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von Cifer
15.01.2018 19:32
Forum: Hintergründe, Kontinente und Globulen
Thema: Freispruch oder Höchststrafe
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Freispruch oder Höchststrafe

Und dazu gibt es noch seinen eigenen Untertanen einen Ausweg aus ihren Treueschwüren.
von Cifer
15.01.2018 16:09
Forum: Hintergründe, Kontinente und Globulen
Thema: Freispruch oder Höchststrafe
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Freispruch oder Höchststrafe

Andwari hat geschrieben:
15.01.2018 15:54
Warum einen Gegner, der nicht geröstet werden soll, vorher als geächtet erklären (= ganz starke Markierung, dass der weg kann)?
Geraten: Weil das Ideal "Verwerflicher Feind, der beseitigt werden soll" auf die Realität "Verwerflicher Feind in befestigter Stellung" getroffen ist und keiner Bock hat, die zu stürmen, wenn man vielleicht mit ein paar Worten die eigenen Leute schonen kann. Dass man nicht erstmal versucht, sich gütlich zu einigen (und sei es mit "Übergebt uns die Festung und lasst euch gefangennehmen, damit euren Leuten weiteres Leid erspart bleibt"), scheint mir eher die Ausnahme.
Ich sehe da wirklich keine Unstimmigkeit.
von Cifer
12.01.2018 23:13
Forum: Hintergründe, Kontinente und Globulen
Thema: Freispruch oder Höchststrafe
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Freispruch oder Höchststrafe

AngeliAter hat geschrieben:
12.01.2018 22:28
Und natürlich dann im Hinterzelt eine Ehrenrunde Bier auf seine Tat spendiert bekommt, von den vielen Soldaten welche dank seiner Tat noch leben und dies auch zu schätzen wissen.
Ich denke, auch die einfachen Soldaten werden da in der Bewertung gespalten sein - die unerfahrenen werden die Aktion toll finden, die etwas älteren wissen aber, dass das auf Eskalation hinausläuft, was den Frontschweinen auf Dauer nie gut bekommt, auch wenn es das aktuelle Gefecht deutlich vereinfacht hat.
von Cifer
12.01.2018 20:18
Forum: Hintergründe, Kontinente und Globulen
Thema: Freispruch oder Höchststrafe
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Freispruch oder Höchststrafe

Isanos hat geschrieben:
12.01.2018 19:50
War das Töten eines vogelfreien Geächteten überhaupt strafbar oder wiegt dieses Handeln unter dem Parlamentär schwerer?
Nicht die Tötung selbst war das Problem, sondern die Konsequenz: Glaubst du, nach deiner Aktion wird noch irgendwer der Parlamentärsflagge des Marschalls trauen? Effektiv hast du die Belagerung dieser Burg verkürzt, aber dafür gesorgt, dass im Feldzug insgesamt wesentlich weniger Verhandlungslösungen getroffen und mehr Entscheidungen auf dem Schlachtfeld ausgetragen werden - welcher Kriegsherr weiß schon, ob er nicht vielleicht auch missliebig genug ist, um direkt von seiner Mauer geschossen zu werden?

Im Prinzip muss der Marschall hier ein Exempel statuieren, wenn er je wieder eine Verhandlung mit einem in irgendeiner Weise fragwürdigen Gegner führen will - und das wird er wollen, weil es hier um die Kernlande des Mittelreichs geht, die im Zuge der Rückeroberung idealerweise nicht niedergebrannt und ausgehungert werden, zumal in ein paar Jahren ja der Feldzug nach Tobrien ansteht, für den man auch noch Soldaten braucht.

Das Verbrechen wäre also in erster Linie die Insubordination, als Anführer des Feldzugs könnte der Marschall vermutlich selbst über dich urteilen.
Ein Gildengericht hat genau nichts mit der Sache zu tun - nur Weiße und Graue Gilde muss bzw. kann dich von einem weltlichen Gericht freikaufen, die Schwarze hat nur das Recht, einen Beisitzer zu einer Verhandlung zu schicken, und wird ansonsten bloß bei Gildeninterna aktiv.
Das Urteil muss absolut deutlich machen, dass sowas nie wieder vorkommt. Ein gnädiger Richter würde den Magier vermutlich sehr öffentlich aus dem Feldzug hochkant rauswerfen und es ansonsten bei einer symbolischen Bestrafung belassen (weil Reichsjunker mit viel Lametta), ein drakonischer könnte sogar bis zur Todesstrafe gehen (müsste das aber vermutlich in der Tat vom Reichsgericht bestätigen lassen und vermutlich wäre auch ein Gnadengesuch an die Kaiserin aussichtsversprechend).

Falls der Magier ansonsten gute Arbeit geleistet hat und glaubhaft gelobt, dass er ab jetzt solche Aktionen unterlässt, wäre es natürlich denkbar, dass er nach seinem offiziellen Rauswurf wieder inkognito in den Feldzug hineingeholt wird, dort aber auf keinen Fall irgendwie öffentlich in Erscheinung treten darf.