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von Cifer
12.12.2017 22:32
Forum: Feedback & Ankündigungen
Thema: Brainstorming zu Phexens Hallen
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Brainstorming zu Phexens Hallen

Gilion von Gratenfels hat geschrieben:
12.12.2017 18:58
Grundsätzlich bin ich ja der Meinung, was ist schlecht daran wenn jemand ein Produkt zu welchem Preis auch immer verkauft wenn er jemanden findet der bereit ist diesen zu bezahlen? Zumindest wenn es um solche Luxusnebensächlichkeiten wie Sammelobjekte geht.
Der von euch beschriebene Fall des Aufkaufens von raren Publikationen ist aber doch wohl A eher die Ausnahme. Und B wenn dadurch, dass dieser Mensch die Sachen gefunden, gekauft und dann hier verkauft hat dann hat er sich eine Mühe gemacht die sich die Käufer nicht gemacht haben oder nicht wussten wie/wo. Er hat also Profit aus seinem Mehraufwand bzw. seinem Wissen schlagen wollen, klingt für mich nicht verdammenswert.
Wie gesagt, das Problem beginnt aus meiner Sicht da, wo ohne den Aufkäufer gar keine Knappheit dagewesen wäre, wo also die "Leistung" lediglich darin bestand, am Tag des Erscheinens im F-Shop die x10-Schaltfläche gefunden (und das nötige Kleingeld auf dem Konto gehabt) zu haben.
Gilion von Gratenfels hat geschrieben:
12.12.2017 18:58
Wäre das vielleicht eine Lösung? Eine öffentliche Verhandlung über den Preis in die kein Dritter einsteigen darf (à la ich biete dir mehr wenn du an mich verkaufst) und der Anbieter darf solange nicht an jemand anderen verkaufen. Profiverkäufer hätten an so etwas weder Spaß noch die Zeit dafür. Mir ist klar, dass auch diese Lösung nicht der Weisheit letzter Schluss ist aber die Moderation hätte erstmal keine Mehrarbeit bis ein unglücklicher Interessent sich übervorteilt fühlt und den "Melden-Button" drückt.
Naja, was wäre dann gewonnen? Verkäufer sagt Preis X, Käufer sagt Preis Y, Verkäufer sagt 'ist zu wenig, nächster'?
StipenTreublatt hat geschrieben:
12.12.2017 21:42
Gilion von Gratenfels hat geschrieben:
12.12.2017 18:58
Er hat also Profit aus seinem Mehraufwand bzw. seinem Wissen schlagen wollen, klingt für mich nicht verdammenswert.
Ich sehe nicht wirklich einen Grund, warum wir jemandem anders dabei helfen sollten, Profit zu machen. Zumal auf Kosten der Leute, die wirklich an dem Zeug interessiert sind.
Grundlegend würde ich vermuten, dass die Existenz des Forums Ulisses dabei hilft, Profit zu machen. Und das finde ich auch völlig okay. Nur wenn dieser Profit eben ganz deutlich auf jemand anderes Kosten passiert ...
von Cifer
06.12.2017 18:35
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Brainstorming zu Phexens Hallen

Jadoran hat geschrieben:
06.12.2017 18:13
Wobei ein Teil der "fehlenden" Neuauflagen in der verwursteten Lizenzpolitik gegenüber den Autoren und Illustratoren liegen soll...
Nicht "liegen soll", sondern "lag". Das betrifft aber keinerlei Werke aus DSA5-Zeiten, da Ulisses sich schon seit etlichen Jahren sämtliche Nutzungsrechte einräumen lässt und unter einem Dach hält.
von Cifer
06.12.2017 17:21
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Brainstorming zu Phexens Hallen

Zordan von Bethanstrand hat geschrieben:
06.12.2017 16:55
Ich will ja nicht den totalen Marktliberalen spielen, aber wo ist eigentlich genau das Problem? A bietet eine Ware für x an und findet B, der sie kauft. Wenn A sieben Exemplare oder auch vierzig der Ware besitzt und genauso viele Käufer findet, die alle den Preis x bezahlen, ist das so. Verkauft er weniger, muss der Preis gesenkt werden. Ich glaube nicht, PH so bedeutsam sind, dass jemand extra für den hiesigen Handel eine limitierte Edition so oft bestellt, dass der Markt dadurch verknappt ist. Wer so viele Exemplare bestellt, handelt doch auch andernorts. Auf diese Personen dürfte der Eindruck durch das Schließen von PH deutlich kleiner sein als der Schaden bei denen, die hier ganz friedvoll ihre alten Sachen verkaufen wollen.
Als Betreiber einer solchen Verkaufsbörse muss ich mir die Frage stellen, was ich damit eigentlich erreichen will.

Will ich selbst Profit daran machen, dann ist ein möglichst ungehemmter Marktzugang natürlich optimal - da allerdings das DSA-Forum bisher noch keine Prozente bei den Verkäufen nimmt, scheint mir das eher nicht die Motivation zu sein.

Geht es mir hingegen darum, was gutes für das Fandom zu tun, dann sollte ich überlegen, ob das Verhalten von A positiv oder negativ für die Szene ist.
Positiv ist sicherlich erstmal, dass Bücher überhaupt gehandelt werden, statt dass sie nach dem Erstverkauf im schwarzen Loch verschwinden und niemand mehr drankommt, der sie nicht beim F-Shop bestellt hat.
Würde Ulisses sonst regelmäßig auf Büchern sitzenbleiben, wäre ein solcher Spekulationskauf ebenfalls positiv, weil er eher dafür sorgt, dass weitere Produkte entwickelt werden. Der Spekulant nimmt Ulisses einen Teil des Risikos ab. Anscheinend ist dem aber nicht so - es gibt ja regelmäßig mal ausverkaufte Bücher, gerade bei limitierten Editionen.
So sorgt die Spekulation hingegen dafür, dass eine künstliche Verknappung geschaffen wird, aus der dann Profit erzeugt werden soll. Die Typen, die dann A seine 7 bis 40 Exemplare abkaufen, tun das ja, weil Ulisses zufälligerweise gerade 7 bis 40 Exemplare weniger hat, die es nicht hätte, wenn es nicht A gäbe.

Also muss ich mir doch als Plattformbetreiber die Frage stellen: Möchte ich durch die Bereitstellung meiner Plattform dieses Geschäftsgebaren fördern? Wenn nein, kann ich da entsprechende Maßnahmen ergreifen (z. B. "bis X Jahre nach Erscheinen nur Buchhandelspreis"). Ziemlich sicher finden die Spekulanten dann eine neue Plattform, aber zumindest helfe ich ihnen nicht dabei, sichtbarer zu werden - zumal kommerzielle Plattformen ja zumeist auch einen entsprechenden Anteil einfordern, der bei Phexens Hallen entfällt, ich entziehe also zumindest einen Teil des Profits.
von Cifer
06.12.2017 15:24
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Brainstorming zu Phexens Hallen

WeZwanzig hat geschrieben:
05.12.2017 14:13
StipenTreublatt hat geschrieben:
05.12.2017 14:06
Preisgrenze einführen. Erstveröffentlichungspreis würde sich anbieten.
Für richtige Raritäten auch mal das doppelt oder dreifache zu verlangen finde ich ja auch noch okay, aber für ein zwei jahre altes Abenteuer den zehnfachen Preis zu verlangen (Schattenmarschall, z.b.), das geht dann doch entschieden zu weit....
Das könnte man natürlich kombinieren und sagen: Publikationen bis X Jahren nach Veröffentlichung dürfen maximal zum Ladenpreis angeboten werden. Das würde zumindest bewirken, dass die Superspekulanten erstmal eine Weile auf ihren Werken sitzen müssen, bis sie sie hier loswerden können, aber gleichzeitig "natürliche" Raritäten nicht komplett ausschließen.