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von Talron
29.06.2018 23:42
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Thema: Trump - jetzt gehts los
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Trump - jetzt gehts los

Anthony Kennedy tritt als Verfassungsrichter ab. Doch stimmte er stets in Übereinstimmung mit roe versus wade. Wobei ich ehrlich nicht glauben kann, dass die Republikaner es wirklich wagen daran die axt anzulegen. Die gesellschaftlichen Konsequenzen wären gravierend um es freundlich auszudrücken..
von Talron
14.06.2018 17:36
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Trump - jetzt gehts los

@Rhonda Eilwind
Ich kannte den bis eben nicht, habe den jetzt gegoogelt, und sage in vollen Bewusstsein: "irgendeiner Spinner".
Habe das mal für dich korrigiert. Falls du den wahrlich gegoogelt hast kann ich mir eigentlich keine andere Aussage vorstellen.
von Talron
14.06.2018 11:58
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Trump - jetzt gehts los

Rhanaya hat geschrieben:
14.06.2018 08:27
Talron hat geschrieben:
13.06.2018 21:11
und der von Reagan nominierte Richter kommen in ein Alter in dem die Lebenserwartung nicht mehr so hoch ist.
Reagan hat einen Demokraten nominiert?
Darum schreibe ich ja worst case 7 zu 2. Also zwei D durch R ersetzt und der dritte Richter bleibt. Es kann natürlich auch sein das auch obamas Nominierung abtreten. Dann wäre es sogar 9 zu 0. Klar. Wobei ich hier nichts über die parteizugehörigkeit der Richter sagen kann ,sondern nur annehme,dass sie ideologisch dem Präsidenten nahe stehen welcher sie nominiert hat.
von Talron
13.06.2018 21:11
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Trump - jetzt gehts los

Ist halt schon irgendwie eine für die Demokraten gemeine Situation. Wenn das mit Nordkorea und dem Iran wirklich klappt, (Und es sieht nach einigem was man so hört nicht so schlecht dafür aus. In beiden Fällen wohl liegt ein starker wirtschaftlicher Druck vor und im Fall von Nordkorea kann ich mir vorstellen, dass sich Kim denkt, dass ihn ein Präsident Trump eher "davonkommen lässt" wenn die Kulisse einigermaßen stimmt als alles was sonst kommen könnte.... ) ist das für die Innenpolitik nicht gerade toll. Ich meine er erkauft sich ja die stimmen der Evangelikalen damit, dass er Urkonservative, möglichst junge Richter in den Supreme Court schickt. Wenn die Republikaner dann weiterhin das Haus und den Senat kontrollieren kann das ziemlich langfristige Folgen haben (Weil er dann eben mit hoher Wahrscheinlichkeit mit so gut wie jeder Nominierung durchkommt). Gerade die beiden von Bill Clinton nominierten RichterInnen und der von Reagan nominierte Richter kommen in ein Alter in dem die Lebenserwartung nicht mehr so hoch ist. Wenn Trump noch zwei oder mehr Richter nominieren kann...
Vorallem wenn man bedenkt, dass die Besetzung jetzt 5(R) zu 4(D) ist. Das bedeutet im "worst case" 7 zu 2.
von Talron
01.05.2018 18:03
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Trump - jetzt gehts los

@Eulenspiegel
Ich würde denken, dass die Androhung von Strafzöllen bzw. die befristete Verlängerung der EU als Organisation nicht geschadet hat. Viel eher davon betroffen sind die Unternehmen in der EU und den USA, die aufgrund fehlender Planungssicherheit ihre Investitionen im jeweiligen anderen Land zurückfahren.
Jein. Natürlich sind in erster Linie die Unternehmen betroffen. Nur bedeutet das in dem Fall, dass sie eben mit der Möglichkeit planen müssen. D.h. es verändert ihr investitionsverhalten. Wenn ich mir gerade nicht sicher bin ob Strafzölle auf Stahl kommen, dann investiere ich als deutsches Unternehmen eher in eine Produktionsstätte in den USA. D.h. Trump gewinnt, die EU verliert. Das ist in soweit sehr geschickt von ihm, als das die EU jetzt natürlich nicht eskalieren kann, d.h. nur "Amerika" zieht einen nutzen es schadet aber eben nicht. Darum ist ja die Industrie über die Aussetzung eher froh (ein sofortiges Einsetzen hätte für sie Kosten oder Absatzeinbrüche bedeutet) die Politik (also die Politiker der EU) eher verschnupft....

@AngeliAter + @sagista
Das hat mit groben Keilen rein gar nichts zu tun. Ein Grober Keil wäre einfach mal Strafzölle zu erlassen. Trump verlegt sich darauf schlicht die Agenda zu bestimmen. Er gewinnt nicht viel mit jedem Schritt und im Grunde macht er ja auch nichts. Er hat Strafzölle angedroht aber sie kommen nicht. Aber ein Unternehmen wird sich jetzt überlegen, ob es in den USA oder Europa investiert. Die Wagschale geht in Richtung USA.
Innerhalb der EU wird darüber gesprochen werden müssen ob man teils Einseitige Einfuhrbeschränkgungen und Zölle aufgeben muss. Schwächt Europa durch Zersplitterung, stärkt die Verhandlungsposition der USA. (Und an alle die sagen, dass Europa eben einig agieren soll: Klar, schon. Nur wie lange haltet ihr diese Attitüde durch wenn die Einigkeit zu kosten eurer Überzugungen geht. Denn auch Einigkeit ändert nicht die Realität. )
Es ist viel mehr, dass eben genau der grobe Keil für ihn zu einem echten Problem werden könnte.
Z.b. im Iran Fall oder auch bei der Ostseepipline. Ob die EU jetzt GMOs reinlassen muss oder ob die Bundesregierung jetzt 1.5% bis 2% für Verteidigung ausgeben muss, dass hat auf die lange Bank keine wirklichen Konsequenzen für Trump/Amerika/die Republikanische Partei etc.. Aber ein Gasengpass während des Atomausstiegs mag uns die Energieversorgung zerreißen(mit entsprechenden permanenten Folgen für die deutsche orientierung in der Weltpolitik) und ein Irankrieg kann auch für Trump gefährlich werden. (Man bedenke hier, dass der Irakkrieg wohl einer der Gründe ist, dass Trump mal eben über den Berg an "Losern" zum Amt des Präsidenten klettern konnte.)

Wenn Trump mit seinem derzeitigen Spiel weitermacht, dann werden die neuen Informationen über den Iran einfach nur ein weiteres Stöckchen sein über das er die EU springen lässt. Wenn ihr das jetzt ignoriert müsst ihr aber eure Märkte mehr öffnen, Handelsüberschuss abbauen, etc. pp.
von Talron
01.05.2018 11:05
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Trump - jetzt gehts los

Ich glaube die Frage ist nicht mehr von Relevanz
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 05639.html
Trump mag Rachsüchtig, Impulsiv und ein Arsch sein, aber er ist nicht dumm. Wenn die Strafzölle da sind, dann sind die Ökonomischen Probleme da, solange er damit drohen kann, ist es ein Druckmittel ohne Nebenwirkungen. Wenn er die EU dazu bringen kann ihre Zölle und Einfuhrbeschränkungen auf US Waren aufzuheben, dann wäre dies für die US Wirtschaft wesentlich besser, als Steuern auf Stahlimporte.

http://www.fr.de/politik/vorwuerfe-aus- ... -a-1497312
Das ist für Trump und die Welt ein viel gegenwärtigeres Problem.
Stimmen die Dokumente, müsste gehandelt werden. Das wird auch eine Forderung sein, die in Trumps Stab erhoben werden wird. D.h. Es ist wirklich in den Bereich des mögichen gerückt, dass das "Walross" seine nächste Konferenz mit Exiliranern in Teheran hält.
von Talron
11.04.2018 16:56
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Trump - jetzt gehts los

@Zornbold
Er legt nach (Oder vermutlich eher seine PR Abteilung), in einem anderen Ton.
Ähm, ein anderer Ton? Das ist so ziemlich das Gegenteil von dem was er vorher gesagt hat...


Ich finde die Leute echt lustig die sich unter seinem Tweet fragen was die Gründe für seine Verhaltensänderung ist... Das ist Trump... Wahrscheinlich hat ihm jemand den Preis einer Cruise Missile genannt..
Was das wirklich Traurigste an der Sache ist, wenn Trump 2000 Präsident gewesen wäre, dann wären die Amerikaner wahrscheinlich bis heute weder in Afghanistan noch in den Irak einmaschiert. Dem wäre doch ständig ein Pornostar, eine fieser Artikel der New York Times oder ein Kommentar irgendeines Late Night Host dazwischen gekommen. Ich meine das Bild wie er in Mitten seiner Generäle in einer Konferenz über Syrien sitzt und dann darüber redet wie unfair die Berichterstattung über ihn ist und die Ermittlungen etc... Das sagt doch echt alles.

Das ich mich nicht entscheiden kann, ob das eine gute Sache oder eine schlechte Sache ist, macht mir Angst...
Aber wenn ich mir die Typen ansehe die so mit ihm im weißen Haus sitzen, dann hoffe ich das die niemals die Chance bekommen ihre Agenda mit einem halbwegs funktionalen Präsidenten durchzudrücken...
von Talron
16.03.2018 07:49
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Trump - jetzt gehts los

Ne das meinte ich nicht. Der Artikel bezieht sich eben nicht nur auf Youtube sondern geht am Ende etwas in die Breite mit dem Hinweis, dass es praktisch das abziehlen auf evolutionäre Überbleibsel, wobei natürlich das grundsätzliche Beispiel von Zucker und co in Lebensmitteln fällt. Es ist eben nicht nur Youtube und es geht eben nicht nur um irgendwelche Videos. Der Ansatz wird fast schon alltäglich verwendet um jedliche Entscheidungen von Menschen zu beeinflussen.
Gäbe es in Deutschland wenigstens eine Zeitung/Medienanstallt die nichts verschweigen, beschönigen bzw. übertreiben würde, wäre das schon toll. Amerika hat die Washington Post, Deutschland hat leider nichts in der Richtung.
Die öffentlich Rechtlichen schießen echt einen Bock nach dem anderen (Wirklich 7000 Tote bei Amokläufen in US-Schulen seit 2012? Wirklich..?), dass man an deren Verstand zweifeln muss. Die Bild schreibt zwar so gut wie über alles, beschönigt selten übertreibt aber regelmäßig.
Und das waren schon die, die überhaupt die Ressourcen/Marktmacht für die Aufgabe hätten. (Das der Rest Qualitativ selten besser und eher schlecht ist kommt noch dazu...)

D.h. selbst wenn man in Deutschland sucht findet man keine wirkliche Gegenquelle zu den Youtubevideos. Im schlimmsten Fall nehmen die sie auch noch als Quelle... (Und ich wünschte das wäre eine Übertreibung...)
von Talron
15.03.2018 16:38
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Trump - jetzt gehts los

Sehr interessanter Artikel zu Youtube:
https://www.nytimes.com/2018/03/10/opin ... dical.html
Englisch, ist von The New York Times, Zeynep Tufekci.

In meinen Augen ein sehr allgemeines Problem...
von Talron
14.03.2018 10:03
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Trump - jetzt gehts los

Rhanaya hat geschrieben:
10.03.2018 13:53
t schon neugierig wie gut das mit den Zöllen für Trump funktioniert, denn letztendlich gewinnt einen Handelskrieg das Land, das vom Export weniger abhängig ist und Deutschland ist extrem abhängig vom Export.

Jein, so einfach ist es natürlich nicht.
Ein BMW verkauft sich in Amerika sicherlich nicht weil er so günstig ist sondern.. naja, weil er halt was anderes ist, als der amerikanische Markt zur Verfügung stellen kann. Von daher, die welche das Geld haben, werden jetzt nicht zwingend bei diesem Statussymbol auf den Kauf verzichten.
Und was jetzt die günstigeren Artikel für den Massenmarkt betrifft.. da stellt sich dann immer die Frage, ob die Verbraucher den höheren Preis der einheimischen Waren überhaupt leisten kann/will oder, bei Kleidung geht das, einfach mal ein halbes Jahr den Handelskriegs aussitzt.

Sprich, im Endeffekt ist dann die Frage wer den längeren Atem hat, das Land w
Du musst das etwas in der Gesammtschau sehen. Trump hat die Unternehmenssteuer gesenkt und wenn er jetzt noch Zölle erhebt, dann werden sehr viele deutsche Firmen, gerade aufgrund der allgemein hohen Steuerlast sowie hohen Lohn- und Energiekosten in Deutschland, möglicherweise ihre Produktion in die USA verlegen.
von Talron
30.07.2017 12:22
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Trump - jetzt gehts los

Für die jüngeren unter uns.
Queen original Musikvideo Bohemian Rhapsody
Ja, da dachten andere schon ähnliches wie es aussieht.
"Scaramouch, scaramouch, will you do the fandango?"
Und in der Late Night Show
"Stephen Colbert"
von Talron
24.02.2017 11:51
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Re: Trump - jetzt gehts los

Es geht um die Schwerpunktlegung. Das fängt beim Slogan an "I am with her", welcher sich nur auf sie fokusiert und eben nicht auf das Land bis hin zur Auswahl des Ortes an dem die Demokraten den Wahlabend begangen. Obama war der Liebling der Massen uns selbst er hat keinen so auf sich fokusierten Wahlkampf betrieben. Sprich: Wer mich nicht wählt, ist ein Rassist, sondern er hat sich als Vehikel seiner Politik für das Land verkauft. (Change oder der sehr integrative Slogan Yes, we can.)
Aber besonders war eben das Problem, dass sich Clinton beim Thema wirtschaftlicher Gerechtigkeit und Zukunstperspektive weggeduckt hat.
Und erste Präsidentin reicht eben für die Feministen in der Oberschicht, aber eben nicht für alle Frauen, die eben keine 100k+ im Jahr verdienen.


@Eulenspiegel
Kam die Nachricht vom wahrheitsliebenden und nichts als die Wahrheit sagenden Trump?
:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Natürlich, weil ich sowas dann auch ungeprüft hier reinschreiben würde.
Ich glaube es war in der Washington Post, bin mir aber nicht sicher weil nur Online gelesen. (Sprich es kann auch eine andere Zeitung gewesen sein)
Ganz sicher bin ich mir, dass es Bill Maher am 10.02.17 angesprochen hat. (Gut es könnte auch der 03.02.17 gewesen sein)
von Talron
24.02.2017 10:16
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Thema: Trump - jetzt gehts los
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Re: Trump - jetzt gehts los

Cifer hat geschrieben:@Talron
Seien wird doch mal ehrlich. Der hätte sich nicht auf den third wave feminism upper class bullshit eingelassen.
Seien wir nochmal etwas ehrlicher und googlen "Bernie Sanders Feminist". Du kannst jetzt natürlich beliebig viel oder wenig unter "third wave feminism upper class bullshit" zusammenfassen, aber angesichts seiner Aussagen ist es wirklich schwer herzuleiten, dass Sanders Frauen- und LGBT-Rechte nicht zu einem Thema seiner Präsidentschaft gemacht hätte.
Es geht nicht um Frauenrechte im allgemeinen, es geht um die sehr starke fokusierung von Clintion auf Themen die für die Oberklasse "genehm" ist. Allen voran Hollywood.

Man muss sich einfach mal überlegen, was wohl dazu geführt hat, dass Trump die mehrzahl der weiblichen Wähler in den unteren Schichten hinter sich gebracht hat. Und das hatte meiner Ansicht nach sehr viel damit zu tun, dass Hillary eben weniger auf wirtschaftliche "Gerechtigkeit" gesetzt hat. Und das war eben Sanders Hauptthema.
Google ist ja ganz nett, aber versuche es mal mit etwas direkteren Quellen. Ich kann dir Realtime mit Bill Maher empfehlen. Ansonsten eben bleiben Zeitnahe Zeitungsartikel, aber da muss man dann eben meißt ein Abo einer amerikanischen Zeitung. Besonders zu empfehlen wäre da wohl die Washington Post.
von Talron
23.02.2017 20:58
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Re: Trump - jetzt gehts los

@GrisGris
Blau ist die Farbe der Demokraten. Wenn du im ernst glaubst, dass der mittlere Westen Trump gewählt hätte, wenn sie Sanders gehabt hätten?

Da kann ich dir nicht folgen.

Seien wird doch mal ehrlich. Der hätte sich nicht auf den third wave feminism upper class bullshit eingelassen. Glaubst du im ernst dann hätten sich Leute wie Dunham zu Trump bekannt? Clinton hat sich eben genau hinter diesem versteckt um ja nicht über Themen reden zu müssen, die ihre größeren Spender geärgert hätte.
Glaubst du Sanders hätte eine solche Säbelrasselei in der Außenpolitik wie Clinton betrieben?

Ich bin mir fast zu 100% sicher, dass Sanders die Wahl gewonnen hätte. Wahrscheinlich haushoch. Klar, ich kann mich irren und er hätte alle seine Ideale nach 5 min in Hollywood verraten können. Klar. Aber irgendwie halte ich das nicht für wahrscheinlich.
von Talron
23.02.2017 09:49
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Re: Trump - jetzt gehts los

GrisGris hat geschrieben: Wahrlich bedauerlich ist es dann bei einem Sanders, der mit dem Vorwurf "Populist" und "Sozialist" für viele tabu wird, weil er ja zugegebenermaßen dem Wortstamm nach beide Begriffe abbildet, aber nicht die spezielle, in den Hirnen der breiten Masse kodierten Bedeutungen, die sie in den Wörtern fürchten. Er disqualifiziert sich nicht aufgrund seiner tatsächlichen politischen Ansichten oder Taten, sondern wegen einem furchterregenden Phantom, das jederzeit von Kritikern heraufbeschworen werden kann.
Was für ein Unsinn!
Sorry, aber das ist genau die art der """Linken"""" (drei Anführungszeichen, weil es wirklich zur reinen Selbstbezeichnung in Amerika geworden ist) alternativen Realität die Trump zum Sieg gespült hat.
Wäre Sanders Kandidat der Demokraten geworden, dann hätte Amerika sehr, sehr blau ausgesehen. Fakt ist, dass die DNC ihn u.A. mit Hilfe des undemokratischen Systems der Superdelegate abgesägt hat. (Sich bei so einem Vorwahlverfahren dann über das US Wahlsystem aufzuregen ist echt die Krönung der Selbstgerechtigkeit!)

Und dafür haben die Demokraten eben die Rechnung von den Arbeitern bekommen. Das war wahrlich deutlich (Urdemokratische Regionen gingen an Trump). Sie haben mit ihrem Verhalten eben gezeigt, was ihnen die Arbeiter wert sind, eben nichts. Und Trump hat dann zumindest ihre Existenz öffentlich zur Kenntniss genommen. Was mehr ist, als Hillary jemals getan hat. Und als dann die Nachricht kam, dass sich Trump mit Gewerkschaftsvertretern getroffen hat, gewürzt mit dem Hinweis, dass dies Obama in 8Jahren NICHT gemacht, bin ich ehrlich gesagt fast vom Stuhl gefallen, so surreal erschien mir das.

Aber DAS ist amerikanische Realität. Die Amerikanische Linke ist Links für Superreiche. Kein Problem, das du (fast) keine Steuern zahlst und ca. 10 Villen besitzt, aber benutze doch mit immer das richtige Personalpronomen um niemanden zu verletzen. Sich als Links zu bezeichnung und für die finanziellen Vorteile von Trust Fonds zu kämpfen ist wahrlich bemerkenswert.

Damit mal wieder etwas produktives zur Diskussion beigetragen wird mal ein (in meinen Augen sehr guter Artikel) aus einer sehr linken Zeitung:
http://www.haaretz.com/haaretz-labels/laitman/1.773169
von Talron
21.02.2017 19:41
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Re: Trump - jetzt gehts los

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 88543.html
Jetzt ignoriert der Typ auch noch die Regeln der Zeit. Trump ist verhält sich Antikausal. Erst kommt der Tweet/die Rede dann das Ereigniss auf den sich der Tweet oder die Rede bezog.
Alternative Fakten waren ja eine Sache, aber Antikausalität treibt das ganze wirklich etwas zu weit!
von Talron
07.02.2017 19:13
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Thema: Trump - jetzt gehts los
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Re: Trump - jetzt gehts los

Gubblinus hat geschrieben: Postfaktisches Zeitalter, alternative Fakten, Medienarbeit, Propaganda. Das ist alles eins, und das scheint das jetzige Zeitalter zu sein (Österreich hat jetzt seine eigene Polizei-TV-Stelle die Dokus über eigene Einsätze rausgibt ...). Aber selbst gewählt durch die aus freien Stücken politisch uninformierte Gesellschaft.
Ich denke das ist der Kardinalsfehler. Wir treten nicht in ein Postfaktisches Zeitalter ein, wir verlassen gerade eines. Am Anfang des Industriezeitalters stand nicht in jedem Dorf eine Fabrik, das war am Ende.
Das postfaktische ist seit nun mindestens 20 Jahren am Wachsen.
In den USA gab es fast jedes Jahr immer mal wieder die Diskussion warum sich gerade die Jüngere Generation fast nurnoch bei Jon Stewart informiert hat. Die Antwort war jedes mal, naja er lügt halt nicht und und dreht sich die Fakten auch nicht zurecht. Klar hat er eine politische Meinung aber er steht dazu und er sagt auch wenn seine Seite unsinn redet. Könnten wir vielleicht auch mal versuchen. Ach ne lass mal. Soll die andere Seite doch damit anfangen. Als die sache mit Roling Stones hochkochte (nach dem Artikel der Washington Post) wurde darüber mal bei Rachel Maddow diskutiert. Fazit: Das wirkliche Problem ist doch nicht, dass da gelogen wurde, sondern das soviele Zeitungen die Lüge gar nicht verbreitet sondern lieber die Finger davon gelassen haben. Das zeigt, dass sich noch viel zu viele nicht für Frauenrechte interessieren...
Wenn das nicht postfaktisch ist, dann weiß ich auch nicht...
Und das lief doch von jeder Seite. (Rechts, Links, konservativ oder Progressiv)
Wenn man ganz weit zurückgeht so 16 Jahre, dann findet man da den Irakkrieg. Mhm. Und auch beim Balkankrieg davor wurde so einiges an alternativen Fakten verbreitet...
Was sich geändert hat ist schlicht das Machtgleichgewicht. Da die Linke generell eher die Medienhoheit hatte in Europa (vorallem in Deutschland und Österreich), lebte es sich so man "Links" war schon ganz schön in der alternativen Realität.
Zunächst ist eben hinzugekommen, dass sich wirklich jede Fraktion schon so tief in ihre Alternative zurückgezogen hat, dass schon im größeren Rahmen die Schnittmengen weniger wurden. (In der Linken gab es das schon eine Lange Zeit zwischen der Antiimperialistischen Flanke und der Antideutschen Flanke)
Nicht das diese Entwicklungen alleine nicht schon problematisch genug wäre kann jetzt jede Fraktion durch das Internet eine eigene Blase aufbauen. Das geht natürlich über Landesgrenzen hinweg, womit hierzulande eher unbedeutende Gruppierungen aufeinmal merkten, hey dort denken ja noch viel mehr so wie ich.
Sprich: Es haben sich so viele alternative Realitäten entwickelt, dass Wahrheit subjektiv erscheint, weil eben so gut wie jeder lügt. (Sie ist es nicht, aber das ändert faktisch natürlich wenig)

Beispiel für Deutschland? Bis Sylvester letzten Jahres gab es immer wieder Versuche Verbrechen zu erfinden, aber generell wurde eben der Staatsanwaltschaft bzw. der Polizei geglaubt. So Nach Sylvester hatte zumindest die Kölner Polizei offensiv gelogen. Das war etwas neues.
Daraus hat halt die Bevölkerung gelernt, wenn es um Ausländerkriminalität im besonderen um Flüchtlinge geht, dann kann es sein, dass die Polizei und die Regierung lügt. Und zwar nicht einfach etwas schönigt sondern wirklich um 180° dreht.

In Amerika ist noch das konzept der Safe Spaces im akademischen Austausch anzumerken. Sprich Räume in denen geschützt vor hinderlichen Fakten diskutiert werden kann.
von Talron
07.02.2017 06:55
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Thema: Trump - jetzt gehts los
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Re: Trump - jetzt gehts los

Talasha hat geschrieben:Ich schätze mal der dilettantische Muslimbann ist auf Steve Bannons Mist gewachsen. Derzeit geht gerade das Gerücht um das dieser Staatshasser am letzten Wochenende viel Einfluss zugunsten der Politprofis verloren hat, zum Glück.
Da bin ich mir nicht so sicher. Für mich sieht es eher so aus, als hätte Trump das einfach mal als Umsetzung eines Wahlversprechens gemacht. Und ich bin mir wirklich nicht sicher, ob er nicht genau das erreicht hat, was er wollte. Die ganzen "Eliten" brüllen gegen ihn und wenn es zu einem Anschlag kommt, dann kann er schreien "Ich habs ja gesagt, ich wollte euch ja schützen aber seht her die da wollten es nicht".
Trump nutzt ganz gezielt die ferne der Politik wie auch der überregionalen Medien und Stars von der normalen Bevölkerung aus. Trump hat erkannt, dass die keine Ahnung davon haben, was die einfachen Leute bewegt und welche Probleme sie haben. (Oder die Eliten interessiert es einfach nicht, dass ist wohl der Narrativ mit dem Trump aufwarten wird)
Trump lebt von der Arroganz und Selbstgerechtigkeit der Eliten von der Politik über die Wirtschaft und die Medien bis hin zu den Universitäten. Je weiter er diese Kluft aufreißen kann, desto besser für ihn. Das Problem ist, dass dies nur eine Minderheit der Demokraten erkannt hat. Die meißten haben, soweit ich es sehe, noch immer den Kopf im Sand. Wenn das so weiter geht, dann bekommt Trump noch eine zweite Amtszeit.

Das wirklich faszinierende ist, dass Deutschland hier gerade das Spiegelbild ist. Ich meine wie tief muss man den eigenen Kopf im eigenen ***** haben um großartig Medienwirksam Trumps Mauer zu kritisieren und dann mal den 10 Punkte Plan gegen illegale Einwandung zu beschließen. Und ich wage mal zu behaupten, dass ich nicht der einzige bin, dem das aufgefallen ist.
von Talron
22.01.2017 18:09
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Thema: Trump - jetzt gehts los
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Re: Trump - jetzt gehts los

Trump ähnlich wie GW Bush? Na das halte ich mal für nicht so sonderlich wahrscheinlich.
Überlege dir einfachmal, was die deutschePrsse Bush so an den Kopf geworfen hat und wie "nett" er noch war (zumindest mit Merkel).

Das ist nur mal ein Unterschied, wenn auch möglicherweise ein verdammt bedeutender für Deutschland.
von Talron
08.12.2016 09:57
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Thema: Trump - jetzt gehts los
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Re: Trump - jetzt gehts los

Naja, Facebook hat vorallem dadurch Trump geholfen, dass es die Demokraten in eine Echochamber gesperrt hat und sie die rufe von der Basis bzw von Abgeordneten aus dem den Firewall Staaten nicht gehört haben.
Das hat dazu geführt, dass in Hillarys Wahlkampf wirklich ein Kardinalfehler nach dem anderen gemacht wurde. Aber man war so abgelenkt von der immer wieder aufgekochten Empörung über was auch immer der Donald mal gesagt hat, dass man es nicht gesehen hat bzw man dachte, dass es keine Rolle spielt.
Hillary hat eben den Minderheiten nicht wirklich einen Grund gegeben für sie zu stimmen.
Nur gegen Trump.
Trump hat die Republikanische Nominierung genommen und hat dann den Wahlkapmf einer Populistischen Arbeiterpartei geführt.
Und es gibt eben einige in der Partei, welche diesen Kurs als aussichtsreicher empfinden.
http://www.nytimes.com/2016/08/06/us/po ... -news&_r=1
Und ich teile deren Einsicht. Trump ist nicht ein Fehler der mal passiert ist, weil er sich gut verkaufen kann oder weil er den super Trick gefunden hat. Trump hat die Demokraten schlicht in der Wirtschaftspolitik links angegriffen und damit eine offene Tür eingerannt. Wenn es die Republikaner schaffen diese Position jetzt politisch zu besetzen, dann mag das nicht nur die Wiederwahl von Trump bedeuten, es mag bedeuten, dass die Demokraten vielleicht erst wieder 2030 an die Macht kommen, wenn überhaupt. Oder zu der Amerikanischen SPD werden, in einem "The winner takes all" System....

Überlegt euch mal wie Trump in die Wiederwahl gehen könnte.
Syrien? Das ist bis in vier Jahren erledigt, "befriedet".
Er hat weitere Kriege abgelehnt, sprich wenn er das durchält wäre er der erste Präsident seit 16 Jahren, der keinen neuen Konflikt anzettelt oder in ihn einsteigt.
Ein Infrastrukturprogramm schafft natürlich Arbeit.

Dann ist da noch die Sache mit Russland. Egal wie man zu den möglichen Absichten steht, Trump hat wohl zumindest eine Chance mit Putin zu einer Einigung zu kommen.
Fakt ist, dass die einzige Macht, welche Trump vernichten kann neben ihm Selbst seine Republikanischen Parteifreunde sind. Und die sind es eben, auf welche die Demokraten hoffen.
Das ist aber ehrlich gesagt etwas wenig...
von Talron
25.11.2016 12:08
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Thema: Trump - jetzt gehts los
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Re: Trump - jetzt gehts los

Bei dem Glück mit solchen Angelegenheiten der Demokraten kommt dabei noch raus, dass die Wahl zu Clintons Gunsten manipuliert wurde... Und sie es versaut haben...
von Talron
17.11.2016 18:30
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Re: Trump - jetzt gehts los

Herr der Welt hat geschrieben:Den Nebenschauplatz Naher/Mittlerer Osten oder gar China habe nicht ich aufgemacht.
Kontext war die Behauptung, die USA würden sich mit Trump möglicherweise Russland annähern.
Ich sehe dafür kaum Argumente, dagegen jedoch jede Menge relevante (aus US-Sicht).
Es gibt schon einen Grund. Die Bürger (gerade jene die Trump gewählt haben) haben keinen Bock mehr auf diesen Konflikt. Trump ist ein Populist.
von Talron
11.11.2016 14:51
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Re: Trump - jetzt gehts los

Cifer hat geschrieben:@Talron
(Und ansonsten: Die Amis hatten auch die letzten 8 Jahre einen schwarzen Präsidenten - heißt das, dass die USA kein massives Rassismusproblem haben?)
Dir ist klar, dass mein Argument gerade anders herum geht.
Wenn ich sage, dass sexismus ein signifikanter Faktor war, dann bedeutet das, dass der Sexismus in Deutschland wesentlich geringer sein muss, sonst hätte Merkel nicht gewählt werden könnnen. Das ist genau unsinn, daher schließt sich der Sexismus als Signifikanter Faktor aus.

Ich würde eher sagen, dass Hillary der spezielle Amerikanische Feminismus geschadet hat. Dieser Fokusiert sich sehr stark auf die Oberschicht und obere Mittelschicht. Ich erinnere mich noch an Hollywoodstars welche sich so benachteiligt fühlten weil sie für eine Rolle nicht 6 sondern nur 5 Millionen bekommen haben und sich so als die arme unterdrückte Frau hingestellt haben. Ganz ehrlich muss ich sagen, dass ich froh bin, dass mir in Deutschland noch keine "Feministin" untergekommen ist, welche sowas auch nur im Ansatz unter sich gelassen hätte. Das ich damit die "nicht Millionäre" gegen mich aufbringe ist irgendwie klar...
von Talron
11.11.2016 04:02
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Re: Trump - jetzt gehts los

Vistella hat geschrieben:
Cifer hat geschrieben:
Gorbalad hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass Trump gut ist. Aber ich habe meine Zweifel, dass Clinton besser wäre. Anders sicher, aber besser?
Als jemand, der einige gute Freunde im amerikanischen LGBT-Bereich hat: Ja, besser. In London hat sich kurz nach dem Brexitvotum die Zahl der rassistisch motivierten Übergriffe mehr als veranderthalbfacht. Was meinst du, wird hier passieren?
das: https://twitter.com/i/moments/796417517157830656
Hast du dir die Auflistung eigentlich angeschaut?

@Cifer
Ich glaube nicht, dass Frau so eine wirklich große Sache war. Zur Hölle, wir haben seit über 10 Jahren eine Kanzlerin und die Amis sind jetzt wahrlich nicht so wesentlich sexistischer als die Deutschen.
Hillary hatte das Problem, dass sie eine Clinton ist.
Auf der anderen Seite hätte Clinton wohl bessere Chancen gegen die anderen Kandidaten gehabt. Mit vielleicht ein paar ausnahmen. Sie war halt mit ihrer ganzen Politischen Vorgeschichte die Ideale Projektionsfläche für den Hass auf das System den Trump bedient hat.

@StipenTreublatt
Während dem Wahlkampf hat er ja zumindest mal gefragt, warum man die Atomwaffen nicht einsetzt, wenn man sie schon mal hat... der Kerl ist so dermaßen bar jeglicher Allgemeinbildung, dass es schmerzt.
War es nicht anders herum? Hat er nicht gefragt warum man sie hat, wenn man sie nicht einsetzt. Das ist im übrigen eine Frage, die Colin Powell auch mal gestellt hat. Nicht so ganz unberechtigt:
https://www.youtube.com/watch?v=1Y1ya-yF35g
Wir können von Glück reden, wenn er die nächsten 4 Jahre nur die USA ruiniert, und nicht auch Europa mit reinzieht.
Es besteht noch die Chance, dass Trump ein großartiger Präsident für die USA wird (aus Gründen die einem den Angstschweis den Rücken runter laufen lassen ...), aber die Schockwelle in Richtung Europa ist unterwegs, schon allein durch seine Wahl. Und während Trump zu so ziemlich jedem Innenpolitischen Thema jede erdenkliche Position vertreten hat, sieht es in Bezug auf Europa bzw Außenpolitik anders aus. Allein seine Kommentare zur Nato sind für Europa mehr als nur gefährlich!
Also es ist genau anders herum, du solltest dir in erster Linie Sorgen um Europa machen. Amerika hat wohl die besseren Chancen aus der Sache unbeschadet heraus zu kommen.

@Gorbalad
Die Frage ist eben für wen...
Für die Bevölkerung von Russland ist Trump wohl deutlich besser als Clinton. Für Europa ist Trump deutlich gefährlicher als Clinton. Für sekulare Diktatoren mag Trump auch deutlich besser sein als Clinton.
@Famelor
Wie Tramp das geschafft hat frage ich mich auch. Allerdings glaube ich nicht, trotz der Republikanischen Mehrheit in allen Kammern, dass er auch nur einen Bruchteil seiner Versprechen halten kann, da seine Partei auch nicht geschlossen hinter ihm steht. Hoffentlich macht er nicht einfach das mit dem IS W.Bush mit der Al-Qaida gemacht hat. Und vor allem bete ich das er die Finger vom Atomknopf fern hält.
Da steht niemand hinter ihm. Das Problem ist aber eben, dass Trump sie nicht braucht. Der wird die Kämpfe nicht in im Parlament austragen, sondern in der Öffentlichkeit. Und zumindest den gerade gewählten Senatoren ist klar, dass sie ihre Position wegen Trump haben. Überlege dir mal durch welche verdammte Hölle Megyn Kelly gegangen ist, weil sie ihren Job gemacht hat!
Und das ist das zynische an der Sache, denn genau das gibt ihm die Möglichkeit ein verdammt effektiver Präsident zu sein.