD An den Maulwurf musste ich bei dem blinden Auge denken. Maulwürfen sagt man ja auch nach, dass sie blind seien, auch wenn sie nur sehr schlecht sehen können.