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von Nagamasa
24.05.2018 20:21
Forum: Allgemeine Diskussion
Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Todeshörnchen hat geschrieben:
24.05.2018 00:15
Zu Ergänzen beim Wegbröseln wären Mark Wachholz, Michelle und Ragnar Schwefel, Katharina Pietsch, Florian Don-Schauen und zu viele andere um sie aufzulisten.
Ich bin mir da nicht so sicher. Wachholz hat kaum was geschrieben, hatte dafür aber ganz viele Ideen, die er nicht umgesetzt hat. Schreibt der nicht heute noch an dem Drehbuch zur DSA-Serie? Frau Schwefel hat die Answin-Romane geschrieben, die sehr erfreulich waren, aber an der Welt hat die nicht mehr wirklich mitgearbeitet. Ragnar Schwefel hat doch schon seit ewigen Zeiten nichts mehr geschrieben. Katharina Pietsch war vor allem "Mitautorin", woran ich leider nicht erkennen kann, wieviel sie beigetragen hat. Als Autorin hat sie nur ein Abenteuer geschrieben. Florian Don-Schauen ist ein echter Verlust.
Und nur weil einige gehen, heißt das nicht zwangsläufig, dass kein keratives Potential nachrückt.
Von Mark Wachholz war auch die Galotta Biographie die neben Answin ebenfalls sehr lesenswert ist. Dazu ist auf seiner Seite zur Wiki Aventuria ziemlich gut zu sehen das er in vielen Hintergrundbänden seinen Beitrag geleistet hat. Ihm war auch wichtig das es in der Redaktion einen zentralen Ansprechpartner für Planungen im Metaplot gibt. Die Idee dahinter finde ich super und eigentlich für ein System das von lebendiger Geschichte lebt unabdingbar, gerade um unnötige Retcons zu vermeiden und tote Plots so gering wie möglich zu halten. Aber ich kann verstehen warum sich in der Zeit einige Autoren und die Redaktion dagegen gestellt haben, immerhin hätte das bei jeder kreativen Idee ein Veto nach sich ziehen können. Aber das sind alles alte Streitereien die sogar noch vor der Umstrukturierung passiert sind und die ich mir damals mal aus eigenem Interesse an der Geschichte von DSA auf diversen Internet Seiten ausgegraben hab.
von Nagamasa
10.05.2018 06:52
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Adarion hat geschrieben:
13.04.2018 14:22
[ Dazu kam dieses stückweise Redax-Wegbröseln (Uli Kiesow "Bedenket die Spielbarket", Hadmarion "Bewahret das Mysterium") und zurück blieb TRex mit "Magie ist berechenbar".
Zu Ergänzen beim Wegbröseln wären Mark Wachholz, Michelle und Ragnar Schwefel, Katharina Pietsch, Florian Don-Schauen und zu viele andere um sie aufzulisten.
Schon bevor die Redaktion endgültig umstrukturiert wurde ging DSA sehr viel kreatives Potenzial verloren.
Vielleicht zu viel.
Wie ich ja schonmal ausgeführt habe ist das was mich am meisten von DSA 5 abstößt der Metaplot oder eher seine dilettantische Umsetzung, die ihre Wurzeln vermutlich in dieser Zeit haben. Das Alte wurde irgendwie abgeschlossen mal besser (Seelenernte) mal schlechter (Firuns Flüstern) und mal in einer total-Katastrophe. (Schattenmarschall)
Der neue Plot hat mit den alten nicht mehr viel zu tun und selbst wenn wird darauf auch nicht einmal mehr verwiesen wie hier bereits diskutiert wurde.

Warum nutzt Ulisses keine Verweise auf alte Publikationen?

Das muss er auch nicht, es ist nicht verpflichtend, aber es bleibt das Gefühl zurück das etwas verloren gegangen ist.
von Nagamasa
10.02.2018 20:36
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Wenn man eine eigene Vision für die Zukunft von DSA hat, was ich der Redaktion unterstelle :) , hätte ein Zeitsprung durchaus seinen Reiz gehabt. Der Sternenfall hätte damit langsam beginnen können und meinetwegen 1040 BF bereits seine Schatten werfen können. Die Veränderungen wären somit weniger plötzlich gekommen, sondern wären über die Zeit gewachsen. Mal ein seltsames Phänomen hier, ein zerstörtes Arivor dort....
Dinge die für die Bewohner der Zeit Zufälle, Unglücke oder Wunder waren könnte man meinetwegen auch 100 Jahre verteilt langsam eintreten lassen. NSCs wie Nahema, Padorna, Hasrabal und weitere wären auch nach weit über 100 Jahren nicht am Ende. Im Gegenteil wenn diese sich mal etwas Zeit mit ihren Plänen lassen würden würde es ihre Charaktere glaubwürdiger machen. Rohaja wäre nicht mehr am Leben, aber abgesehen von einem möglichen Konflikt/Aussöhnung mit ihrer Schwester oder das Selbe mit ihrer Nachfolge fühlt sich ihre Geschichte schon recht rund an. Das Selbe gilt für viele andere NSC. Zudem könnte man eigene NSC einbringen die den eigenen Plot innerhalb der Sternenfalls unterstützen. Der Metaplot von DSA ist grob einzuteilen in die Zeit vor der G7, während der G7 und nach der G7. Nachdem Borbarads Erben gefallen sind kann ein neuer Plot wie der Sternenfall, welcher sich weniger an Personen sondern eher an einem Phänomen orientiert, eine ähnliche Identifikation haben, muss dafür aber nicht mit den gleichen Charakteren auskommen.
Kurzum er hat das Potenzial aus alten und neuen Dingen einen neuen großen Plot für Aventurien von den Ausmaßen der G7 zu stricken.
Ich kann aber sehr gut verstehen warum man diesen Weg nicht gewählt hat, die neue Regeledition alleine ist ja bereits kontrovers und dann noch 100 Jahre überspringen? Da hätte sich sicher ein Mob mit Fackeln und Mistgabeln auf den Weg zur Redaktion gemacht.

Was ich bei meinem Post noch vergessen habe zu erwähnen war das ich sehr bedauere das nach der Umstrukturierung der Redaktion die Galotta und Answin Romane nicht fertig geschrieben wurden. Bei Galotta fehlt Band 4 und bei Answin 3&4.
Gerade die letzten Bände wären bestimmt furchtbar interessant geworden.
Ich hätte nicht nur gerne das literarische Ende aufbereitet gesehen sondern auch mehrere Romane aus der Perspektive berühmter Figuren gehabt.
Ich meine bin ich der Einzige der eine Dexter Nemrod, Hal oder Leomar vom Berg Biographie spannend fände?
von Nagamasa
22.07.2017 10:02
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Du hast natürlich recht das nicht alle alten Plots abgeschlossen sind.
Auch wenn Borbarads Erben ad acta gelegt wurden gibt es immer noch einiges
aus dem sich ein interessantes Abenteuer stricken ließe. (Wo bei den Zwölf ist Rohajas kleiner Sohn und warum hat der Plot ihn vergessen?)
Worauf ich hinaus wollte ist, das dies möglich aber nicht nötig ist.
Klar kann(und sollte) die Redaktion Altspielern mal einen Knochen hinwerfen der sie interessiert und vielleicht von
DSA 5 überzeugt, aber sie sind nicht die Zielgruppe die mit diesen Publikationen angesprochen werden soll.
Möglich ist auch das es nur die ersten Kampagnen sind die diesem Stil folgen, um Neukunden zu begeistern, zu binden und dann komplexer werden.
In diesem Fall würde ich sagen macht man in der Redaktion einiges richtig.
Das halte ich jedoch für unwahrscheinlich.
Ich vermute das dieses Design DSA 5 erhalten bleiben wird und kein Stilbruch folgt.
von Nagamasa
22.07.2017 09:32
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Einen Geschichtsbogen gibt es schon nur heißt dieser Sternenfall.
Dieser macht es einfacher etwas regionales zu schreiben, da er überall auftreten kann
und die Wirkungen von unwichtig bis Städtevernichtend reichen.
Gleichzeitig muss der Bogen nichts altes aufgreifen, da es sich um ein völlig neues Phänomen handelt.
Zudem sind die Plots alter Figuren, die lange das Zentrum von DSA Kampagnen waren, seit der Splitterdämmerung abgeschlossen.
Generell scheint sich dieser Plot im Vergleich zu früheren weniger auf die Charaktere, welche eine feste Größe in der Welt haben, zu fokussieren, sondern eher auf den Sternenfall selbst. Dieser bleibt jedoch ohne Identifikationsfigur etwas gesichtslos.
Die Geschichte um den Sternenfall kann sich mal auf alte NSCs stützen um dem einen oder anderen einen etwas Nostalgie abzugewinnen, aber er ist nicht daran gebunden.
So werden Leute die sich nicht zu sehr mit der Geschichte befassen wollen nicht abgeschreckt.
Der Sternenfall ist vielseitig, da er genau das tut was der Autor für das Abenteuer braucht.
Der inhärente Regionalismus der Kampagnen sorgt dafür das es außerhalb der Grenzen schon niemanden mehr interessiert.
Der Kurs den die Redaktion da nimmt ist eigentlich von ihrem Standpunkt aus ziemlich logisch und ich würde sogar sagen konsequent weitergedacht wenn es um das Designziel von DSA 5 geht.
Das Ziel war vor allem eine Vereinfachung um Neukunden und andere denen DSA 4.1 zu komplex wurde zu gewinnen.
Dies ist nicht nur Ausdruck des Regelwerkes sondern auch in den publizierten Abenteuern.
Wie ich weiter oben geschrieben hatte sind die Abenteuer aus diesem Grund eher leichte Kost die nicht ewig vor- und nachbereitet werden muss.
von Nagamasa
09.04.2017 01:50
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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Re: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Es trifft nicht meinen Geschmack, ich kann jedoch viele Gründe für die Veränderung nachvollziehen.
Ich denke die vielen verschiedenen Interessen der Spielerschaft und eine lange gewachsene Welt unter einen Hut zu bringen ist ein Ding der Unmöglichkeit.
Die Umfrage zu Beginn von DSA 5 hat mehr oder weniger ergeben, dass jeder sein eigenes Aventurien hat das auch bitte so repräsentiert werden sollte. Dazu sollte es Veränderungen geben, aber gleichzeitig nicht zu viele. Dabei auch noch potenzielle Neukunden gewinnen und möglichst Konkurrenzfähig bleiben. Was ist der Schwerpunkt von DSA? Storytelling, Simulation...) Ich habe von verschiedenen Spielgruppen die unterschiedlichsten Antworten dazu gehört. Auch hier zu diesem Thema reichen die Meinungen von "überspringt einfach 100 Jahre" oder "bloß nicht das macht alles kaputt."
Dazu kommt der DSA Hintergrund bei welchem ich der unmaßgeblichen Meinung bin das jeder DSA Spieler einfach nicht alles mögen kann. Dazu waren die verschiedenen Autoren und ihre Impulse zu unterschiedlich. Eine der beschriebenen Spielgruppen blendete die 3. Dämonenschlacht aus, weil es ihrem Aventurien widersprach. Für die einen sind es Logikbrüche aus der Vergangenheit(Wieso hat Haffax einen Pakt mit Asfaloth wenn Borbarad ihm auch einfach ewiges Leben hätte schenken können?) Für andere sind es Feenwelten, Maraskan, Myranor oder zu exotische NSCs.
Auch einen Ulrich Kiesow oder ein Hadmar von Wieser, welche vermeintlich einen Überblick über das ganze Aventurien besaßen und danach geplant vorgingen, gibt es nicht.

Worauf will ich damit hinaus?

Auf die alte Weisheit das Geschmack unterschiedlich ist und jeder unterschiedliche Schwerpunkte setzt.
Banal ich weiß :)

Ich habe mich mit DSA erst beschäftigt als die Redaktion umstrukturiert wurde.
Trotzdem kann ich von mir sagen das mir die alten Abenteuer mehr liegen. Ich bin also kein verblendeter Nostalgiker und gebe trotzdem lieber Geld für ein Jahr des Feuers als für die Theatherritter-Kampagne aus. Das liegt unter anderem an den Autoren und ihrem Schreibstil und dem Fakt das mir die Handlungsbögen sehr gefallen.
Hal, Answin und Garlotta sind für mich interessanter als die Frage warum Arivor zerstört wurde.
Ich kenne aber genauso Leute denen DSA 5 und die Neuausrichtung sehr viel Spaß machen, weil es kleinere episodische Abenteuer leichte Kost ist, welche nicht ewig vor- und nachbereitet werden muss. Oder gerade weil der Konflikt um das kommende Zeitalter und die Pläne des Namenlosen in Aventurien und Myranor für sie spannender ist als diese für die Welt vergleichbar unwichtigen Scharmützel von Menschen im Kampf um das große Ganze.

Ich meine mir einzubilden, dass vieles das hier geschrieben wurde vor allem im Bezug auf die Seele dieses Rollenspiels, daran liegt das es sich tatsächlich verändert und das ist auch in Ordnung. Unter den damaligen Redakteuren gab es einige welche Kiesow und die anderen Köpfe hinter DSA noch persönlich gekannt haben und vielleicht eher auf einer Wellenlänge waren.

Chistopher Lee war der einzige Schauspieler in Herr der Ringe welcher von sich behaupten konnte J. R. R. Tolkien getroffen und mit ihm geredet zu haben. Daher konnte er anderen Leuten am Set interessante Einblicke in ihre Rolle geben. Auch für ihn standen andere Dinge im Vordergrund als Beispielsweise für Peter Jackson oder für Christopher Tolkien. Und das ist völlig in Ordnung.
Auch alte Stücke werden immer wieder neu inszeniert.
Die jetzige Interpretation von DSA liegt gefühlt etwas weiter weg von früher, was durch den Umstand verstärkt wird das die alte Redaktion nicht länger besteht und viele alte Geschichten zu Ende gebracht wurden. Das der Abschluss der Splitterdämmerung unter diesem Zeitdruck von DSA 5 gelitten hat ist da nicht hilfreich.

Ich denke allerdings das es dadurch aber auch eine gute Chance für die jetzigen Redakteure gibt ihre Interpretation zu präsentieren. Es ist ja auch nicht so das man DSA völlig verändert hätte.
Mit Niobara und der schon lange angekündigten Heldenzeit sowie dem Kampf um das neue Zeitalter spiegeln sich viele Stränge wieder, welche schon früh gelegt wurden.

Für mich mag der Sternenfall weniger spannend sein als die Geschichten bestimmter NSCs und politischer Verwerfungen, aber das ist nunmal Subjektiv.