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von Liscom
11.01.2017 15:32
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Hexe(r) ohne Vertrauten
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Re: Hexe(r) ohne Vertrauten

FrumolvomBrandefels hat geschrieben: - Der Abenteuerplot führt einen hin und wieder weit weg vom Vertrauten, und es kann schwierig werden ihn wieder zurückzubekommen.
Bei uns läuft es dann leider immer auf den Punkt hinaus, dass die Hexe dem Vertrauten sagt, bitte in der Nähe zu bleiben :rolleyes:
von Liscom
29.12.2016 19:04
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Thema: Hexe(r) ohne Vertrauten
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Re: Hexe(r) ohne Vertrauten

Hmm paradox ist es... aber trotzdem habe ich es lt. Regeln so verstanden, dass auch Hexen dann irgendwie zum Magier laufen müssen. Ich habe natürlich nichts gegen eine Hausregel, aber lt. Regeln würde ich es halt so verstehen, dass Magier hier wieder einen Vorteil haben.

Aber um es mal wieder Richtung des eigentlichen Themas zu bringen:
Was sind eurer Meinung nach eigentlich die Stärken des Vertrauten? Bisher wurde ja irgendwie vor allem darüber geredet, dass der Vertraute einen großen Nachteil geben kann und dass sein "klassischer" Vorteil, das Überbringen von Flüchen, eigentlich kaum genutzt werden.
von Liscom
29.12.2016 14:27
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Re: Hexe(r) ohne Vertrauten

B.O.B. hat geschrieben: "Traditionen deren Ritualkenntnis keine Glyphenmagie einschließt verwenden hierbei eine eigenständige äquivalente Ritualtechnik, welche regeltechnisch jedoch genauso behandelt wird."... und gibt dann ausschließlich Verfügbarkeiten für Traditionen mit Zauberzaichen an
Ich habe eben diese Stelle immer so verstanden, dass man dieses Zauberzeichen eben auch lernen kann, wenn man den Invocatio auf entsprechendem ZfW hat, aber die SF Zauberzeichen nicht hat. Das dieses jedoch "einfach so" gelernt wird, habe ich nie gelesen. Ich verstand es immer so, dass man eben unter bestimmten Umständen die SF lernen kann, ohne die eigentlichen Voraussetzungen zu erfüllen.
von Liscom
22.12.2016 11:17
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Thema: Hexe(r) ohne Vertrauten
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Re: Hexe(r) ohne Vertrauten

GrisGris hat geschrieben:Nur als Randnotiz: die grundsätzlichen Bannkreise gegen Dämonen mit einer um 3 erschwerten Aktivierungsprobe und ohne Modifikationsmöglichkeiten sind ab einen ZfW 7+ in Invocatio Minor / Maior bei Niederen / Gehörnten Dämonen auch ohne das Erlernen der klassischen Bannkreise einsetzbar.
Woher hast du das? Ich hatte es so verstanden, dass man mit einen ZfW die Sonderfertigkeiten lernen darf, auch wenn man nicht über die SF Zauberzeichen verfügt.

Katopon hat geschrieben:Auch von mir eine fluffige Geschichte:

Meine Hexe aus dem Windhag ist, obwohl eine Tochter der Erde, aufbrausend und wild. Bei ihrer ersten Hexennacht hat sie es sich gehörig mit einer mächtigen Hexe verscherzt - Yolana vom roten Wasser. Diese verfluchte meine kleine Hexe grausamerweise, dass kein Tier oder Gekreuch sie jemals als Vertraute wählen würde. Da Yolana mächtig und gefürchtet ist, traut sich niemand, dagegen aufzumucken.
Statt nach ihrer Rückkehr nun aber Trübsal zu blasen oder Rachepläne zu schmieden, wendet sich meine Hexe der Wissenschaft zu. Warum ein Vertrautentier finden, wenn ich mir einfach eines wachsen lassen kann? Die Jagd nach dem verborgenen Wissen um den alraunigen Homunculus hat begonnen...
Das ist wirklich sehr cool. Schade eigentlich, dass man dafür die Ritualkenntnis der Alchis braucht. Wie wäre es ansonsten mit einem Golem? :lol:
von Liscom
20.12.2016 22:23
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Re: Hexe(r) ohne Vertrauten

B.O.B. hat geschrieben: Gerade diese "klassischen Hexenzauber" finde ich persönlich allerdings in den Professionspaketen recht problematisch. Nicht einmal an und für sich sondern in ihrem übertriebenen Umfang. Es wurde offensichtlich mit Gewalt versucht, Haus- und Startzauber möglichst mit typischen nur bei Hexen bekannten Sprüchen zu füllen, anstatt einfach ins Konzept passende Zauber mit bei Hexen hoher Verbreitung zu wählen.

So entstehen, dann mehrere Professionen, die vor dem Hintergrund nur sehr bedingt funktionieren:(...)
Bei den Beispielen muss ich dir leider Recht geben. Beide Schwesternschaften sind leider auch eben die, die ich am wenigsten "rund" finde.
Bei den Kampfhexen habe ich es immer so gesehen, dass sie ihre Zauber eben vor allem dann nutzten, wenn sie eh keine sprechenden Zeugen übrig lassen wollten. Wenn man es aber im großen Ganzen betrachtet kommen wir einem Designproblem, das schon lange vor den DSA4.1 Regelwerken existierte. Viele Hexenzauber sind leider sogar sehr auffällig und der Radau ist der einzige echte hexische Kampfzauber ist der Radau. Vermutlich wäre aber ein Fulmen viel besser, da er unsichtbar ist, oder wenn man ihnen als "Kampfzauber" direkt ein paar Debuffs geben würde. Ich finde es sowieso fraglich, dass "verschwiegene" Schwestern, die unauffällig sein wollen, gerade die sein müssen, die Kampfhexen sein sollen. Ich hatte immer ein Konzept für eine Eulenhexe/Jägerin in der Schublade.. Ich denke, damit wäre das Kit ganz gut nutzbar. Ansonsten weiß ich aber auch nicht, was man mit ihr macht.
Schlangenhexen haben ein ähnliches Designproblem: Beschwörung und Antimagie sind sehr AP-intensiv und irgendwie konnte sich das Regelwerk nicht entscheiden, welchem der beiden Pfade die Hexen gehen sollen, oder ob sie nicht nebenbei noch echte "Hexen" sein sollen. Obendrauf haben Schlangenhexen noch mit dem schon angesprochenen Magierproblem zu tun: Viele wichtige Hellsichtzauber, welche man für Antimagie braucht, sind den Magiern vorbehalten und als Beschwörer fehlen ihnen anfänglich die "echten" Beschwörungen und Bannkreise, die zumindest ich essentiell finde. Selbst den Schülern van Raffim Bey hat man die Schutzkreise mitgegeben mitgegeben! Bei den Hexen hätte man diese zumindest verbilligen sollen... aber nein (wie oben schon angeprangert), die Schlangenhexen haben noch nicht einmal eine anfängliche Ahnung von Dämonenbeschwörungen.

Ich stimme dir daher fast vollkommen zu: Diese beiden Kits sind wirklich irgendwie völlig verdreht und ich würde einem interessierten Spieler hier tatsächlich raten, sich ein eigene Kit zu erstellen. Die anderen Kits finde ich jedoch im Großen und Ganzen sehr gelungen (klar, den ein oder anderen Zauber würde ich austauschen, aber das ist dann tatsächlich eher eine Frage des Geschmacks).
B.O.B. hat geschrieben: Werden denn Hexen durch das ganze gildenmagie-zentrische System nicht schon genug schikaniert? :wink:
Eigentlich wird jede Profession davon schikaniert.. vermutlich sogar auch die Magier selber :lol:

Problem ist her leider, dass zumindest in der DSA4.1-Edition Magier schon mit den WdX stark bevorzugt worden sind und anstatt das die Redax dieses Problem erkennt und ein wenig gegensteuert, hat diese den Magiern in späteren Veröffentlichungen immer mehr gegeben, wie z.B. dass sie die einzigen sind, die sich weitere Hauszauber holen können oder das alle sowieso schon übertriebenen neuen SF aus EG auch wieder nur an die Magier gingen. Aber über Magier wurde schon woanders genug geflucht. Wir haben es in der Gruppe so gehandhabt, dass wir den anderen Magiebegabten dafür auch einige Freiheiten neben den Regeln erlauben. Eine dieser Freiheiten ist es, dass ich als Spielleiter jedem nichtmagier-Zauberer ans Herz lege, diesem eine persönliche Ausbildung, aka. privaten Lehrmeister zu erlauben. Desweiteren kann es passieren, dass es eben auch noch andere Rituale als die im Buch aufgeführten für Nichtmagier existieren und Helden diese erlernen könnten - die Redax nimmt sich diese Freiheiten ja auch das ein oder andere Mal.
von Liscom
20.12.2016 15:04
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Thema: Hexe(r) ohne Vertrauten
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Re: Hexe(r) ohne Vertrauten

FrumolvomBrandefels hat geschrieben: Aber so klassisch sind die Zauber nicht
Jein... also ich habe als "klassisch" eher Zauber gemeint, welche man gemeinhin nur bei Hexen findet, oder mit ihnen assoziiert. Die Standard-Hexenzauber (also Hex 5+) sind fast allesamt auch bei anderen Traditionen zu finden - ja gut, es gibt ein paar Ausnahmen, aber diese passten schlecht in meine Argumentation :rolleyes:

Als Geheimwissen habe ich die schwesternschaftbezogenen Zauber eigentlich nie gesehen. Ich dachte nur immer sie seinen bei bestimmten Schwesternschaften eher verbreitet, weil diese darin (aufgrund ihrer eigenen Persönlichkeit, welche sich ja im Vertrauten wiederspiegeln soll) mehr Nutzen sahen als andere und da die eigene Lehrerin (meistens die eigene Mutter) ja der selben Schwesternschaft angehört, haben die Basis-Professionen eben auch eher Zugang zu diesen, als es Basis-Professionen von anderen Schwesternschaften tun. Schon bei DSA3 gab es ähnliche Regelungsversuche und sie sollten nur Eigenheiten von Schwesternschaften und vielleicht auch Regionen wiederspiegeln - letzteres ist bei den DSA4-Regeln leider schwer möglich, bzw. führt zu den Problemen die wir mit der elfischen K/P haben.

Somit glaube ich nicht, dass eine Hexe ohne Vertrauten nicht an die schwesternschafteigenen Zauber kommt. Ich denke, dass hier eher der Zirkel an sich eine Rolle spielt. Mit dem Hexenblick kann man ja bereits nachweisen, dass man irgendwie dazu gehört. Auch gibt es glaube ich wenig Probleme innerhalb von Schwesternschaften in den Zirkeln, sondern eher zwischen verschiedenen Zirkeln. Wenn eine Hexe nicht in ihren Zirkel passt, dann "fliegt sie raus" :lol: Dann hat sie halt gar keinen Zugriff mehr auf Zauber. Wenn eine Hexe aber in einen Zirkel aufgenommen wird - nicht nur zu Besuch! - sollte sie auch rundheraus Zugriff auf alle Zauber des Zirkels haben. Die einzige Hürde wird es wohl nur sein, wenn individuelle Hexen ihre Zauber nicht preisgeben wollen. Das dies nicht selten vorkommt, ist ja auch von den Regeln abgedeckt und man kann argumentieren, dass sich Hexen einer Schwesternschaft eher verbunden fühlen und Sympathien entwickeln, was dann dazu führt das sie eher bereit sind sich Zauber beizubringen.

Ich denke aber nicht, dass eine Schlangenhexe grundsätzlich lieber einer Schlangenhexe Zauber beibringt, als ihrem eigenen Zirkel, was einer Klassifizierung als Geheimwissen für Schwesternschaften nahe kommen würde.
von Liscom
18.12.2016 17:04
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Re: Hexe(r) ohne Vertrauten

FrumolvomBrandefels hat geschrieben: Vom Grundkozept her kann ein Magier - aufgrund der SPoMods/Akademische Ausbildung und Zauberverfügbarkeit/vielfalt besser in die Breite(Merkmale) gehen. Hexe harmoniert dafür besser mit den profanen Talenten.
Dies ist leider in der Tat ein Regelproblem. Eigentlich sollten Magier sich spezialisieren:
- Sie sind Forscher und sollten tief in ihrem Thema stecken.
- Schon die Akademien sind offensichtlich nach Themenbereich spezialisiert. Eine Schule für Alltagsmagie gibt es leider nicht - auch wenn diese wünschenswert wäre. Sogar die Schulen, welche Hofmagier ausbilden, versuchen diese zu spezialisieren!
- Sie sind als Gildenmagier die einzigen, die magische Dienstleistungen anbieten dürfen. Somit sind sie schlussendlich Dienstleister, bzw. Handwerker und diese sollte sich eben einen Namen machen um am Markt einen Ruf zu bekommen - und dies geht eben dann besonders gut, wenn sie irgendetwas besonders gut können.
- Sogar in vielen NPC beschreibungen steht, dass diese nach ihrer spezialisierten Ausbildung eine Weiterbildung/Zweitstudium im selben Themengebiet machten.

Das Regelkonstrukt um Magier dagegen bietet es aber tatsächlich an, eben doch in die Breite zu gehen. Komischerweise haben Elfen genau das gegenteilige Problem: Es ist unelfisch sich zu spezialisieren, aber die Regeln hinter ihrer elfischen Weltsicht animieren die Spieler eben genau dies zu tun. :???:

Druiden dagegen sind semi-spezialisiert. Ihr Rep-Bonus ist natürlich gut für Beherrscher, auch wenn ihre Herrschaftsrituale zwar sehr stark, aber eigentlich eher fluffig sind. Ihr Druidendolch dagegen unterstützt die Natur-Variante des Druiden.
Schelme sind von Natur aus Spezialisten und auch die Regeln geben dies gut her. Mit Achaz und Schelmen kenne ich mich nun eigentlich nicht so gut aus, aber zumindest in der Theorie finde ich ihre Rep. und ihre Rituale sehr passend zu dem was sie tun sollen.

Und so komme ich eben zur Hexe: Ihre Schwesternschaften sind von der Philosophie eigentlich sehr verschieden, jedoch sind viele Zirkel recht divers. Diese Mischung finde ich auch sehr gut in die Professions-Kits eingearbeitet und eben dies würde ich vermutlich auch unterstützen. Auch ihre klassichen Zauber sind eigentlich sehr vielseitig:
- Mit dem Krähenruf kann man gut kämpfen, aber auch für Verwirrung und Chaos sorgen
- der Hexenspeichel ist wie der Balsam, dafür aber heimlich und nutzbar in der Alchimie - der harmlose Gestalt passt sich auf jede Situation automatisch an und so weiter
- der Hexengalle ist wie alle Schadenszauber ineffizient im Kampf, hat aber Fluff, kann Schlösser öffnen und kann die Haut giftig machen
- Die Hexenkrallen sind in vielen Kämpfen schlecht (was nicht am Zauber liegt, sondern daran das waffenloser Kampf gegen die meisten Waffenträger schlicht unter geht), aber in manchen sind sie eben doch gut und sie helfen beim Klettern, durchtrennen Fesseln und andere Seile un vor allem: Fluff!

Insgesamt sind die Zauber damit zwar wenig effizient, aber sehr effektiv und trotzdem vielseitig und trotz der großen philosophischen Unterschiede finden viele Hexen in diesen Zaubern irgendwo einen Nutzen.
von Liscom
18.12.2016 14:14
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Re: Hexe(r) ohne Vertrauten

FrumolvomBrandefels hat geschrieben:Ohne Spezialisierung geht bei den Hexen nicht viel.
Das finde ich eigentlich nicht. Ich finde, dass Hexen gerade unspezialisiert ihre Stärke haben - Eben wenn sie sich (wie viele Magier) versuchen zu spezialisieren, werden ihre Schwächen immer so arg offensichtlich. Gleichzeitig sollte viel mit Gefühlen gearbeitet werden um den (mageren) Traditions-Bonus auszunutzen. Hier jedoch haben Hexen eine Eigenheit: Es könnte fast Sinn machen, MU niedriger zu haben als es für viele Zauberer/Helden üblich ist, um einen Angst-Bonus zu bekommen, bzw. so manche Ängste und schlechte Eigentschaften machen eben auch Sinn um diese Gefühle zu bekommen (Ängste, Jähzorn, Rachsucht, Brünstigkeit und so weiter).
FrumolvomBrandefels hat geschrieben: Flüche stehen eigentlich kaum in einen Kosten-Nutzen Verhältniss, dass sich mehr als 2/3 auszahlen. Steigern der Ritualkenntnis und dann noch 100-150 Ap. Oft Einsetzen spielt sich nicht gerade.
Dafür ist der Besen praktisch.
Ich denke schon fast darüber nach, die Flüche zu vernachlässigen und dafür lieber ein paar Punkte in den Fluch der Pestilenz zu stecken. Der ist billiger, schneller und tut etwas ähnliches, wenn nicht gar noch besser.

Bin eine Alchimistin aus Al-Anfa der die Magie direkt aus dem Gesicht springt. Insofern war sie auch nicht darauf ausgelegt das lange vor der Gruppe geheim zu halten. Charaktertechnisch ist sie irgendwo zwischen Fahrend und Seherin angelegt. Deshalb auch ein Papagei als (Mächtiger) Vertrauter. [EDIT: Papagei anstatt Affen war die Idee vom meister.]
Hum... ein Papagei ist tatsächlich eine tolle Idee für einen Gaukler! Wie sprang ihr die Magie denn aus dem Gesicht?!
von Liscom
18.12.2016 12:00
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Thema: Hexe(r) ohne Vertrauten
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Re: Hexe(r) ohne Vertrauten

duglim der alte Schmied hat geschrieben:@Frumol:

wenn es jemandem um das GP/Macht-Verhältnis geht, nimmt er eh keinen Hexer.
naja, Hexer hinken sicherlich den Magiern hinterher, aber mit den anderen Traditionen können sie eigentlich mithalten. Sie sind jedoch die vermutlich unspezialisiertesten (vielleicht mit Ausnahme der SdN) und breitgefächertsten Zauberwirker (ich schätze knapp hinter den Elfen) und somit muss der Spieler jeden einzelnen Zauber wirklich gut kennen und diesen kreativ einsetzen.
Das einzige, wo Hexen meiner Meinung nach wirklich schlecht sind, sind Flüche. Ähnlich wie die Zauberlieder der Elfen, sind Flüche sehr, sehr situationsabhängig und müssen wenn dann auch noch vorsichtig eingesetzt werden um nicht das Abenteuer zu zerlegen. Ihre anderen Ritualgegenstände (Tier, Besen, Kessel) sind aber eigentlich sehr willkommen und betonen abermals, wie vielseitig Hexen sind.
Assaltaro hat geschrieben:Aber warum dabei AP nachzahlen?
Es ist sowieso vorgesehen, dass man den vertrauten erst im Spiel erhält.
Wenn man einen von Anfang an will gabs in 4.0 noch den Vorteil Früher Vertrauter, der in 4.1 aber wieder rausflog.
Also ich hatte es immer so verstanden, dass der Vertraute ab Anfang dabei ist - so haben wir das bei uns auch immer gehandhabt und das ist auch einer der Punkte, warum ich überden Nachteil nachdachte - Quellen habe ich jetzt aber nicht zur Hand.. Vielleicht haben wir es auch nur immer falsch gehandhabt und verstanden:
Insgesamt finde ich die Quellen etwas zweideutig. Es gibt Quellen, in denen Beschrieben wird wie motional das Finden des Vertrauten ist und das der Spielleiter sich Mühe geben solle diesen Austausch möglichst schön zu gestalten. Dann gibt es wieder Stellen die besagen, dass magische Helden schon mit ihrem Traditionsartefakt starten (auch wenn es lebt: Der Vertraute ist der Ritualgegenstand und kann sogar bei Artefaktgebunden gewählt werden). Der Nachteil "Kein Vertrauter" dann besagt leider, dass man auch niemals einen Vertrauten finden könne. Was so ein wenig fehlt ist der Nachteil "später Vertrauter" für 1 GP oder so - ein Regeltechnischer Nachteil besteht ja wieterhin, weil der späte Vertraute immer weniger AP haben wird wie der "rechtzeitige" Vertraute.
duglim der alte Schmied hat geschrieben: Ich habe es bei meinem Hexer auch so gemacht: Angefangen habe ich ohne Vertrauten, weil dann auch die Tarnprofession besser rüber gekommen ist (...)
Darf ich mal fragen, welche Tarnprofession er hatte?
Unsere Hexen hatten tatsächlich immer sehr auffällige Tiere, bzw. nutzte diese Auffällig. Gerade Spinnen und Kröten, aber auch Eulen und Raben könnte man aber vielleicht eine Weile recht unauffällig führen. Die Vögel müsste man halt eine Weile wegschicken. Nachts könnte man in Herbergen auf Einzelzimmer bestehen und den Vogel dann zum Fenster hereinrufen.
Ich habe auch schon von Hexen gehört, die einfach Tierfreund nahmen und sich dann mit einer ganzen Horde von Tieren umgaben - so fiel das eine, besondere Tier weniger auf.
von Liscom
15.12.2016 21:49
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Hexe(r) ohne Vertrauten
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Re: Hexe(r) ohne Vertrauten

uhhh danke, daran habe ich gar nicht gedacht. Vielen Dank für die Idee!
von Liscom
15.12.2016 20:47
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Hexe(r) ohne Vertrauten
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Re: Hexe(r) ohne Vertrauten

Vielen Dank für die vielen Meinungen!
Vetrecs hat geschrieben:Zumindest kann der Nachteil "Kein Vertrauter", ein guter Grund für ein(e) Hexe(r) sein auf reisen zu gehen. Schließlich ist das finden eines Vertrauten ein sensibler Prozess, so das die betroffene Hexe noch die Hoffnung hat ein Vertrauten zu finden und vielleicht gerade deshalb auf Wanderschaft geht.
So ein ähnliches Konzept sollte es sogar werden, nur dass der Hexer bereits in mentale Probleme und eine leichte Drogensucht rutscht =)

Das Problem an dem Nachteil ist eben, dass er es auch verbietet jemals an einen Vertrauten zu kommen.
von Liscom
03.12.2016 19:21
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Thema: Hexe(r) ohne Vertrauten
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Hexe(r) ohne Vertrauten

Hallo Foris,


ich wollte mal fragen, wie einscheidend ihr den Nachteil "Kein Vertrauter" findet.
Ich bin mir eigentlich sehr unsicher, ob die 3GP nicht eigentlich völlig untertrieben dafür sind, dass dem Helden der vielleicht vielseitigste Ritualgegenstand ihrer Tradition nicht zusteht und dann auch noch Mali bei Lehrern entstehen.

Hat jemand schon Erfahrungen damit machen können?